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Dystopisches Fantasy Setting mit einer sehr naiv verliebten Protagonistin, die sehr jung ist 🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷
Das Buch ist der erste Band einer Reihe und hat auch wirklich nicht viele Seiten. Entsprechend bleibt nicht viel Zeit, um charakterliche Tiefe aufzubauen oder Figuren richtig kennenzulernen. Zudem ist es ein Jugendbuch, und das merkt man deutlich. Die Protagonistin ist jung, zum ersten Mal verliebt und hat Angst vor einem System, in dem Kinder von klein auf genetisch verändert werden, um – mit Glück – zu Soldaten mit Elementarfähigkeiten ausgebildet zu werden. Da sie bereits ihre Schwester an dieses System verloren hat, wollte sie nie, dass die Gentherapie bei ihr anschlägt. Blöd nur, dass sie bei ihr nicht nur richtig kickt, sondern sie auch noch ihr Hasselement bekommt. Nun soll sie ausgerechnet von ihrem Schulschwarm ausgebildet werden, und dabei kommen sich die beiden in einer Art Hass-Liebe-Konstrukt näher. Man merkt sehr stark, dass es ein Jugendbuch ist. Die emotionale Reife, insbesondere wenn es um Liebe geht, ist ziemlich plump und nicht sonderlich tiefgehend. Auch der Schreibstil ist recht simpel gehalten. Das hätte einer jüngeren Marie das Lesen deutlich erleichtert, war aber bei meinem aktuellen Stresspegel auch ganz okay. Im Moment bin ich auf der Suche nach leichter Unterhaltung und guten Geschichten, und deshalb werde ich vermutlich auch die Folgebände lesen, auch wenn ich nicht sooo sehr begeistert war. Was ich nämlich gut fand, war das Weltkonzept: ein dystopisches Setting, das durch Magie Fantasy-Elemente bekommt. Eine junge Protagonistin, die das System nicht unterstützt, und ein Widerstand, der als Feindbild vermutlich in den Folgebänden noch eine größere Rolle spielen wird. Das Setting klingt insgesamt sehr gut, und diese jugendliche, naive, nicht ganz nachvollziehbare Liebe unserer lieben Malia … na ja, das blende ich mal aus und hoffe, dass es in den Folgebänden eine Entwicklung gibt. Da ein gutes Setting nun mal nicht für eine gute Bewertung reicht, ist das Buch hier eher im mittleren Bereich angesiedelt. Nicht schlecht, aber eben auch weit weg von überragend. Potenzial für die Geschichte ist definitiv da, und wenn man seltsame Jugendgefühle überleben kann, ist auch die Protagonistin in Ordnung. Sie ist nicht dumm, nur naiv verliebt – und das macht es zumindest erträglich.

15. Dez. 2025
Dystopisches Fantasy Setting mit einer sehr naiv verliebten Protagonistin, die sehr jung ist 🄱🅄🄲🄷🅁🄴🄸🅂🄴-🄱🅄🄲🄷
Das Buch ist der erste Band einer Reihe und hat auch wirklich nicht viele Seiten. Entsprechend bleibt nicht viel Zeit, um charakterliche Tiefe aufzubauen oder Figuren richtig kennenzulernen. Zudem ist es ein Jugendbuch, und das merkt man deutlich. Die Protagonistin ist jung, zum ersten Mal verliebt und hat Angst vor einem System, in dem Kinder von klein auf genetisch verändert werden, um – mit Glück – zu Soldaten mit Elementarfähigkeiten ausgebildet zu werden. Da sie bereits ihre Schwester an dieses System verloren hat, wollte sie nie, dass die Gentherapie bei ihr anschlägt. Blöd nur, dass sie bei ihr nicht nur richtig kickt, sondern sie auch noch ihr Hasselement bekommt. Nun soll sie ausgerechnet von ihrem Schulschwarm ausgebildet werden, und dabei kommen sich die beiden in einer Art Hass-Liebe-Konstrukt näher. Man merkt sehr stark, dass es ein Jugendbuch ist. Die emotionale Reife, insbesondere wenn es um Liebe geht, ist ziemlich plump und nicht sonderlich tiefgehend. Auch der Schreibstil ist recht simpel gehalten. Das hätte einer jüngeren Marie das Lesen deutlich erleichtert, war aber bei meinem aktuellen Stresspegel auch ganz okay. Im Moment bin ich auf der Suche nach leichter Unterhaltung und guten Geschichten, und deshalb werde ich vermutlich auch die Folgebände lesen, auch wenn ich nicht sooo sehr begeistert war. Was ich nämlich gut fand, war das Weltkonzept: ein dystopisches Setting, das durch Magie Fantasy-Elemente bekommt. Eine junge Protagonistin, die das System nicht unterstützt, und ein Widerstand, der als Feindbild vermutlich in den Folgebänden noch eine größere Rolle spielen wird. Das Setting klingt insgesamt sehr gut, und diese jugendliche, naive, nicht ganz nachvollziehbare Liebe unserer lieben Malia … na ja, das blende ich mal aus und hoffe, dass es in den Folgebänden eine Entwicklung gibt. Da ein gutes Setting nun mal nicht für eine gute Bewertung reicht, ist das Buch hier eher im mittleren Bereich angesiedelt. Nicht schlecht, aber eben auch weit weg von überragend. Potenzial für die Geschichte ist definitiv da, und wenn man seltsame Jugendgefühle überleben kann, ist auch die Protagonistin in Ordnung. Sie ist nicht dumm, nur naiv verliebt – und das macht es zumindest erträglich.
15. Dez. 2025







