Nightshifted
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Beschreibung
Buchinformationen
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Man muss sich erst einmal reinlesen. Ich wurde jetzt nicht ganz so gepackt. Trotz alledem finde ich das man auch wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat trotzdem gut klar kommt. Im allgemeinen fand ich die Storyline etwas viel, was aber schön alles am Ende zusammen kommt und alles aufklärt. Nicht so Fan von dem Ende und der „letzten Schlacht“, sowie dass das Ende für mögliche Fortsetzungen offen gehalten wird. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man jedoch gut durchkommt.
Inhalt Edie Spence, immernoch Krankenschwester auf Station Y4 (der Station für Vampire, Werwölfe und alles übersinnliche), hilft dieses Mal auf der Station für Werwesen aus. In ihrer Mittagspause wird sie Zeugin wie ein Mann von einem Laster überfahren wird und eilt sofort zur Hilfe. Zu zweit bringen sie den Verletzten schließlich ins Krankenhaus und schließlich wird ihnen klar, dass sie niemand geringeren als den "König"/Rudelführer der Werwölfe vor dem sicheren Tod zu retten versuchen... Edie vermutet einen Mordanschlag und erneut ermittelt die mutige Krankenschwester auf eigene Faust! Fazit "Night Shifted" Visite bei Vollmond ist der zweite Band der Night Shifted Reihe von Cassie Alexander. Wie schon Band 1 ist dieser Roman sehr außergewöhnlich geschrieben und bringt endlich mal frischen Wind in die Fantasy-Szene. Anders als andere Romane beschränkt sich dieser nicht auf eine Spezies sondern das ganze Buch hindurch werden alle möglichen Formen von fantastischen Wesen angesprochen, zu Hauptfiguren gemacht, in die Geschichte mit einbezogen und vorgestellt. Das ganze wirkt sehr erfrischend, spritzig, spannend und interessant, die Charaktere sind durch die Bank weg sehr tiefgreifend und hintergründig und die Geschichte nimmt so manch spannende Wendung. Band 2 konnte mich noch ein Stück weit mehr faszinieren als Band 1, überzeugt er doch mit seiner spannenderen Geschichte und neuen Charakteren, die die alten jedoch nicht ersetzen sondern wunderbar in das Geflecht der bestehenden Figuren mit eingesponnen werden. Man erfährt noch mehr über die Krankenschwester Edie, kann tiefer in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen und lernt sie im Gesamtbild viel besser kennen. Der Charakter des Gestaltwandler Asher taucht vermehrt auf, bildet sich mehr zu einem der Hauptcharaktere und wird ein ganzes Stück sympathischer, der Leser wird dazu gebracht ihm Vertrauen entgegenzubringen - man muss ihn einfach mögen. Edies Bruder Jake taucht ebenfalls des öfteren auf, seine Drogensucht scheint zwar besiegt doch dieses Mal handelt er mit einer geheimnisvollen Substanz die sich Luna Lobus nennt und noch einige Geheimnisse birgt...Jake macht im Gegensatz zu den anderen Figuren kaum eine Entwicklung durch, er bleibt immer wieder derselbe - was ihn zu einem beständigen Charakter macht, der auch in jedem Roman vorhanden sein sollte. Mir persönlich ist der gute Mann dann aber doch etwas suspekt, ich bin mir nie sicher in welche Schublade ich ihn stecken soll und diese Einstellung änderte sich den ganzen Roman über nicht mehr. Die Figuren von Anna und Sike lernt man ebenfalls besser kennen und trotz ihrer gefährlichen, etwas seltsamen Art verspürt man doch eine gewisse Sympathie, besonders da sie sich trotzallem als loyale Partner erweisen - die Geschichte um die beiden, die mitunter zur Hauptgeschichte gehören begann schon in Band 1 und wird hier weiter ausgeführt. Sehr suspekt war mir dann aber doch die Gestalt des Großvaters, bzw. die des Guideon - irgendwie waren mir die "Vorgänge" dieser "Personen" dann doch etwas zu weit hergeholt und überstiegen stellenweise einfach meine Vorstellungskraft. Mir persönlich blieben um diese/n Charakter(e) zuviele Fragen offen und ich hoffe fast ein bisschen, dass sich das im dritten und abschließenden Band der Reihe dann doch noch etwas klärt. Die Werwölfe rückten in diesem Band besonders in den Vordergrund, meiner Ansicht nach eine sehr gute Idee, vorallem da in Band 1 die Vampire dominierten. Die Werwölfe wurden sehr gut und glaubwürdig beschrieben, man konnte sie schon fast vor sich sehen, sie riechen und spüren. So manches Mal entgleiste meine Fantasie tatsächlich soweit, dass ich mich in dieser Welt wiederfand und sie einfach spüren wollte - fast als müsste ich nur die Hand ausstrecken und nach ihnen greifen. Eine Liebesgeschichte tritt dieses Mal nicht auf, lediglich das ein oder andere Beziehungs-Drama von anderen Protagonisten bzw. Techtelmechtel von Edie. Dies stört jedoch nicht den Fluss der Geschichte, man muss ja schließlich nicht immer eine Liebesstory dabei haben, sofern die erotischen Szenen trotzdem passend eingebaut sind - was in diesem Roman durchaus der Fall ist. Blutig ist es aber nach wie vor - alles andere wäre schließlich auch langweilig. ;-) Band 1 "Medizin um Mitternacht" sollte man unbedingt gelesen haben, ansonsten werden viele Beziehungen und Verbindungen nicht klar und die Geschichte erscheint unvollständig da zuviele Hintergrundinformationen fehlen. Der Roman "Visite bei Vollmond" wurde flüssig und in gut verständlicher Sprache verfasst, die Kapitel sind ausreichend lang und die Schrift ist groß genug gewählt. Die Wortwahl finde ich sehr gelungen, die Autorin schreibt mit Witz und schafft es auch in spannenden Situationen immer die Spannung aufrecht zu erhalten.
Inhalt Die Krankenschwester Edie Spence hat alles andere als normale Patienten, denn sie arbeitet auf Station Y4: Hier gibt es nur Werwölfe, Zombies, Gestaltwandler und einige andere gruselige Gestalten, die Bevölkerung ahnt jedoch von nichts. Eines Nachts tötet Edie versehentlich einen Vampir und zieht den Zorn eines ganzen Clan's auf sich - nur gut, dass sich Edie immer irgendwie zu helfen weiß... Zitate "Aber wenn Du an einen Himmel glaubstdann musst Du auch daran glauben, dass irgendwo jemand Buch führt. Und wenn jemand Buch führt, wenn das, was wir tun wirklich eine Rolle spielt, dann sollte das Leben fair sein. Und so leid es mir tut, das ist es nicht. Guten Menschen passieren ständig irgendwelche schrecklichen Dinge, und schlechte Menschen bekommen nie das was sie verdienen. Also erzähl mir nicht, es gäbe einen Himmel als eine Art perverse Belohnung für gute Taten. Das ist Blödsinn auf höchster Ebene, absoluter Bullshit." Fazit "Medizin um Mitternacht" ist der erste Band der "Night Shifted" Trilogie von Cassie Alexander. Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, denn sowohl die Medizin, als auch Fantasyromane interessieren mich sehr - eine Mischung aus beidem habe ich allerdings selten gelesen. Der Roman beginnt rasant, man landet direkt auf Edies Station und in einem Patientenzimmer, wo man direkt ins Geschehen einsteigt. Ich fand diesen Einstieg sehr gut, es wird nicht groß um den heißen Brei geredet sondern einfach losgelegt. Aufgefallen ist mir besonders zu Anfang, das sehr viel mit Fachbegriffen um sich geworfen wird, was mich als Mensch mit medizinischer Ausbildung jedoch nicht großartig gestört hat. Menschen ohne jegliche medizinische Bildung könnten hier etwas abgeschreckt werden - beim lesen möchte schließlich niemand mit dem Wörterbuch da sitzen - dies bessert sich jedoch nach den ersten Seiten merklich. Die Geschichte ist spannend und interessant zugleich, irgendwie eine Mischung aus Grey's Anatomy und Buffy the Vampire Slayer. Diese Mischung macht die Story jedoch unglaublich gut und an vielen Stellen auch sehr witzig, eine Art Krimiteil ist auch vertreten - dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Eine zarte Liebesgeschichte darf bei dem ganzen natürlich auch nicht fehlen - diese entwickelt sich jedoch sehr langsam und stetig, was die Geschichte in ihrem Fluss zwar hin und wieder abbremst, aber keinesfalls stört. Der Charakter der Edie Spence ist liebeswert, charmant, frech und unglaublich charismatisch. Edie lebt für ihren Beruf, auch wenn sie manchmal nicht wirklich überzeugt davon ist, im Grunde ist sie einer der Menschen von denen man sagen würde, das sie für ihren Beruf geboren wurde. Auf Station Y4 verschlug es sie nur auf Grund ihres drogenabhängigen Bruders - sie arbeitet auf Station Y4 und ihr Bruder wird im Gegenzug dazu von seinen Drogen nicht mehr high. Edie's Hoffnung ihren Bruder Jake dazu zu bringen das er clean wird ist unglaublich groß und zieht sich über das ganze Buch hinweg, sie würde alles tun um ihm zu helfen und setzt so einiges aufs Spiel, oftmals leider erfolglos. Im Verlauf des Buches lernt sie die seltsamsten Gestalten kennen und ihr wird einiges abverlangt, dies bringt besonders ihre Charakterstärke und ihr Durchsetzungsvermögen zum Vorschein. Als sich ein ganzer Clan gegen sie richtet erhält sie unversehens Unterstützung von einem Zombie und einem Werwolf und bald setzt das Trio alles dran um Edie zu retten... Die Charaktere in diesem Buch sind durch die Bank weg sympathisch, tiefgreifend und glaubwürdig, auch wenn es sich um fantastische Gestalten handelt. Sie sind unglaublich gut ausgearbeitet und man schließt sie sofort ins Herz, fühlt jedes Gefühl mit ihnen und würde ihnen am liebsten bei allem Helfen bzw. sie unterstützen. Das Buch ist flüssig geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin, die Spannung lässt niemals nach und auch etwas Blutvergießen darf natürlich nicht fehlen. Die Sprache ist gut verständlich gehalten, die Schrift ausreichend groß, die Kapitel schön gegliedert und nicht zu lang. Alles in allem kann ich euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen und bin schon sehr gespannt auf Band 02: Visite bei Vollmond! Wertung: 5 von 5 Sternen!
