Blick ins Buch

Fantasy

Moonlight Sword 1: Klingenherz

4,1(640)
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Über das Buch

»Ein absolutes Must Read für alle, die auf mutige Kriegerinnen, heiße Romanzen und witzige Dialoge stehen. Ich liebe, liebe, liebe es!« Stella Tack, SPIEGEL-Bestsellerautorin

Die Söldnerin Delmira nimmt nahezu jeden Auftrag an. Selbst den des Heilers Garreth, für den sie das sagenumwobene Schwert Caligram aus dem Stein befreien soll. Als es ihr tatsächlich gelingt, geht sie nicht nur einen gefährlichen Handel mit einer Hexe ein, sondern vernimmt auch eine längst in Vergessenheit geratene Stimme, der sie sich nicht mehr entziehen kann …
Varyans Geist fristet sein Dasein seit Jahrhunderten in der Klinge des magischen Schwerts. Darin gebannt durch einen grausamen Fluch – bis sanfte Hände ihn plötzlich zurück ins Licht führen. Ein Licht, mit dem er niemals mehr gerechnet hätte …
Gelingt es den beiden, das Schicksal selbst zu überlisten und sich gegen den Willen der Götter zu stellen?

Der atemraubende Auftakt von Asuka Lioneras neuer High Romantasy -Serie: episch , fantastisch und voller Herzschmerz – für alle Fans mythischer Fantasy !


//Dies ist der erste Band der »Moonlight Sword«-Dilogie. Alle Romane der magisch-mitreißenden Liebesgeschichte im Planet!-Verlag:
-- Band 1: Klingenherz
-- Band 2: Schicksalskuss

Editionen (2)

ISBN9783522507554
VerlagPlanet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum24.03.23
Seitenzahl480

Merkmale

4 Bewertungen

AnschaulichSympathischEntwickelndGlaubwürdigVielschichtigMittel

Rezensionen & Bewertungen

640 Bewertungen

171 Rezensionen

4,1

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  • book_assassin
    book_assassin

    130 Follower

    5,0

    ›Wenn ich dich anschaue, sehe ich eine Kriegerin vor mir. Ich sehe eine Frau, die stolz, voller Ehrgefühl und mutig ist. Und in meinen Augen bist du wunderschön.‹ ›Das hat … noch nie jemand zu mir gesagt.‹ ›Dann wird es Zeit, dass du es endlich hörst. Und siehst.‹

