Biografien

Pageboy

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Über das Buch

Ergreifend und ungeschönt erzählt Elliot Page von seinem langen Weg zu sich selbst.

Mit seiner Hauptrolle in »Juno« hat Elliot Page die Welt in seinen Bann gezogen. In seinem ersten Buch erzählt er endlich seine Wahrheit: vom Aufwachsen in der kanadischen Hafenstadt Halifax, vom Erwachsenwerden im von traditionellen Geschlechterrollen besessenen Hollywood. Von Sex, Liebe, Trauma und phantastisch anmutenden Erfolgen. »Pageboy« ist die Geschichte eines Lebens, das an den Rand des Abgrunds gedrängt wurde – und eine Feier des Moments, in dem wir, frei von den Erwartungen anderer, mit Trotz, Mut und Freude uns selbst entgegentreten. Ein Buch von aufwühlender Schönheit und politischer Schlagkraft.

»Dies ist die Geschichte von jemandem, der sich selbst findet – inmitten von Hindernissen, Scham, Hoffnungslosigkeit und Schmerz. Der daraus auftaucht und auf eine Weise erblüht, die er nie für möglich gehalten hätte.« Elliot Page

Editionen (3)

ISBN9783103975000
VerlagS. FISCHER
Erscheinungsdatum06.06.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

422 Bewertungen

90 Rezensionen

3,9

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  • wieauchimmer
    wieauchimmer

    107 Follower

    4,0

    Genau zur richtigen Zeit – und wichtig für uns alle

    [REZENSIONSEXEMPLAR VON NETGALLEY] Pageboy von Elliot Page ist eine persönliche und schonungslose Erzählung über das Leben eines Schauspielers, der viele Jahre seiner Karriere ungeoutet war. Das Buch gibt einen tiefen Einblick in Elliots Erfahrungen als Transmann und den Umgang mit den Herausforderungen, die ihm sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Privaten begegnet sind. Es ist keine universelle Geschichte, sondern eine einzigartige, persönliche Perspektive, die mir die Augen geöffnet hat – besonders wenn man sich darauf einlässt, sich in seine Situation hineinzuversetzen. Die Erlebnisse, die Elliot so offen und ehrlich teilt, haben mich emotional herausgefordert. Ich fühlte mich teilweise unwohl, als ich mich in seine Lage versetzt habe. Aber genau das macht das Buch so wichtig: Es zeigt, wie hart es sein kann, sich selbst zu finden und gleichzeitig mit den Bewertungen anderer umzugehen. Es hat mir noch einmal verdeutlicht, wie sehr es den eigenen Horizont erweitert, wenn man auch mal eine andere Perspektive einnimmt. Die Themen, die im Buch angesprochen (oder auch nur angeschnitten) werden sind hochaktuell und machen das Buch zu einer wichtigen Lektüre. Ich würde Pageboy wirklich jedem empfehlen, der mehr über die Lebenserfahrungen von Transmenschen erfahren möchte. Es ist zur richtigen Zeit gekommen, und es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, zuzuhören, hinzusehen und Menschen einfach leben zu lassen.

    28. Jan. 2025

  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Follower

    4,0

    Auf der Suche nach sich selbst und bedingungsloser Liebe

    "Pageboy" von Elliot Page ist ein wichtiges Buch. Ich mochte ihn schon in Filmen wie "Juno", aber auch der sehr persönliche Film "Close to You" hat mich letztlich dazu bewegt, dieses Buch zu lesen. Nicht nur, um Elliot besser kennenzulernen, sondern auch, um mein bisher eher oberflächliches Wissen über Transidentität zu erweitern – eine Lücke, die meiner Meinung nach jeder schließen sollte. In "Pageboy" begleiten wir Elliot durch einen jahrelangen inneren Kampf. Mehr als einmal musste ich beim Lesen schlucken: Die Schilderungen von Missbrauch und sexualisierter Gewalt, die er erleben musste. Insbesondere an verschiedenen Filmsets. Hinzu kommen Diskriminierung, sowohl durch Fremde als auch innerhalb der Familie. Manche Passagen waren kaum erträglich. Umso nachvollziehbarer sind Elliots Ängste, seine Zwänge in Bezug auf Berührung und das Thema Sexualität. Deutlich spürbar ist, dass er nicht nur nach sich selbst sucht, sondern auch nach bedingungsloser Liebe. Der Schreibstil ist solide, aber eigenwillig. Elliot springt häufig zwischen Themen, sogar innerhalb einzelner Kapitel. Erinnerungen tauchen auf, verschwinden wieder, wiederholen sich. Genau wie er es im Vorwort ankündigt, spiegelt sich seine hibbelige, nervöse Art im Text wider – das muss man mögen. Ich mochte diese vielen Einschübe sehr, sie machen die 'Biografie' roh, ehrlich und authentisch. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, dass Elliot Page noch lange nicht angekommen ist, dass etwas Rastloses in ihm bleibt. Und genau deshalb wünsche ich mir am liebsten ein zweites Buch.

    2. Feb. 2026

  • 3,5

    Pageboy ist eine eindringliche, intime und emotional fordernde Autobiografie, in der Elliot Page seinen persönlichen Weg mit einer beeindruckenden Offenheit schildert. Von den frühen Jahren über den Durchbruch in Hollywood bis hin zur eigenen Transition teilt er Erlebnisse, die sich unglaublich verletzlich und mutig zugleich anfühlen. Besonders stark wirken die Passagen, in denen er beschreibt, wie schmerzhaft und zermürbend es war, über Jahre hinweg eine Identität zu leben, die nicht seiner Wahrheit entsprach – und wie groß der Mut war, dies öffentlich zu verändern. Gerade vor dem aktuellen politischen Hintergrund in den USA, in dem trans Personen massiv unter Druck stehen, bekommt seine Geschichte eine noch gewichtigere, fast schon dringliche Bedeutung. Trotz der emotionalen Kraft des Buches verliert es durch die vielen Zeitsprünge gelegentlich an Struktur. Man springt zwischen Lebensphasen, Projekten und Gefühlswelten hin und her, was den Lesefluss teilweise stört. Manche Abschnitte wirken dadurch etwas langatmig, auch wenn sie inhaltlich relevant sind. Insgesamt ist Pageboy jedoch ein wichtiges, mutiges Zeugnis über Identität, Verletzlichkeit und den langen Weg zu sich selbst. Obwohl es erzählerisch nicht immer ganz rund wirkt, bleibt die Stimme von Elliot Page klar, kraftvoll und bewegend – ein Buch, das nachhallt und viele Perspektiven öffnet.

    22. Nov. 2025

3 von 90 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elliot Page

Elliot Page, geboren 1987 im kanadischen Halifax, Nova Scotia, gehört zu den bekanntesten Schauspielern Hollywoods. 2006 gelang ihm mit seiner Rolle in »X-Men. Der letzte Widerstand« der internationale Durchbruch, 2008 wurde er für die Hauptrolle in »Juno« für einen Oscar nominiert. Aktuell ist er in der erfolgreichen Netflix-Serie »The Umbrella Academy« zu sehen. Er lebt in Toronto und New York City.

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