Romane

Kafka am Strand

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Über das Buch

Der gefeierte Liebes- und Entwicklungsroman von Japans wichtigstem Autor: zeitlos und ortlos, voller Märchen und Mythen, zwischen Traum und Wirklichkeit – und dabei voller Weisheit. »Als mein fünfzehnter Geburtstag gekommen war, ging ich von zu Hause fort, um in einer fernen, fremden Stadt in einem Winkel einer kleinen Bibliothek zu leben.« – Es erzählt Kafka Tamura, und seine Reise führt in Wirklichkeit aus der realen Welt hinaus in sein eigenes Inneres. Eine schicksalhafte Prophezeiung, der Geschichte von Ödipus gleich, lenkt Kafkas labyrinthischen Weg. ›Kafka am Strand‹ heißt das Bild an der Wand von Saeki, der rätselhaften Leiterin jener kleinen Bibliothek. Und ›Kafka am Strand‹ heißt auch der Song aus der Zeit, als Saeki noch Pianistin war und einen jungen Mann leidenschaftlich liebte, sie waren ein Paar wie Romeo und Julia. Die Wege des Erzählers Kafka kreuzen sich auf geheimnisvolle Weise mit denen von Saeki und denen eines alten Mannes, der die Sprache der Katzen versteht und Spuren folgt, die in eine andere Welt weisen.

Editionen (4)

ISBN9783832185930
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum27.09.11
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

626 Bewertungen

86 Rezensionen

4,1

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  • melurian
    melurian

    278 Follower

    4,0

    Realitätsverschiebung

    Auf dieses Buch muss man sich einlassen, hinnehmen was geschieht… Logik ist an vielen Stellen eher behindernd. Ich mag Murakamis Stil, wie er Welten erschafft und mit der Wahrnehmung von Realität und Phantasie spielt. Was unsere Protagonisten verbindet ist die Flucht vor ihrem bisherigen Leben und ihrer Vergangenheit, und die Suche nach sich selbst. Manche Szenen sind brutal, manche vulgär, andere (aus heutiger Sicht) rechtlich bedenklich und doch überwiegen die wunderschönen, poetischen Sprachbilder die der Autor zeichnet. Für mich ist dieses Buch angefüllt mit melancholisch berührenden Weisheiten.

    25. Nov. 2025

  • wayne161
    wayne161

    44 Follower

    4,0

    Ein Buch zwischen Traum und Wirklichkeit, für mich ohne klares Urteil.

    Mein drittes Buch von Murakami und eines, das mir wie auch das Buch selbst kein eindeutiges Urteil erlaubt. Durch den bekannten Stil und die leichte Sprache lässt sich das Buch gut lesen und es öffnet wieder den Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Leider haben mir letztlich die beiden realistischeren Werke ("Südlich der Grenze, westlich der Sonne" und "Naokos Lächeln") besser gefallen, da die surreale Erzählung teils überfrachtet oder unnötig erscheint und die wiederkehrende Thematik der menschlichen Existenz vergleichsweise weniger intensiv auf mich wirkt. Ein guter, typischer Murakami-Roman, mit allen damit verbundenen Schönheiten und bekannten Problematiken, aber nicht mein Favorit.

    6. Apr. 2026

  • sibelu
    sibelu

    56 Follower

    1,0

    Bei Seite 120 abgebrochen, ich finde die Geschichte extrem unangenehm. Es fehlen definitiv Triggerwarnungen wie z.B Inzucht oder Tierquälerei.

    2. Apr. 2026

3 von 86 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Haruki Murakami

HARUKI MURAKAMI, 1949 in Kyoto geboren, lebte längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung bei DuMont. Zuletzt erschienen die Romane ›Die Ermordung des Commendatore‹ in zwei Bänden (2018), in einer Neuübersetzung ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ (2020), der Erzählband ›Erste Person Singular‹ (2021), ›Murakami T‹ (2022) und ›Honigkuchen‹ (2023).

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