Die Verlobten des Winters
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Beschreibung
Unter ihrem alten Schal und hinter ihrer Brille verbirgt Ophelia zwei besondere Eigenschaften: Sie kann die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel gehen. Ophelia lebt friedlich in einem Universum, das aus 21 Archen besteht, auf denen ebenso viele »Familiengeister« mit besonderen Fähigkeiten herrschen. Da eröffnet man dem jungen Mädchen, dass sie ab sofort mit Thorn vom mächtigen Clan der Drachen verlobt ist. Sie muss ihre Familie auf der Arche Anima verlassen, um ihm in die schwebenden Hauptstadt der Arche Pol zu folgen. Warum wurde ausgerechnet sie ausgewählt? Warum soll sie ihre wahre Identität verbergen? Ophelia muss sich in einem tödlichen Spiel bewähren ...
Gelesen von Laura Maire.
(Laufzeit ca. 12h 47)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben, vor allem innerhalb der Internet-Autorengruppe »Plume d'Argent«. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus »Die Spiegelreisende« im Internet. 2016 erhielt sie für Band 1 »Die Verlobten des Winters« den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später den »Prix de l'Imaginaire«, einen Preis für phantastische Literatur. Mittlerweile sind in Frankreich zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos hat soeben den Abschluss der Tetralogie fertiggestellt.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
I had my eyes on this series for a couple of years now and I'm happy to find that the wait paid off! I definitely wouldn't have enjoy it as much if I read it earlier. It focuses so much more on the different politics and the world building is so mystical I love the main characters, especially Ophelia and how easily she accepts herself/who she is and stands up for what she believes in. She's such an realistic and smart character that can admit that she was fooled without dramatic reactions. There truly weren't any moments were I felt that I couldn't continue to read because of second embarrassment. I'm so intriguing to find out what's going to happen next!
Leider langweilig.
Barocke Sprache, altertümliche Verhaltensweisen und schwebende Schlösser treffen auf Fantasy. Ich lese dieses Genre nicht primär, aber für meinen Geschmack wurde zu wenig Schwerpunkt auf den Fantasy-Aspekt gelegt. "Fantasy" waren beispielsweise ein „lebender“ Schal, Brillengläser, die sich je nach Stimmung der Trägerin verdunkeln, triste Räume, die in Blumenfelder illusioniert werden können, oder Menschen, die in ihrem Clan mit nur einem Blick andere physisch verletzen können, ohne sie zu berühren. Irgendwie ließ sich das „Barocke“ nicht so recht mit dieser Art von „Fantasy“ vereinen. Alles in allem war es sehr langweilig. Ab Seite 350 nahm die Handlung etwas Fahrt auf, doch das konnte die 70 % des Buches, durch die ich mich bis dahin wacker geschlagen hatte, nicht mehr aufwiegen. Den Vergleich mit Harry Potter kann ich überhaupt gar nicht nachvollziehen. Dieses Buch ist nicht mal ansatzweise so gut wie HP. Die Sprache („gnä’ Frau“, „jawoll, der Herr“ u. v. m.) empfand ich als gewöhnungsbedürftig. Daher muss ich leider sagen: Es tut mir leid, gnä’ Dame, gnä’ Herr – dieses Buch bereitete mir keine Wonne. Ich bin zutiefst getrübt, keine Leseempfehlung aussprechen zu können.
Absolute Empfehlung für fantasy Liebhaber !
Rezension zu die Verlobten des Winters (Band 1 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Schon zu Beginn hatte ich ein paar kleine Schwierigkeiten mit dem Buch: Ophelias Tollpatschigkeit wirkte auf mich sehr klischeehaft, und die lebendigen Gegenstände erschienen mir anfangs eher albern und kindisch. Beides hat sich jedoch im Verlauf deutlich relativiert. Ophelias Eigenheiten machen ihre Figur letztlich glaubwürdig, und die lebendigen Gegenstände, die ich zunächst fast störend fand, entfalteten mit der Zeit einen ganz eigenen Charme und fügten sich als magisches Detail wunderbar in die Welt ein. Was das Buch für mich besonders auszeichnet, ist, dass es mich trotz seiner zeitweise anspruchsvollen Sprache und des langsamen Erzähltempos durchweg gefesselt hat. Ich hatte schon lange keinen Roman mehr, den ich so ungern aus der Hand gelegt habe. Gleichzeitig hat mich die Lektüre aber auch immer wieder ermüdet – nicht, weil es langweilig gewesen wäre, sondern weil die adelige Ausdrucksweise, die vielen Intrigen und die Trugbilder Konzentration verlangen. Dieses Tempo macht die Handlung jedoch glaubwürdiger und dichter, sodass man als Leser am Ende zwar das Gefühl hat, noch nicht sehr weit gekommen zu sein, sich aber genau dadurch umso stärker auf die Fortsetzung freut. Etwas schade fand ich, dass man über Ophelias Verlobten Thorn noch nicht viel erfahren hat. Gerade die Beziehung zwischen den beiden wirkt vielversprechend, und ich bin sehr gespannt, wie sich ihre Dynamik in den weiteren Bänden entwickeln wird. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Nebencharaktere. Figuren wie Reineke und Gwenael verleihen der Geschichte Wärme, Witz und Menschlichkeit und machen die Welt lebendiger. Solche Charaktere sind für mich essenziell, um die düstere Atmosphäre aus Intrigen und Machtkämpfen aufzulockern und dem Ganzen ein emotionales Gegengewicht zu geben. Insgesamt hat mich Die Verlobten des Winters sehr überzeugt. Die Fantasy-Elemente sind originell und fantasievoll umgesetzt, die adelige Welt und die Machtspiele spannend beschrieben, und die Autorin versteht es, ihre Leser gleichermaßen herauszufordern wie zu fesseln. Für mich ist es ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und dessen Stärken die kleinen Anfangsschwächen klar überwiegen.

