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Die Wunderfrauen

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Über das Buch

Zwischen Wirtschaftswunder und Emanzipation - Vier Frauen kämpfen um ihre Träume und die Liebe

1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre, träumt Luise Dahlmann von ihrem eigenen kleinen Lebensmittelgeschäft. Hier soll es nach Jahren des Verzichts wieder alles geben, was das Herz begehrt: von Bonbongläsern über Nylonstrümpfe bis hin zu frischen Brötchen am Sonntag. Doch vor allem bedeutet es für Luise endlich Eigenständigkeit und die Chance, sie selbst zu sein. Drei Frauen werden immer wieder Luises Weg kreuzen: Annabel von Thaler, die wohlhabende Arztgattin von nebenan, die junge Lernschwester Helga Knaup und Marie Wagner, geflohen aus Schlesien. Sie alle eint in den Zeiten des Aufbruchs und Neubeginns ein gemeinsamer Wunsch: Endlich wieder glücklich sein.

Die Wunderfrauen ist der erste Band der Wunderfrauen-Trilogie von Stephanie Schuster. Die Leser begleiten vier Freundinnen über drei Bände hinweg von den Wirtschaftswunderjahren Mitte der 1950er bis zu den Olympischen Spielen 1972 durch Höhen und Tiefen, Liebe und Freundschaft in einer Zeit des Umbruchs und der Emanzipation.

Band 1 Alles, was das Herz begehrt

Band 2 Von allem nur das Beste

Band 3 Freiheit im Angebot

Zusatzband Wünsche werden wahr

Entdecken Sie auch die neue Romanserie Glückstöchter von Stephanie Schuster über Anna und Eva, zwei Frauen, die durch ihr tiefes Verständnis zur Natur verbunden, aber durch ein schicksalhaftes Geheimnis getrennt sind.

Editionen (23)

ISBN9783596700325
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum29.07.20
Seitenzahl480

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelAnschaulichEntwickelndGlaubwürdigInformativ

Rezensionen & Bewertungen

309 Bewertungen

68 Rezensionen

4,2

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  • tineklu
    tineklu

    111 Follower

    4,0

    Die Wunderfrauen (Freiheit im Angebot) von Stephanie Schuster Buch 3 von 3

    "Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen den Träume in die Wirklichkeit " (Seite 423) In diesem 3. Band sind wir mittlerweile Anfang der 70er angelangt und einige der Kinder der Wunderfrauen sind auf der Schwelle des Erwachsenenlebens. Gerade deshalb werden die Probleme der Wunderfrauen aber auch nicht kleiner oder weniger. Wie das wirkliche Leben halt so ist, hat jede*r sein Päckchen zu tragen und muss für sich mutige Entscheidung treffen. Stephanie Schuster hat in die fiktive Geschichte wieder einige reale Ereignisse einfließen lassen, wie zum Beispiel die schreckliche Geiselnahmen mit Todesfolge bei den Olympischen Spielen 1972. Selbstverständlich kommen auch wieder ein paar Fakten der grausamen NS-Zeit ans Tageslicht, die ich noch nicht wußte. Die Machenschaften der Löw-Schuhfabriken sind tatsächlich mit Salamander gleichzusetzen. Ich fand die Trilogie sehr unterhaltsam und dennoch informativ. Tiefgang war nicht so stark vorhanden, die damaligen Zeiten wurden aber dennoch gut rüber gebracht und Einblicke in die Entwicklung der Frauenrechte wurden verdeutlicht. Genau das richtige, um einige Stunden in die Vergangenheit abzutauchen.

