Edition Bohren. / Auslegung und Redekunst.

Edition Bohren. / Auslegung und Redekunst.

Taschenbuch

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Beschreibung

RUDOLF BOHREN hat in seinen Veröffentlichungen immer wieder Themenfelder aufgegriffen, die das öffentliche Bewusstsein in Kirche und Theologie erst viel später bestimmt haben. Mit seinen Überlegungen zur Rhetorik und Ästhetik, Ekklesiologie und Pneumatologie, Spiritualität und Lebensstil hat er theologische Fragestellungen und kirchliche Entwicklungen behandelt, deren Tragweite sich erst in der Gegenwart zeigt. Schüler und Schülerinnen, Kollegen und Freunde von Rudolf Bohren hielten es daher für angebracht, auch bisher unveröffentlichte Vorlesungen aus seiner Heidelberger Zeit zu publizieren, die in einer kritischen Situation der Christenheit weiterführende Impulse vermitteln können. Die Edition umfasst t die folgenden 7 Bände: STERBEN UND TOD * DAS GEBET 1 * DAS GEBET 2 * AUSLEGUNG UND REDEKUNST * EKKLESIOLOGIE * GROSSE SEELSORGER 1 * GROISSE SEELSORGER 2 Im Band AUSLEGUNG UND REDEKUNST entwirft Rudolf Bohren kreativ und kritisch ein erneuertes Miteinander von Exegese und Homiletik. Im ständigen Bezug auf die Schriftauslegung entfaltet er in seiner Heidelberger Vorlesung das Predigen als eine besondere Kunst. Selbst wer die PREDIGTLEHRE von 1971 zu kennen meint, wird nach der Lektüre von AUSLEGUNG UND REDEKUNST erstaunt wahrnehmen, wie ästhetisch Bohrens Homiletik schon damals war. Dabei fasziniert, wie Bohren eigene Lesefrüchte in den Diskurs einfließen lässt. Zwischen Bibel, Barth und Barthes bewegt sich Bohren und macht denen, die in diesem Band lesen, in vielerlei Hinsicht "Lust am Text" (Roland Barthes).

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Religion & Glaube
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
261
Preis
20.40 €

Autorenbeschreibung

Rudolf Bohren (* 22. März 1920 in Grindelwald; † 1. Februar 2010 in Dossenheim bei Heidelberg) war ein evangelischer Theologe mit dem Schwerpunkt Praktische Theologie aus der Schweiz, der mit seinem pneumatologischen Denkansatz und mit seinen Anregungen zu einer theologischen Ästhetik die Praktische Theologie 50 Jahre lang von 1959 bis 2009 maßgeblich mit prägte. Bohren studierte Evangelische Theologie in Bern und Basel vor allem bei Eduard Thurneysen und Karl Barth. Er schrieb bei Oscar Cullmann eine Dissertation über „Das Problem der Kirchenzucht im Neuen Testament“ (1952). Am 16. Mai 1945 wurde er in Bern in die Gemeinschaft reformierter Prediger als Verbi Divini Minister (VDM) aufgenommen. Von 1945 bis 1958 war er Pfarrer in Bern, im aargauischen Holderbank und in Arlesheim, einem Vorort von Basel. Die Erfahrungen in den verschieden strukturierten Gemeinden haben seine wissenschaftliche Arbeit geprägt. 1958 wurde er als Professor für Praktische Theologie an die Kirchliche Hochschule Wuppertal berufen. 1972 bekam er einen Ruf an die Kirchliche Hochschule Berlin, 1974 an die Universität Heidelberg, wo er eine Predigtforschungsstelle aufbaute.