Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

Taschenbuch
3.7863

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Beschreibung

»Der Inbegriff eines Pageturners – schlau, originell und wendungsreich, ich konnte nicht aufhören zu lesen!« Liane Moriarty

Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb.

Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu.

Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?

»Ein Riesenspaß und teuflisch gut geplottet. Sie werden atemlos durch die letzten Seiten rasen und verzweifelt jeden noch so kleinen Hinweis aufsaugen, der dieses Lügengebäude zum Einsturz bringt.« Katy Hays , New York Times-Bestsellerautorin

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
Psycho
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Sophie Stava war Ghostwriterin, bevor sie sich an ihren ersten eigenen Thriller »Eine falsche Lüge« wagte. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Kaliforniens und arbeitet bereits an einer neuen spannenden Thrilleridee.

Merkmale

7 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
11%
22%
10%
5%
53%
10%
43%
26%
10%
18%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
38%
26%
42%
43%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell14%
Langsam57%
Mittel29%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (33%)

Beiträge

266
Alle
3

Es hat mich ein wenig an Freida McFaddens Bücher erinnert. Doch hat mir auch bei dem Buch die Spannung gefehlt…

. Klappentext: "Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. . Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. . Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?" . Meine Meinung: Mit „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ entwirft die Autorin einen Thriller, der von der ersten Seite an Zweifel sät und in ein Netz aus Geheimnissen, Halbwahrheiten und psychologischer Manipulation zieht. Zwischen trügerischer Nähe und wachsendem Misstrauen entfaltet sich die Geschichte, in der nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint. Die Autorin spielt geschickt mit Erwartungen und moralischen Grauzonen und stellt dabei die zentrale Frage, wie gut man einem Menschen wirklich vertrauen kann. . Überblick & Inhalt Die Geschichte handelt von Sloane Caraway, einer notorischen Lügnerin, die sich aus Langeweile und Selbstinszenierung als „Krankenschwester Caitlin“ ausgibt. Bei einem zufälligen Kontakt mit der Familie Lockhart, bestehend aus Vater Jay, Mutter Violet und Tochter Harper, gelingt es ihr, sich einzuschleusen und schließlich als Kindermädchen einzustellen. Mit jeder neuen Lüge verstrickt sich Sloane tiefer, beginnt, Violet äußerlich nachzuahmen, und wird Teil eines gefährlichen Machtspiels indem sie möglicherweise selbst belogen wird. Sloane ist eine unscheinbare Frau, die sich mit Lügen, meist aus Unsicherheit, ins Rampenlicht bringen will. Sie reichte von kleineren Notlügen bis hin zur Erfindung eines professionell wirkenden Ichs, um interessant zu wirken. . Erzählstil & Aufbau Die Story wird aus mehreren Perspektiven (Sloane, Violet, Jay) erzählt, insbesondere der Plottwist ab der Mitte verschiebt die Wahrnehmung deutlich. Anfangs wirkt das Erzähltempo gemächlich, man begleitet Sloanes Alltag und ihre Banal-Lügen. Doch ab der zweiten Hälfte gewinnt ein wenig der Spannungsbogen an Fahrt. Die zweite Hälfte wechselt die Erzählperspektiven. Violet und zuletzt Jay übernehmen die Geschichte. Hinter dem vermeintlich perfekten Haushalt zeigen sich Risse, verborgene Motive und Täuschungen, die sich wechselseitig entlarven. Der Schreibstil ist lebendig, direkt und flüssig. . Zentrale Themen Lügen als Schutz und Waffen: Sloane lügt nicht aus Gemeinheit, sondern aus einem tiefen Bedürfnis, geliebt und gesehen zu werden. Ihre Lügen sind Mechanismen zur Selbstinszenierung und dennoch sehr gefährlich. Identitätsverlust: Sloanes Anpassung an Violet, äußerlich und im Verhalten, zeigt, wie leicht man sich selbst verliert und sich in einer Rolle verstrickt, die man gar nicht mehr kontrolliert. Machtspiel und Kontrolle: Die Beziehung dreht sich um subtile Machtausübung. Sloane gewinnt Zugang und später Kontrolle, Violet lässt dies zu oder plant selbst mit. Letztlich ist nicht Sloane die Einzige, die täuscht, auch andere Figuren verstricken sich in Lügen und Gegenlügen. Das perfekte Bild und seine Risse: Das scheinbar perfekte Familienleben wirkt idyllisch, bis klar wird, dass hinter der Fassade Konflikte, Manipulation oder gar Gewalt lauern. Disney-Mütter und New York-Leben dienen als Kulisse für psychologische Analyse. . Charaktere & Motivationen Sloane/Caitlin ist keine typische Protagonistin, clever, unsicher, widersprüchlich, man mag sie einerseits, zweifelt andererseits an ihr, eine Figur in moralischer Grauzone. Ein Charakter mit Ambivalenz, unscheinbar, innerlich verletzt, aber gefährlich faszinierend. Ihre Lügen sind eingespielt, doch mit jeder weiteren wächst das Risiko des Zusammenbruchs. Sie wirkt unschuldig, manipulativ und gleichzeitig verletzlich. Violet wirkt zunächst makellos, ist aber ebenso komplex, besonders in ihrer Sicht entpuppen sich ihre Motive als tiefgründiger und manipulativer. Am Anfang ruhig, passiv, doch später fahndet man nach ihren Beweggründen. Welche Rolle spielt sie in Sloanes Täuschung, Opfer, Mitspieler oder doch Strippenzieherin? Jay bleibt eher flacher, Klischee-Charakter ohne wirkliche Tiefe. Leider konnte ich keine emotionale Verbindung zu ihm aufbauen. Der attraktive Vater, Start-Up-Unternehmer, charmant, ideell aber auch oberflächlich. Sein Bild wird durch Perspektivwechsel um einige unliebsame Wahrheiten erweitert. . Spannung & Plot Durch das geschickte Lügen-Konstrukt entsteht ein undurchsichtiges Netz, bei dem ich lange im Dunkeln tappte. Die plötzlichen Wendungen überraschen gelungen und bringen ein wenig Spannung. Leider muss ich bemängeln, dass die Auflösung gegen Ende eher zu konstruiert wirkt, auch der Ausgang auf Block Island wirkte teilweise unrealistisch und glücksabhängig. . Fazit: „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ ist ein Thriller mit kluger dramaturgischer Struktur, lohnenswertem Perspektivenspiel und intimer Auseinandersetzung mit Identitätslügen, gesellschaftlichem Druck und psychologischen Spielen. Dies ist ein charaktergetriebener Thriller über die Kunst, sich zu verstellen und den Preis, den man dafür zahlt. Die Themen Lüge, Identität, Zugehörigkeit und Täuschung sind fein verwoben mit psychologischer Spannung. Der Stil ist klar, wechselnd, überraschend und macht das Buch doch interessant. Wer aber ganz klassisch ausgearbeitete Protagonisten mit emotionalen Tiefgang sucht, könnte hier enttäuscht sein. Ebenso wirkt die Auflösung zu konstruiert und unrealistisch. Dennoch fand ich es weitestgehend gut, gerade durch die Themen und das Spiel mit Wahrnehmung und Wahrheit. Hiermit vergebe ich 3 von 5 Sternen.

