If Beale Street Could Talk
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Beschreibung
“One of the best books James Baldwin has ever written—perhaps the best of all.”—The Philadelphia Inquirer
Tish is nineteen years old and in love with Fonny, a young sculptor who is the father of her child. Tish and Fonny have pledged to get married, but when Fonny is falsely accused of a terrible crime, their families set out to clear his name and reunite the young lovers. As they face an uncertain future, Tish and Fonny experience a kaleidoscope of emotions—affection, despair, and, not least of all, hope. In a love story that evokes the blues, James Baldwin gives us two characters so alive and profoundly realized that they are unforgettably ingrained in the American psyche.
Buchinformationen
Beiträge
Kampf um’s Zusammensein
James Baldwins Werke gelten zurecht als Klassiker. Eigentlich kann ich mich auch nur wiederholen. Es ist egal ob es die Geschichte an sich, die Gesellschaftskritik oder die Protagonisten sind, alles ist mächtig und wortgewaltig beschrieben. Wie immer. James Baldwin kann nicht enttäuschen und mit „Beale Street Blues“ hat er es geschafft endgültig mein Lieblingsautor zu werden. Zudem bin ich froh, alle seine bisherigen Romane, in der DTV-Erstauflage, mit den Stilistischen Covern bekommen zu haben. Die neuen sind nicht schlecht, jedoch passen diese besser. Die Geschichte selber, dient als roter Faden und ist, wie immer bei James Baldwin, eher Beiwerk (was sie nicht schlechter machen, es sind immer interessante Geschichten). Wichtig ist, was dazwischen passiert und gefühlt wird. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Ängste, Dialoge, Geschehnisse. Die kleinen Dinge machen die Werke von James Baldwin zu den Klassiker, welche sie heute sind.

Ich wollte schon so lange was von James Baldwin lesen und hatte das Buch einige Zeit auf dem SUB. Was soll ich sagen, ich werde jetzt noch mehr von ihm lesen. Diese Geschichte hat mich gefesselt, erschüttert und tief berührt. Es hat sich nicht so wahnsinnig viel verändert für Schwarze Menschen und es wird immer noch nach Hierarchien, Hautfarbe , Herkunft und nicht zuletzt Geschlecht unterschieden. Baldwin hat eine Geschichte geschrieben die zeitlos ist und genauso heute in Amerika spielen könnte.
Ein Buch wie ein Blues. Traurig schön schockieren hoffnungsvoll Tish erzählt die Geschhichte von sich und ihrem Verlobten Fonny, der unschuldig im Gefängnis sitzt. Während die Familie versucht seine Unschuld zu beweisen und Fonny aus der Haft zu , wird ein Einblick in das Leben und den Alltag der schwarzen Bevölkerung von Harlem gezeigt.
𝐄𝐫𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐭𝐞𝐫𝐧𝐝, 𝐚𝐮𝐭𝐡𝐞𝐧𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥
James Baldwin hat mit Beale Street Blues ein Werk geschaffen, das mich tief bewegt und zugleich erschüttert hat. Er zeigt mit beeindruckender Klarheit, wie rassistische Strukturen das Denken und Handeln bestimmen. Jede Figur in diesem Roman ist sich ihrer Position in der gesellschaftlichen Hierarchie bewusst - definiert durch Ethnie, Klasse und Geschlecht. Die Geschichte von Tish und Fonny hat mich sehr berührt. Ihre ehrliche Liebe wird durch ein ungerechtes Justizsystem zerrissen: Fonny wird zu Unrecht inhaftiert, und Tish, die ein Kind von ihm erwartet, kämpft unermüdlich um seine Freilassung. Diese Erzählung ist eine kraftvolle Anklage gegen ein System, das von Vorurteilen und Machtmissbrauch durchdrungen ist. Mich hat vor allem die Darstellung der Frauenfiguren nachhaltig beeindruckt. Baldwin zeigt schonungslos, wie sie Opfer von Gewalt und Unterdrückung werden. Es war oft schwer, diese Brutalität zu lesen, doch genau das macht den Roman so kraftvoll - er zwingt einen, sich der Realität zu stellen. Baldwins Sprache hat mich gefesselt. Sie ist poetisch, intensiv und kompromisslos, was das Lesen manchmal herausfordernd machte. Diese Dichte hat es mir gelegentlich schwer gemacht, vollständig einzutauchen, weshalb ich 4,5 von 5 Sternen vergebe. Trotzdem ist Beale Street Blues für mich ein zeitloser Klassiker und eine klare Empfehlung für alle, die mutige, gesellschaftskritische Literatur schätzen.

Fonny landet im Knast ist aber unschuldig und Tish seine Freundin erwartet ein Kind von ihm und alleine deshalb schon versucht sie alles zu tun um ihn aus dem Gefängnis zu holen. Man kann sich gut vorstellen wie schwer es damals für Afroamerikaner war und eigentlich immer noch ist . Was ich schade fand ist das man wenig aus dem Gefängnis erfährt Fonny ist nur aufgetaucht wenn sie ihm besucht hat oder in den Rückblenden. Ich fand es trotzdem sehr gut und würde es weiter empfehlen
"Zeit lässt sich nicht kaufen. Die einzige Währung, die die Zeit akzeptiert, ist das Leben." (S. 106)
Baldwins Bücher sind roh und rau und auf ihre Weise poetisch und eindrücklich. Er beschreibt nicht nur, er lässt es einen erfühlen und erahnen, und seine Bücher hinterlassen einen bitteren Geschmack im Mund. Das Buch behandelt Rassismus, Klassengesellschaften, Verzweiflung und die Utopie von Gerechtigkeit. Was das System der Unterdrückung mit Menschen anrichtet - jungen, unschuldigen Menschen. Wie immer ein wichtiges, tiefschürfendes Buch. Der Schreibstil hier hat leider nicht immer meinen Geschmack getroffen und war nochmal anders als in "Giovannis Zimmer".

Oh James, was machst du mir mit?
Ich möchte die Bücher von James Baldwin lieben, wirklich, aber ich befürchte, mir fehlt ein bisschen der Zugang. Sowohl bei „Giovannis Zimmer“ als auch jetzt bei „Beale Street Blues“ fehlte mir irgendetwas. Ich glaube zu verstehen, worin die Faszination liegt und die Character Studies, die Darstellung des ‚menschlichen Faktors‘ und der Schreibstil sind super besonders, aber dennoch muss ich mich immer sehr aufraffen, die Bücher wieder zur Hand zu nehmen. Aber ich befürchte das liegt mehr an mir als an dem Buch… Naja, für mich keine eindeutige Angelegenheit, daher: 3 ⭐️
Große Baodwin-Liebe
Dass ich Baldwins Schreibstil liebe, wusste ich ja schon - es war mein drittes und bestimmt nicht letztes Buch von ihm. Diese Geschichte hat mich aber auf eine ganz besondere Art und Weise berührt. Tish und Alonzo sind jung, verliebt und träumen von einer Zukunft als Familie in New York. Doch kurz bevor sie heiraten und in ein besseres Viertel umziehen können, wird er verhaftet. Die Anschuldigung: Vergewaltigung. Tish findet heraus, dass sie bereits schwanger ist, und ist bereit alles zu geben, um die Unschuld ihres Verlobten zu beweisen und einen Freispruch zu erwirken; dabei wird sie auch tatkräftig von ihrer Familie unterstützt, doch das ganze System scheint gegen sie. Es wird immer wieder deutlich gemacht, wie schwierig es für junge Schwarze ist, eine Zukunft zu haben - wenn sie nicht den Drogen verfallen und sich weigern jemandes N***** zu sein, sind sie der Polizei ein Dorn im Auge und landen eher früher als später im Gefängnis (siehe Zitat Bild 2). Baldwin ist es wieder einmal gelungen anhand einer recht einfachen Geschichte mehr als überzeugend gesellschaftliche Missstände anzuprangernd. Und obwohl der Roman schon 1974 erschienen ist, hat er angesichts der hohen Polizeigewalt gegen Schwarze bis heute kaum an Aktualität verloren ... Was mich persönlich aber besonders berührt hat, war die Dynamik in Tishs Familie, besonders die Beziehung zu ihrem Vater fand ich so schön dargestellt - das war auch ein Lichtblick in der sonst eher traurigen Geschichte, der den unschätzbaren Wert von familiärem Zusammenhalt deutlich macht. Ein Highlight für mich und eine absolute Leseempfehlung für alle Baldwin-Fans und die es noch werden wollen!
Also, die Idee von dem Buch fand ich richtig gut. Allerdings bin ich leider nicht richtig in die Geschichte reingekommen und es hat mich auch gestört,dass es keine Kapitel gab. Jedes Mal,wenn ich ein Buch lese, das das Thema behandelt,bin ich aufs Neue erschüttert,wie grausam die Vergangenheit war und das es solche Sachen auch heute noch gibt!
Beschreibung
“One of the best books James Baldwin has ever written—perhaps the best of all.”—The Philadelphia Inquirer
Tish is nineteen years old and in love with Fonny, a young sculptor who is the father of her child. Tish and Fonny have pledged to get married, but when Fonny is falsely accused of a terrible crime, their families set out to clear his name and reunite the young lovers. As they face an uncertain future, Tish and Fonny experience a kaleidoscope of emotions—affection, despair, and, not least of all, hope. In a love story that evokes the blues, James Baldwin gives us two characters so alive and profoundly realized that they are unforgettably ingrained in the American psyche.
Buchinformationen
Beiträge
Kampf um’s Zusammensein
James Baldwins Werke gelten zurecht als Klassiker. Eigentlich kann ich mich auch nur wiederholen. Es ist egal ob es die Geschichte an sich, die Gesellschaftskritik oder die Protagonisten sind, alles ist mächtig und wortgewaltig beschrieben. Wie immer. James Baldwin kann nicht enttäuschen und mit „Beale Street Blues“ hat er es geschafft endgültig mein Lieblingsautor zu werden. Zudem bin ich froh, alle seine bisherigen Romane, in der DTV-Erstauflage, mit den Stilistischen Covern bekommen zu haben. Die neuen sind nicht schlecht, jedoch passen diese besser. Die Geschichte selber, dient als roter Faden und ist, wie immer bei James Baldwin, eher Beiwerk (was sie nicht schlechter machen, es sind immer interessante Geschichten). Wichtig ist, was dazwischen passiert und gefühlt wird. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Ängste, Dialoge, Geschehnisse. Die kleinen Dinge machen die Werke von James Baldwin zu den Klassiker, welche sie heute sind.

Ich wollte schon so lange was von James Baldwin lesen und hatte das Buch einige Zeit auf dem SUB. Was soll ich sagen, ich werde jetzt noch mehr von ihm lesen. Diese Geschichte hat mich gefesselt, erschüttert und tief berührt. Es hat sich nicht so wahnsinnig viel verändert für Schwarze Menschen und es wird immer noch nach Hierarchien, Hautfarbe , Herkunft und nicht zuletzt Geschlecht unterschieden. Baldwin hat eine Geschichte geschrieben die zeitlos ist und genauso heute in Amerika spielen könnte.
Ein Buch wie ein Blues. Traurig schön schockieren hoffnungsvoll Tish erzählt die Geschhichte von sich und ihrem Verlobten Fonny, der unschuldig im Gefängnis sitzt. Während die Familie versucht seine Unschuld zu beweisen und Fonny aus der Haft zu , wird ein Einblick in das Leben und den Alltag der schwarzen Bevölkerung von Harlem gezeigt.
𝐄𝐫𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐭𝐞𝐫𝐧𝐝, 𝐚𝐮𝐭𝐡𝐞𝐧𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐥𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥
James Baldwin hat mit Beale Street Blues ein Werk geschaffen, das mich tief bewegt und zugleich erschüttert hat. Er zeigt mit beeindruckender Klarheit, wie rassistische Strukturen das Denken und Handeln bestimmen. Jede Figur in diesem Roman ist sich ihrer Position in der gesellschaftlichen Hierarchie bewusst - definiert durch Ethnie, Klasse und Geschlecht. Die Geschichte von Tish und Fonny hat mich sehr berührt. Ihre ehrliche Liebe wird durch ein ungerechtes Justizsystem zerrissen: Fonny wird zu Unrecht inhaftiert, und Tish, die ein Kind von ihm erwartet, kämpft unermüdlich um seine Freilassung. Diese Erzählung ist eine kraftvolle Anklage gegen ein System, das von Vorurteilen und Machtmissbrauch durchdrungen ist. Mich hat vor allem die Darstellung der Frauenfiguren nachhaltig beeindruckt. Baldwin zeigt schonungslos, wie sie Opfer von Gewalt und Unterdrückung werden. Es war oft schwer, diese Brutalität zu lesen, doch genau das macht den Roman so kraftvoll - er zwingt einen, sich der Realität zu stellen. Baldwins Sprache hat mich gefesselt. Sie ist poetisch, intensiv und kompromisslos, was das Lesen manchmal herausfordernd machte. Diese Dichte hat es mir gelegentlich schwer gemacht, vollständig einzutauchen, weshalb ich 4,5 von 5 Sternen vergebe. Trotzdem ist Beale Street Blues für mich ein zeitloser Klassiker und eine klare Empfehlung für alle, die mutige, gesellschaftskritische Literatur schätzen.