    Manchmal greift man zu einem Buch, weil es schon viel zu lange ungelesen auf der TBR liegt – und wird dann vollkommen abgeholt. Klingenherz war für mich genau so ein Buch. Die anfängliche Skepsis, ob eine Geschichte mit einem Schwert als zentralem Protagonisten wirklich funktionieren kann, war schnell vergessen. Asuka Lionera beweist hier eindrucksvoll, dass ungewöhnliche Konzepte nicht nur tragfähig sind, sondern der Geschichte sogar eine besondere emotionale Tiefe verleihen können. Im Zentrum steht Delmira, eine Protagonistin, die wohltuend mit klassischen Fantasy-Klischees bricht. Sie ist weder zierlich noch geheimnisvoll-adelig, sondern eine ausgebildete Ritterin mit muskulösem Körper, klaren Prinzipien und einer rauen Direktheit. Besonders stark fand ich ihren inneren Konflikt mit ihrem Geschlecht: Mira ist überzeugt, dass sie als Frau niemals wirklich als Ritter ernst genommen wird. Sie versteckt ihren Körper, verflucht dessen Sichtbarkeit und versucht, sich einer Rolle anzupassen, die ihr Schutz verspricht, sie aber gleichzeitig einengt. Dieser Aspekt wird sensibel, glaubwürdig und ohne Sensationslust erzählt und macht Mira zu einer der greifbarsten Fantasy-Figuren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Garreth bildet dazu einen spannenden Gegenpol. Als Heiler ohne Kampferfahrung ist er freundlich, loyal und von einer fast schon stillen Stärke geprägt. Auch er ist auf der Suche nach seinem Schicksalsgebundenen – der Prinzessin von Valencia –, und genau diese Suche führt ihn zu Mira. Besonders mochte ich, dass Garreth nicht als klassischer „nutzloser Sidekick“ dargestellt wird. Seine emotionale Unterstützung, seine Loyalität und seine Menschlichkeit machen ihn zu einer wichtigen Säule der Geschichte. Zwischen ihm und Mira entwickelt sich eine echte Freundschaft, die der Handlung viel Wärme gibt. Das Herzstück der Geschichte ist jedoch Varyan – der Prinz, dessen Geist im Schwert Caligram gefangen ist. Was auf dem Papier leicht gimmickhaft wirken könnte, entfaltet sich im Roman als überraschend vielschichtige Figur. Varyan ist abweisend, rechthaberisch und oft sarkastisch, doch unter dieser Oberfläche verbirgt sich Schmerz, Angst und Schuld. Seine Vergangenheit, der Handel mit der Seehexe und die grausame Strafe machen ihn tragisch und nachvollziehbar zugleich. Besonders berührend ist, dass er Miras Berührungen genießt, weil sie frei von Besitzanspruch oder Gier sind – ein Detail, das seine Isolation umso deutlicher macht. Das Worldbuilding ist klar strukturiert und dennoch reich an Details. Die vier Reiche, allen voran das hungernde Bellvor und das fruchtbare Lerthau, setzen starke Kontraste. Die Hexen mit ihren Elementen, der Rote Tod und die daraus entstandene Ödnis sowie das religiöse Konzept der Schicksalsgebundenen geben der Welt Tiefe und kulturelle Schwere. Schicksal ist hier keine romantische Idee, sondern ein gesellschaftliches Dogma – und genau das macht die Konflikte so spannend. Auch der Plot überzeugt durch eine gelungene Mischung aus klassischer Quest und emotionaler Eskalation. Was als einfacher Auftrag beginnt – ein Schwert aus dem Stein zu ziehen –, entwickelt sich schnell zu einer Geschichte über freien Willen, Schuld, göttliche Ordnung und Selbstbestimmung. Besonders stark ist, dass Spannung nicht nur durch äußere Gefahren entsteht, sondern durch moralische Entscheidungen. Varyans bewusste Irreführung aus Angst vor weiterer Qual verleiht der Handlung Grauzonen, die man als Leser*in nicht einfach verurteilen kann. Der Romance-Anteil ist dabei überraschend intensiv. Wer glaubt, eine Geschichte über ein Schwert könne keine echte Romantik enthalten, wird hier eines Besseren belehrt. Die emotionale Annäherung ist langsam, organisch und lebt von Vertrauen, Gesprächen und Nähe – nicht von schnellen Gesten. Gerade diese Zurückhaltung macht die Beziehung so wirkungsvoll. Der Schreibstil ist eine absolute Stärke. Die Seiten fliegen nur so dahin, ohne dass Tiefe oder Atmosphäre verloren gehen. Dialoge wirken lebendig, Emotionen kommen an, und selbst ruhigere Passagen tragen die Geschichte mühelos. Das Ende schließlich ist ein klassischer, schmerzhafter Cliffhanger – genau an der Stelle, an der man unbedingt weiterlesen will. Dass es sich um eine abgeschlossene Dilogie handelt, ist hier wirklich ein Segen. Klingenherz ist für mich ein echtes Fantasy-Highlight: mutig im Konzept, stark in den Figuren, emotional, spannend und hervorragend umgesetzt. Ein Buch, das zeigt, wie frisch klassische Fantasy sein kann, wenn man bekannte Elemente neu denkt.

    3. Jan. 2026

  • sandiiii
    sandiiii

    288 Follower

    4,0

    🗡️🗡️🗡️🗡️ Die Geschichte um Delmira und Varyan hat mich wirklich begeistert 🤩 Die Liebesgeschichte um die beiden ist mal was ganz anderes und hat mich wirklich gefesselt. Auch die Story ist wirklich wirklich schön und hat mich total gefesselt 🫣 Ich werde direkt Band II lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den beiden weiter geht

    15. Okt. 2024

  • ladyamalthea
    ladyamalthea

    243 Follower

    4,0

    Bittersüße Romantasy

    Mira hat alles in ihrem Leben verloren und verbringt ihre Tage in Spelunken, sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser haltend. Als ein junger Heiler sie als Leibwächterin anheuert, ahnt sie nicht, dass dieser Auftrag ihr Leben auf den Kopf stellen und für immer verändern wird. Ihr Weg führt zu einem magischen Schwert, welches seit Jahrhunderten in einem Stein feststeckt und von niemandem herausgezogen werden kann. Als das Unmögliche Mira allerdings gelingt, fängt der Ärger erst an. Nicht nur, dass die Gefährten sich mit gierigen Dieben und gemeinen Hexen herumschlagen müssen, auch ein unliebsamer Geist, der ins Schwert verflucht wurde, hält Mira in Atem und raubt ihr den letzten Nerv. Nach kurzen Startschwierigkeiten konnte mich die Story schnell fesseln und ich habe mitgelacht und mitgelitten. Ein bisschen Artussaga hier, etwas Tension dort, Magie, tragisch - humorvolle Schlagabtausche - es war wirklich sehr unterhaltsam. Band 2 musste sofort bestellt werden, da ich wissen muss, wie die Geschichte endet.

    7. Nov. 2024

3 von 171 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8317%
lenchens_library
lenchens_library19. Jan. 2026

Warum ist nicht ihr erster Gedanke, dass er der namenlose Prinz ist? Ist das nicht offensichtlich?

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1 Kommentar verdeckt

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