3.5

Also vorab ist ja mal eins klarzustellen. Es gibt nicht dieses „eine falsche Lüge“, jede ist falsch. Wobei ab und an kann eine kleine aber feine Notlüge dann doch die bessere Wahl. Aber lassen wir das… Den hier gibts jemand die bedient sich nicht nur Notlügen, sondern lügt das sich die Balken biegen. „Sloane“ heißt die junge Dame. Warum auch immer, aber ich bin mit ihr gern auf ihre Mission gegangen. Auch die beiden Lockhart, waren an sich gut, wobei man von „Jay“ gar nicht so viel mitbekommen hat. Die Geschichte an sich war gut und auf ihre eigene Art und Weise spannend, aber was komplett anderes als ich gedacht hab. Das hat mich zwar erst ein wenig irritiert, aber dafür kann das Buch ja nichts. Als ich dann drin war, war es dann aber auch gut so wie es gelaufen ist. Schließlich gabs ja auch den ein oder anderen guten Twist, sowie ein paar „Ahja“ Momente die dann auch nach und nach Sinn ergeben haben. Es gab aber auch ein paar Aspekte, die nicht ganz so rund um die Ecke kamen. Erzählt wurde dieses Konstrukt ungelogen richtig gut. Meistens aus der Sichtweise von „Sloane“ und „Violet“. Wobei ich beim großen Twist dann schon sehr große Vibes eines grünen Buches verspürt habe. Dann kam das große Ende. Das war dann doch schon sehr wild und tatsächlich auch nur auf den ersten Blick rund. Ein paar Sachen, waren für mich nicht 100 Prozent aus der Welt geräumt aber da machste halt nichts.

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4

Zuerst fiel mir das wunderbar pinkfarbene Cover ins Auge, so dass ich das Buch gleich kaufen musste. Auch wenn ich dieses Buch nicht zwingend als Thriller bezeichnen würde, hat es mich dennoch gut unterhalten. Die Geschichte um Sloane, die sich unter falschen Tatsachen in eine Familie als Babysitter einschleicht, beginnt sehr ruhig und gemächlich. Das Tempo bleibt die ganze Zeit über sehr entspannt, unterschwellig schwingt aber immer eine gewisse Spannung mit. Und auch wenn es nie so richtig spannend wird und auch das Ende relativ unspektakulär daherkommt, hat mir die Story doch gefallen. Der Schluss ist gut gelungen, passt zur Geschichte und ist auch leicht überraschend. Ich mag diese ruhigeren Bücher ganz gerne, und es ist gut geeignet für alle, die es unblutig mögen.

4

Solider Thriller mit einigen überraschenden Twists. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Story ist leicht zu lesen. Beide Hauptcharaktere, Sloane und Violet, waren mir sehr sympathisch, ihre jeweiligen Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Leider ist die Geschichte stellenweise etwas langatmig, durch die unvorhersehbaren Wendungen fühlte ich mich dennoch gut unterhalten. Die Aufklärung wirkt etwas konstruiert und unrealistisch, hier hätte ich mir ein etwas glaubhafteres Ende gewünscht. Nichtsdestotrotz ein lesenswerter Thriller mit spannendem Katz und Maus-Spiel!

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine falsche Lüge von Sophie Stava >Ich bin weder Krankenschwester, Kosmetikerin noch Erzieherin. Ich bin eine Lügnerin. Damit bringe ich mich in Teufels Küche.< Darf ich vorstellen: Ich bin Sloane Caraway. Man nennt mich auch Caitlin. Ich bin 32 Jahre alt und wohne noch bei meiner kranken Mutter. Wir beide sind Weltenbummler und wohnen mal hier und mal da. Meine Kindheit verbrachte ich in Kalifornien. Mein Vater ist übrigens Schauspieler und oft unterwegs. Lüge oder Wahrheit? Bin ich die Einzige die hier lügt? Das solltet ihr selbst herausfinden, indem ihr einfach das tolle Buch lest. 😉 ***** Mich konnte das Buch total begeistern. Hier wird ein Lügenkonstrukt aufgebaut, da ist man wirklich sprachlos. Und wenn man denkt, mehr geht nicht, dann kommt die nächste Lüge. Ab der Mitte des Buches kam dann für mich eine totale Überraschung und die Wendung. Die Autorin schafft es meisterhaft alles mit einander zu vernetzen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Protagonisten und auch die Nebenfiguren sind gut herausgearbeitet und interessant dargestellt. Kurz und knapp gesagt: "Das Buch macht einfach Spaß und überrascht bis zum Schluss." ET ebook 01.07.2025 ✅️ ET TB 16.07.2025

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3

Sloane Caraway ist eine Lügnerin.

Sie lügt, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, die Autorin beschreibt, wie sich Sloane allmählich in die Familie drängt und Violett es durchaus begrüßt. Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt und für mich baute sich echte Spannung erst auf, als man es aus Violetts Sicht las. Durch ihren lockeren Schreibstil schaffte es die Autorin, mich immer bei der Stange zu halten und ich habe dadurch das Buch recht schnell gelesen . Für abgehärtete Thrillerfans würde ich es nicht empfehlen, da passiert zu wenig. Aber wer einen seichten, schnell zu lesenden Thriller sucht, ist hier gut beraten.

3

Spannend aber ausbaufähiger.

2

Rezensionsexemplar Sloane ist eine notorische Lügnerin. Das hat ihr schon viele Probleme in ihrem Leben eingebracht. Eines Tages freundet sie sich mit der Familie Lockhard an, indem sie vorgibt eine Krankenschwester zu sein. Schon bald ist sie ein unverzichtbarer Teil der Familie. Wohin bringt ihr Lügenkonstrukt sie diesmal? Der Schreibstil ist sehr ausschweifend und es fehlt oft an Dynamik. Dafür sind die Perspektiven ziemlich gut ausgearbeitet und übersichtlich eingeteilt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, dabei ist die eigentliche Protagonistin - Sloane. Leider konnte ich mit der Person überhaupt nicht warm werden. Sie ist sehr unsympathisch und von Neid zerfressen. Dadurch wirkt ihre persönliche Entwicklung gegen Ende wie ein Fake. Genauso negativ empfand ich leider auch die anderen Charaktere. Die Handlung plätschert von Beginn an vor sich hin. Es werden viele Lügen erzählt und diese wie ein Mantra mehrmals wiederholt. Mehr passiert in der ersten Hälfte leider nicht. Ebenfalls habe ich lange nach der Spannung gesucht, oft sind Sachen klar bevor sie aufgedeckt werden. Außer dem Ende. Hier kommt zwar eine große Wendung wie aus dem nichts, fühlt sich aber dafür ziemlich falsch und unreal an. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch den Fans von „Wenn sie wüsste“ gefallen würde. Meins war es leider nicht.

