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So abstrus, dass es mich nicht mehr fangen konnte
Ich lese gerne Bücher, die zum magischen Realismus zählen. Warum auch nicht? Diese sind beispielsweise es unglaublich - schwer, anstrengend, verwirrend und gewinnbringend, aber „Tee für die Geister“ schafft den Spagat nicht. Anfangs lässt sich die Geschichte ganz gut an. Man lernt Félicité und Agonie/Egonia kennen. Und dann zieht sich alles dahin. Man hüpft dorthin, dann wieder zurück. Man lernt wieder jemanden kurz kennen. Die ungleichen Schwestern suchen nach letzten Antworten von ihrer verstorbenen Mutter - also eigentlich Agonie, doch dazu muss Félicité ihre Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen - nutzen. Also rennt man mit den beiden Frauen umher. Klingt erst einmal gut? Hätte es sein können. Die Idee hat mich interessiert, der magische Realismus auch, doch die Figuren waren nicht ausgereift. Sie waren uninteressant - selbst die Hauptfiguren konnten mich nicht catchen. Zum Ende wird das Buch etwas besser. Da passierte es auch nicht mehr, dass ich nicht mehr wusste, was ich am Tag zuvor überhaupt gelesen hatte. Schade.
28. Feb. 2026
So abstrus, dass es mich nicht mehr fangen konnte
Ich lese gerne Bücher, die zum magischen Realismus zählen. Warum auch nicht? Diese sind beispielsweise es unglaublich - schwer, anstrengend, verwirrend und gewinnbringend, aber „Tee für die Geister“ schafft den Spagat nicht. Anfangs lässt sich die Geschichte ganz gut an. Man lernt Félicité und Agonie/Egonia kennen. Und dann zieht sich alles dahin. Man hüpft dorthin, dann wieder zurück. Man lernt wieder jemanden kurz kennen. Die ungleichen Schwestern suchen nach letzten Antworten von ihrer verstorbenen Mutter - also eigentlich Agonie, doch dazu muss Félicité ihre Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen - nutzen. Also rennt man mit den beiden Frauen umher. Klingt erst einmal gut? Hätte es sein können. Die Idee hat mich interessiert, der magische Realismus auch, doch die Figuren waren nicht ausgereift. Sie waren uninteressant - selbst die Hauptfiguren konnten mich nicht catchen. Zum Ende wird das Buch etwas besser. Da passierte es auch nicht mehr, dass ich nicht mehr wusste, was ich am Tag zuvor überhaupt gelesen hatte. Schade.
28. Feb. 2026