    3. Mai 2025

  • tineklu
    tineklu

    111 Follower

    4,0

    Die Wunderfrauen - von allem nur das Beste von Stephanie Schuster Buch 2 von 3

    Nach ca. einem Jahrzehnt finden wir uns nun Anfang der 60er Jahre wieder. Bei den vier Freundinnen ist mittlerweile viel passiert. Zwischen manchen ist die Freundschaft gewachsen, zwischen anderen steht die Freundschaft still. Wir erfahren so einiges, was es bedeutet in den 60ern Frau zu sein und der Gesellschaft gerecht zu werden. Die Welt befindet sich im Aufbruch und die Frauen beginnen selbstbestimmter zu Handeln und eventuell entstehende Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Eine der Wunderfrauen, von der ich im letzten Band schon annahm, dass sie sich ihrer Stärke noch nicht bewusst ist, wurde mir in diesem Buch sehr sympathisch, sie zeigt Charakter und wird zur "Macherin". In diesem Band geht es um die Ehe im allgemeinen und um Ehefrau und Mutter sein im speziellen. Die vielen Geburten fehlgebildeter Babies wegen Medikamenten mit Wirkstoff Thalidomid, Rassismus, Misogynie, Alkoholismus, Flurbereinigung und der §218 werden ebenfalls angesprochen und zum Thema gemacht. Die Kapitel werden immer einer der 4 Wunderfrauen gewidmet und da alle Vier unterschiedlicher Herkunft und Standes sind, ist es geradezu spürbar wie doch jede einzelne genau mit den selben Problemen kämpft. In erster Linie mit der Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Stephanie Schuster vermag es, durch einfache und dennoch bildhafte Sprache, einem die Zeit der 60er nahe zu bringen und eine kurzweilige Story darum zu bilden. Ich bin 1970 geboren und bin gespannt was der 3. Band, der Anfang der 70er spielt, so mit sich bringt und ich werde sehen, ob ich als Kind diese Eindrücke bewusst wahr genommen habe. Auf geht's......ab in die 70 er zu Buch 3 😊

    28. Apr. 2025

  • tineklu
    tineklu

    111 Follower

    4,0

    Die Wunderfrauen (Alles was das Herz begehrt) von Stephanie Schuster Band 1 von 4 Träume enden nie, aber Taten, die zu Wundern werden, helfen Träume in die Wirklichkeit. (Seite 5)

    In diesem ersten Band lernen wir 4 Frauen kennen, deren Leben sich zu Beginn der 50er Jahre kreuzen. Wir erfahren über die Vergangenheit der Damen und womit sie in der Gegenwart zu kämpfen haben. Die eine erfüllt sich ihren Traum von der Selbstständigkeit, nämlich einen Gemischtwarenladen zu eröffnen, die nächste findet nach der Vertreibung aus Schlesien ihren Platz auf einem Bauernhof, eine weitere, die mit ihrer reichen Familie gebrochen hat, verliebt sich in einen GI, wird schwanger und verliert ihren Ausbildungsplatz zur Krankenschwester und die vierte lebt als Frau eines Arztes als Hausfrau und Mutter. Auch wenn wir in den Jahren des Wirtschaftswunders sind, wird eines ganz klar: egal welchen Stand die Frauen einnehmen, ohne die Zustimmung des Mannes haben sie keine Rechte, keine Selbstbestimmung und keine Entfaltungsmöglichkeit. Das Patriarchat und die Misogynie sind schwer zu überwinden. Nun habe ich 3 Starke Frauen und eine Frau, die um ihre Stärke noch nicht weiß, kennengelernt und bin sehr gespannt wie es um die Vier weitergeht. Stephanie Schuster schreibt eingängig, flüssig und bildhaft und schnell entwickeln sich Sym- und Antipathien für die Pro- und Antagonisten. Ein Charakter, den ich wirklich mochte, hat sich zum Schluss hin so gewandelt, dass ich ihn nun verachte. Band 1 hat mich gut unterhalten und zu keiner Zeit kam Langeweile auf.

    14. Apr. 2025

3 von 68 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stephanie Schuster

Stephanie Schuster arbeitete zuerst als Illustratorin und Malerin, bevor sie zu schreiben begann, darunter die Bestsellerreihe „Die Wunderfrauen“. Heute recherchiert und schreibt sie am liebsten über ihre Heimat. Sie lebt mit ihrer Familie südlich von München. Auf Instagram ist sie unter @stephanieschuster.art zu finden und auf ihrer Website www.stephanieschuster.de kann man mehr über ihr Schaffen erfahren.

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