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Die Geschichte beginnt auf einem Alpenpass. Max und Tina und Tina haben sich dort im Schnee festgefahren. Sie müssen die Nacht dort verbringen, bis sie am nächsten Morgen befreit werden können. Nach einigen harmlosen Scharmützeln, z.B. über den Nutzen und den richtigen Einsatz von Scheibenwischern, beginnt Max, eine wahre Geschichte aus dem Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu erzählen. Deren Hauptdarsteller ist der Hirtenjunge Jacob, der sich in die Bauerstochter Marie-Francoise verliebt - sehr zum Verdruss von deren Vater, der alles tut, um die Liaison zu sprengen. Ja, das Buch ist auch eine romantische Liebesgeschichte. Was sie aber so besonders macht ist, dass uns der Autor auch und vorrangig teilhaben lässt am Leben der einfachen Leute in der Zeit der französischen Revolution. Dies tut er in knappen, aber einfühlsamen Worten. Damit vermittelt er mir ein plastischeres Bild dieser Epoche als viele Geschichtsbücher. Das verwebt er wunderbar mit der Rahmenhandlung, deren wiederholte Einbindung die historische Erzählung gekonnt auflockert. Da das Buch auch von Ulrich Noethen souverän eingelesen wurde, habe ich es verschlungen. Es war mein erstes Buch von Alex Capus, auf den ich übrigens in READO aufmerksam gemacht wurde - und es wird garantiert nicht mein letztes bleiben.
4 Tage vor
Die Geschichte beginnt auf einem Alpenpass. Max und Tina und Tina haben sich dort im Schnee festgefahren. Sie müssen die Nacht dort verbringen, bis sie am nächsten Morgen befreit werden können. Nach einigen harmlosen Scharmützeln, z.B. über den Nutzen und den richtigen Einsatz von Scheibenwischern, beginnt Max, eine wahre Geschichte aus dem Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu erzählen. Deren Hauptdarsteller ist der Hirtenjunge Jacob, der sich in die Bauerstochter Marie-Francoise verliebt - sehr zum Verdruss von deren Vater, der alles tut, um die Liaison zu sprengen. Ja, das Buch ist auch eine romantische Liebesgeschichte. Was sie aber so besonders macht ist, dass uns der Autor auch und vorrangig teilhaben lässt am Leben der einfachen Leute in der Zeit der französischen Revolution. Dies tut er in knappen, aber einfühlsamen Worten. Damit vermittelt er mir ein plastischeres Bild dieser Epoche als viele Geschichtsbücher. Das verwebt er wunderbar mit der Rahmenhandlung, deren wiederholte Einbindung die historische Erzählung gekonnt auflockert. Da das Buch auch von Ulrich Noethen souverän eingelesen wurde, habe ich es verschlungen. Es war mein erstes Buch von Alex Capus, auf den ich übrigens in READO aufmerksam gemacht wurde - und es wird garantiert nicht mein letztes bleiben.
4 Tage vor