3.5

Gute Unterhaltung für zwischendurch. Die Charaktere waren mir alle nicht sympathisch 😁 Der Plottwist gegen Ende, war dann doch ganz unterhaltsam und der Schreibstil super.

4

⭐️⭐️⭐️⭐️ : 𝕄𝕔𝔽𝕒𝕕𝕕𝕖𝕟 𝕍𝕚𝕓𝕖𝕤 𝕞𝕚𝕥 𝕝ü𝕘𝕟𝕖𝕣𝕚𝕤𝕔𝕙𝕖𝕟 ℙ𝕝𝕠𝕥 𝕋𝕨𝕚𝕤𝕥

ℝ𝕖𝕫𝕚: Manche Lügen beginnen harmlos. Ein Bienenstich. Ein Spielplatz. Ein freundliches Lächeln. Sloane beugt sich über die kleine Harper, beruhigt sie und behauptet ganz selbstverständlich, sie sei Krankenschwester. Eine winzige Lüge. Eine, die ihr die Tür in ein anderes Leben öffnet. Denn der Vater des Mädchens, Jay, sieht sie an, als wäre sie mehr. Mehr als die mittellose Nageltechnikerin Mitte dreißig, die noch bei ihrer Mutter lebt und jeden Cent zweimal umdreht. Mehr als die Frau, die sich selbst nie genug ist. Und Sloane liebt dieses Gefühl. In direkter Ansprache gesteht sie uns früh: Sie beobachtet Menschen. Sie studiert sie. Sie weiß, was sie hören wollen. Und sie liefert es. Ihre Lügen sind keine Ausrutscher, sie sind ein fein gesponnenes Netz. Als sie Jays Frau Violet kennenlernt, scheint alles fast zu perfekt. Violet bedankt sich überschwänglich für die Hilfe. Sie ist warm, offen, wohlhabend und ahnt nichts. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Freundschaft, die sich schnell intensiv anfühlt. Zu intensiv. Doch dann kommt das Angebot: Ein Job als Kindermädchen. Für Harper. Harper, die herzkrank ist. Harper, die medizinische Betreuung braucht. Harper, deren Mutter Sloane für eine ausgebildete Krankenschwester hält. Und Sloane… widerspricht nicht. Ab diesem Moment liegt eine unheilvolle Spannung über jeder Szene. Man wartet. Auf das Stolpern. Auf das Auffliegen. Auf den Moment, in dem die Lüge ein Eigenleben entwickelt. Was passiert, wenn Harper wirklich in Not gerät? Wie lange kann Sloane improvisieren? Und vor allem: Wie weit würde sie gehen, um dieses neue Leben nicht wieder zu verlieren? Fazit: Die Ich-Perspektive macht das Ganze beklemmend nah. Wir sitzen direkt in Sloanes Kopf und der ist kein sicherer Ort. Ihre Gedanken werden zunehmend obsessiv. Ihre Bewunderung für Violet kippt langsam in etwas Besitzergreifendes. Ihre Schwärmerei für Jay bekommt eine dunkle, beinahe verzweifelte Note. Mit jeder Seite wird klarer: Sloane will nicht nur gemocht werden. Sie will dazugehören. Um jeden Preis. Was als kleine Notlüge begann, wächst zu etwas Bedrohlichem heran. Grenzen verschwimmen. Moral wird verhandelbar. Und irgendwann fragt man sich nicht mehr nur, wann sie auffliegt, sondern ob vielleicht etwas ganz anderes im Verborgenen lauert. Denn vielleicht ist die größte Gefahr nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Vielleicht ist die größte Gefahr Sloane selbst. Und als der Boden unter der scheinbar perfekten Fassade zu bröckeln beginnt, trifft die Erkenntnis wie ein kalter Schlag: Nicht jede Lüge dient dazu, sich ein besseres Leben aufzubauen. Manche Lügen sind der erste Schritt in den Abgrund. Und vielleicht hat sich Sloane diesmal mit ihren Lügen, die falsche Familie ausgesucht. Ein psychologischer Thriller, der leise beginnt und sich unmerklich unter die Haut schleicht. Unheimlich, beklemmend und mit einem Twist-Gefühl, das noch lange nachhallt.

4

Langweilig mit Spannung gepaart

Dieses Buch hat tatsächlich Längen, Passagen, die alleine für sich wirklich sehr langweilig wären. Jedoch schafft es die Autorin, aus meiner Sicht, immer wieder subtile Andeutungen einzustreuen, die ein abbrechen unmöglich machen. Denn trotz der für mich langweiligen Passagen, wollte ich wissen, wie es weitergeht. Zum Ende überraschte es mich sogar. Und ja, auch mich hat es beim Lesen stark an eine andere Autorin erinnert. Den Namen nenne ich bewusst nicht, da ich es unfair finde. Wenn ich nämlich erst dieses und dann die anderen gelesen hätte, wäre der Vergleich andersherum erfolgt.

3.5

Ich habe irgendwo gelesen, wenn ich ein Freida McFadden Buch lesen will, kauf ich mir eins. Ich muss der Person absolut Recht geben. Ich dachte beim lesen die ganze Zeit an Freida McFadden 🫣. Der Schreibstil ist locker. Aber, ich kam schwer ins Buch rein und als ich plötzlich wieder ins Buch geschaut habe, habe ich mich gewundert, das ich einfach weiter lesen konnte und es mir gefiel. Deswegen nur 3,5 ⭐

3

Rezensionen und Bewertungen Neu 3,8 Sterne Filtern: 5 Sterne 18 4 Sterne 37 3 Sterne 15 2 Sterne 8 1 Stern 0 Sortieren: Standard B booklover_cz_vor 6 Minuten Leider nur mittelmäßig Nach den ganzen Lobeshymnen nahm ich mir jetzt auch das Thriller-Debüt „Eine falsche Lüge“ von Sophie Stava. Sloane Caraway baut sich ein Märchenschloss um sich auf und lügt und zwar um sich wichtig zu machen. Im Park ist ein weinendes Mädchen das medizinische Hilfe benötigt und sie gibt vor Krankenschwester zu sein. Der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, der alleine im Park mit seiner Tochter unterwegs ist, freut sich über die benötigte medizinische Hilfe. Sloane findet ihn attraktiv und hat auch bald Gefühle für ihn. Ihren richtigen Namen verrät sie jedoch nicht, weil man sonst ihre Vergangenheit im Netz googeln könnte. Dankbarkeit stellt sich bei Jay ein und er stellt sie seiner Frau Violet vor. So schleicht sich Sloane immer mehr bei der Familie ein und ergattert den Job des Kindermädchens. Dieser kommt gerade recht, da sie ihren letzten Job verloren hat. Violet und sie werden Freundinnen und dies nicht ohne Grund. Violet hat einen Plan. Auch sie spielt mit falschen Karten. Ist Jay wirklich der Naive oder verfolgt er auch einen Plan? Die Lügen auf allen Seiten häufen sich. Mir waren die Protogonisten durch die Reihe sehr unsympathisch und ich fand keine richtige Bindung zu den Charakteren. Ich schwankte mehrfach, das Buch ist gut und das Buch gefällt mir nicht. Der große Funke sprang nicht über und die ganzen Lobeshymnen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Das Buch war vom Schreibstil gut zu lesen und man konnte die Geschichte auch gut mitverfolgen. Für mich war es ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Ob ich ein weiteres Buch der Autorin lesen werde, kann ich noch nicht abschließend sagen. Für mich war es reines Mittelfeld was ich zu lesen bekommen hatte. In den letzten Monaten sind wesentlich bessere Thriller-Debüts auf den Markt gekommen, die richtig lesenswert waren.

