Blick ins Buch

Thriller

Keine Reue

3,9(203)
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Über das Buch

Erinnerungen können gefährlich sein.

Ellen Sandberg. Jeder Roman ein fesselndes Leseerlebnis.


Eigentlich könnte man Barbara Maienfeld beneiden. Sie lebt in einer schönen Stuttgarter Altbauwohnung, mit dem Mann, den sie seit Studententagen liebt. Niemand ahnt, dass ein Verrat ihrem Glück zugrunde liegt. Doch nun stehen die Maienfelds kurz davor, alles zu verlieren. Und der einzige Weg, der sie retten kann, stößt die Tür zu ihrer Vergangenheit auf – mit der sie längst abgeschlossen hatten. Damals, Ende der 80er Jahre, wohnten die Maienfelds mit ihren Kindern zurückgezogen in der Eifel. Scheinbar genossen sie dort die ländliche Idylle – doch tatsächlich versteckten sie sich vor dem Verfassungsschutz. Bis zu einem verhängnisvollen Tag.

Jetzt – Jahrzehnte später – erkennt Barbara, dass das Vergangene nie wirklich vorbei ist. Und schon bald balancieren die Maienfelds zum zweiten Mal in ihrem Leben am Rande eines Abgrunds …

Editionen (4)

ISBN9783328603139
VerlagPenguin
Erscheinungsdatum01.11.23
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

203 Bewertungen

42 Rezensionen

3,9

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  • ellen.meyer
    ellen.meyer

    150 Follower

    3,5

    Nicht ganz mein Geschmack

    Es war ein absoluter Zufallskauf vor etwa einem Jahr. Einfach weil die Autorin meinen Vornamen hat 😂 Ohne den Klappentext zu lesen oder eine Ahnung zu haben, was mich erwartet, bin ich völlig unvoreingenommen in die Geschichte gestartet. ​Der Einstieg ist absolut gelungen: Die Erzählweise ist flüssig und über weite Strecken fand ich die Handlung wirklich spannend. Leider konnte das Niveau nicht ganz bis zum Ende gehalten werden. Besonders im letzten Drittel verlor die Geschichte für mich merklich an Fahrt und wirkte stellenweise etwas langgezogen. Da zudem einige Entwicklungen recht vorhersehbar waren, blieb der große Überraschungseffekt leider aus. Insgesamt ist es ein ordentliches Buch für zwischendurch, das gut unterhält.

    25. Dez. 2025

  • naschi
    naschi

    95 Follower

    2,0

    Das war leider nichts

    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Wäre es mein erstes Buch von Ellen Sandberg gewesen, hätte ich keine weiteren von ihr gelesen. Sie kann schreiben, bisher hat sie mich auch immer überzeugt, aber was hier in diesem Roman abging, hat mir gar nicht gefallen. Das Thema RAF wird eigentlich nur am Rande gestreift, vertieft wird es nicht. Geschichtlich kann man nichts mitnehmen. Aber dann sind auch noch die Charaktere so dermaßen unsympathisch, dass ich mich eher durchs Buch gequält habe. Ben ging ja noch. Seine Amnesie und der Handlungsstrang mit Charlie waren zwar sehr konstruiert, aber darüber hätte ich hinwegsehen können. Wer mich richtig wütend gemacht hat, waren Barbara und Gernot. So dermaßen Egoisten, die ihre Kinder gehasst haben müssen, auch wenn sie ständig das Gegenteil behaupten. Der Plot zieht sich in die Länge, eigentlich passiert nicht viel und das Ende ist derart unbefriedigend. Schade, die Geschichte an sich klang wirklich interessant, aber es ist einfach nicht gut umgesetzt worden.

    26. Juni 2025

  • maisonne
    maisonne

    63 Follower

    3,0

    Na ja, der Plot war gar nicht so schlecht und an wenigen Stellen kam sogar etwas Spannung auf. Aber die Auflösung war sehr hölzern und bemüht à la "und dann passierte das und dann das weil nämlich dies und jenes passiert war." Das hat mich nicht überzeugt.

    5. Jan. 2026

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ellen Sandberg

Ellen Sandberg arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete – mit riesigem Erfolg: Ihre psychologischen Spannungs- und Familienromane, die stets monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stehen und denen immer ein wichtiges Thema unserer deutschen Vergangenheit zugrunde liegt, bewegen und begeistern zahllose Leserinnen und Leser – wie zuletzt »Die Schweigende«, »Das Geheimnis« und »Das Unrecht«. 2022 wurde ihr der Verfassungsorden des Freistaats Bayern verliehen. Unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie erfolgreiche Kriminalromane.

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