Edition Bohren / Große Seelsorger seit der Reformation.

Edition Bohren / Große Seelsorger seit der Reformation.

Taschenbuch

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Beschreibung

Dass Martin Luthers biblische Theologie durch und durch von der Seelsorge her und auf sie hin konzipiert ist, wird man kaum bestreiten. Deshalb darf er in keinem Buch über "große Seelsorger" fehlen. Gerhard Tersteegen ist da schon eher eine Überraschung, der Innovative Graf Zinzendorf hingegen wieder weniger, und Jeremias Gotthelf als Seelsorger lässt jedenfalls deutsche Leserinnen und Leser staunen. Serafim von Sarow werden die meisten erst hier kennen lernen. Auch vom intuitiven Pfarrer Ars ist hierzulande eher wenig bekannt. Aber Johann Christoph Blumhardt ist durch seine Heilung der Gottliebin Dittus weit über das Schwabenland hinaus berühmt geworden. Mit seinem Lied "Jesus ist der Siegesheld" lässt Bohren die Vorlesung ausklingen und blickt zurück: "Der Reichtum ist unerschöpflich. Ich hoffe, er mache uns erschrocken und arm. Ich hoffe, dass wir auf diese Weise ihre (der Seelsorger) Erben und reich werden.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
283
Preis
20.40 €

Autorenbeschreibung

Rudolf Bohren (* 22. März 1920 in Grindelwald; † 1. Februar 2010 in Dossenheim bei Heidelberg) war ein evangelischer Theologe mit dem Schwerpunkt Praktische Theologie aus der Schweiz, der mit seinem pneumatologischen Denkansatz und mit seinen Anregungen zu einer theologischen Ästhetik die Praktische Theologie 50 Jahre lang von 1959 bis 2009 maßgeblich mit prägte. Bohren studierte Evangelische Theologie in Bern und Basel vor allem bei Eduard Thurneysen und Karl Barth. Er schrieb bei Oscar Cullmann eine Dissertation über „Das Problem der Kirchenzucht im Neuen Testament“ (1952). Am 16. Mai 1945 wurde er in Bern in die Gemeinschaft reformierter Prediger als Verbi Divini Minister (VDM) aufgenommen. Von 1945 bis 1958 war er Pfarrer in Bern, im aargauischen Holderbank und in Arlesheim, einem Vorort von Basel. Die Erfahrungen in den verschieden strukturierten Gemeinden haben seine wissenschaftliche Arbeit geprägt. 1958 wurde er als Professor für Praktische Theologie an die Kirchliche Hochschule Wuppertal berufen. 1972 bekam er einen Ruf an die Kirchliche Hochschule Berlin, 1974 an die Universität Heidelberg, wo er eine Predigtforschungsstelle aufbaute.