Fonny landet im Knast ist aber unschuldig und Tish seine Freundin erwartet ein Kind von ihm und alleine deshalb schon versucht sie alles zu tun um ihn aus dem Gefängnis zu holen. Man kann sich gut vorstellen wie schwer es damals für Afroamerikaner war und eigentlich immer noch ist . Was ich schade fand ist das man wenig aus dem Gefängnis erfährt Fonny ist nur aufgetaucht wenn sie ihm besucht hat oder in den Rückblenden. Ich fand es trotzdem sehr gut und würde es weiter empfehlen
"Zeit lässt sich nicht kaufen. Die einzige Währung, die die Zeit akzeptiert, ist das Leben." (S. 106)
Baldwins Bücher sind roh und rau und auf ihre Weise poetisch und eindrücklich. Er beschreibt nicht nur, er lässt es einen erfühlen und erahnen, und seine Bücher hinterlassen einen bitteren Geschmack im Mund. Das Buch behandelt Rassismus, Klassengesellschaften, Verzweiflung und die Utopie von Gerechtigkeit. Was das System der Unterdrückung mit Menschen anrichtet - jungen, unschuldigen Menschen. Wie immer ein wichtiges, tiefschürfendes Buch. Der Schreibstil hier hat leider nicht immer meinen Geschmack getroffen und war nochmal anders als in "Giovannis Zimmer".

Oh James, was machst du mir mit?
Ich möchte die Bücher von James Baldwin lieben, wirklich, aber ich befürchte, mir fehlt ein bisschen der Zugang. Sowohl bei „Giovannis Zimmer“ als auch jetzt bei „Beale Street Blues“ fehlte mir irgendetwas. Ich glaube zu verstehen, worin die Faszination liegt und die Character Studies, die Darstellung des ‚menschlichen Faktors‘ und der Schreibstil sind super besonders, aber dennoch muss ich mich immer sehr aufraffen, die Bücher wieder zur Hand zu nehmen. Aber ich befürchte das liegt mehr an mir als an dem Buch… Naja, für mich keine eindeutige Angelegenheit, daher: 3 ⭐️
Große Baodwin-Liebe
Dass ich Baldwins Schreibstil liebe, wusste ich ja schon - es war mein drittes und bestimmt nicht letztes Buch von ihm. Diese Geschichte hat mich aber auf eine ganz besondere Art und Weise berührt. Tish und Alonzo sind jung, verliebt und träumen von einer Zukunft als Familie in New York. Doch kurz bevor sie heiraten und in ein besseres Viertel umziehen können, wird er verhaftet. Die Anschuldigung: Vergewaltigung. Tish findet heraus, dass sie bereits schwanger ist, und ist bereit alles zu geben, um die Unschuld ihres Verlobten zu beweisen und einen Freispruch zu erwirken; dabei wird sie auch tatkräftig von ihrer Familie unterstützt, doch das ganze System scheint gegen sie. Es wird immer wieder deutlich gemacht, wie schwierig es für junge Schwarze ist, eine Zukunft zu haben - wenn sie nicht den Drogen verfallen und sich weigern jemandes N***** zu sein, sind sie der Polizei ein Dorn im Auge und landen eher früher als später im Gefängnis (siehe Zitat Bild 2). Baldwin ist es wieder einmal gelungen anhand einer recht einfachen Geschichte mehr als überzeugend gesellschaftliche Missstände anzuprangernd. Und obwohl der Roman schon 1974 erschienen ist, hat er angesichts der hohen Polizeigewalt gegen Schwarze bis heute kaum an Aktualität verloren ... Was mich persönlich aber besonders berührt hat, war die Dynamik in Tishs Familie, besonders die Beziehung zu ihrem Vater fand ich so schön dargestellt - das war auch ein Lichtblick in der sonst eher traurigen Geschichte, der den unschätzbaren Wert von familiärem Zusammenhalt deutlich macht. Ein Highlight für mich und eine absolute Leseempfehlung für alle Baldwin-Fans und die es noch werden wollen!
Also, die Idee von dem Buch fand ich richtig gut. Allerdings bin ich leider nicht richtig in die Geschichte reingekommen und es hat mich auch gestört,dass es keine Kapitel gab. Jedes Mal,wenn ich ein Buch lese, das das Thema behandelt,bin ich aufs Neue erschüttert,wie grausam die Vergangenheit war und das es solche Sachen auch heute noch gibt!



















