Blick ins Buch

Jugendbücher

How it feels to float

3,9(120)
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Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Biz weiß, wie man direkt an der Oberfläche schwimmt – normal, okay, regelmäßig, gut. Sie hat ihre Freunde, ihre Mutter, die Zwillinge. Sie hat Grace. Und sie hat ihren Vater, der nicht hier sein sollte, aber es trotzdem ist. Also erzählt Biz niemandem etwas – nicht über ihre dunklen Gedanken, die mehr und mehr außer Kontrolle geraten, nicht darüber, Grace zu küssen oder Jasper, den Neuen, zu beobachten. Und nicht davon, dass sie ihren Vater sieht. Denn ihr Vater starb, als sie sieben war. Aber nach dem, was am Strand passiert ist, lösen sich die Seile, die Biz festhalten. Ihr Vater verschwindet und mit ihm aller Trost. Könnte es einfacher, besser, süßer sein, den ganzen Weg davonzutreiben? Oder vielleicht sollte sie doch noch ein wenig länger bleiben, ihren Vater finden, ihn zu ihr zurückbringen. Oder vielleicht – vielleicht vielleicht vielleicht – gibt es einen dritten Weg, den Biz noch nicht sieht. Die Debütautorin Helena Fox erzählt eine Geschichte über Liebe, Trauer und psychische Erkrankungen zwischen den Generationen, erkundet die harten und schönen Orte, an die uns Verluste bringen können, und ehrt diejenigen, die uns festhalten, wenn die Strömung uns aufs Meer hinausziehen will.

ISBN9783985851751
Verlagadrian & wimmelbuchverlag
Erscheinungsdatum17.01.24
Seitenzahl400

Merkmale

1 Bewertungen

VariabelEinfachAnschaulichPoetischNachdenklichGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

26 Rezensionen

3,9

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  • corinna.th
    corinna.th

    139 Follower

    5,0

    „Man hat nie genug Zeit. Eigentlich ist es zu viel und zu wenig, zu ungleichen Teilen. Mehr als genug von der Zeit, die vergeht, aber nicht genug von der Zeit, die vergangen ist.“ ( S.7)

    Biz wächst ohne ihren Vater auf. Sie wohnt bei ihrer Mutter mit den Zwillingsgeschwistern. Sie kann nur schwer mit dem Verlust ihres Vaters umgehen. Vor allem, als er immer wieder auftaucht; er setzt sich auf ihr Bett oder schwebt über dem Schreibtisch und redet mit ihr. Biz schaut sich alte Fotoalben an, die ihr Vater gemacht hat. Die Fotos sprechen zu ihr und erzählen ihre Geschichte. Sie entdeckt Fotografie als ihr Hobby und lernt dort eine wundervolle ältere Dame kennen. Die beiden entwickeln eine tolle Beziehung und fotografieren zusammen. Durch ihre Krankheit/ ihr Verhalten verliert sie Freunde und verschließt sich immer mehr. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und landet am Ende in der Psychiatrie. Das Buch ist so intensiv und emotional. Als Leserin habe ich auch oft den Unterschied zwischen real und fiktiv verloren. Der Schreibstil erhält die Spannung die ganze Zeit aufrecht. Biz ist ein wunderbares Mädchen, das zum Glück die Hilfe ihrer Lieben annimmt. Klare Leseempfehlung, aber die Triggerwarnung beachten.

    „Man hat nie genug Zeit. Eigentlich ist es zu viel und zu wenig, zu ungleichen Teilen. Mehr als genug von der Zeit, die vergeht, aber nicht genug von der Zeit, die vergangen ist.“ ( S.7)

    30. März 2024

  • 4,5

    Die Vergangenheit wird alles tun, um dich zu finden…

    Dieses Buch wird nicht nur gelesen und zur Seite gestellt. Dieses Buch wird gefühlt. Aus tiefstem Herzen.❤️ Biz, die Protagonistin, war wie eine Freundin für mich. Sie könnte aber auch ich selbst gewesen sein. Ich war sie. Sie war ich… und sie hat mich in die Tiefen des Ozeans mitgerissen.🌊 Es ließ sich lesen wie sich eine psychische Erkrankung anfühlt. Es war wirr aber für viele Menschen doch verständlich. Aufjedenfall ein Highlight.

    26. Apr. 2026

  • nenawi
    nenawi

    89 Follower

    4,0

    Traurige, nachdenkliche Geschichte, mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne

    11. Apr. 2024

3 von 26 Rezensionen

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