Blick ins Buch

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa: Das emotionale Romantasy-Debüt der Villains Are Made-Reihe von Buch-Bloggerin julezreads

4,1(37)
E-Book
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

ISBNB0G3YFJ5Z7
VerlagArena Verlag
Erscheinungsdatum02.03.26
Seitenzahl518

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

15 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • herz.gelesen
    herz.gelesen

    201 Follower

    3,5

    Gelungenes Debüt

    „Villains are made - Der Fluch der Medusa“ punktete für mich mit einer spannenden Grundidee: Medusa als junge Frau, die versucht, unter Menschen ein normales Leben zu führen. Besonders gelungen fand ich die Perspektivwechsel zwischen Isla und Medusa, die den Figuren mehr Tiefe verliehen hat. Leider fehlte der Geschichte nach meinem Empfinden stellenweise die Spannung, da sie zwischendurch etwas vor sich hinplätscherte. Insgesamt aber ein solides Debüt mit viel Potenzial, auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte.

    7. Apr. 2026

  • book_assassin
    book_assassin

    129 Follower

    5,0

    »Nur … Wenn du nicht das bist, wonach ich suche, warum fühlt es sich so danach an?«

    Wenn irgendwo griechische Mythologie draufsteht, ist das für mich sowieso schon ein automatischer Kaufgrund. Und auch hier hat mich genau das sofort angezogen. Was ich dann bekommen habe, war allerdings kein klassisches Retelling – sondern etwas deutlich Interessanteres: eine Fortsetzung der Geschichte, erzählt aus der Sicht des „Monsters“. Und genau das funktioniert erstaunlich gut. Im Mittelpunkt steht Isla, eine junge Frau, die von Ängsten geprägt ist. Als wir sie kennenlernen, lebt sie zurückgezogen, meidet die Außenwelt und scheint vor allem eines zu wollen: unsichtbar bleiben. Woher diese Angst kommt, bleibt zunächst unklar, was der Geschichte direkt eine gewisse Spannung verleiht. Unterstützung bekommt sie von ihrer besten Freundin Thea und ihrem Mitbewohner Silas – zwei Figuren, die ihr Halt geben, während sie selbst kaum bereit ist, einen Schritt nach draußen zu wagen. Bis Thea beschließt, dass genug versteckt wurde, und Isla kurzerhand an der Universität anmeldet. Und ja – Isla könnte kneifen. Tut sie aber nicht. Zum Glück, sonst wäre das hier ein sehr kurzes und ziemlich deprimierendes Buch geworden. Also wagt sie den Schritt in ein normales Leben. Ein Leben mit Vorlesungen, neuen Bekanntschaften und – natürlich – Gefühlen, die sie eigentlich nicht haben darf. Denn an der Uni trifft sie auf Aiden, der sofort eine gewisse Anziehung auf sie ausübt. Eine Anziehung, der sie sich zunächst verweigert… weil das in solchen Geschichten ja bekanntermaßen immer hervorragend funktioniert. Über Quinn wird Isla in einen Freundeskreis integriert – und damit auch tiefer in eine Welt gezogen, die deutlich mehr verbirgt, als es zunächst scheint. Was mich anfangs tatsächlich etwas irritiert hat: Man erwartet griechische Mythologie – bekommt aber zunächst „nur“ das Leben einer scheinbar normalen jungen Frau. Die mythologischen Elemente tauchen vor allem in Rückblicken aus Medusas Sicht auf. Erst nach und nach wird klar, was eigentlich passiert: 👉 Isla ist Medusa. Und ab diesem Moment fügt sich alles zusammen. Die Rückblicke zeigen ihre Version der Geschichte – nicht die, die man aus der Mythologie kennt, sondern die, die nie erzählt wurde. Und genau hier liegt die Stärke des Buches. Es zeigt, dass Geschichten immer mehrere Seiten haben. Dass „Monster“ oft nur das Ergebnis dessen sind, was andere aus ihnen gemacht haben. Durch diese doppelte Perspektive wird auch Islas Verhalten greifbar. Ihre Ängste, ihr Rückzug, ihre Vorsicht – all das ergibt plötzlich Sinn. Sie flieht nicht nur vor ihrer Vergangenheit, sondern auch vor ihrer Zukunft. Vor Poseidon, der sie jagt. Vor Perseus, der laut Prophezeiung ihr Ende sein soll. Und trotzdem versucht sie, sich ein normales Leben aufzubauen. Freunde zu finden. Zu lieben. Einfach… zu sein. Natürlich wissen wir alle: 👉 Das hält nicht lange. Und dann kommt der Moment, der alles kippen lässt. Aiden ist Perseus. Quinn ist Athene. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es schien. Was bis dahin klar und greifbar war, wird komplett auf den Kopf gestellt. Und das Beste daran: Es wirkt nicht konstruiert oder überladen, sondern genau so chaotisch und überwältigend, wie Isla es selbst erlebt. Man verliert als Leser gemeinsam mit ihr den Überblick darüber, wer Freund und wer Feind ist. Der Schreibstil unterstützt das Ganze perfekt. Flüssig, angenehm und gleichzeitig fesselnd genug, dass man das Buch schneller durchhat, als man eigentlich wollte. Die Mischung aus moderner Geschichte und mythologischen Elementen wirkt stimmig und überraschend frisch. Besonders gelungen ist, dass hier nicht nur Isla Tiefe bekommt, sondern auch der Love Interest. Perseus ist nicht einfach der Held aus der alten Geschichte, sondern eine Figur, die beginnt, selbst zu hinterfragen. Und seien wir ehrlich: Das hat ihm in der ursprünglichen Version definitiv gefehlt. Wer hier auf ein klares Happy End hofft… sollte sich vielleicht nochmal kurz setzen. Denn die Autorin setzt am Ende einen kleinen, aber wirkungsvollen Kniff, der die Geschichte nochmal in eine neue Richtung lenkt und zeigt, dass das Schicksal vielleicht doch nicht so festgeschrieben ist, wie alle glauben. Und genau deshalb will man sofort wissen, wie es weitergeht.

    »Nur … Wenn du nicht das bist, wonach ich suche, warum fühlt es sich so danach an?«

    27. Apr. 2026

  • just_a_bookie
    just_a_bookie

    47 Follower

    4,0

    „Ich hoffe, er versteht die Sprache meiner Augen, wenn mir für Worte der Mut fehlt.“

    Villains Are Made hat mir sehr gut gefallen. Ich bin schnell in die Welt eingetaucht, und auch die Perspektivwechsel haben mir besonders gut gefallen. Die Handlungen der Protagonistin Isla passen sehr gut zu ihrer inneren Zerrissenheit und wirken dadurch authentisch. Außerdem fand ich es spannend, die Geschichte von Medusa einmal aus einer anderen Sichtweise erzählt zu bekommen. Einziger Kritikpunkt für mich war, dass die Handlung an manchen Stellen etwas zu schnell voranschreitet. Insgesamt aber ein sehr gelungenes Debüt – ich freue mich schon auf den nächsten Teil 😊

    „Ich hoffe, er versteht die Sprache meiner Augen, wenn mir für Worte der Mut fehlt.“

    4. Apr. 2026

3 von 15 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 26852%
nadeschda3986
nadeschda39864. Mai 2026

Ich hätte nicht gedacht das es mir so gut gefällt. Vor allem die ganze Geschichte um die griechische Mythologie. Es passt alles super zusammen und bin gespannt wohin es noch führt

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick