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Netter Grusel für Zwischendurch.
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Darcy Coates, die ins deutsche übersetzt wurden, gelesen und ich fand dieses bis jetzt am schwächsten. Die Protagonistin Mara ist stark geprägt durch ihre spiritistischen Erfahrungen in ihrer Kindheit. Sie will nichts mehr mit diesem Thema zu tun haben und lehnt alles ab, was damit in Verbindung steht. Deshalb sucht sie auch nach allen möglichen normalen Erklärungen, als sie in ein Spukhaus zieht und merkwürdige Erscheinungen erlebt. Ihr Lebensgefährte Neil versucht sie davon zu überzeugen, dass das Haus nicht sicher ist, aber sie wehrt sich vehement gegen einen Auszug und religiöse oder spiritistische Hilfe. Und das ist auch mein größter Kritikpunkt: das Verhalten von Mara. Ja, sie ist quasi traumatisiert durch die Lebenweise ihrer Eltern, die durch Spiritistische Sitzungen, Geistervertreibung, usw., ihr Geld verdient haben. Sie fühlte sich in diesen Strukturen gefangen und hat lange gebraucht sich daraus zu befreien. Trotzdem fand ich ihr Verhalten ihrem Freund gegenüber und der Umgang mit den komischen Vorkommnissen in ihrem Haus seltsam. Sie verleugnet alles, stößt Neil permanent vor den Kopf und wandelt nachts allein durch das dunkle gruselige Haus. Ich fand die Beziehung von den beiden sehr einseitig und ich habe nicht verstanden, warum Neil bei ihr bleibt. Neils Verhalten war aber auch merkwürdig. Nur weil er religiös ist, hat er sofort vermutet, dass Geister ihr Unwesen treiben. Er hat nicht mal versucht eine natürliche Ursache zu finden. Und das er auf der Stelle Nachforschungen über das Haus anstellt, kam mir ebenfalls nicht ganz normal vor. Es gab ein paar spannende Szenen, doch man hätte mehr daraus machen können. Am Ende gibt es einen Showdown, aber richtig überzeugend war der nicht. Und der Abschluss war mir zu seicht. Man könnte vermuten, dass es eine Fortsetzung geben wird.
29. Dez. 2024
Netter Grusel für Zwischendurch.
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Darcy Coates, die ins deutsche übersetzt wurden, gelesen und ich fand dieses bis jetzt am schwächsten. Die Protagonistin Mara ist stark geprägt durch ihre spiritistischen Erfahrungen in ihrer Kindheit. Sie will nichts mehr mit diesem Thema zu tun haben und lehnt alles ab, was damit in Verbindung steht. Deshalb sucht sie auch nach allen möglichen normalen Erklärungen, als sie in ein Spukhaus zieht und merkwürdige Erscheinungen erlebt. Ihr Lebensgefährte Neil versucht sie davon zu überzeugen, dass das Haus nicht sicher ist, aber sie wehrt sich vehement gegen einen Auszug und religiöse oder spiritistische Hilfe. Und das ist auch mein größter Kritikpunkt: das Verhalten von Mara. Ja, sie ist quasi traumatisiert durch die Lebenweise ihrer Eltern, die durch Spiritistische Sitzungen, Geistervertreibung, usw., ihr Geld verdient haben. Sie fühlte sich in diesen Strukturen gefangen und hat lange gebraucht sich daraus zu befreien. Trotzdem fand ich ihr Verhalten ihrem Freund gegenüber und der Umgang mit den komischen Vorkommnissen in ihrem Haus seltsam. Sie verleugnet alles, stößt Neil permanent vor den Kopf und wandelt nachts allein durch das dunkle gruselige Haus. Ich fand die Beziehung von den beiden sehr einseitig und ich habe nicht verstanden, warum Neil bei ihr bleibt. Neils Verhalten war aber auch merkwürdig. Nur weil er religiös ist, hat er sofort vermutet, dass Geister ihr Unwesen treiben. Er hat nicht mal versucht eine natürliche Ursache zu finden. Und das er auf der Stelle Nachforschungen über das Haus anstellt, kam mir ebenfalls nicht ganz normal vor. Es gab ein paar spannende Szenen, doch man hätte mehr daraus machen können. Am Ende gibt es einen Showdown, aber richtig überzeugend war der nicht. Und der Abschluss war mir zu seicht. Man könnte vermuten, dass es eine Fortsetzung geben wird.
29. Dez. 2024