Fantasy führt dich in eine Reise zu ganz anderen Welten und gewinnt bei mir stets an Attraktivität, je anders sie ist und mir beschrieben wird. Hier habe ich wieder einmal eine Reihe gefunden, die vieles von dem liefert, was für mich lesenswerte Fantasy ausmacht. Ich bin eigentlich keine Fan von intriegenbasierter Fantasy, eine gute Mischung macht es aus. Hier finde ich aber genau dies, fast ausschliesslich geht es um Ränkespiele „bei Hofe“, eine Welt wie man sie sich in einem französischen Schloss vergangener Zeiten vorstellen kann, Adel und Bedienstete inklusive. Die Sprache passt zu dem Setting, wirkt edel, kultiviert aber zugleich auch sehr gekünstelt und oft übertrieben. Alles das, was ich eigentlich nicht mag. Warum also hat es mich doch gepackt? Es ist wohl die aussergewöhnlich gut erzählte, spannende Geschichte um Ophelia, eine Spiegelreisende und zugleich „Leserin“, die in der Lage ist, die Geschichte aus Gegenständen herauszulesen. Ophelia ist uns schon zu Beginn sympathisch und bietet einen willkommenen Kontrast zu den übrigen, zumeist sehr fremden und oft unsympathischen übrigen Figuren. So verkörpert sie eine Aussenseiterin und zugleich aber durch ihren wichtigen Stand eine sehr faszinierende und oft bediente Rolle. An welche andere, sehr bekannte Fantasy-Reihe erinnert mich das wohl? ;-) Diese Tetralogie kann man wohl zur Romantasy und YA zuordnen, hauptsächlich wohl für junge Frauen mit Interesse für Adel- und Hofgeschichten. Eine Zielgruppe, die ich so gar nicht verkörpere und der ich mich für diesmal doch nicht entziehen kann. Faszinierend
Eine mega Welt❄️🩵🌨️🥶
Ich fand's soooo schön. Das Worldbuilding ist ultra gut.🤩 Man fühlt sich sofort wohl dort, die eisige Kälte ❄️und die riesigen Tiere haben es mir sofort angetan. Ich fand Ophelias Schal so süß. 🥰Am Anfang ist sie ein kleines Mauerblümchen, aber dann am Ende sagt sie auch mal ihre Meinung! Das war krass. 😱Das Thorn sie so ausgenutzt hat ist mies, der hat bei mir verkackt! Allgemein seine Persönlichkeit ist seltsam, immer mies gelaunt. 😒Berlinde diese dumme Kuh. Ganz ehrlich, Ophelia auszunutzen, nur um in Faruks Gunst zu steigen.🤢 Ich fand Tante Roseline mega geil, wie sie teilweise flucht🤣 Ich brauche dringend den 2. Teil 😭
Reread, immer noch gut. 😍
Da ich irgendwann mal bei Band 4 abgestorben bin, wollte ich die Reihe noch mal in Angriff nehmen und habe sie als Hörbuch gehört. Ich finde das Worldbuilding einfach so mega interessant und die Idee der abgebrochenen Weltenstücke total cool. Auch, was für Kräfte existieren, wie bestimmte Dinge funktionieren und was alles möglich ist, hat mir wieder total gut gefallen. 😍 Band 1 habe ich jetzt zum 3. Mal gelesen und mir sind noch mal andere Informationen aufgefallen, die ich beim ersten Mal nicht mitbekommen habe. Ich liebe es, wenn bestimmte Sachen erst später Sinn machen. Ophelia wirkt durch ihre Art, gerade beim Sprechen, wie ein stilles Mäuschen. Je mehr man sie kennen lernt desto mehr wird einem bewusst, dass sie eigentlich genau weiß, was sie will. Thorn treibt mich mit seiner undurchsichtigen Art in den Wahnsinn und die ganzen 'Drachen' sowieso. Diese ungerechte Behandlung von Ophelia ist manchmal schwer zu ertragen. 😩 Eine Welt, in der man eigentlich niemandem vertrauen kann, aber dringend nach Verbündeten sucht, lässt einen verzweifeln. Aber seien wir ehrlich, wer liebt es nicht beim Lesen? 😂 Kann die Reihe sehr empfehlen, auch wenn ich das Ende immer noch nicht kenne. 🤭😇

Gehaltvolle Fantasywelt voller Wunder!
