Blick ins Buch

Fantasy

Mort

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Über das Buch

Der gefeierte Comic von der Scheibenwelt Mort wird Gehilfe von Gevatter Tod. Ein krisensicherer Job, bei dem man eine Menge interessanter Leute kennen lernt – wenn auch immer nur kurz. Mort ist sich jedenfalls sicher, seine Lebensaufgabe gefunden zu haben. Bis ihm diese Sache mit der Königstochter passiert. Der gedungene Mörder schleicht sich ordnungsgemäß an sie heran, als die letzten Sandkörner in ihrem Stundenglas verrinnen. Doch da sich Gevatter Tod gerade ein paar Stunden frei genommen hat, kann Mort nicht widerstehen und nutzt den Moment, um das eigentlich Unausweichliche zu verhindern: Er rettet die Prinzessin. Aber jetzt steckt Mort in echten Schwierigkeiten. Denn Tod ist ein gestrenger Lehrmeister, der es gar nicht schätzt, hintergangen zu werden – und auch das Universum stemmt sich mit aller Macht dagegen, von seinem fest gefügten Lauf abzuweichen … Die ideale Ergänzung zu den Romanen Terry Pratchetts – kongenial in voller Farbenpracht illustriert von Graham Higgins.

Editionen (13)

ISBN9783442516155
VerlagManhattan
Erscheinungsdatum15.02.06
Seitenzahl96

Rezensionen & Bewertungen

263 Bewertungen

33 Rezensionen

4,2

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  • bookhooked
    bookhooked

    1102 Follower

    5,0

    "Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"

    Ich liebe die Scheibenwelt und alle Ihre Charaktere. Ich feiere Terry Pratchett dafür, dass er dem Tod eine eigene Identität gegeben hat, mit der Welt der Toten, in der er mit seinem Diener Albert und seiner Adoptivtochter lebt, soweit man eben von leben sprechen kann. Ich mag es wie der Autor die Welt des Todes beschrieben hat. Tod selbst hat sein Reich gestaltet. Er hat es der realen Welt nachempfunden, nur dass es hier keine Farben gibt, alles ist schwarz-weiß. Die Idee, dass die Lebensgeschichten der Menschen in Büchern fortgeschrieben werden, bis hin zu ihrem Tod, wie soll ich das als Leserin nicht mögen? Und dazu die Stundengläser, in denen die Lebenszeit leise verrinnt, bist der Sand zu einem Ende kommt, finde ich eine schöne Idee. In dieser Welt ist jeder Mensch gleich. Mort: "Gibt es denn keine Gerechtigkeit?" Tod: "Nein, es gibt nur mich." In dieser Graphic Novel stellt Tod einen Lehrling- Mort- ein, weil er glaubt, dass seine Adoptivtochter einsam ist und jemanden an ihrer Seite braucht. Er stellt fest, dass einen-Tag-frei-nehmen, während Mort seinen Job erledigt, eine interessante Sache ist. Doch Mort kommt mit seinem Job nicht gut klar. Er kann es nicht ertragen, wenn Menschen Ungerechtigkeit im Form vom Tod widerfährt. Und das Chaos nimmt seinen Lauf. Man erfährt in dieser Geschichte, einiges über den Tod. "[...]Es muss ein Gleichgewicht geben zwischen Leben und Tod, wenn niemand stirbt so lebt auch niemand. Der Tod ist unverzichtbar!" Nicht nur gibt Terry Pratchett dem Lerser/der Leserin einiges zum philosophieren, er erklärt auch wer Albert ist und man erfährt im Grunde, wie Tod zu einer Adoptivtochter kam und später zu seiner Enkelin Susanne (also, man kann es sich denken, wenn man das mit den Bienchen und Blümchen verstanden hat 😅). Ich mochte diese Geschichte bereits in Buchform und finde, dass diese in Bildform genauso gut unterhält. Ich mag es, dass Tod eine Familie hat und auch schon mal die Grenzen zwischen Leben und Tod verschiebt. Ich wünschte es gäbe noch mehr Graphic Novels von der Scheibenwelt.

    "Worauf können sich die Leute verlassen, Junge?Auf die Götter ebensowenig wie auf die Liebe. Nur auf mich. Ich erlöse sie vom Schmerz. Ich liebe die Ungeliebten und tröste die Einsamen. Ich vereine die Getrennten und beende alle Sorgen. Ich bin die letzte Realität. Auf mich ist Verlass!"

    26. Aug. 2025

  • yzzibi
    yzzibi

    12 Follower

    4,0

    Ich mag Gevatter Tod, er ist mir einfach symphatisch mit seiner Art. Er versucht, die Menschen und ihr Leben zu ergründen und geht dabei oft unkonventionelle Wege, was mich beim Lesen oft zum Grinsen bringt. Eines Tages nimmt Gevatter Tod einen Lehrling auf: den menschlichen Mort. Und während Gevatter Tod versucht zu ergründen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, übernimmt Mort das Einsammeln der toten Seelen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn Mort stattdessen versucht, eine Seele zu retten, und damit das Zeitgefüge erheblich stört. Ich hatte viel Spaß an den Abenteuern, die Tod erlebt hat und auch die Action um Mort herum hat sich gut gelesen. Mein Lieblingszitat: [...] Volkstanz, der nur wenige Bedingungen stellte: Man musste viel getrunken haben, den Vordermann [...] an der Taille festhalten, dauernd kichern und ab und zu laut schreien. Mit ohrenbetäubendem Gebrüll zog das menschliche Krokodil durch möglichst viele Zimmer (vorzugsweise durch solche mit zerbrechlichen Gegenständen), [...]

    1. Juli 2026

  • moflsis
    moflsis

    28 Follower

    5,0

    Großartig. Skurrile, kluge, warmherzige Geschichte. Warum habe ich so lange gebraucht Pratchett zu entdecken?

    1. März 2026

3 von 33 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Terry Pratchett

Terry Pratchett, geboren 1948, fand im Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. 1983, viele Erzählungen und Bücher später, schrieb der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut dann seinen ersten Scheibenwelt-Roman – ein großer Schritt auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einem der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Bevor er von seinen Büchern leben konnte, war Terry Pratchett unter anderem jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board – und nach eigener Auskunft schrieb er nur deshalb nie ein Buch darüber, weil es ihm ja doch keiner geglaubt hätte. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 80 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 38 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur verlieh ihm Queen Elizabeth 2009 sogar die Ritterwürde. Umgeben von den modernsten Computern lebte Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn lange Zeit in der englischen Grafschaft Wiltshire. 2007 wurde bei ihm eine besondere Form von Alzheimer diagnostiziert, gegen die der Autor einen erbitterten Kampf führte. Terry Pratchett starb am 12.3.2015 im Alter von 66 Jahren.

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