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Starker, emotionaler zweiter Band! Komplexen Dynamik zwischen Schuld und aufkeimenden Gefühlen. Poetischer Schreibstil.
Mit dem zweiten Band „Enemies are made“ gelingt Julia Holz erneut ein mitreißendes mythologisches Retelling, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Grace, besser bekannt als Pandora, trägt seit Jahrhunderten die Schuld an einer folgenschweren Entscheidung mit sich herum. Als Zeus ihr einen Ausweg anbietet, scheint endlich Erlösung möglich – doch der Preis dafür ist hoch: Sie muss ausgerechnet Prometheus bestehlen, den Mann, dem sie einst das Vertrauen brach und der ihr diesen Verrat bis heute nicht verziehen hat. Zwischen Pflicht, Schuld und aufkeimenden Gefühlen muss Grace eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird. Grace ist eine wunderbar vielschichtige Protagonistin. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und ihr Kampf mit der eigenen Vergangenheit machen sie unglaublich menschlich und nahbar. Prometheus wiederum überzeugt als Gegenspieler mit Tiefgang – hinter seinem Zorn und Misstrauen verbirgt sich mehr, als man zunächst vermutet, und genau das macht die Dynamik zwischen den beiden so spannend. Julia Holz schreibt dabei angenehm flüssig, atmosphärisch und stellenweise beinahe poetisch. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist geschickt eingebaut und lässt nach und nach immer mehr Puzzleteile der Geschichte zusammenfallen, was die emotionale Wirkung enorm verstärkt. Die Verschmelzung von griechischer Mythologie mit einer modernen Urban-Fantasy-Welt ist einfach stimmig umgesetzt. Im Vergleich zum ersten Band rückt die Mythologie hier noch mehr in den Fokus, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. „Enemies Are Made” ist ein starkes, emotionales Sequel mit einer kraftvollen Botschaft über Vergebung, Wiedergutmachung und die Möglichkeit, seine eigene Geschichte neu zu schreiben. Spannende Intrigen, mitreißende Charakterentwicklung und ein durchdacht erzähltes Mythologie-Retelling machen mir Lust auf den Abschluss der Trilogie.
3 Tage vor
Starker, emotionaler zweiter Band! Komplexen Dynamik zwischen Schuld und aufkeimenden Gefühlen. Poetischer Schreibstil.
Mit dem zweiten Band „Enemies are made“ gelingt Julia Holz erneut ein mitreißendes mythologisches Retelling, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Grace, besser bekannt als Pandora, trägt seit Jahrhunderten die Schuld an einer folgenschweren Entscheidung mit sich herum. Als Zeus ihr einen Ausweg anbietet, scheint endlich Erlösung möglich – doch der Preis dafür ist hoch: Sie muss ausgerechnet Prometheus bestehlen, den Mann, dem sie einst das Vertrauen brach und der ihr diesen Verrat bis heute nicht verziehen hat. Zwischen Pflicht, Schuld und aufkeimenden Gefühlen muss Grace eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird. Grace ist eine wunderbar vielschichtige Protagonistin. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und ihr Kampf mit der eigenen Vergangenheit machen sie unglaublich menschlich und nahbar. Prometheus wiederum überzeugt als Gegenspieler mit Tiefgang – hinter seinem Zorn und Misstrauen verbirgt sich mehr, als man zunächst vermutet, und genau das macht die Dynamik zwischen den beiden so spannend. Julia Holz schreibt dabei angenehm flüssig, atmosphärisch und stellenweise beinahe poetisch. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist geschickt eingebaut und lässt nach und nach immer mehr Puzzleteile der Geschichte zusammenfallen, was die emotionale Wirkung enorm verstärkt. Die Verschmelzung von griechischer Mythologie mit einer modernen Urban-Fantasy-Welt ist einfach stimmig umgesetzt. Im Vergleich zum ersten Band rückt die Mythologie hier noch mehr in den Fokus, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht. „Enemies Are Made” ist ein starkes, emotionales Sequel mit einer kraftvollen Botschaft über Vergebung, Wiedergutmachung und die Möglichkeit, seine eigene Geschichte neu zu schreiben. Spannende Intrigen, mitreißende Charakterentwicklung und ein durchdacht erzähltes Mythologie-Retelling machen mir Lust auf den Abschluss der Trilogie.
3 Tage vor




