Blick ins Buch

Romane

La Métamorphose

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Über das Buch

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“

In diese Ausgabe der berühmten Kafka-Erzählung wurde auch die Rückverwandlung des Gregor Samsa, die im Prager Tagblatt erschienene Fortsetzung der Erzählung aus der Feder des früh an Kehlkopftuberkulose verstorbenen Karl Brand (1895–1917), eines Bekannten Kafkas, mitabgedruckt.

Editionen (3)

ISBN9783899197624
VerlagVitalis
Erscheinungsdatum31.03.20
Seitenzahl120

Rezensionen & Bewertungen

2660 Bewertungen

302 Rezensionen

3,7

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  • swenja78
    swenja78

    46 Follower

    4,0

    Eine wirklich seltsame Vorstellung, dass man eines morgens erwacht und eine Insektengestalt hat. Die eigentliche Aussage dieses Klassikers ist wirklich traurig. Sobald ein Mensch anders ist,oder keine Leistung mehr erbringen kann, wird er lästig und wird ausgegrenzt. Traurig,dass es hier die eigene Familie ist.

    13 Stunden vor

  • inken.2006
    inken.2006

    118 Follower

    4,0

    Lässt Raum zur Eigen- Interpretation. Die Schreibweise sagte mir sehr zu. In dem Buch werden Thematiken bearbeitet, wie: Depression & wie die Mitmenschen damit umgehen. Das Buch behält dauerhaft die selbe Stimmung (es gibt keinen Spannungsbogen). Die permanente triste Stimmung in den Worten, passen perfekt zur Thematik. Ein Buch, bei dem zwischen den Zeilen gelesen wird. Ich kann es empfehlen.

    28. März 2026

  • fraufehrmi
    fraufehrmi

    12 Follower

    5,0

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Ich glaube, kaum ein Buch hat mich so lange beschäftigt wie „Die Verwandlung“. Nicht, weil so unglaublich viel passiert, sondern weil hinter jeder Seite so viele Gedanken und Interpretationen stecken. Schon die erste Szene ist absurd und gleichzeitig faszinierend. Ein Mensch wacht als Ungeziefer auf – und trotzdem geht es eigentlich um etwas ganz anderes. Um Familie. Um Leistung. Um Schuld. Um die Frage, wie viel ein Mensch noch wert ist, wenn er nicht mehr funktionieren kann. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, dass Kafka einem etwas sagen möchte, ohne es jemals auszusprechen. Genau das macht das Buch für mich so besonders. Es erklärt nichts, sondern lässt einen selbst nachdenken. Noch Tage später habe ich über einzelne Szenen gegrübelt und sie immer wieder anders interpretiert. Besonders traurig fand ich, wie sich die Familie im Laufe der Geschichte verändert. Anfangs scheint noch Mitgefühl da zu sein, doch nach und nach wird Gregor immer mehr zur Last. Gerade diese Entwicklung wirkt erschreckend real und macht das Buch trotz seiner absurden Grundidee unglaublich menschlich. Ich verstehe vollkommen, warum dieses Werk ein Klassiker ist. Es ist kein Buch, das man wegen einer spannenden Handlung liest, sondern wegen der Gefühle und Gedanken, die es auslöst. Manche Geschichten enden mit der letzten Seite. „Die Verwandlung“ fängt dort eigentlich erst an.

    6 Tage vor

3 von 302 Rezensionen

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