4

War das 1. Buch für mich von Sophie Stava Was passiert, wenn eine kleine Lüge dein ganzes Leben verändert? Sloane schummelt sich in eine perfekte Familie – aber sie ist nicht die Einzige mit einem Geheimnis… 👀 📖 Meine Meinung Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer – die Handlung war für mich anfangs eher langatmig, und die Spannung wollte nicht so richtig aufkommen. Aber etwa ab der Mitte hat mich das Buch dann doch gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, was wirklich hinter allem steckt, und habe es dann ziemlich schnell beendet. Einige Entwicklungen waren für mich vorhersehbar – manches hatte ich mir schon gedacht. Was mir besonders aufgefallen ist: Der Schreibstil und der Aufbau erinnern stark an die Bücher von Freida McFadden. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, ich lese gerade etwas von ihr! Fazit: Nicht schlecht, aber kein Highlight! 4⭐

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3.5

Für den ersten Thriller recht gut

Das Buch hat mich sehr an eine andere Schriftstellerin erinnert. Die meisten werden wissen, wen ich meine 🚪🐢 Mittendrin hat es sich etwas gezogen aber im Großen und Ganzen war die Geschichte recht gut. Bin gespannt ob noch mehr von der Autorin erscheint ☺️

3

Lügen haben kurze Beine

Eine falsche Lüge bringt einen sehr lockeren und einfachen Schreibstil mit sich. Die Kapitel sind kurz gehalten und man kann das Buch theoretisch in drei Teile teilen. Da ich nicht spoilern will, gehe ich hier nicht genauer drauf ein. Die Erzählungen aus Sloanes Perspektive haben mir gut gefallen, weil man sich einer sehr unangenehme, unheimliche Atmosphäre als Leser ausgesetzt fühlt. Sloane verstrickt sich immer weiter in Lügen, aber ihre Geheimnisse kommen gleichzeitig ans Licht. Man merkt wie Sloane immer obsessiver wird. Leider kam dann ein Plottwist, der mir zu sehr Freida McFadden Like war. Und daher für mich irgendwie die Geschichte nur noch vorhersehbar machte. Das Ende war gut, aber auch nichts, was man so noch nicht gelesen hat. Die erste Hälfte des Buches hat mir deutlich besser gefallen. Ich fühlte mich gepackt von der Handlung. Danach war für mich irgendwie ein bisschen die Luft raus. Auch gab es Punkte, die ich viel zu konstruiert fand auf den letzten Seiten. Die Idee der notorischen Lügnerin als Protagonistin fand ich wirklich interessant. Man hätte daraus aber deutlich mehr machen können. Insgesamt bekommt es daher von mir 3 ⭐️, weil ich es auch für den Einstieg in das Thriller Genre gut geeignet finde.

Lügen haben kurze Beine
4

EINE FALSCHE LÜGE!!!

Debütthriller der Autorin Sophie Stava! Zum Buch: Der Schreibstil war einfach und gut lesbar. Der Anfang hat sich leider sehr gezogen und es ging ab Seite 200 erst richtig los aber dann Schlag auf Schlag und meine ganzen Theorien wurden über den Haufen geworfen.🙈 Das Ende hatte Parallelen zu ”die Einladung“ von Fitzek aber hat durchaus Sinn gemacht. Auf jeden Fall habe ich mit diesen Twist nicht gerechnet. Ich gebe 4⭐️ und eine Leseempfehlung 4 von 5⭐️

5

An sich sehr spannend 🧐 coole Geschichte 😎 aber in Deutschland würde man da definitiv nicht damit durchkommen 😆

4

Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen? Meinung Das buch ist von der ersten Seite an unterhaltsam. Ich mochte die Protagonistin ob lügnerin oder nicht, sie war sympathisch. Auch zu Violet konnte ich eine Bindung aufbauen, selbst jay kam sympathisch rüber. Ich mochte das Zusammenspiel der Charaktere. Die Wendung die das Buch nimmt, war für mich unvorhersehbar. Hat mir aber durchaus gefallen. Die vertonung fand ich gelungen. Große Lese Empfehlung

5

Es macht sehr aufmerksam

💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐 Rezension zu "Eine falsche Lüge" von Sofie Stara Es macht sehr aufmerksam ❤️❤️❤️❤️❤️ Solange ist in der Nähe eines Parks und hört etwas entfernt ein kleines Mädchen weinen. Es wurde von einem Insekt gestochen. Sie eilt zu dem Mädchen hin, kümmert sich um sie und gibt sich ihrem Vater gegenüber als Krankenschwester aus, obwohl sie es in Wahrheit nicht ist. Aber - ihr wird in der Richtung geglaubt. Weil sie so wirkt. Wird sie wieder gesund werden??? Auf mich macht der Roman einen sehr aufmerksamen Eindruck. Und das wir auch immer hellhörig sein sollten, was uns im Alltag so erzählt wird. Da manches auch nicht unbedingt stimmen kann. Das habe ich selber schon zwischendurch erlebt. Man staunt da manchmal nicht schlecht. Ihr Lügen darin finde ich schon ziemlich mutig. Aber - auf Dauer kommt man damit nicht weiter. Jede kommt eines Tages ans Licht zum individuellen Zeitpunkt. Da sollte man sich immer aufs Bauchgefühl verlassen und auch die Intuition. Mir hat der Roman auf jeden Fall noch mehr die Augen geöffnet. Dabei ist es auch ein wirkliches Highlight in 2025, was jede/r unbedingt von Euch, wenn ihr individuell Zeit dafür habt, lesen solltet. Es wartet wirklich schon sehr sehnsüchtig auf Euch. 😁 💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐💐

2.5

Ich gehöre zu der Seite der Leser denen es nicht gefallen hat. Ja, es erinnert an Freida McFadden "Wenn sie wüsste" (das hatte mir gut gefallen. Es ist aber für mich viel zu langatmig und teilweise sperrig, besonders was die Tochter Harper angeht. Welches fast 5- jährige Kind freut sich auf ein Abendessen in einem angesagten Restaurant und muss um 9:00 Uhr geweckt werden? Die Entwicklung des Thrillers war vorhersehbar und auch das Ende konnte mich nur in Nuancen überraschen.

4.5

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war gespannt auf die Story. Zu Beginn konnte mich das Buch noch nicht wirklich in den Bann ziehen. Wir erfahren alles aus der Sicht von Sloane, die eine Lügnerin ist und auch nicht aufhören kann zu lügen. Keine sympathische Protagonistin. Aber irgendwann kam der Punkt, wo mich die Geschichte einfach gefesselt hat und dann kommt ein Twist, den man vorahnen kann und glaubt zu wissen, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird, wird am Ende aber dann doch noch überrascht. Die Geschichte wird auch noch aus anderen Perspektiven erzählt und das fand ich richtig gut. Das Buch hat dann richtig Spaß gemacht und war spannend bis zum Schluss, selbst als man noch glaubt zu wissen was vorgeht.

3

Sloane… oder Kate… egal wie, sie lügt.

So viele Lügen… wer sagt da noch die Wahrheit? Der Thriller ist gut und flüssig zu lesen, der Anfang interessant, aber man weiß nicht so ganz, wo das alles hinführen soll. Als dann der POV gewechselt wird, wirds rasant und wild. Gut, der Twist war ein bisschen vorhersehbar, tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. UND: Hier drin findet ihr keine sympathischen Charaktere, das ist gut so!

3

Unterhaltsam aber vorhersehbar

Ich würde dieses Buch ähnlich einordnen wie die Bücher von Freida McFadden. Einfach geschrieben, leicht zu verstehen, unterhaltsam und mit einem Twist am Ende, jedoch eher vorhersehbar. Die Charaktere blieben für mich alle recht blass. Keiner war wirklich greifbar und ich konnte mir niemandem wirklich mitfühlen. Sloan empfand ich aufgrund ihrer ständigen Lügerei als recht unsympathisch. Für alle die gerne Bücher wie die von McFadden lesen sind hiermit gut bedient. :)

4

Eine falsche Lüge

Mir fehlen die Worte. Immer wenn ich dachte, ich wüßte jetzt, wie es weitergeht, kam es doch anders. Und erst das Ende... Ein Buch das wirklich Spaß gemacht hat! Sehr zu empfehlen!

5

Sehr unterhaltsam, wenn auch nicht spannend

Normalerweise bin ich strenger was Thriller angeht, immer auf der Suche nach Spannung und Nervenkitzel und wenn ich das nicht finde, dann gibt es eine schlechtere Bewertung. Dieses Buch würde ich nicht wirklich als Thriller bezeichnen und auch der besondere Nervenkitzel fehlte. Trotzdem hat dieses Buch mich von der ersten Seite an erreicht und überzeugt. Die Figuren so sympathisch und echt, die Handlung interessant und es war auf seine eigene Art ein Pageturner. Erst am Ende wurde es sehr spannend und es gab einen Plot Twist, der gut gemacht war.

2.5

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich diese Art von Geschichte schon zig Mal gelesen habe

Irgendwie war das absolut nichts Neues. Wer "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden oder "Mein Leben gegen deins" von Liv Constantine kennt, kennt auch "Eine falsche Lüge" von Sophie Stava. Ähnliche Plottwists, ähnliche Story, ähnliches Lesegefühl. Kein innovativer Thriller, der bis ins Mark erschüttert. Dennoch kann ich nicht bestreiten, dass auch hier der Lesesog enorm war. Die Story war nur komplett vorhersehbar. Konnte mich leider nicht überzeugen. Fazit: In meinen Augen eine aufgewärmte Geschichte, die mich bis auf den Lesesog nicht überzeugen konnte.

5

Werbung/Rezensionsexemplar Sloane Caraway ist eine notorische Lügnerin. Als sie im Park den kleinen Sohn der wohlhabenden Lockharts kennenlernt, erfindet sie kurzerhand eine Geschichte über ihren Beruf – und wird dadurch in die Familie hineingezogen. Schnell gewinnt sie das Vertrauen von Jay und Violet Lockhart und wird sogar als Kindermädchen engagiert. Doch je näher sie den Lockharts kommt, desto gefährlicher wird das Spiel mit ihren Lügen. Denn in diesem Haus hat nicht nur Sloane etwas zu verbergen – und bald steht weit mehr auf dem Spiel als nur ihre Glaubwürdigkeit. Zwar beginnt die Geschichte eher ruhig, aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht: Man spürt sofort diese unterschwellige Spannung, dass da etwas nicht stimmt. Besonders gefallen hat mir die Figur von Sloane – mit all ihren Geheimnissen, Unsicherheiten und Lügen ist sie wahnsinnig faszinierend und bleibt bis zum Schluss unberechenbar. Die wechselnden Perspektiven haben den Spannungsbogen noch verstärkt, weil man ständig neue Einblicke bekommen hat und nie wusste, wem man wirklich trauen kann. Das absolute Highlight war für mich der Twist am Ende. Absolut unvorhersehbar für mich!! Ich hab’s sehr geliebt . ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/ 5 Sternen

4

Spätestens seit Freida McFadden ihre Millie in die Haushalte fremder Leute schickt, um dort reinezumachen, tauchen Thriller mit dem Hausmädchen-Trope in den Regalen der Buchhandlungen auf wie Gurken in der Gemüseabteilung (beste Gurkengrüße an dieser Stelle an thomas_bookclub von Insta 🥒) »Eine falsche Lüge« von Sophie Stava ist einer davon. Ihre Protagonistin Sloane ist eine notorische Lügnerin. So erschleicht sie sich eine Anstellung als Kindermädchen bei den reichen Lockhards – doch diese Lüge könnte ihre letzte gewesen sein … Obwohl ich noch nicht wirklich viele Thriller mit diesem Trope gelesen habe (auch das »Original« kenne ich nicht), habe ich bereits das Gefühl, dass dieser Trend nicht mehr lange knackig-frisch bleibt. Irgendwie schmecken sie dann doch alle gleich. »Eine falsche Lüge« wartet zwar mit einem netten Twist auf, der im Grunde aber bereits durch den Klappentext vorweggenommen wird. Was echt schade ist, denn das hätte richtig gut sein können, wüsste man nicht bereits durch die Inhaltsangabe, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Die Figuren sind zum Teil gut ausgearbeitet, zum Teil aber so klischeehaft, dass ich für den ein oder anderen nur ein genervtes Augenrollen übrighatte. Die Story an sich ist nicht sehr temporeich und wartet mit zahlreichen Rückblenden auf, hält aber durchweg ein gewisses Spannungslevel aufrecht. Gelangweilt habe ich mich jedenfalls nie. Insgesamt ist »Eine falsche Lüge« leichte Thrillerkost für zwischendurch, an die man am besten mit so wenigen Infos wie möglich und ohne den Klappentext zu lesen herangeht. Bonuspunkte gibt's natürlich für die Erwähnung von »Mord ist ihr Hobby« 😁

4

Unterhaltsamer Thriller mit einigen Wendungen

Auch wenn manche Situationen, besonders am Ende, nicht ganz so realistisch waren, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere waren interessant und ich war gespannt darauf wie die Story sich entwickelt. Die Perspektivwechsel sind gut gelungen und machen es noch interessanter.

