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Vorab: 1. Bei diesem Titel handelt es sich um eine Wiederauflage. Das Buch ist bereits 2016 im Ullstein Verlag mit einem anderen Cover erschienen. Damit niemand sagen kann, ich bzw. wir hätten das nicht erwähnt. 2. Märchenwald ist der 5 Fall von Paul Kalkbrenner. Jedoch war es mein erstes Buch aus der Reihe und das ist mir nicht aufgefallen. Märchenwald lässt sich komplett unabhängig von dem Rest lesen. Das Buch hat einen rasanten Einstieg in die Geschichte. Ohne langes BlaBla wird der Leser mitten in das geschehen geworfen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Berlin und durch den Märchenwald. Denn ja, das Thema Märchenwald zieht sich von Anfang bis Ende durch. Aber vielleicht auf eine Art, die nicht jeder Leser erwarten würde. Der Autor stellt uns unterschiedliche Protagonisten vor und führt uns an die unterschiedlichsten Schauplätze der deutschen Hauptstadt. Ich persönlich kenne mich wenig aus in Berlin aber das macht absolut gar nichts. Mister Krist beschreibt genau gerade so viel von den unterschiedlichen Schauplätze, dass man das Gefühl bekommt genauso viel zu wisssen und vor dem inneren Augen wahrnehmen zu können, wie es nötig ist. Der Autor schweift nicht unnötig ab und so bleibt die Geschichte durchgehend rasant und hat ein stetes anwachsendes Tempo. Die verschiedenen Handlungsstränge scheinen zu erst nicht viel miteinander zu tun zu haben und auch die vorgestellten Figuren scheinen auf den ersten Blick nicht viel zu haben was sie verbinden könnte. Aber wer Martin und seine Geschichte schon etwas kennt, weiß das er sich was dabei denkt. Und das ist das spannende und das was mich als Leser aufmerksam, gespannt und angespannt durch die Seiten fliegen läßt. Die Suche nach der Verbindung. Was verbindet die Menschen? Warum geschieht, was geschieht? Beinahe Atemlos verfolgte die Geschichte und hatte zwischendurch tatsächlich das Atmen vergessen. Die Geschichte nimmt ungeahnte Wendungen. Hält sich nicht zurück mit einer gewissen Anzahl von Schreckensmomente und dem einen oder anderen Ekelmoment. Nicht nur einmal dachte ich: Ürgs. *ggg* Aber ich bin nicht besonders zart besaitet und deswegen war das genau nach meinem Geschmack. Am Ende fügt sich alles zusammen und da treffen wir auch auf den einzigen Kritikpunkt den ich habe: Plötzlich war es vorbei. Und das ging dann mal wirklich viel zu schnell. Ein wenig mehr Erklärung hätte es dann doch gerne sein dürfen. Mir war einfach nicht klar, wie die Personen am Ende darauf gekommen sind, worauf sie eben gekommen sind. Sorry für kryptisch aber ich will ja nicht spoilern. Aber ja das Buch hat mir echt gut gefallen. Und ich empfehle es gerne weiter. 4 Sterne.
25. Mai 2024
Vorab: 1. Bei diesem Titel handelt es sich um eine Wiederauflage. Das Buch ist bereits 2016 im Ullstein Verlag mit einem anderen Cover erschienen. Damit niemand sagen kann, ich bzw. wir hätten das nicht erwähnt. 2. Märchenwald ist der 5 Fall von Paul Kalkbrenner. Jedoch war es mein erstes Buch aus der Reihe und das ist mir nicht aufgefallen. Märchenwald lässt sich komplett unabhängig von dem Rest lesen. Das Buch hat einen rasanten Einstieg in die Geschichte. Ohne langes BlaBla wird der Leser mitten in das geschehen geworfen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Berlin und durch den Märchenwald. Denn ja, das Thema Märchenwald zieht sich von Anfang bis Ende durch. Aber vielleicht auf eine Art, die nicht jeder Leser erwarten würde. Der Autor stellt uns unterschiedliche Protagonisten vor und führt uns an die unterschiedlichsten Schauplätze der deutschen Hauptstadt. Ich persönlich kenne mich wenig aus in Berlin aber das macht absolut gar nichts. Mister Krist beschreibt genau gerade so viel von den unterschiedlichen Schauplätze, dass man das Gefühl bekommt genauso viel zu wisssen und vor dem inneren Augen wahrnehmen zu können, wie es nötig ist. Der Autor schweift nicht unnötig ab und so bleibt die Geschichte durchgehend rasant und hat ein stetes anwachsendes Tempo. Die verschiedenen Handlungsstränge scheinen zu erst nicht viel miteinander zu tun zu haben und auch die vorgestellten Figuren scheinen auf den ersten Blick nicht viel zu haben was sie verbinden könnte. Aber wer Martin und seine Geschichte schon etwas kennt, weiß das er sich was dabei denkt. Und das ist das spannende und das was mich als Leser aufmerksam, gespannt und angespannt durch die Seiten fliegen läßt. Die Suche nach der Verbindung. Was verbindet die Menschen? Warum geschieht, was geschieht? Beinahe Atemlos verfolgte die Geschichte und hatte zwischendurch tatsächlich das Atmen vergessen. Die Geschichte nimmt ungeahnte Wendungen. Hält sich nicht zurück mit einer gewissen Anzahl von Schreckensmomente und dem einen oder anderen Ekelmoment. Nicht nur einmal dachte ich: Ürgs. *ggg* Aber ich bin nicht besonders zart besaitet und deswegen war das genau nach meinem Geschmack. Am Ende fügt sich alles zusammen und da treffen wir auch auf den einzigen Kritikpunkt den ich habe: Plötzlich war es vorbei. Und das ging dann mal wirklich viel zu schnell. Ein wenig mehr Erklärung hätte es dann doch gerne sein dürfen. Mir war einfach nicht klar, wie die Personen am Ende darauf gekommen sind, worauf sie eben gekommen sind. Sorry für kryptisch aber ich will ja nicht spoilern. Aber ja das Buch hat mir echt gut gefallen. Und ich empfehle es gerne weiter. 4 Sterne.
25. Mai 2024






