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Underground

4,2(19)
Sprache
Englisch
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Über das Buch

Murakami tells the true story behind an act of terrorism that turned an average Monday morning into a national disaster.

In spite of the perpetrators' intentions, the Tokyo gas attack left only twelve people dead, but thousands were injured and many suffered serious after-effects. Murakami interviews the victims to try and establish precisely what happened on the subway that day.

He also interviews members and ex-members of the doomsdays cult responsible, in the hope that they might be able to explain the reason for the attack and how it was that their guru instilled such devotion in his followers.

'Not just an impressive essay in witness literature, but also a unique sounding of the quotidian Japanese mind' Independent

Editionen (2)

ISBN9780099461098
VerlagRandom House UK Ltd
Erscheinungsdatum04.09.03
Seitenzahl309

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

6 Rezensionen

4,2

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  • babsi_drxlr
    babsi_drxlr

    11 Follower

    4,0

    Dokumentation in Buchform

    Ähnlich wie bei True-Crime-Dokus hat mich die tragische Thematik des Anschlags fasziniert und in ihren Bann gezogen. So ähnlich beschreibt es Murakami in dem Roman auch selbst, in dem er anfangs sein Motiv zu diesem Projekt darlegt. Mit großem Arbeitsaufwand recherchiert und auf seiner eigenene Art in Form gebracht, ist es dem Autor gelungen mich mit seinem einmaligen Einfühlungsvermögen ab Seite 1 zu fesseln. Man könnte meinen, dass sich die Berichterstattung ab einem gewissen Punkt in die Länge ziehen könnte, das ist aber zu keinem Zeitpunkt der Fall. Murakami gibt sowohl den Opfern als auch Gegenseite eine Stimme und ergänzt diese mit seinen eigenen Beobachtungen und Überlegungen. Ich kann diesen Roman sowohl allen Doku-Liebhabern, als auch Interessenten an Japans Gesellschaftsgeschichte empfehlen!

    9. Feb. 2026

  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    115 Follower

    4,5

    Untergrundkrieg beschäftigt sich mit den Giftgasanschlägen der Aum-Sekte im März 1995 in der Tokioter U-Bahn, bei denen mehrere Menschen starben und tausende verletzt wurden. Murakami nähert sich dem Geschehen nicht über eine klassische Rekonstruktion der Tat, sondern über Gespräche: zunächst mit Betroffenen und Angehörigen, später mit Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern der Sekte. Sehr eindrücklich ist dabei, wie viele der Opfer noch Jahre später – teils bis heute – unter körperlichen und psychischen Spätfolgen leiden und wie lange sie mit diesen Folgen allein gelassen wurden. Die Gegenüberstellung dieser Stimmen wirkt stark. Auf der einen Seite das reale, anhaltende Leid, auf der anderen Aussagen aus dem Umfeld der Sekte, die oft ausweichend, entrückt oder unangenehm glatt wirken. Selbst dort, wo die Anschläge klar verurteilt werden, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Murakami greift ein, hakt nach und widerspricht, wenn Verantwortung relativiert wird, und gibt dem Buch damit eine klare Haltung. Am Ende bleibt kein Gefühl von Abschluss oder Erklärung, sondern Unruhe. Untergrundkrieg beruhigt nicht, sondern arbeitet nach – als ernstes, unbequemes Buch über Verblendung, Verantwortung und die langfristigen Folgen eines fanatischen Systems.

    28. Dez. 2025

  • venny
    venny

    15 Follower

    5,0

    Uff. Das Buch lässt einen mit einem Stein im Magen zurück. Unglaublich bedrückend und gleichzeitig großartig zu lesen. Wird mir noch lange in Gedanken bleiben.

    31. Aug. 2024

3 von 6 Rezensionen

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