4

Super Story-Aufbau & charakteristische Hauptfiguren

Lügen kennen wir alle, denn jeder hat bestimmt schon mal gelogen. Was die Protagonisten Sloane hier jedoch an einem Tag weglügt, hab ich hoffentlich mein ganzes Leben lang nicht. Und was passiert eigentlich, wenn man nicht nur bei Kleinigkeiten lügt, sondern bei seinem ganzen Leben? Ja, wir haben hier irgendwie einen klassischen „MC-Fadden-Thriller“. Das Setting sowie die Figuren sind sehr begrenzt, aber top ausgebaut. Auch wenn nicht viel passiert, ist die Spannung doch konstant hoch – perfekt für einen ruhigen Thriller. Die dynamik zwischen Sloane und Violet mochte ich auch sehr, der flüssige Schreibstil hätte auch ein Durchlesen an einem Tag erlaubt. Im Laufe der Geschichte erwarten uns noch ein paar Wendungen, über die ich teilweise sehr schmunzeln musste. Das einzige Übertriebene fand ich den Schluss, da geh ich nicht ganz mit - ansonsten hat mich das super unterhalten.

4

Die Protagonistin Sloane Caraway ist eine „notorische Lügnerin“, die sich mit kleinen Lügen – etwa der Behauptung, Krankenschwester zu sein – in das Leben einer vermeintlich perfekten Familie einschleicht. Sie imitiiert die Ehefrau, Violet, immer mehr, was sich zunehmend verstörend entwickelt. Dennoch bleibt die Frage: In was für eine Familie hat sie sich hinein gelogen? Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Sloane geschrieben, später im Buch aber auch aus denen von Jay und Violet. Zu Anfang ging mir Sloane etwas auf die Nerven. Ständig kommt eine neue Lüge hinzu, und sie scheint mir etwas naiv. Dennoch hat die Autorin es geschafft, ihr Verhalten schlüssig darzustellen. Zumal der Schreibstil recht flüssig ist, weshalb man das Buch nicht weg legen kann. Dennoch baut sich die Spannung recht langsam auf und im Mittelteil wird es etwa zäh, bis dann ein Plotttwist kommt, mit dem man nicht rechnet! Ab da nimmt das ganze Fahrt auf und wird zunehmend spannender. Mit Eine falsche Lüge hat man es nicht mit einem klassischen Thriller zu tun, eher geht wird hier geschickt mit Manipulation und Täuschung umgegangen. Das Ende kommt etwas dramatisch, doch auch hier gibt es eine interessante Wendung, die dem Ganzen einen runden Schliff geben. Wer „Wenn sie wüsste“ geliebt hat, wird dieses Buch ebenfalls verschlingen!

4

Hat mir super gefallen

Lügen kennen wir alle, denn jeder hat bestimmt schon mal gelogen. Was die Protagonisten Sloane hier jedoch an einem Tag weglügt, hab ich hoffentlich mein ganzes Leben lang nicht. Und was passiert eigentlich, wenn man nicht nur bei Kleinigkeiten lügt, sondern bei seinem ganzen Leben? Das erfahren wir als neugierige Leser bei Sloane, die sich bei Violet zunehmend durch ihre ganzen Lügen selber ihr Grab gräbt. Ja, wir haben hier irgendwie einen klassischen „MC-Fadden-Thriller“. Das Setting sowie die Figuren sind sehr begrenzt, aber top ausgebaut. Auch wenn nicht viel passiert, ist die Spannung doch konstant hoch – perfekt für einen ruhigen Thriller. Die dynamik zwischen Sloane und Violet mochte ich auch sehr, der flüssige Schreibstil hätte auch ein Durchlesen an einem Tag erlaubt. Im Laufe der Geschichte erwarten uns noch ein paar Wendungen, über die ich teilweise sehr schmunzeln musste. Das einzige Übertriebene fand ich den Schluss, da geh ich nicht ganz mit - ansonsten hat mich das super unterhalten.

5

Mega

Meine Meinung zu „Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein ?“ von Sophie Stava WOW - Was für ein Thriller. Ich bin total begeistert. Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Die Charaktere, insbesondere Sloane und Violet sind äusserst bildhaft beschrieben und mir auch sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn Sloane immer lügt und sich immer in mehr Lügen verstrickt war sie mir sehr symphatisch. Die einzelnen Beziehungen zwischen Sloane, Violet und Jay sind äusserst lebendig beschrieben. Mehr möchte ich jetzt gar nicht sagen, sonst würde ich zuviel verraten. Von Anfang an besteht eine unterschwellige Spannung, die mir sehr gut gefallen hat. Diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch und nimmt ab Mitte des Buches nochmals wesentlich zu und gipfelt in einem grandiosen Finale. Die Geschichte hat mich auch durch völlig unerwartete Wendungen total begeistert. Wer die Bücher von Freida McFadden mag, wird dieses Buch lieben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Und hier kommt der Klappentext: Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt, um sich interessanter zu machen. So auch bei ihrer ersten Begegnung mit Jay Lockhart, als sie vorgibt, Krankenschwester zu sein, und seiner kleinen Tochter hilft. Kurz darauf wird Sloane das Kindermädchen der Lockharts und freundet sich mit Jays Frau Violet an. Sie kann ihr Glück kaum fassen, Teil dieser privilegierten New Yorker Familie zu sein, und nimmt dafür weitere Lügen in Kauf. Auch, um Violet immer ähnlicher zu werden. Aber ist Sloane die Einzige, die lügt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen? Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank NetGalley und Fischer.

3.5

„Du darfst die Hausaufgaben bei mir abschrieben aber schreib sie bitte ein bisschen um“

Ich fand das Buch keines falls schlecht aber es war auch nichts Neues. Der Schreibstil sowie die Geschichte haben sehr an Freida McFadden erinnert. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen und ich fand die Idee mit der Lügnerin super gut und spannend. Danach wurde es offensichtlich, zäh und erinnerte zu sehr an „wenn sie wüsste“.. hätte ich noch nie ein Freida McFadden Buch gelesen, hätte ich das Buch wohl sehr gut gefunden aber es kam mir leider ein bisschen zu abgekupfert vor. An sich war das Buch auf keinen Fall schlecht aber eben auch nichts neues.. leider eher mittelmäßig. Schade irgendwie verschenktes Potential

3.5

Lügen über Lügen über Lügen

Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, da es oft mit " wenn sie wüsste" verglichen wurde. Ja es gibt durchaus parallelen aber dieses Buch kann da bei weitem nicht mithalten. Es ist eine nette Story mit einem ganz netten plot twist aber für mich kein Highlight.

