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"Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"
Ich liebe die Scheibenwelt und alle Ihre Charaktere. Ich feiere Terry Pratchett dafür, dass er dem Tod eine eigene Identität gegeben hat, mit der Welt der Toten, in der er mit seinem Diener Albert und seiner Adoptivtochter lebt, soweit man eben von leben sprechen kann. Ich mag es wie der Autor die Welt des Todes beschrieben hat. Tod selbst hat sein Reich gestaltet. Er hat es der realen Welt nachempfunden, nur dass es hier keine Farben gibt, alles ist schwarz-weiß. Die Idee, dass die Lebensgeschichten der Menschen in Büchern fortgeschrieben werden, bis hin zu ihrem Tod, wie soll ich das als Leserin nicht mögen? Und dazu die Stundengläser, in denen die Lebenszeit leise verrinnt, bist der Sand zu einem Ende kommt, finde ich eine schöne Idee. In dieser Welt ist jeder Mensch gleich. Mort: "Gibt es denn keine Gerechtigkeit?" Tod: "Nein, es gibt nur mich." In dieser Graphic Novel stellt Tod einen Lehrling- Mort- ein, weil er glaubt, dass seine Adoptivtochter einsam ist und jemanden an ihrer Seite braucht. Er stellt fest, dass einen-Tag-frei-nehmen, während Mort seinen Job erledigt, eine interessante Sache ist. Doch Mort kommt mit seinem Job nicht gut klar. Er kann es nicht ertragen, wenn Menschen Ungerechtigkeit im Form vom Tod widerfährt. Und das Chaos nimmt seinen Lauf. Man erfährt in dieser Geschichte, einiges über den Tod. "[...]Es muss ein Gleichgewicht geben zwischen Leben und Tod, wenn niemand stirbt so lebt auch niemand. Der Tod ist unverzichtbar!" Nicht nur gibt Terry Pratchett dem Lerser/der Leserin einiges zum philosophieren, er erklärt auch wer Albert ist und man erfährt im Grunde, wie Tod zu einer Adoptivtochter kam und später zu seiner Enkelin Susanne (also, man kann es sich denken, wenn man das mit den Bienchen und Blümchen verstanden hat 😅). Ich mochte diese Geschichte bereits in Buchform und finde, dass diese in Bildform genauso gut unterhält. Ich mag es, dass Tod eine Familie hat und auch schon mal die Grenzen zwischen Leben und Tod verschiebt. Ich wünschte es gäbe noch mehr Graphic Novels von der Scheibenwelt.

26. Aug. 2025
"Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"
Ich liebe die Scheibenwelt und alle Ihre Charaktere. Ich feiere Terry Pratchett dafür, dass er dem Tod eine eigene Identität gegeben hat, mit der Welt der Toten, in der er mit seinem Diener Albert und seiner Adoptivtochter lebt, soweit man eben von leben sprechen kann. Ich mag es wie der Autor die Welt des Todes beschrieben hat. Tod selbst hat sein Reich gestaltet. Er hat es der realen Welt nachempfunden, nur dass es hier keine Farben gibt, alles ist schwarz-weiß. Die Idee, dass die Lebensgeschichten der Menschen in Büchern fortgeschrieben werden, bis hin zu ihrem Tod, wie soll ich das als Leserin nicht mögen? Und dazu die Stundengläser, in denen die Lebenszeit leise verrinnt, bist der Sand zu einem Ende kommt, finde ich eine schöne Idee. In dieser Welt ist jeder Mensch gleich. Mort: "Gibt es denn keine Gerechtigkeit?" Tod: "Nein, es gibt nur mich." In dieser Graphic Novel stellt Tod einen Lehrling- Mort- ein, weil er glaubt, dass seine Adoptivtochter einsam ist und jemanden an ihrer Seite braucht. Er stellt fest, dass einen-Tag-frei-nehmen, während Mort seinen Job erledigt, eine interessante Sache ist. Doch Mort kommt mit seinem Job nicht gut klar. Er kann es nicht ertragen, wenn Menschen Ungerechtigkeit im Form vom Tod widerfährt. Und das Chaos nimmt seinen Lauf. Man erfährt in dieser Geschichte, einiges über den Tod. "[...]Es muss ein Gleichgewicht geben zwischen Leben und Tod, wenn niemand stirbt so lebt auch niemand. Der Tod ist unverzichtbar!" Nicht nur gibt Terry Pratchett dem Lerser/der Leserin einiges zum philosophieren, er erklärt auch wer Albert ist und man erfährt im Grunde, wie Tod zu einer Adoptivtochter kam und später zu seiner Enkelin Susanne (also, man kann es sich denken, wenn man das mit den Bienchen und Blümchen verstanden hat 😅). Ich mochte diese Geschichte bereits in Buchform und finde, dass diese in Bildform genauso gut unterhält. Ich mag es, dass Tod eine Familie hat und auch schon mal die Grenzen zwischen Leben und Tod verschiebt. Ich wünschte es gäbe noch mehr Graphic Novels von der Scheibenwelt.
26. Aug. 2025