Die Welt ist angelehnt an die viktorianische Zeit, hat einen Hauch Steampunk und ist voller magischer Phänomene, Fähigkeiten und Gegenstände, unheimlich fantasievoll und so detailreich, dass es der Welt von Harry Potter mMn in nichts nachsteht! Diese Reihe ist eine meiner absoluten Favoriten! Hab sie schon mehrfach durch! Jugend-Fantasy ist eigentlich gar nicht mehr meins, aber das hier liebe ich! Es ist düsterer als Harry Potter, weniger leicht, aber absolut faszinierend und voller Wunder! Die Erde gibt es nicht mehr, sie ist vor vielen vielen Jahren in mehrere Archen zerbrochen. Und auf jeder Arche haben die Menschen andere besondere Fähigkeiten. Auf Anima erwecken die Menschen Gegenstände zum Leben, sodass ein Haus schlecht gelaunt ist, ein Schal schläft und eine verschlossene Tür sich öffnet, wenn sie einen gut leiden kann. Wenn die Leute aufgeregt sind, galoppiert schon mal ein Stuhl durchs Zimmer. Ophelia ist aber auch abgesehen davon eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände „lesen“, das bedeutet, die Gefühle und Gedanken aller Menschen sehen und fühlen, die die Gegenstände jemals angefasst haben. Und sie kann durch Spiegel reisen, also im einen eintauchen und aus einem anderen wieder herauskommen.

Dranbleiben lohnt sich
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich in das Buch reingefunden habe. Das Worldbuilding ist recht komplex und es hat meiner Meinung nach auch eher schleppend angefangen. Nach und nach konnte mich das Buch dann aber von sich überzeugen und ich wollte gar nicht mehr mit Lesen aufhören. Die Charaktere sind spannend und die Geschichte hebt sich deutlich von typischen Romantasy-Titeln ab. Die Liebesgeschichte ist wirklich seeehr slow, aber dadurch wird erst richtig Tension aufgebaut.
Diese Geschichte ist so ganz anders als die typischen die man kennt. Der Schreibstil war für mich in Ordnung, nur die Übersetzung (vermute ich) lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig. Ophelia erleidet so einiges, richtige schöne Charaktere findet man aber in zwei kleinen Nebenfiguren - Gwenael und Reineke. Ich hoffe sehr in den weiteren Bände mehr über sie zu erfahren. Am Anfang wird man in diese Welt geworfen und es kommen viele Fragen auf. Man leidet mit Ophelia mit und fragt sich warum sie sich nicht wehrt. Je weiter man kommt desto mehr wird aufgeklärt wer wo seine Finger im Spiel hat und es wird spannend. Auch gut fand ich das Ophelia am Ende wirklich für sich einsteht und den Menschen die Meinung sagt. Vieles an der Geschichte erahnt man, trotzdem ist es interessant zu sehen wer hier zu gut und böse gehört. Ich freue mich schon zu erfahren wie es weiter geht.
Fantastisches Worldbuilding und sehr spannende Fähigkeiten, auch wenn ich etwas gebraucht habe durchzublicken. Sehr ruhiges Erzähltempo, das aber zur Geschichte passt und Zeit gibt, sich an die Eigenarten der Welt heranzutasten. Teilweise echt herrlich skurrile Charaktere und besonders der Schal hat es mir angetan. Freue mich auf den nächsten Band und sehe großes, persönliches Entwicklungspotenzial in der Prota.
Ophelia muss ihre Heimatarche verlassen, da eine Ehe für sie arrangiert wurde. Ihr Verlobter stammt vom Pol und sie muss feststellen, dass es dort ganz anders zugeht, als in ihrer Heimat. Es ist kalt, sowohl was die Witterung betrifft, als auch die ihr entgegen gebrachten Emotionen. Gefahren lauern überall. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist faszinierend detailreich beschrieben. Das hat mir gut gefallen. Ophelia ist eine sehr sympathische Heldin. Leider hat sich die Geschichte sehr gezogen. Es ist wenig passiert und es fiel mir schwer dran zu bleiben. Schade. Potential war da.
Diese Reihe wurde mir vor einer langen Weile sehr empfohlen, dieser erste Band musste dennoch sehr lange auf meinem SUB ausharren. Nach Beenden bin ich mir um ehrlich zu sein absolut nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll... Die Welt, welche hier erschaffen wurde war etwas schwierig vollkommen zu begreifen, aber gleichzeitig unglaublich interessant. Die Magie, zwar nicht neu, aber dennoch lesenswert. Die Charaktere, nunja, alle ziemlich eigenwillig und sehr unnahbar. Es gab keine Helden, keine Lieblingsprotagonisten niemandem, bei dem man sich sicher sein konnte, auf welcher Seite man stand. Die Handlung plätscherte bis zur Hälfte so vor sich hin, aber dann wurde es etwas spannender. Wie gesagt, ich kann es absolut noch nicht einschätzen, wie ich diese Reihe finde. Ich denke, ich wrrde Band 2 noch lesen und dann hoffentlich ein klareres Bild zu bekommen.
