Blick ins Buch
Über das Buch
Über den Anfängen von Philosophie und Wissenschaft liegt ein dichter historischer und hermeneutischer Schatten. Die Genese dieser Wissensformen wird häufig in der Naturdeutung gesucht, verliert sich dabei aber in Vorgeschichten: der Schritt vom Mythos zum Logos, wie es in der Vorsokratikerforschung heißt, bleibt so vage und unbestimmt. Entscheidend ist der Wandel von Denkformen.
Jürgen Mittelstraß zeigt in detaillierten Analysen und in Auseinandersetzung mit der weitverzweigten Forschungsliteratur auf, wie mit den Vorsokratikern Heraklit und Parmenides das Denken im Begrifflichen und Methodischen zu sich selbst findet. Dabei spielt die Thaletische Geometrie mit ihren theoretischen Sätzen und der Bildung der Beweisidee eine zentrale Rolle. In ihr, so die These des Buches, liegt die Entdeckung der Möglichkeit von Philosophie und Wissenschaft beschlossen und damit auch die Antwort auf die Frage nach ihren Anfängen.
ISBN9783958323858
VerlagVelbrück
Erscheinungsdatum23.09.24
Seitenzahl150
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenrePhilosophie
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis41.10 €
Autorin / Autor
Über Jürgen Mittelstraß
Jürgen Mittelstraß lehrte Philosophie an der Universität Konstanz mit den Schwerpunkten Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Kulturtheorie. Seit einigen Jahren setzt er seine Arbeit als Honorarprofessor an der Universität Salzburg fort. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Die Kunst, die Liebe und Europa, Schöne neue Leonardo-Welt (beide 2017), Leonardo-Welten (2020) und Fröhliche Wissenschaft? (2021).
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