Blick ins Buch

Fantasy

Gevatter Tod

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Über das Buch

Bevor der Tod in seinen wohlverdienten Urlaub aufbricht, stellt er den jungen Lehrling Mort als Vertreter ein. Mort hat alle Hände voll zu tun: Überall auf der Scheibenwelt ist seine Sense gefragt, und es gehört zum guten Ton, dass Könige, Zauberer und andere wichtige Persönlichkeiten vor deren Ableben persönlich besucht werden. Doch dann trifft Mort auf eine junge Prinzessin, die Opfer eines Attentats werden soll. Mort rettet sie und bringt damit nicht nur Tods Plan, sondern das gesamte Gefüge der Scheibenwelt durcheinander …

Editionen (13)

ISBN9783492280648
VerlagPiper
Erscheinungsdatum11.05.15
Seitenzahl336

Merkmale

2 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichUngewöhnlichEntwickelndVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

263 Bewertungen

33 Rezensionen

4,2

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  • bookhooked
    bookhooked

    1103 Follower

    5,0

    "Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"

    Ich liebe die Scheibenwelt und alle Ihre Charaktere. Ich feiere Terry Pratchett dafür, dass er dem Tod eine eigene Identität gegeben hat, mit der Welt der Toten, in der er mit seinem Diener Albert und seiner Adoptivtochter lebt, soweit man eben von leben sprechen kann. Ich mag es wie der Autor die Welt des Todes beschrieben hat. Tod selbst hat sein Reich gestaltet. Er hat es der realen Welt nachempfunden, nur dass es hier keine Farben gibt, alles ist schwarz-weiß. Die Idee, dass die Lebensgeschichten der Menschen in Büchern fortgeschrieben werden, bis hin zu ihrem Tod, wie soll ich das als Leserin nicht mögen? Und dazu die Stundengläser, in denen die Lebenszeit leise verrinnt, bist der Sand zu einem Ende kommt, finde ich eine schöne Idee. In dieser Welt ist jeder Mensch gleich. Mort: "Gibt es denn keine Gerechtigkeit?" Tod: "Nein, es gibt nur mich." In dieser Graphic Novel stellt Tod einen Lehrling- Mort- ein, weil er glaubt, dass seine Adoptivtochter einsam ist und jemanden an ihrer Seite braucht. Er stellt fest, dass einen-Tag-frei-nehmen, während Mort seinen Job erledigt, eine interessante Sache ist. Doch Mort kommt mit seinem Job nicht gut klar. Er kann es nicht ertragen, wenn Menschen Ungerechtigkeit im Form vom Tod widerfährt. Und das Chaos nimmt seinen Lauf. Man erfährt in dieser Geschichte, einiges über den Tod. "[...]Es muss ein Gleichgewicht geben zwischen Leben und Tod, wenn niemand stirbt so lebt auch niemand. Der Tod ist unverzichtbar!" Nicht nur gibt Terry Pratchett dem Lerser/der Leserin einiges zum philosophieren, er erklärt auch wer Albert ist und man erfährt im Grunde, wie Tod zu einer Adoptivtochter kam und später zu seiner Enkelin Susanne (also, man kann es sich denken, wenn man das mit den Bienchen und Blümchen verstanden hat 😅). Ich mochte diese Geschichte bereits in Buchform und finde, dass diese in Bildform genauso gut unterhält. Ich mag es, dass Tod eine Familie hat und auch schon mal die Grenzen zwischen Leben und Tod verschiebt. Ich wünschte es gäbe noch mehr Graphic Novels von der Scheibenwelt.

    "Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"

    26. Aug. 2025

  • yzzibi
    yzzibi

    11 Follower

    4,0

    Ich mag Gevatter Tod, er ist mir einfach symphatisch mit seiner Art. Er versucht, die Menschen und ihr Leben zu ergründen und geht dabei oft unkonventionelle Wege, was mich beim Lesen oft zum Grinsen bringt. Eines Tages nimmt Gevatter Tod einen Lehrling auf: den menschlichen Mort. Und während Gevatter Tod versucht zu ergründen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, übernimmt Mort das Einsammeln der toten Seelen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn Mort stattdessen versucht, eine Seele zu retten, und damit das Zeitgefüge erheblich stört. Ich hatte viel Spaß an den Abenteuern, die Tod erlebt hat und auch die Action um Mort herum hat sich gut gelesen. Mein Lieblingszitat: [...] Volkstanz, der nur wenige Bedingungen stellte: Man musste viel getrunken haben, den Vordermann [...] an der Taille festhalten, dauernd kichern und ab und zu laut schreien. Mit ohrenbetäubendem Gebrüll zog das menschliche Krokodil durch möglichst viele Zimmer (vorzugsweise durch solche mit zerbrechlichen Gegenständen), [...]

    1. Juli 2026

  • moflsis
    moflsis

    28 Follower

    5,0

    Großartig. Skurrile, kluge, warmherzige Geschichte. Warum habe ich so lange gebraucht Pratchett zu entdecken?

    1. März 2026

3 von 33 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Terry Pratchett

Terry Pratchett, geboren 1948 in Beaconsfield, England, erfand in den Achtzigerjahren eine ungemein flache Welt, die auf dem Rücken von vier Elefanten und einer Riesenschildkröte ruht, und hatte damit einen schier unglaublichen Erfolg: Ein Prozent aller in Großbritannien verkauften Bücher sind Scheibenweltromane. Jeder achte Deutsche besitzt ein Pratchett-Buch. Bei Piper liegen der erste Scheibenweltroman »Die Farben der Magie« sowie die frühen Bände um Rincewind, Gevatter Tod, die Hexen und die Wachen vor – Meisterwerke, die unter den Fans einhellig als nach wie vor unerreicht gelten. Terry Pratchett erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »World Fantasy Lifetime Achievement Award« 2010. Zuletzt lebte der Autor in einem Anwesen in Broad Chalke in der Grafschaft Wiltshire, wo er am 12. März 2015 verstarb.

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