Als ich mir dieses Buch kaufte, war ich voller Euphorie. Das Cover ist der Wahnsinn und der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Trotzdem dauerte es ewig, dass Buch endlich von meinem SuB zu befreien, und ich verstehe jetzt wieso das so lange gedauert hat. Inhaltlich hält das Buch sehr wenig von dem, was dem Leser auf dem Buchrücken versprochen wird. Die Autorin arbeitet selbst als Krankenschwester, was man deutlich an dem Schreibstil erkennen kann. Die ersten zwanzig Seiten sind voller nicht erklärter medizinischer Fachbegriffe und einer emotionalen Distanziertheit der Ich-Erzählerin Edie Spence. Sie erzählt sehr nüchtern, wie sie allnächtlich mit den gruseligsten Patienten zu tun hat und wie sehr sie sich von normalen Menschen unterscheidet. Spätestens an der Stelle hätte es mich eigentlich packen müssen, weil die Story wirklich interessant ist, aber durch das Fehlen jeglicher Emotion der Hauptprotagonistin und vorallem dem Mangel an Erklärungen (Warum nimmt Edie diese Gestalten so selbstverständlich an? Wie ist Station Y4 entstanden? und vielen weiteren), war es schwer der Geschichte ein klein wenig Glaubwürdigkeit abgewinnen zu können. Alles was man über die Protagonistin erfährt, ist das sie diesen Job wegen ihrem Bruder Jake angenommen hat. Er ist drogensüchtig und als jemand sie fragte, ob sie nicht wolle, dass er für immer clean sei, sagte sie ja und besiegelte dadurch ihren Vertrag mit Station Y4 im County Hospital. Damit die Menschen nichts von dieser Station erfahren, gibt es eine Art Sicherheitsdienst. Es sind Schatten, über die man als Leser erst sehr spät im Buch mehr erfährt und die zu Beginn einfach nur komisch in das Gesamtbild reinpassen. Auch als Cassie Alexander mehr Licht ins Dunkle bringt, bleibt dieganze Geschichte wenig stimmig. Es gibt noch einen Klappentext, der den Inhalt aber noch weiter verzerrt. Die Hauptprotagonistin wird darin als wagemutig, witzig und sexy beschrieben. Sie selbst im Buch beschreibt sich - was den letzten Punkt "sexy" betrifft - eher als Mittwochsmädchen statt Freitagabenddame und auch wenn sie sexuell wenig bietet, schlüpft sie hin und wieder in eine andere Rolle und lebt einfach. Wagemutig ist sie auf jeden Fall, aber witzig? Mir kam sie einfach nur nüchtern vor, selbst im Anblick des Todes. Dann wirbt der Klappentext noch damit, Edie hätte zahlreiche und vorallem untote Verehrer, was auch mehr als hoch gegriffen ist. Die "Liebesgeschichte" in Nightshifted ist eigentlich nicht zwingend existent, sondern dient nur der Hauptprotagonistin in ihrer schwersten Stunde nicht alleine zu sein. Die Autorin setzt bestimmt auf den Grusel-Effekt, aber der Zombie Ti konnte mich absolut nicht gruseln oder in sonst einer Weise begeistern. Storymäßig gibt es viele spannende Aspekte - Missbrauch und Entführung junger (Vampir)Kinder, blutrünstige Foltervampire, Krankenhauszerlegende Drachen, Geister, familäre Streitpunkte - aber alles ist so undurchdacht. Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl das Buch nur Kapitel für Kapitel folgen zu können. Die Spannung stieg, ebbte ab und Kapitel Ende. Dann wieder von vorne. Ziemlich unbefriedigend, denn der Erzählstil von Edie bleibt weiter eher emotionslos. Bei mir konnte sich für keinen der Charaktere irgendeine Sympathie entwickeln. Edie ist mir zu harmlos und die Sache mit ihrem Mord, der sie vor das Vampirgericht zerrt, wird aus dem Nichts aufgebauscht um der weiteren Story Sinn zu geben. Für mich fügten sich Anfang und Ende des Buches einfach nicht zusammen. Auch zu den anderen Charakteren wie z.B. Edie's Kollegen von Y4 oder dem Gestaltwandler Asher, mit dem sie zweimal Sex hat und Ti, ihrem Zombielover, konnte ich keine Symapthie herstellen.Selbst das bissige Vampirmädchen Anna - deren blutrünstiger Charakter sonst absolut nach meinem Geschmack ist - konnte keine Begeisterung in meinem Leseherz entfachen. Der Trilogie-Auftakt "Nightshifted - Medizin um Mitternacht" konnte nicht das erfüllen, was es laut Klappentext verspricht. Wenig nachvollziehbare Charaktere, ein Anfang und Ende das nicht wirklich zusammenpasst und eine ungerechtfertigte Aufblaserei der Haupthandlung hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack. Aus dieser Story hätte man soviel mehr rausholen können. Wirklich schade.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Man muss sich erst einmal reinlesen. Ich wurde jetzt nicht ganz so gepackt. Trotz alledem finde ich das man auch wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat trotzdem gut klar kommt. Im allgemeinen fand ich die Storyline etwas viel, was aber schön alles am Ende zusammen kommt und alles aufklärt. Nicht so Fan von dem Ende und der „letzten Schlacht“, sowie dass das Ende für mögliche Fortsetzungen offen gehalten wird. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man jedoch gut durchkommt.
