Blick ins Buch

Thriller

Opfer Nummer 11

4,1(47)
Softcover12,99 €
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Du darfst dich niemals sicher fühlen

Zehn Jahre ist es her, dass Hannah einem brutalen Serienkiller entkommen konnte. Zehn Jahre, in denen sie sich mühsam ein neues Leben aufgebaut hat. Zehn Jahre, in denen sie versucht hat, mehr zu sein als das »Opfer Nummer 11«. Endlich will sie die wöchentlichen Meetings mit der Selbsthilfegruppe hinter sich lassen und mit ihrem Mann einen Neustart wagen. Doch dann verschwinden wieder junge Frauen in dem kleinen englischen Ort. Ihre ausgebluteten Leichen lassen Hannah ihre schlimmsten Ängste wieder durchleben. Sie weiß, der Täter ist eigentlich hinter ihr her. Damals konnte sie überleben - doch reicht ihr Glück auch ein zweites Mal?

»Eine großartige Autorin, die bis zur letzten Seite spannend unterhält. Dann erst kann man aufatmen!« Chris Carter

ISBN9783548073675
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum25.09.25
Seitenzahl352

Merkmale

3 Bewertungen

EinfachAnschaulichVerstörendGlaubwürdigEntwickelndVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

13 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • ilonad
    ilonad

    114 Follower

    4,0

    In dem Buch wird ein wichtiges Thema angesprochen, Gewalt gegen Frauen. Denn in der Selbsthilfegruppe finden sich nur Frauen die alle Opfer in irgendeiner Art von Gewalt von Männern geworden sind. Hier dazu natürlich eine Triggerwarnung es kann für Betroffene echt unangenehm werden es zu lesen. Hannah wirkte am Anfang taff und soweit stabil, dass sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen hat. Doch als die Angst wieder kam, war ihr Verhalten teilweise sehr gegensätzlich mal hatte sie Panikattacken und mal läuft sie einfach alleine durch den Park in dem vor 10 Jahren eine Frau entführt wurde. Das wirkte für mich teilweise etwas unglaubwürdig. Allerdings kann ich natürlich nicht sagen, ob man in so einer Situation nicht doch so handelt. Die Geschichte an sich war jedoch spannend und mitreißend geschrieben. Am liebsten hätte ich das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand gelegt. Die Auflösung hat mich dann doch echt überrascht, ich hatte jemand völlig anderen verdächtigt. Insgesamt ein gutes Buch aber wichtiger ist eigentlich, dass es Gewalt gegen Frauen thematisiert und auch welche Vorurteile sich die Opfer immer noch oft anhören müssen.

    15. Apr. 2026

  • sth29
    sth29

    29 Follower

    5,0

    Ganz klar 5 von 5 Sternen👌🏻

    „Opfer Nummer 11“ war für mich ein absolut perfekter Thriller – ganz klar 5 von 5 Sternen. Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und habe es in nicht mal einem Tag komplett gelesen, weil ich einfach immer wissen musste, wie es weitergeht. Besonders spannend fand ich die Geschichte rund um Hannah. Sie hat vor Jahren etwas Schreckliches erlebt und versucht eigentlich nur, endlich ein normales Leben zu führen. Doch plötzlich holt sie ihre Vergangenheit wieder ein und man merkt schnell, wie sehr sie bis heute darunter leidet. Gerade diese Mischung aus psychischem Druck, Angst und den vielen Geheimnissen hat das Buch für mich so fesselnd gemacht. Der Schreibstil ist super flüssig und die düstere Atmosphäre sorgt dafür, dass man komplett in die Geschichte eintaucht. Ich habe mich wirklich durch das Buch „durchgesuchtet“ und konnte kaum aufhören zu lesen. Für mich definitiv eines der besten Thriller-Bücher seit Langem und eine klare Empfehlung für alle, die Spannung lieben.📚✨