Lügen über Lügen über Lügen
3

Irgendwie nichts Neues mehr. Unglückliche Ehefrau und Mutter in Kombination mit untreuen Ehemann und natürlich dem Kindermädchen/Putzfrau. Kann man lesen/hören, muss man aber nicht.

4

REZENSION Eine falsche Lüge Autorin: Sophie Stava Verlag: Fischer Verlag ET: 16.07.25 Um sich interessant zu machen ist Sloane nur am Lügen. Eines Tages lernt sie im Park Jay und seine Tochter Harper kennen. Harper wird von einer Biene gestochen und Sloane gibt sich als Krankenschwester aus und hilft. Zum Dank wird sie von der Familie zum Essen eingeladen und freundet sich mit Violet, Jays Ehefrau an. Violet stellt Sloane als Kindermädchen für Harper ein und Sloane ist glücklich. Denn sie hat nur ein Ziel: sie möchte so werden wie Violet. Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Durch den flüssigen und leichten Schreibstil der Autorin gelang es mir zügig ins Buch einzutauchen und mich auf die Geschichte einzulassen. Die Story ist so fesselnd geschrieben das man nur so durch die Seiten fliegt und das Buch kaum aus den Händen legen möchte. Es wird aus verschiedenen Sichten in angenehmer Kapitellänge erzählt. Man spürt beim Lesen recht schnell das hier nicht eitel Sonnenschein ist und jeder so seine Geheimnisse hat. In der zweiten Hälfte des Buches zieht die Autorin den Spannungsbogen ordentlich an und man kommt als Leser kaum zum Luft holen. Dieses mächtige Lügenkonstrukt macht einem wirklich sprachlos. Die Charaktere fand ich sehr interessant beschrieben, mehr verrate ich euch allerdings nicht über sie. Der Schluss ist mir leider etwas zu unrealistisch gewesen. Meine Meinung: Eine falsche Lüge ist ein spannender und gut konstruierter Thriller bei dem man absolut nicht weiß wem man wirklich vertrauen kann und der wirklich bis zum Schluss Überraschungen bereithält. Ich hatte spannende Lesestunden. 4/5 ⭐️

4.5

Pageturner! 🖤

Anfangs fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzufinden, da viele Fakten und Tatsachen aufgelistet wurden, welche im übrigen wichtig für die Geschichte und die Auflösung sind....aaaaaaber ab der Mitte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! 😍 Ich habe es heut vormittag gekauft, sofort angefangen und abends beendet. Die twists waren Chefskiss 🤯😮‍💨

Pageturner! 🖤
4.5

Ein spannender Mix aus solider Unterhaltung und wilden Plottwists – perfekt zum Wegsuchten. 🤩

Eine falsche Lüge ist ein Buch, das sich beim Lesen langsam steigert: Die erste Hälfte plätschert eher ruhig dahin, unterhaltsam, aber ohne große Spannung. Doch dann zieht Sophie Stava das Tempo plötzlich an – und die zweite Hälfte überrascht mit Wendungen, die definitiv das Potenzial haben, einen fassungslos blättern zu lassen. Gleichzeitig konnte ich mich dem Gefühl nicht entziehen, ein wenig in die Welt von Freida McFadden abzutauchen – nur eben nicht ganz so präzise und messerscharf geschrieben. Die Plottwists sind auf jeden Fall stark, manchmal sogar wirklich gut gesetzt, aber eben auch ordentlich überzogen und wenig realistisch. Trotzdem haben sie funktioniert: Sie unterhalten, schocken und machen Spaß. Und genau das beschreibt das Lesegefühl am besten: Ich hatte Spaß. Ich war drin, ich wollte wissen, wie es endet – und dafür gebe ich dem Buch vollkommen verdient 4,5 Sterne. Unterhaltsam, leichtfüßig, mit einer spannenden zweiten Hälfte und genug Überraschungen, um einen dranzuhalten.

3

Leider enttäuscht vom Ende!

Wenn Lügen auf Lügen treffen... In "eine falsche Lüge" geht es um Sloane, die fast schon zwanghaft lügt, und das beinahe pausenlos - leider hat sie dieses Mal die falschen belogen... Das Buch hat wirklich gut gestartet und wir lernen die Hauptperson Sloane kennen, die wirklich andauernd lügt. Ihr kommen die Lügen so leicht über die Lippen, dass es schon fast gruselig ist! Ich fand Sloane als Protagonistin aber super, weil sie dadurch ein sehr individueller Charakter ist. Als Leser/in weiß man an Anfang nicht ganz, wie man damit umgehen soll, aber sie ist nicht unbedingt eine schlechte Person, sondern hat bei mir einiges an Mitleid erweckt. Die Storyline läuft anfangs sehr langsam an und es wirkt teilweise wie ein "normaler" Roman und kein Thriller. Zwar kommen die Spannung und die Thriller-Vibes später hinzu, aber ich hätte mir eindeutig mehr davon in der ersten Hälfte des Buches gewünscht. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hamd legen, denn genau wegen diesem eher langsamen und gründlichen Aufbau der Story war ich umso gespannter auf die Auflösung und den Plottwist! Der Schreibstil hat mir außerdem sehr gefallen, man fliegt nur so durch die Kapitel. Den Plottwist gab es zwar, aber leider wurde ich dabei enttäuscht. Ich hatte mir viel mehr von dem Ende und dem Plottwist erhofft, weil die Story so langsam und vielschichtig aufgebaut wurde, nur um dann innerhalb der letzten Kapitel viel zu schnell aufgelöst zu werden. Außerdem hat wirklich einiges keinen Sinn gemacht, bzw. die Charaktere haben gehandelt, wie es wirklich kein Mensch bei Sinnen tun würde. Die Geschichte basiert auch leider auf ein paar sehr unwahrscheinlichen und unlogischen Fakten, was dem ganzen etwas die Glaubwürdigkeit nimmt. So wirkte die Auflösung sehr weit hergeholt und ich war von dem Ende ziemlich enttäuscht, obwohl ich beim Lesen wirklich große Hoffnungen hatte. Total schade, weil die Idee eigentlich sehr gut war!

4

Spannung mit doppeltem Boden

Ein fesselnder Psychothriller über eine junge Frau, die sich ihr Leben durch ein Netz aus Lügen zusammenbaut – bis es sie fast verschlingt. Durch eine Lüge wird sie Kindermädchen in einer scheinbar perfekten Familie, doch je tiefer sie sich einlebt, desto gefährlicher wird ihr Spiel. —— Die Spannung steigt mit jeder Seite, denn man weiß nie, wem man trauen kann – und wer hier wirklich die Wahrheit verdreht. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Absolut empfehlenswert für alle, die psychologische Spannung mit doppeltem Boden lieben!

5

Wer freida mcfadden mag wird es lieben

Ich mochte das Hörbuch sehr. Hab es in einer Woche durchgehört 😊 das Ende war super 🥰

4

Fremdschämen inclusive, gutes Buch.

Also wer sich schon immer mal so richtig fremdschämen wollte und in eine Welt einer notorischen Lügnerin abtauchen wollte, ist hier genau richtig. Die Einstiegsgeschichte ist allerdings sehr lang und nach meinem Geschmack etwas zu lang. Deshalb nur 4 Sterne. Ansonsten ist das Buch sehr sehr spannend und ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand zu legen. Kein typischer Krimi. Empfehlenswert ☺️

4

Überraschend gut! Ich habe dieses Buch sehr gerne gehört/gelesen. Der erste Teil war eher ruhig, so dass ich dachte, nach einem Thriller sieht das aber nicht aus. Es hat mich eher an ein anderes Buch erinnert, welches ich im letzten Jahr gelesen habe. Nämlich an Die Haushälterin. Oder vielleicht auch ein wenig an "Hi. Ich bin dein Geburtstagszwilling". Was jedoch nicht heißt, dass es mir nicht gefallen hätte. Ganz im Gegenteil. Ich fand es richtig gut. Wollte unbedingt immer weiter hören. Dann kam der zweite Teil. Violet. Und mit ihm überraschende Wendungen. Und auf einmal kam richtig Fahrt in die ganze Sache. Es wurde spannend. Immer mehr. Zwischendurch musste ich aufpassen, dass ich nicht den Überblick verliere. Das Ende war dann allerdings zu viel des Guten. Nicht schlecht, aber irgendwie zuviel. Darum auch nur vier Sterne, statt viereinhalb. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, und ich empfehle es gerne weiter.

2.5

Für Einsteiger in die Welt der Thriller sicherlich gut geeignet, aber für mich allerdings nicht spannend genug.

Worum geht es?: Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen? Das Cover: Ich finde das Buch wirklich schön. Es wird sofort klar, dass es sich um einen Thriller handelt. Der farbige Buchschnitt ist ein echter Eye-Catcher. Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt, fast ausschließlich aus der Sicht von Sloane. Zum Schluss werden auch Kapitel aus der Sicht von Violet und Jay eingefügt. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Er ist sehr flüssig, und man kommt schnell durch die Seiten. Jetzt kommt aber das große ABER: Für einen Thriller ist er nicht spannend genug. Ich hatte über etwa drei Viertel des Buches das Gefühl, einen Roman und keinen Thriller zu lesen. Erst auf den letzten hundert Seiten entwickelte sich langsam eine leichte Spannungskurve – und zum Schluss kam dann der große Knall. Das finde ich schade, denn in einem Thriller erwartet man eine spannende Geschichte von Anfang bis Ende. Das Ende war mir ein wenig zu abgedreht, und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier zu viel wollte. Die Hauptfiguren: Sloane ist eine junge Frau, die unzufrieden mit ihrem Leben ist. Sie lebt mit Mitte dreißig noch bei ihrer Mutter und verdient ihr Gehalt als Nageldesignerin. Schon als Kind wollte sie immer dazugehören und hat das Lügen für sich entdeckt. Sie lügt ihre Mitmenschen an, um interessanter zu wirken. Das hat auch im Erwachsenenalter nicht aufgehört. Mittlerweile kann Sloane gar nicht mehr damit aufhören und lügt manchmal aus Reflex. Und genau da liegt mein Problem mit Sloane: Sie war mir von Anfang an unsympathisch. Wenn sie wenigstens lügen würde, weil sie einen guten Grund hätte – aber für sie ist das zur Normalität geworden. Auch ihre Freundschaft zu Violet fand ich mehr als fragwürdig. Ich meine, sie entwickelt Gefühle für Jay und freundet sich gleichzeitig mit dessen Frau an? Wer macht denn sowas? Sloane konnte bei mir bis zuletzt keine Sympathiepunkte sammeln. Endfazit: Der Klappentext klang sehr vielversprechend, und ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut. Die Stimmen dazu waren durchwachsen, weshalb ich etwas skeptisch war. Ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen. Der Schreibstil war gut, passte für mich aber nicht zum Genre Thriller. Sloane als Protagonistin war mir dermaßen unsympathisch, und ehrlich gesagt war es mir zum Schluss relativ egal, ob sie noch eine Beziehung mit Jay eingehen würde. Der Plot am Ende war zwar gut, aber mir etwas zu abgedreht. Für Einsteiger im Thriller-Bereich kann ich dieses Buch empfehlen. Es ist ein klassisches Buch, das man lesen kann – aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht tut. Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sternen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

5

„Eine falsche Lüge“ ist ein Thriller der auf jeden Fall „The Housemaid“ Vibes hat. 😍🤭

Klapptext: Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen? Meine Meinung: Das Buch ist super flüssig geschrieben und ist klar nachvollziehbar. Ich war auf der richtigen Spur ab der Hälfte 🤭 Es war am Ende sehr spannend und die Auflösung war echt sehr gut. Da habe ich auch sehr gestaunt 😅 Wer die Housemaid Reihe gelesen hat, wird dieses Buch lieben. 💀🏠

4

Rezi/Hörbuch

Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen? Es erinnert mich ein bisschen an wenn sie wüsste was ich persönlich aber überhaupt nicht schlimm finde. Der Schreibstil lässt einen das Buch entspannt lesen und die Plotttwist machen es interessant. Kann es euch empfehlen.

Rezi/Hörbuch
3

Ganz okay, aber leider nicht überraschend und zu nah an "wenn sie wüsste"

Gute Idee, die gerne etwas knackiger hätte sein dürfen... Sloane ist ein durchschnittlicher Mensch, wahrscheinlich sogar weniger als durchschnittlich. Kein Wunder, dass andere Leute sie immer langweilig finden und nichts in ihrem Leben rund läuft. Deswegen hat Sloane das Lügen für sich entdeckt. Die Wahrheit ein bisschen verschönern hat doch niemanden geschadet, also warum sollte sie ihr Leben nicht ein bisschen aufpimpen? Die ganze Zeit lang hat man durchgehend ein ungutes Gefühl im Bauch. Ständig wechselt man zwischen Fremdscham und dem Bedürfnis Sloane vor sich selbst beschützen zu wollen. Trotzdem bannt einen ihr Lügengerüst so sehr, dass man sie weiter verfolgen will. Bisher alles soweit gut, aber leider hatte das Buch für mich einige Längen, vor allem wenn man selber auf einige Indizien stößt, die einem verraten, was passiert. Das Buch liest sich eher wie ein Drama - so richtig Thrill kommt für mich nicht wirklich auf. Durch das Cover und den Klappentext hatte ich auf einen Pageturner gehofft, der einen umhaut. Für mich persönlich war es eine ganz okaye Geschichte, die aber gerne 100 Seiten weniger hätte haben können.

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