Inhalt Edie Spence, immernoch Krankenschwester auf Station Y4 (der Station für Vampire, Werwölfe und alles übersinnliche), hilft dieses Mal auf der Station für Werwesen aus. In ihrer Mittagspause wird sie Zeugin wie ein Mann von einem Laster überfahren wird und eilt sofort zur Hilfe. Zu zweit bringen sie den Verletzten schließlich ins Krankenhaus und schließlich wird ihnen klar, dass sie niemand geringeren als den "König"/Rudelführer der Werwölfe vor dem sicheren Tod zu retten versuchen... Edie vermutet einen Mordanschlag und erneut ermittelt die mutige Krankenschwester auf eigene Faust! Fazit "Night Shifted" Visite bei Vollmond ist der zweite Band der Night Shifted Reihe von Cassie Alexander. Wie schon Band 1 ist dieser Roman sehr außergewöhnlich geschrieben und bringt endlich mal frischen Wind in die Fantasy-Szene. Anders als andere Romane beschränkt sich dieser nicht auf eine Spezies sondern das ganze Buch hindurch werden alle möglichen Formen von fantastischen Wesen angesprochen, zu Hauptfiguren gemacht, in die Geschichte mit einbezogen und vorgestellt. Das ganze wirkt sehr erfrischend, spritzig, spannend und interessant, die Charaktere sind durch die Bank weg sehr tiefgreifend und hintergründig und die Geschichte nimmt so manch spannende Wendung. Band 2 konnte mich noch ein Stück weit mehr faszinieren als Band 1, überzeugt er doch mit seiner spannenderen Geschichte und neuen Charakteren, die die alten jedoch nicht ersetzen sondern wunderbar in das Geflecht der bestehenden Figuren mit eingesponnen werden. Man erfährt noch mehr über die Krankenschwester Edie, kann tiefer in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen und lernt sie im Gesamtbild viel besser kennen. Der Charakter des Gestaltwandler Asher taucht vermehrt auf, bildet sich mehr zu einem der Hauptcharaktere und wird ein ganzes Stück sympathischer, der Leser wird dazu gebracht ihm Vertrauen entgegenzubringen - man muss ihn einfach mögen. Edies Bruder Jake taucht ebenfalls des öfteren auf, seine Drogensucht scheint zwar besiegt doch dieses Mal handelt er mit einer geheimnisvollen Substanz die sich Luna Lobus nennt und noch einige Geheimnisse birgt...Jake macht im Gegensatz zu den anderen Figuren kaum eine Entwicklung durch, er bleibt immer wieder derselbe - was ihn zu einem beständigen Charakter macht, der auch in jedem Roman vorhanden sein sollte. Mir persönlich ist der gute Mann dann aber doch etwas suspekt, ich bin mir nie sicher in welche Schublade ich ihn stecken soll und diese Einstellung änderte sich den ganzen Roman über nicht mehr. Die Figuren von Anna und Sike lernt man ebenfalls besser kennen und trotz ihrer gefährlichen, etwas seltsamen Art verspürt man doch eine gewisse Sympathie, besonders da sie sich trotzallem als loyale Partner erweisen - die Geschichte um die beiden, die mitunter zur Hauptgeschichte gehören begann schon in Band 1 und wird hier weiter ausgeführt. Sehr suspekt war mir dann aber doch die Gestalt des Großvaters, bzw. die des Guideon - irgendwie waren mir