
3 Follower
Wow. Einfach wow. Zusammen mit Marianengraben von Jasmin Schreiber bisher eines der besten Bücher 2020
1. Sept. 2022
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1. Sept. 2022
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34 Bewertungen
9 Rezensionen
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Wow. Einfach wow. Zusammen mit Marianengraben von Jasmin Schreiber bisher eines der besten Bücher 2020
1. Sept. 2022
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1. Sept. 2022

41 Follower
Flüchtig von Hubert Achleitner wirkte sowohl vom Klappentext als auch von wirklich wunderschönen Cover her sehr interessant und spannend auf mich. Auch die ersten Seiten der Leseprobe waren vielversprechend, sagten jedoch nur wenig über den weiteren Inhalt des Buches aus. Erwartet habe ich eine packende und sprachlich Gewand erzählte Geschichte, bekommen habe ich eine langsamen Plot und einen noch langweiligeren Schreibstil. Obwohl mich die ersten Seiten noch fesselten und Neugier in mir weckten, ist diese Spannung mit jeder neuen Seite ein Stück weit verloren gegangen. Die einzelnen Hintergrundgeschichten der Figuren sind eigentlich sehr interessant für ihre Entwicklung, jedoch einfach zu viel in der Menge und deshalb sehr ermüdend. Die Handlung schreitet so wenig voran und brauchte auch eine ganze weile, bis sie überhaupt mal in Schwung kam. Insgesamt eine nette Story, die aber deutlich mehr Potenzial hat und durch die ich mich sehr lange durchkämpfen musste. Gefallen hat mir trotz allem: Das Cover ist wirklich gut gelungen, sieht sehr harmonisch und idyllisch aus und das Farbspiel ist wirklich schön. Außerdem ist die Haptik und Gestaltung des Hardcovers sehr hochwertig und auch die gesamte Länge des Buches ist gut gewählt, weil man es durch die wenigen Seiten gut an einem Wochenende lesen kann. Trotzdem würde ich es keinem weiter empfehlen, es traf nicht wirklich meinen Geschmack und war auch relativ langweilig.
17. Feb. 2023
Flüchtig von Hubert Achleitner wirkte sowohl vom Klappentext als auch von wirklich wunderschönen Cover her sehr interessant und spannend auf mich. Auch die ersten Seiten der Leseprobe waren vielversprechend, sagten jedoch nur wenig über den weiteren Inhalt des Buches aus. Erwartet habe ich eine packende und sprachlich Gewand erzählte Geschichte, bekommen habe ich eine langsamen Plot und einen noch langweiligeren Schreibstil. Obwohl mich die ersten Seiten noch fesselten und Neugier in mir weckten, ist diese Spannung mit jeder neuen Seite ein Stück weit verloren gegangen. Die einzelnen Hintergrundgeschichten der Figuren sind eigentlich sehr interessant für ihre Entwicklung, jedoch einfach zu viel in der Menge und deshalb sehr ermüdend. Die Handlung schreitet so wenig voran und brauchte auch eine ganze weile, bis sie überhaupt mal in Schwung kam. Insgesamt eine nette Story, die aber deutlich mehr Potenzial hat und durch die ich mich sehr lange durchkämpfen musste. Gefallen hat mir trotz allem: Das Cover ist wirklich gut gelungen, sieht sehr harmonisch und idyllisch aus und das Farbspiel ist wirklich schön. Außerdem ist die Haptik und Gestaltung des Hardcovers sehr hochwertig und auch die gesamte Länge des Buches ist gut gewählt, weil man es durch die wenigen Seiten gut an einem Wochenende lesen kann. Trotzdem würde ich es keinem weiter empfehlen, es traf nicht wirklich meinen Geschmack und war auch relativ langweilig.