Schwerer Einstieg und dennoch Suchtpotenial
"Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos hat mich mit seiner faszinierenden Welt und den tiefgründigen Charakteren wirklich beeindruckt. Ophelia, die durch Spiegel reisen kann, und der geheimnisvolle Thorn bilden ein interessantes Duo, das die Geschichte spannend macht. Besonders der detaillierte Weltenbau hat mich gefesselt und neugierig auf die Fortsetzungen gemacht. Trotzdem gebe ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen, da es wirklich lange dauert, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Diese langsame Entwicklung hat meinen Lesefluss etwas gebremst. Insgesamt aber ein toller Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht!
Verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit
Die zurückhaltende Ophelia ist nicht nur eine Leserin, sondern besitzt auch die Fähigkeit zwischen Spiegeln hin und her zu reisen. Ihr ruhiges Leben zusammen mit ihrer Familie auf der Arche Anima nimmt eine tiefgreifende Wendung als ihr eröffnet wird, dass sie den Adligen Thorn heiraten soll. Einen Mann, von dem sie noch nie zuvor gehört hat und von dem sie auch nicht weiß, warum er sie ausgewählt hat. Für Ophelia beginnt nun die Reise auf die eisige und weit entfernte Reise zur eisigen Arche des Pols. Eine gefährliche Reise voller Intrigen. Die Spiegelreisende war nach Langem wieder ein Fantasybuch, das mich wirklich fesseln konnte. Es ist eine klassische Jugendfantasy, die eine ganze eigene Welt erschafft, welche logisch, fantasievoll und gut durchdacht ist, ohne zu komplex zu sein. Dadurch konnte ich mich beim Lesen ganz in die Geschichte fallen lassen ohne mich intensiv in die Welt eindenken musste. Auch der Schreibstil ist sehr gut an die Zielgruppe angepasst. Er hat ein gewisses Maß an Anspruch und ist auch für Erwachsene nicht zu kindlich. Dennoch fehlt es nicht an Humor, detailierten Schilderungen und bildlichem Worldbuilding. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Olivia geschildert. Sie ist ein nahbarer und sympathischer Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. In meinem Kopf war sie nur immer relativ jung (12-14 Jahre) und Thorn wesentlich älter (30 Jahre). Dadurch hat sich die Beziehung zwischen den beiden etwas komisch angefühlt. Insgesamt gibt es für mich keine größeren Kritikpunkte an diesem Buch, aber der letzte besondere Funken für die vollen fünf Sterne hat irgendwie gefehlt. Es ist aber auf jedenfall eine absolute Empfehlung für Fans von Jugendfantasybüchern wie Harry Potter und verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit.

So eine tolle neue Welt voller Spiegelreisen, rivalisierenden Familien, Intrigen und anhänglichen Schals
Die Geschichte rund um Ophelia ist etwas ganz besonderes. Mit diesem ersten Band betreten wir eine neue Welt, in der die unsere Welt nicht mehr existiert und in Bruchstücke zerfallen ist. Die „Archen“ beherbergen verschiedene Familien-Klans, die alle unterschiedliche Stärken haben - und diese mehr oder weniger skrupellos aneinander auslassen. Ophelia ist eine Leserin und kann die Gefühle aller Menschen, die einen Gegenstand berührt haben, lesen wenn sie denselben Gegenstand berührt. Außerdem kann sie durch Spiegel reisen. Sie führt erfolgreich ein Museum und lebt ein eher zurückgezogenes Leben, bis sie einer Verlobung mit Thorn, einem Mann vom anderen Ende der Welt, dem Pol, zustimmen muss. Von da an ändert sich für Ophelia alles. Sie muss ans andere Ende der Welt ziehen und sieht sich plötzlich sowohl mit einem Mann, den sie nicht liebt und nicht durchschauen kann, konfrontiert, als auch mit dessen Tante, die für ihre Sicherheit sorgen soll, gleichzeitig aber ihre größte Feindin zu sein scheint. Ophelia lernt eine für sie völlig neue winterlich kalte und emotional unterkühlte Welt kennen, in die wir uns als Leser:innen auch erstmal neu einfinden müssen. Das ist mir ganz gut gelungen, ich hatte allerdings schon an einigen Stellen Schwierigkeiten, mir die Gegebenheiten dieser Fantasy-Welt merken zu können und hab mich mit einigen Namen und Zusammenhängen der Familien schwer getan. Ich bin aber sehr angetan von der Welt, finde Ophelia klasse und bin super gespannt auf die weitere Entwicklung und die Verstrickungen, die sich noch auftun werden. Ich liebs, dass ich diese Reihe entdeckt habe denn davon hab ich bisher noch fast gar nichts gehört, was mich sehr wundert! Tolles spannendes und detailreiches Setting, ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Mega, der Schreibstil ist der Hammer und obwohl es so viele Seiten hat und am Anfang wirklich Recht langsam anfing, hat es mich direkt mitgenommen. Ich fand es trotzdem spannend und super zu zu lesen. Und wie schon gesagt der Schreibstil ist so schön, es wirkt einfach durch und durch wie eine andere Welt. Liebs.