die "Vorgänge" dieser "Personen" dann doch etwas zu weit hergeholt und überstiegen stellenweise einfach meine Vorstellungskraft. Mir persönlich blieben um diese/n Charakter(e) zuviele Fragen offen und ich hoffe fast ein bisschen, dass sich das im dritten und abschließenden Band der Reihe dann doch noch etwas klärt. Die Werwölfe rückten in diesem Band besonders in den Vordergrund, meiner Ansicht nach eine sehr gute Idee, vorallem da in Band 1 die Vampire dominierten. Die Werwölfe wurden sehr gut und glaubwürdig beschrieben, man konnte sie schon fast vor sich sehen, sie riechen und spüren. So manches Mal entgleiste meine Fantasie tatsächlich soweit, dass ich mich in dieser Welt wiederfand und sie einfach spüren wollte - fast als müsste ich nur die Hand ausstrecken und nach ihnen greifen. Eine Liebesgeschichte tritt dieses Mal nicht auf, lediglich das ein oder andere Beziehungs-Drama von anderen Protagonisten bzw. Techtelmechtel von Edie. Dies stört jedoch nicht den Fluss der Geschichte, man muss ja schließlich nicht immer eine Liebesstory dabei haben, sofern die erotischen Szenen trotzdem passend eingebaut sind - was in diesem Roman durchaus der Fall ist. Blutig ist es aber nach wie vor - alles andere wäre schließlich auch langweilig. ;-) Band 1 "Medizin um Mitternacht" sollte man unbedingt gelesen haben, ansonsten werden viele Beziehungen und Verbindungen nicht klar und die Geschichte erscheint unvollständig da zuviele Hintergrundinformationen fehlen. Der Roman "Visite bei Vollmond" wurde flüssig und in gut verständlicher Sprache verfasst, die Kapitel sind ausreichend lang und die Schrift ist groß genug gewählt. Die Wortwahl finde ich sehr gelungen, die Autorin schreibt mit Witz und schafft es auch in spannenden Situationen immer die Spannung aufrecht zu erhalten.
Inhalt Die Krankenschwester Edie Spence hat alles andere als normale Patienten, denn sie arbeitet auf Station Y4: Hier gibt es nur Werwölfe, Zombies, Gestaltwandler und einige andere gruselige Gestalten, die Bevölkerung ahnt jedoch von nichts. Eines Nachts tötet Edie versehentlich einen Vampir und zieht den Zorn eines ganzen Clan's auf sich - nur gut, dass sich Edie immer irgendwie zu helfen weiß... Zitate "Aber wenn Du an einen Himmel glaubstdann musst Du auch daran glauben, dass irgendwo jemand Buch führt. Und wenn jemand Buch führt, wenn das, was wir tun wirklich eine Rolle spielt, dann sollte das Leben fair sein. Und so leid es mir tut, das ist es nicht. Guten Menschen passieren ständig irgendwelche schrecklichen Dinge, und schlechte Menschen bekommen nie das was sie verdienen. Also erzähl mir nicht, es gäbe einen Himmel als eine Art perverse Belohnung für gute Taten. Das ist Blödsinn auf höchster Ebene, absoluter Bullshit." Fazit "Medizin um Mitternacht" ist der erste Band der "Night Shifted" Trilogie von Cassie Alexander. Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, denn sowohl die Medizin, als auch Fantasyromane interessieren mich sehr - eine Mischung aus beidem habe ich allerdings selten gelesen. Der Roman beginnt rasant, man landet direkt auf Edies Station und in einem Patientenzimmer, wo man direkt ins Geschehen einsteigt. Ich fand diesen Einstieg sehr gut, es wird nicht groß um den heißen Brei geredet sondern einfach losgelegt. Aufgefallen ist mir besonders zu Anfang, das sehr viel mit Fachbegriffen um sich geworfen wird, was mich als Mensch mit medizinischer Ausbildung jedoch nicht großartig gestört hat. Menschen ohne jegliche medizinische Bildung könnten hier etwas abgeschreckt werden - beim lesen möchte schließlich niemand mit dem Wörterbuch da sitzen - dies bessert sich jedoch nach den ersten Seiten merklich. Die Geschichte ist spannend und interessant zugleich, irgendwie eine Mischung aus Grey's Anatomy und Buffy the Vampire Slayer. Diese Mischung macht die Story jedoch unglaublich gut und an vielen Stellen auch sehr witzig, eine Art Krimiteil ist auch vertreten - dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Eine zarte Liebesgeschichte darf bei dem ganzen natürlich auch nicht fehlen - diese entwickelt sich jedoch sehr langsam und stetig, was die Geschichte in ihrem Fluss zwar hin und wieder abbremst, aber keinesfalls stört. Der Charakter der Edie Spence ist liebeswert, charmant, frech und unglaublich charismatisch. Edie lebt für ihren Beruf, auch wenn sie manchmal nicht wirklich überzeugt davon ist, im Grunde ist sie einer der Menschen von denen man sagen würde, das sie für ihren Beruf geboren wurde. Auf Station Y4 verschlug es sie nur auf Grund ihres drogenabhängigen Bruders - sie arbeitet auf Station Y4 und ihr Bruder wird im Gegenzug dazu von seinen Drogen nicht mehr high. Edie's Hoffnung ihren Bruder Jake dazu zu bringen das er clean wird ist unglaublich groß und zieht sich über das ganze Buch hinweg, sie würde alles tun um ihm zu helfen und setzt so einiges aufs Spiel, oftmals leider erfolglos. Im Verlauf des Buches lernt sie die seltsamsten Gestalten kennen und ihr wird einiges abverlangt, dies bringt besonders ihre Charakterstärke und ihr Durchsetzungsvermögen zum Vorschein. Als sich ein ganzer Clan gegen sie richtet erhält sie unversehens Unterstützung von einem Zombie und einem Werwolf und bald setzt das Trio alles dran um Edie zu retten... Die Charaktere in diesem Buch sind durch die Bank weg sympathisch, tiefgreifend und glaubwürdig, auch wenn es sich um fantastische Gestalten handelt. Sie sind unglaublich gut ausgearbeitet und man schließt sie sofort ins Herz, fühlt jedes Gefühl mit ihnen und würde ihnen am liebsten bei allem Helfen bzw. sie unterstützen. Das Buch ist flüssig geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin, die Spannung lässt niemals nach und auch etwas Blutvergießen darf natürlich nicht fehlen. Die Sprache ist gut verständlich gehalten, die Schrift ausreichend groß, die Kapitel schön gegliedert und nicht zu lang. Alles in allem kann ich euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen und bin schon sehr gespannt auf Band 02: Visite bei Vollmond! Wertung: 5 von 5 Sternen!