17. Feb. 2023

14 Follower
Obwohl ich das Cover einzigartig schön und die Hörprobe unglaublich vielversprechend fand, bin ich leider insgesamt enttäuscht von dem Hörbuch und dies bezieht sich sowohl auf die Romanhandlung auch als die Lesung. Die Handlung des Romans ist rasch zusammengefasst: Maria und Herwigs Ehe ist so gut wie am Ende. Nach jahrelanger gegenseitiger Vernachlässigung, verlässt Maria Herwig, weil sie glaubt, dass er mit einer anderen Frau eine Familie gründen will. So alltäglich diese Ausgangssituation auch sein mag, im Fall der beiden Protagonisten kann dies kaum überzeugen. Denn sowohl Maria als auch Herwig haben im Grunde überhaupt kein Interesse mehr am anderen, leben nur nebeneinander her und nicht nur Herwig, sondern auch Maria hatte Affären. Daher wirkt Marias Entschluss, zu flüchten, in Anbetracht der Situation nicht allzu überzeugend, kann allenfalls im Rahmen ihres schwierigen Verhältnisses zur eigenen unerfüllten Mutterschaft nachvollzogen werden. Was dann folgt, ist ein absolut konventioneller, wenig interessanter und auch uninspirierter Selbstfindungstrip der fünfundfünfzigjährigen Maria, die sich mit Lisa anfreundet, die altersmäßig kaum zu ihr passt, und mit dieser zunächst Teil einer Hippie-Kommune wird. Anschließend folgt ein Roadtrip nach Griechenland, bei dem ein sexuelles Dreiecksverhältnis einen nicht unerheblichen Teil der Bewältigung der Midlife-Crisis ausmacht. Abschließend kommt es noch zu pseudoreligiösen Erleuchtungen. Derweil wandelt Herwig daheim in Österreich auch durch eine ausgemachte Lebenskrise, die im Wesentlichen durch Drogenkonsum abgemildert wird. Im Grunde bekommt der Hörer es also mit zwei abgrundtief frustrierten Menschen zu tun, die in Erkenntnis der Tatsache, dass ihr Leben nicht nur aus dem Ruder gelaufen ist, sondern einfach "nichts" war, versuchen, mit unpassenden, ihrem Alter kaum entsprechenden und leider auch klischeebeladenen Methoden ein Stück Lebensglück zurückzuerobern. Für den Hörer ist dies nicht nur mühsam und uninteressant, sondern auch in höchstem Maße frustrierend. Beide Figuren sind so öde, ihr Leben von so wenig Bedeutung und Marias Flucht so wenig mysteriös und absolut gewöhnlich, dass man sich die ganze Zeit fragt, was dies alles soll. Hinzu kommen die absolut unerquicklichen, wenig zielführenden und öden Exkurse mit ihren überladenen Backstories zu zahlreichen Nebenfiguren, die zur Handlung nur Länge beitragen. Der Roman kann sprachlich durchaus überzeugen, auf der Inhaltsebene schafft er es leider nicht. Caroline Peters schätze ich und höre sie sehr gerne, aber ihre Art der Lesung ist in diesem Fall leider zu uninspiriert und auch gleichbleibend. Die einzige Figur, die zeitweise von ihr wirklich mit Leben gefüllt wird, ist Lisa. Alle anderen Figuren sind stimmlich kaum zu unterscheiden und besonders die Protagonisten stechen in dieser Lesung kaum heraus. Es wirkt alles etwas müde - manchmal auch wie ein oberflächliches Lesen. Insgesamt konnte mich as Hörbuch leider nicht überzeugen. Zu viele Nebenthemen, keine Spannung, zu wenig Identifikationsmöglichkeiten, zuviel Frust und Bitterkeit, und leider auch nicht besonders ansprechend vorgetragen.