Eine Welt, die begeistert – Figuren, die mich verlieren
Ich bin wirklich sehr hin- und hergerissen, was dieses Buch angeht, und keine Rezension fiel mir bisher so schwer, denn ich möchte das Buch wirklich mögen! Das Worldbuilding der Autorin besitzt so viel Potenzial und ist unglaublich spannend: eine Welt in schwebenden Teilen, Familiengeister, Gegenstände wie Brillen und Schals, die Eigenschaften besitzen, und interessante Fähigkeiten wie das „Lesen“ von Gegenständen. Buch eins gibt uns Einblick in eine unglaubliche Welt, und ich möchte unbedingt herausfinden, wo das Ganze noch hinführt. Auf der anderen Seite finde ich bisher keinen Charakter wirklich sympathisch oder kann mit ihm mitfühlen. Dabei müsste ich das eigentlich, immerhin wird Ophelia gegen ihren Willen verlobt und an einen gänzlich unbekannten Ort verfrachtet. Aber Ophelia ist eine tollpatschige, wortkarge Protagonistin, die alles (gefühlt) sang- und klanglos über sich ergehen lässt. Das fehlende Handeln und ihre Gedanken passen für mich einfach nicht zusammen. Der zuvor erwähnte Verlobte? Ein gefühlskalter Klotz ohne jegliche spannende Eigenschaften – außer seiner Familienfähigkeit. Ophelias Familie? Unerträglich, bis auf den kleinen, netten Bruder und den eigenbrötlerischen Onkel, über die wir nach dem Umzug von Ophelia aber nichts mehr lesen. Ich werde auf jeden Fall noch mit Buch zwei beginnen und hoffen, dass sich Ophelias Charakter noch weiterentwickelt, damit ich tiefer in diese spannende Welt eintauchen kann.
Die Geschichte ist eher ruhig und wertet dennoch eine einzigartigen Plot und verschiedene Familienclans und Intrigen auf. Ganz einfühlen konnte ich mich nicht, doch ich bin gespannt wie es weitergeht. Wäre sicher auch in der Originalsprache französisch cool, da auf französisch gibt es zu wenige Bücher die mir gefallen könnten…
J'ai trop adoré ce livre!! Une protagoniste asexuelle et aromantique (ou au moins sur le spectre de l'un et l'autre) avec des pouvoirs magiques fascinants (remonter dans le passé des objets et passer à travers les miroirs) qui se retrouve dans des fiançailles politiques qui la mènent à l'autre bout du monde, où elle se retrouve face aux intrigues et manipulations d'une culture et société étrangère qui a peu en commun avec celle dans laquelle elle a grandi. J'ai vraiment adoré de la suivre dans ce monde magique pendant qu'elle essaye de découvrir à qui elle peut faire confiance, qui essaye de la manipuler et pourquoi, et surtout la raison derrière ses fiançailles et son rôle dans la nouvelle société. Je me vais directement lancer dans la suite.
Die Idee hinter dem Buch gefällt mir ,aber dir Umsetzunge hat meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Der Schreibstiel ist gut ,aber meiner Meinung nach hat es sich sehr gezogen und im Nachhinein bleibt keine Struktur im Kopf. Auch kann ich verstehen ,dass man die Charaktere nicht immer so perfekt machen möchte ,dass es unnatürlich wirkt ,aber wieso muss man das Aussehen von jedem Charakter so dermaßen schlecht reden ???Ich hatte den Eindruck das die Autorin wirklich durchgehend darauf herum geritten ist. Außerdem konnte ich absolut keine Verbindung mit irgendeinem Protagonisten fühlen. Es war irgendwie alles sehr oberflächlich und Thorn und Ophelia passen einfach nicht zusammen. Zwischen ihnen war kein bisschen von Harmonie. Außerdem kann ich nicht verstehen wie dieses Buch mit Harry Potter verglichen wird und es hat mich das ganze Buch über aufgeregt wie Ophelia einfach nur passiv da war und die Handlung nicht aus ihren eigenen Entscheidungen bestand.
Interessante Protagonistin in spannender Welt
Nachdem wir in unserer Leserunde den Klappentext zu diesem Buch gelesen haben, waren wir total gespannt, da er alleine schon durch die wunderbare Idee der Autorin eine außergewöhnliche Geschichte verspricht. Die Hauptprotagonistin Ophelia wird im Klappentext als eine „ganz besondere junge Frau“ vorgestellt und diese Vorstellung passt sehr gut zu ihr, auch wenn sich dahinter vielleicht noch viel mehr verbirgt als man sich zu Anfang denkt. Die Autorin bringt einen mit dem ersten Teil sehr gut in die Reihe rein. Ich war auf jede neue Seite sehr gespannt und habe mit Ophelia mitgefiebert, sie war mir nämlich von Anfang an mit ihrer verwirrten und trotzdem klaren Art direkt sympathisch. Die beschriebene Welt ist meiner Meinung nach auch super ausgearbeitet und man freut sich jedes mal wenn man mehr über die ungewöhnlichen Lebensweisen der Bewohner der Arche erfährt auf der Ophelia sich befindet. Ich mochte die Art und Weise der Autorin uns mit den Charakteren und der Welt bekannt zu machen auch wenn man sich auf den Schreibstil einlassen und sich an ihn gewöhnen muss. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
Wem kann man trauen und wem nicht ?