Als ich mir dieses Buch kaufte, war ich voller Euphorie. Das Cover ist der Wahnsinn und der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Trotzdem dauerte es ewig, dass Buch endlich von meinem SuB zu befreien, und ich verstehe jetzt wieso das so lange gedauert hat. Inhaltlich hält das Buch sehr wenig von dem, was dem Leser auf dem Buchrücken versprochen wird. Die Autorin arbeitet selbst als Krankenschwester, was man deutlich an dem Schreibstil erkennen kann. Die ersten zwanzig Seiten sind voller nicht erklärter medizinischer Fachbegriffe und einer emotionalen Distanziertheit der Ich-Erzählerin Edie Spence. Sie erzählt sehr nüchtern, wie sie allnächtlich mit den gruseligsten Patienten zu tun hat und wie sehr sie sich von normalen Menschen unterscheidet. Spätestens an der Stelle hätte es mich eigentlich packen müssen, weil die Story wirklich interessant ist, aber durch das Fehlen jeglicher Emotion der Hauptprotagonistin und vorallem dem Mangel an Erklärungen (Warum nimmt Edie diese Gestalten so selbstverständlich an? Wie ist Station Y4 entstanden? und vielen weiteren), war es schwer der Geschichte ein klein wenig Glaubwürdigkeit abgewinnen zu können. Alles was man über die Protagonistin erfährt, ist das sie diesen Job wegen ihrem Bruder Jake angenommen hat. Er ist drogensüchtig und als jemand sie fragte, ob sie nicht wolle, dass er für immer clean sei, sagte sie ja und besiegelte dadurch ihren Vertrag mit Station Y4 im County Hospital. Damit die Menschen nichts von dieser Station erfahren, gibt es eine Art Sicherheitsdienst. Es sind Schatten, über die man als Leser erst sehr spät im Buch mehr erfährt und die zu Beginn einfach nur komisch in das Gesamtbild reinpassen. Auch als Cassie Alexander mehr Licht ins Dunkle bringt, bleibt dieganze Geschichte wenig stimmig. Es gibt noch einen Klappentext, der den Inhalt aber noch weiter verzerrt. Die Hauptprotagonistin wird darin als wagemutig, witzig und sexy beschrieben. Sie selbst im Buch beschreibt sich - was den letzten Punkt "sexy" betrifft - eher als Mittwochsmädchen statt Freitagabenddame und auch wenn sie sexuell wenig bietet, schlüpft sie hin und wieder in eine andere Rolle und lebt einfach. Wagemutig ist sie auf jeden Fall, aber witzig? Mir kam sie einfach nur nüchtern vor, selbst im Anblick des Todes. Dann wirbt der Klappentext noch damit, Edie hätte zahlreiche und vorallem untote Verehrer, was auch mehr als hoch gegriffen ist. Die "Liebesgeschichte" in Nightshifted ist eigentlich nicht zwingend existent, sondern dient nur der Hauptprotagonistin in ihrer schwersten Stunde nicht alleine zu sein. Die Autorin setzt bestimmt auf den Grusel-Effekt, aber der Zombie Ti konnte mich absolut nicht gruseln oder in sonst einer Weise begeistern. Storymäßig gibt es viele spannende Aspekte - Missbrauch und Entführung junger (Vampir)Kinder, blutrünstige Foltervampire, Krankenhauszerlegende Drachen, Geister, familäre Streitpunkte - aber alles ist so undurchdacht. Ehrlich gesagt hatte ich das Gefühl das Buch nur Kapitel für Kapitel folgen zu können. Die Spannung stieg, ebbte ab und Kapitel Ende. Dann wieder von vorne. Ziemlich unbefriedigend, denn der Erzählstil von Edie bleibt weiter eher emotionslos. Bei mir konnte sich für keinen der Charaktere irgendeine Sympathie entwickeln. Edie ist mir zu harmlos und die Sache mit ihrem Mord, der sie vor das Vampirgericht zerrt, wird aus dem Nichts aufgebauscht um der weiteren Story Sinn zu geben. Für mich fügten sich Anfang und Ende des Buches einfach nicht zusammen. Auch zu den anderen Charakteren wie z.B. Edie's Kollegen von Y4 oder dem Gestaltwandler Asher, mit dem sie zweimal Sex hat und Ti, ihrem Zombielover, konnte ich keine Symapthie herstellen.Selbst das bissige Vampirmädchen Anna - deren blutrünstiger Charakter sonst absolut nach meinem Geschmack ist - konnte keine Begeisterung in meinem Leseherz entfachen. Der Trilogie-Auftakt "Nightshifted - Medizin um Mitternacht" konnte nicht das erfüllen, was es laut Klappentext verspricht. Wenig nachvollziehbare Charaktere, ein Anfang und Ende das nicht wirklich zusammenpasst und eine ungerechtfertigte Aufblaserei der Haupthandlung hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack. Aus dieser Story hätte man soviel mehr rausholen können. Wirklich schade.