    10. Mai 2026

  • buecher_wuermchen
    buecher_wuermchen

    331 Follower

    5,0

    📚Rezension 📚- Jess Kitching -  Opfer Nummer 11 Inhaltsangabe Hannah Allen war erst 14 Jahre alt, als Sie das Opfer Nummer 11 von dem Serienkiller „The Ghost“ wurde. Doch sie war die Einzige, die die Folter und die Qualen überlebt hat. Heute, 10 Jahre später hat sie ihr Leben wieder einigermaßen aufgebaut. Sich einen guten, anonymen Job gesucht, Freunde und einen Mann gefunden und schaut hoffnungsfroh in die Zukunft. Doch dann erschein plötzlich DI Conrad Wallace in Ihrem Leben auf. Der Ermittler, der damals den Fall übernommen hatte- und er bringt keine guten Nachrichten mit. Es werden weitere junge Frauen vermisst- und dass, obwohl der Täter von damals Peter Harris, hinter Gittern sitzt. Ein Nachahmungstäter? Ich mochte Hannah auf Anhieb gern. Sie ist eine starke Persönlichkeit, selbstreflektiert und hat sich ihr Leben, trotz der Erfahrungen und der Vergangenheit, selbst wieder aufgebaut. Zweimal wöchentlich geht sie zu den Sitzungen bei den „Vertrauenschwestern“, einer Selbsthilfegruppe, bei der Opfer von Gewaltdelikten sich untereinander austauschen und aufbauen können. Dort fühlt sie sich verstanden und wird auch aufgefangen, jetzt, wo alles wieder von vorn zu beginnen scheint. Ich war in den Kapiteln wie gebannt von den Geschehnissen. Die Autorin beschreibt alles sehr detailliert und emotional, was mir richtig unter die Haut gegangen ist.  Mehr als einmal musste ich kurz durchatmen und das Gelesene verarbeiten. Denn in diesem Thriller geht es nicht nur um einen einfachen Serienmörder oder einen Nachahmungstäter. Es geht auch darum, dass oftmals die Opfer nicht gehört werden. Und wenn, dann nur, wenn eine gute Story für Journalisten dahinter steckt und die Titelstory ein Erfolg wird. Auch wird das Thema aufgegriffen, dass öfter den Opfern selbst die Schuld gegeben wird, statt sie bei den Tätern zu suchen. Das alles in allem ist ein schweres Thema, was mich persönlich sehr getroffen hat. Denn solche Themen werden auch in der Realität viel zu selten angesprochen. Obwohl das doch so unglaublich wichtig ist.   Der gesamte Aufbau des Buchs ist individuell. Es ist in mehrere Kapitel unterteilt, die thematisch aber noch einmal abgetrennt sind. Innerhalb der Kapitel lesen wir die Sichtweise von DI Conrad und Hannah. Vereinzelt tauchen auch Kursivabschnitte aus der Gedankenwelt des Täters auf. Diese haben es dann auch noch einmal in sich. Die Ermittlungen rund um die Opfer und die jungen Frauen kommen nicht richtig in die Gänge, da es keine Anhaltspunkte gibt. Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben - ich habe richtig mit Hannah mitgelitten. Hier war der Spannungsbogen durchweg gegeben ist auch nie abgeflacht. Auch der Schreibstil hat mich wirklich zum Miträtseln angeregt. Ich hatte zwischendurch immer wieder einen kleinen Verdacht, der sich am Ende aber nicht bestätigt hat. Mit dem wahren Täter hätte ich nie gerechnet Der Thriller hat mich sehr bewegt, die Thematik rund um die Opfer und den Schuldzuweisungen in der heutigen Gesellschaft wiegen schwer, dennoch muss das Thema ausgesprochen werden und mit diesem Buch bietet die Autorin eine unglaubliche Plattform. Das finde ich sehr mutig, denn auch in der Danksagung teilt sie noch einmal ihre persönliche Verbindung dazu mit. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

✍️Fazit: ein spannungsgeladener Thriller, der nicht nur zum Mitraten, sondern auch zum Nachdenken oder bei manchen auch zum Umdenken anregt. Eine Passage hat mir dann auch noch einen echten Gänsehautmoment beschert: „Ja, ich bin Opfer Nummer 11, doch ich bin auch eine Freundin, eine Partnerin, eine Studentin, eine Leserin, eine ehemalige Kellnerin und der Protegé einer unglaublichen Frau, die mir bis zu meinem Tod in Erinnerung bleiben wird. Ich bin meine Vergangenheit, ich bin der gegenwärtige Moment und ich bin alles, was noch kommen wird.“ (Seite 222)

    22. Dez. 2025

3 von 13 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 93%
sth29
sth299. Mai 2026

wow, was für ein toller prolog👌🏻

Autorin / Autor

Über Jess Kitching

Jess Kitching stammt aus Bradford, England, und lebt mittlerweile in Sydney. Wenn sie nicht gerade an packenden Thrilllern schreibt, engagiert sie sich für Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch.

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