Oha was ein Buch! Ich habe es auf Zufall entdeckt, und der Sog vom Buch und einfach unglaublich. Die Vorstellung wie diese Welt sein muss, mit lauter falschen und scheinheiligen Menschen, mit andauernd wechselnde Räumen und zwischendurch ein Mädchen was versucht sich zurecht zu finden. Für mich ein richtig gutes Buch, bei dem man aufpassen muss beim lesen und nicht zu verpassen. Freue mich sehr aufs 2. Band 🤩

✨️ Highlight
📚 Inhalt Die Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Sie ist in viele Teile zersplittert, die in der Atmosphäre schweben. Die Bewohnenden dieser schwebenden Inseln haben alle unterschiedliche, übernatürliche Fähigkeiten entwickelt. So kann beispielsweise die schüchterne Ophelia durch Spiegel reisen oder durch das Berühren von Gegenständen deren Geschichte erfahren. Ophelias kleine Welt wird ordentlich aus der Bahn geworfen, als sie erfährt, dass sie heiraten soll. Und dafür wurde ihr ein besonderer Ehemann ausgesucht: Thorn, unehelicher Nachfahre einer Drachenfamilie, lebhaft auf dem kalten Pol. Er wirkt genauso wenig begeistert über die arrangierte Ehe wie Ophelia, doch die beiden nehmen das ihnen bestimmte Schicksal an und fügen sich. Denn Thorn benötigt Ophelias Fähigkeiten, Gegenstände zu lesen, um ein altes Familiengeheimnis zu lüften. Auf dem Pol angekommen, erwarten Ophelia keine Vorzüge die verlobte von Thron zu sein, ganz im Gegenteil, denn niemand soll wissen, dass sie da ist und so bekommt sie die Rolle der Magd übertragen. Als Magd bekommt man so einiges mit in dem grossen Schloss, dass fortan ihr Zuhause sein soll. Eine Intrige folgt auf die nächste und Ophelia wird schnell in die politischen Stricke verwickelt. 📖 Meinung Eine ganz besondere Fantasywelt wurde durch die Autorin erschaffen. Wir lernen eine Welt mit besonderem Magiesystem kennen, einer komplexen politischen Situation, gespickt mit Intrigen und Verrat. In all den wirren lebt Ophelia, eine sympathische, zurückhaltende Protagonistin, die gerne unsichtbar geblieben wäre. Sie wirkt wie das typische graue Mäuschen, das man einfach gern haben muss. Ehrlich gesagt wirkt Ophelia im ersten Band eher etwas passiv und sie reagiert meistens anstatt das sie agiert. Aber ich finde, dass es zu ihrer Charakterbeschreibung passt und ein stimmiges Bild abgibt. Gemeinsam mit Ophelia lernen wir die komplexe Welt kennen, denn bevor sie zum Pol kam, kannte sie sich nicht aus mit den politischen Ränken, die dort geschmiedet werden. Daher werden wir langsam heran geführt und haben Zeit, alles zu verstehen. Die Autorin überzeugt mit einem detaillierten Schreibstil, der einlädt, in die Welt abzutauchen. Für einige mag der Einstieg in die Reihe langsam und langweilig sein, aber durch die wunderbare Erzählweise möchte man einfach mehr über die Welt erfahren. Ich persönlich mochte das Tempo sehr, ich hatte Zeit mich an alles zu gewöhnen und konnte die einzelnen Fäden zu einem roten Faden zusammenspinnen. Was ich aber als Kritik anbringen möchte, ist die Beziehung zwischen Thorne und Ophelia. Ich spürte im ersten Teil keinerlei Anziehungskraft, besonders nicht von Thorne. Er könnte genau so gut ein Stück Holz sein, denn er wirkt so kalt und distanziert, dass von ihm kaum etwas kommt. Er wirkt fast nicht greifbar und es ist nicht klar, in welche Richtung sich dieser Handlungsstrang entwickeln soll. Aber das trug für mich zur Spannung bei! Für mich ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Teile macht.
Nicht für jeden etwas
Beim zweiten Lesen hat mir das Buch definitiv mehr zugesagt, da ich den Einstieg einfacher fand. Am Anfang gibt es sehr viele offene Fragen, die ich Laufe des Buches auch noch nicht alle geklärt werden. Generell ist das Buch eher ereignislos, dafür aber sehr atmosphärisch. Erst gegen Ende wird etwas Spannung aufgebaut. Trotzdem ist die Welt sehr beeindruckend, wenn auch verworren. Die Charaktere scheinen mir sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Meiner Meinung nach muss man so eine Art von langsamer Geschichte wirklich mögen, um dieses Buch zu genießen.