23. Sept. 2022
Obwohl ich das Cover einzigartig schön und die Hörprobe unglaublich vielversprechend fand, bin ich leider insgesamt enttäuscht von dem Hörbuch und dies bezieht sich sowohl auf die Romanhandlung auch als die Lesung. Die Handlung des Romans ist rasch zusammengefasst: Maria und Herwigs Ehe ist so gut wie am Ende. Nach jahrelanger gegenseitiger Vernachlässigung, verlässt Maria Herwig, weil sie glaubt, dass er mit einer anderen Frau eine Familie gründen will. So alltäglich diese Ausgangssituation auch sein mag, im Fall der beiden Protagonisten kann dies kaum überzeugen. Denn sowohl Maria als auch Herwig haben im Grunde überhaupt kein Interesse mehr am anderen, leben nur nebeneinander her und nicht nur Herwig, sondern auch Maria hatte Affären. Daher wirkt Marias Entschluss, zu flüchten, in Anbetracht der Situation nicht allzu überzeugend, kann allenfalls im Rahmen ihres schwierigen Verhältnisses zur eigenen unerfüllten Mutterschaft nachvollzogen werden. Was dann folgt, ist ein absolut konventioneller, wenig interessanter und auch uninspirierter Selbstfindungstrip der fünfundfünfzigjährigen Maria, die sich mit Lisa anfreundet, die altersmäßig kaum zu ihr passt, und mit dieser zunächst Teil einer Hippie-Kommune wird. Anschließend folgt ein Roadtrip nach Griechenland, bei dem ein sexuelles Dreiecksverhältnis einen nicht unerheblichen Teil der Bewältigung der Midlife-Crisis ausmacht. Abschließend kommt es noch zu pseudoreligiösen Erleuchtungen. Derweil wandelt Herwig daheim in Österreich auch durch eine ausgemachte Lebenskrise, die im Wesentlichen durch Drogenkonsum abgemildert wird. Im Grunde bekommt der Hörer es also mit zwei abgrundtief frustrierten Menschen zu tun, die in Erkenntnis der Tatsache, dass ihr Leben nicht nur aus dem Ruder gelaufen ist, sondern einfach "nichts" war, versuchen, mit unpassenden, ihrem Alter kaum entsprechenden und leider auch klischeebeladenen Methoden ein Stück Lebensglück zurückzuerobern. Für den Hörer ist dies nicht nur mühsam und uninteressant, sondern auch in höchstem Maße frustrierend. Beide Figuren sind so öde, ihr Leben von so wenig Bedeutung und Marias Flucht so wenig mysteriös und absolut gewöhnlich, dass man sich die ganze Zeit fragt, was dies alles soll. Hinzu kommen die absolut unerquicklichen, wenig zielführenden und öden Exkurse mit ihren überladenen Backstories zu zahlreichen Nebenfiguren, die zur Handlung nur Länge beitragen. Der Roman kann sprachlich durchaus überzeugen, auf der Inhaltsebene schafft er es leider nicht. Caroline Peters schätze ich und höre sie sehr gerne, aber ihre Art der Lesung ist in diesem Fall leider zu uninspiriert und auch gleichbleibend. Die einzige Figur, die zeitweise von ihr wirklich mit Leben gefüllt wird, ist Lisa. Alle anderen Figuren sind stimmlich kaum zu unterscheiden und besonders die Protagonisten stechen in dieser Lesung kaum heraus. Es wirkt alles etwas müde - manchmal auch wie ein oberflächliches Lesen. Insgesamt konnte mich as Hörbuch leider nicht überzeugen. Zu viele Nebenthemen, keine Spannung, zu wenig Identifikationsmöglichkeiten, zuviel Frust und Bitterkeit, und leider auch nicht besonders ansprechend vorgetragen.
23. Sept. 2022
3 von 9 Rezensionen
Autorin / Autor
Hubert Achleitner, bekannt als Hubert von Goisern, wurde 1952 in Bad Goisern geboren. Er gilt als prononciertester Vertreter der "Neuen Volksmusik" und Erfinder des sogenannten "Alpenrock". Seine Interpretation alpenländischer Musik ist stilübergreifend und inspiriert von anderen Kulturen. Die "Linz Europa Tour 2007-2009" gilt bis heute als eines der größten grenzübergreifenden Musikprojekte unserer Zeit. flüchtig ist sein erster Roman.
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