Blick ins Buch

Jugendbücher

Feuer und Feder

4,1(24)
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Deutsch
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Über das Buch

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

Editionen (1)

ISBN9783407747969
VerlagBeltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum03.04.17
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

8 Rezensionen

4,1

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  • vhora89
    vhora89

    111 Follower

    5,0

    Lesen und Schreiben können ist wichtig. Klare Botschaft.

    Stellt euch eine Welt vor, in der das Schreiben und Lesen nur den Hochrangigen vorbehalten ist. Sklaven und das arme Volk dürfen die Sprache nicht erlernen. Genau in so einer Welt lebt Raisa, die Protagonistin des Buches. Ich fand die Message durch die Blume so toll, wie wichtig Bildung ist. Denn Bildung ist auch Macht. Wer Lesen und Schreiben kann, ist im Vorteil. Mir gefiel das Buch einfach von vorne bis hinten, obwohl es eher in Richtung High Fantasy geht, ist es doch als Jugendbuch Fantasy einzuordnen, da das mit den Göttern nicht so weit ausschweift, als das man wirklich von "High Fantasy" reden kann. Dabei hätte ich mir hier mehr gewünscht, denn die Götter kamen echt zu kurz. Die Liebesgeschichte im Buch war auch nicht kitschig, was mir sehr gut gefallen hat und man hat die ständige Charakterentwicklung von den Protagonisten miterleben können. Der Schreibstil ist leicht und flockig, die Kapitel waren ratzfatz durch. Ein tolles Buch, das auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Und ganz ehrlich: Das Cover ist einfach nur ein Traum ❤️ 9,5/10 ⭐ von mir.

    Lesen und Schreiben können ist wichtig. Klare Botschaft.

    15. Dez. 2022

  • lena.lk
    lena.lk

    9 Follower

    Ich mochte das Setting und die Idee des Buches gerne. Aber ich habe mehr erwartet. Ich finde, man hätte einfach mehr draus machen können, mehr Romantik, den Konflikt mit den Sklaven noch vertiefen. Gerade das mit der Hohen Schrift und den Kontakt zu den Göttern war das für mich Interessante, auch da hätten ein wenig mehr Details nicht geschadet. Die Hauptcharaktere waren okay, aber sie haben mich nicht abgeholt.

    21. Aug. 2022

  • bookaddicted1
    bookaddicted1

    67 Follower

    5,0

    *Inhalt* "Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten." (Quelle: Amazon) *Infos zum Buch* Seitenzahl: 496 Seiten Verlag: Gulliver von Beltz und Gelberg Verlag ISBN: 978-3407747969 Preis: 18,95€ (Gebundene Ausgabe) / 17,99€ (E-Book) *Infos zur Autorin* "Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA." (Quelle: Amazon) *Erster Satz des Buches* "Ich habe Tyasha ke Demit nie kennengelernt, aber mit ihrer Hinrichtung fing alles an. " *Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Die Inhaltsangabe hat mich von Anfang an begeistert, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. -> Cover: Ich mag das Cover wirklich gerne, denn die Feder, die in den Flammen steht, lockt einen an und man möchte das Buch unbedingt in die Hand nehmen! Die Schrift im Hintergrund, die nur auf der Oberseite wirklich zu erkennen ist, passt wunderbar zum Gesamtbild. -> Story: Raisa, ein Sklavenmädchen, soll als Tutorin ausgebildet werden und irgendwann die Königkinder in der Schrift unterrichten - und das ist eine große Ehre, denn nur die Oberschicht darf die heiligen Schriftzeichen der Götter beherrschen. Zusammen mit Kronprinz Mati erhält sie Unterricht und schon bald kommen sich die beiden näher...doch auch die Rebellen wollen Raisas Unterstützung, denn das unterdrückte Volk kann jede Hilfe gebrauchen. Raisa steht vor einer schweren Entscheidung: hilft sie ihrem Volk und damit den Rebellen, oder steht sie loyal zu dem Mann, den sie liebt? Auch wenn die Story durch die vielen Götter zu beginn etwas schwierig nachzuvollziehen ist und man so einiges Mal nach vorne Blättern muss (wo die Götter ganz kurz aufgelistet werden), so findet man sich nach einiger Zeit doch ganz gut zurecht und kann in eine spannende Geschichte abtauchen. Raisas Leben ist schwierig, als Tutorin hat sie nicht nur eine Menge Pflichten und wenig Rechte - neben dem Privileg die heilige Schrift zu erlernen, sie wird auch noch von den Rebellen bedrängt, denn diese wollen ihre Unterstützung. Als Leser kann man Raisas Zwiespalt gut verstehen: einerseits möchte sie ihr Volk unterstützen, welches nur aus Sklaven besteht, andererseits möchte sie dem zukünftigen König nicht in den Rücken fallen.. nicht zuletzt, weil sie in ihn verliebt ist. Wir erhalten eine spannende Geschichte, die nicht nur in eine neue Welt der Gottheiten entführt, sondern so oder so ähnlich tatsächlich irgendwann einmal so existiert haben könnte und fragen uns gleichzeitig, wie es uns wohl ergangen wäre, wenn wir nie lesen und schreiben gelernt haben dürften. Spannend fand ich die verschiedenen beschriebenen Schriftzeichen, die ich mir ein wenig wie chinesische Schriftzeichen vorstelle - sehr komplex, aber wahnsinnig interessant! Auch die Liebesgeschichte, die uns natürlich begegnet, ist nicht nur unglaublich schön, sondern genauso gefährlich, denn der König darf natürlich keine niedere Sklavin heiraten, sondern nur eine Frau von einem gewissen Stand. Dies führt dazu, dass Raisa und Mati ihre Beziehung Geheimhalten müssen, was natürlich zusätzlich zu Spannungen führt. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm und sehr gut verständlich. Die Kapitel sind ausreichend lang. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Erzählers beschrieben. -> Charaktere: Ich persönlich mochte Raisa unglaublich gerne, sie ist trotz ihres ehemaligen Leben als Sklavin eine tolle Persönlichkeit, die für ihre Träume kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Auch ihre aufkeimenden Gefühle für Mati versucht sie zwar Anfangs zu unterdrücken, merkt aber irgendwann, dass ihr das nicht so recht gelingen will und gibt dann ihr bestes, um die Situation zu meistern. Auch als Tutoren-Lehrling gibt sie stets ihr bestes und ist sehr ehrgeizig. Auch der Charakter des Mati gefiel mir sehr gut, auch wenn ich manches Mal nicht so recht hinter seine Fassade blicken konnte... Die Charaktere in "Feuer und Feder" sind durch die Bank weg toll durchdacht, harmonieren miteinander und gewähren einen guten Einblick in das ganz andere Leben im Königreich Qilara. -> Gesamt: Insgesamt machte es großen Spaß, "Feuer und Feder" zu lesen, denn die Story ist mitreißend, die Charaktere sympathisch und der Erzählstil lädt zum verweilen ein. Wertung: 5 von 5 Sterne!

    24. Okt. 2022

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Kathy MacMillan

Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

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