Bin irgendwie sehr unentschlossen...
Wir lernen zu Beginn Ophelia kennen , die mit einen Fremden Mann verlobt wird und ihn auf seine Insel folgt. Denn es existieren keine Länder mehr, sondern vielmehr schwebende Inseln und unter ihnen das Meer. Die Insel des eisigen Pols ist eine unheimlich düstere Welt, in der ein trugbild das nächste Jagd und nichts so ist, wie es scheint. Aber als Ophelia und ihre Tante dort ankommen, stagniert die Handlung für mich ungefähr für 200 (?) Seiten? Man wird wie ophelia die ganze Zeit im Dunkeln gelassen und wird zum Warten verdammt. Das hat mich unheimlich genervt, aber trotzdem habe ich weitergelesen. Irgendwie wollte ich das gefühl der genervtheit abschütteln, indem ich diese Phase überwinde... am Ende kam zwar endlich wieder mehr Fahrt auf, aber irgendwie bin ich immer noch genervt?🫣 selbst der Cliffhanger am Ende hilft mir nicht über das gefühl hinweg. Irgendwie habe ich sogar eine trotzreaktion, indem ich gar nicht wissen will wie es weitergeht?! Keine Ahnung, ich glaube da muss ich die Tage nochmal drüber nachdenken... Die Figuren empfand ich auch einerseits als spannend, andererseits empfand ich sie doch ein bisschen als langweilig, weil sie mir etwas oberflächlich vorkamen. Vor allem der Verlobte. Ich hatte irgendwie eine enemies to lovers- Erwartung, was sich als völlig falsch (bis zu diesem Zeitpunkt?) Erwiesen hat. Er ist komplett gleichgültig ihr gegenüber und er bleibt für mich als Leserin einfach nur kacke. Und das, was als kleine Hintergrundinfos über ihn kamen, habe ich mit einem Gähnen quittiert und Fand es als 'dahingepfuscht', also als ob jemandem eingefallen ist, dass man versuchen muss seinen Charakter irgendwie zu erklären und ihn dadurch sympathischer aussehen zu lassen. Ophelia hingegen mochte ich, aber eher wie eine entfernte Bekannte. Also ich hab schon etwas mit ihr mitgefühlt, aber die Emotionen hochkochen lassen hat sie bei mir jetzt nicht... an sich eine nette person, am Ende auch eine nette Entwicklung Richtung Selbstbewusstsein und vor allem Stärke, aber es war alles doch irgendwie nur NETT. Nicht mehr und nicht weniger. Insgesamt hört sich das doch recht negativ an, aber der schreibstil war dann doch gut und ich Habs dann doch schnell weggeatmet... keine ahnung, alles irgendwie sehr widersprüchlich aber ich weiss nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss? Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen. Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört. Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin. Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

Außergewöhnlich!
Zum Inhalt: Ophelia lebt auf der friedlichen Arche Anima. Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer Brille und einem langen Schal. Dabei hat die junge Frau ganz besondere Talente: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Eines Tages wird ihr Unheilvolles verkündet: Sie soll auf den eisigen Pol ziehen und den Adligen Thorn heiraten. Wer ist dieser Mann, und warum wurde ausgerechnet sie auserkoren? Ophelia macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause, nichtsahnend, welche tödlichen Intrigen sie auf der Reise erwarten … Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Fantasiewelt und eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde – Christelle Dabos hat mit ihrer Serie ein Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte. Mein persönliches Fazit: Man braucht etwas Zeit, um in diese Geschichte reinzukommen. Aber sobald man mal reingekommen ist, verfolgt man mit großer Spannung Ophelias Erlebnisse und wie sich Thorn und Ophelia sich begegnen usw. Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Geschichte, weswegen ich auch Band 2 lese. 😊
Ein toller Auftakt in einer schillernden Welt
Ich habe dieses Buch begonnen, weil einige Rezensionen Vergleiche zu Harry Potter zogen - insbesondere in seinem Humor hat es hierzu auch viele Ähnlichkeiten. Von Beginn an hat mich die Welt, die die Autorin geschaffen hat, sofort mitgerissen. Es ist eine so andere Geschichte, als man sie normalerweise von Fantasy Romanen kennt. Alle Charaktere sind vielschichtig, die Magie in der Welt ist aufregend und neu. Mit jeder Seite entdeckt man diese Welt zusammen mit der Protagonistin. Das world building ist absolut gelungen, ich konnte mir das Setting wirklich bildlich vorstellen. Auch die Handlung war immer spannend, man ist hin- und hergerissen, es kommt zu Intrigen, Drama und Chaos... Man darf niemandem vertrauen und muss unbedingt wissen wie es weitergeht! Ich werde diese Buchreihe auf jeden Fall fortsetzen!
Was für ein Auftakt!
Schon lange hat mir ein Fantasy-Buch nicht mehr so gut gefallen wie das hier und ich freue mich wahnsinnig, bald den nächsten Teil anzufangen - denn was ist das bitte für ein Ende?! Ich bin so gespannt, was da noch so auf uns zukommt. Großes Danke an die beste Buddyread-Partnerin, dass du mich endlich dazu gebracht hast, diese Reihe zu beginnen. Es ist so atmosphärisch und spannend gewesen. I need more! 💛

„Durch Spiegel zu gehen heißt indessen, sich selbst gegenüberzutreten. Es braucht Mumm, weißt du, dir selbst in die Äuglein zu gucken, dich so zu sehen, wie du bist, in dein eigenes Spiegelbild einzutauchen“ – aus „Die Spiegelreisende“ Es gibt diese Bücher, die stehen eine Ewigkeit auf der Wunschliste und eine zweite Ewigkeit im Regal, ehe sie gelesen werden. Falls sie denn überhaupt gelesen werden, versteht sich. Für mich war „Die Spiegelreisende“ eins dieser Bücher – und ich bin so froh, dass ich mir letzten Monat schlussendlich ein Herz gefasst habe, denn sonst wäre mir gehörig etwas entgangen. Ophelia als Protagonistin ist anders, die Magie ist anders, die Archen als Setting sind anders. Kurzum: Alles ist anders. Es ist eine skurrile, märchenhafte und ulkige Welt, die zwischen den Seiten dieses Buchs auf seine Leser*innen wartet. Viele kleine Wunder, festgehalten durch einen gleichermaßen ungewöhnlichen wie fesselnden Schreibstil. Hier begegnet man sowohl schrulligen und liebenswürdigen Charakteren als auch undurchsichtigen Bösewichten – manchmal verschwimmen dabei sogar die Grenzen. Für mich hat Christelle Dabos ein modernes Märchen geschaffen, für das Amelie Thoma in der Übersetzung genau den richtigen Ton gefunden hat. Ich freue mich unheimlich auf die weiteren Teile der Reihe und kann euch zumindest Band 1 schon mal wärmstens ans Herz legen, wenn ihr denn nach etwas abseits der gewohnten Pfade sucht. Nicht nach einer actiongeladenen und heißen Romantasy-Geschichte, sondern nach einem verworrenen Auftakt, einem Irrgarten gewachsen aus einem ungewöhnlichem Schreibstil und ebenso ungewöhnlichen Charakteren.
Eigenwillig,besonders,anders 😅
Dieses Buch war ein „Bookstagram made me buy it“. Natürlich habe ich gleich die ganze Reihe gekauft,ohne zu wissen ob es mir gefallen wird.😂 Zuerst würde ich sagen: zum Glück war das ein Buddyread,sonst wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Es ist sehr zäh und erst ab der Hälfte kam so richtig Spannung und Schwung auf. Plötzlich wollte ich miträtseln. Ein ums andere Mal die Arme Ophelia aus ihrer misslichen Lage befreien und dann ist es auch schon um mich geschehen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig,aber machbar. Also alles in allem ein wirklich besonderes,eigenartig anderes Buch. 🙈

Aussergewöhnliches Worldbuilding mit vielschichtigen Charakteren✨
Ich habe das Buch zufällig in meiner örtlichen Bibliothek entdeckt und anhand des Klappentextes sehr interessiert. Die Welt ist in verschiedene Archen unterteilt. In ersten Teil lernen wir 2 kennen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sei es die Fähigkeiten, die Gesellschaftsordnung oder das Klima. Mit der Protagonistin Ophelia lernen wir gemeinsam die Welt kennen. Und sie muss echt viel einstecken. Das Buch ist echt nichts für schwache Nerven. An einigen Stellen war ich echt schockiert von dieser gewaltvollen, hässigen und trügerischen Welt, in der sich Ophelia durchkämpfen muss. Man weiss nie so genau, wen man trauen kann. Ich hoffe, dass sich Ophelia und vor allem Thorn charakterlich weiterentwickeln. Sie haben es echt nötig.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Unter ihrem alten Schal und hinter ihrer Brille verbirgt Ophelia zwei besondere Eigenschaften: Sie kann die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel gehen. Ophelia lebt friedlich in einem Universum, das aus 21 Archen besteht, auf denen ebenso viele »Familiengeister« mit besonderen Fähigkeiten herrschen. Da eröffnet man dem jungen Mädchen, dass sie ab sofort mit Thorn vom mächtigen Clan der Drachen verlobt ist. Sie muss ihre Familie auf der Arche Anima verlassen, um ihm in die schwebenden Hauptstadt der Arche Pol zu folgen. Warum wurde ausgerechnet sie ausgewählt? Warum soll sie ihre wahre Identität verbergen? Ophelia muss sich in einem tödlichen Spiel bewähren ...
Gelesen von Laura Maire.
(Laufzeit ca. 12h 47)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben, vor allem innerhalb der Internet-Autorengruppe »Plume d'Argent«. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus »Die Spiegelreisende« im Internet. 2016 erhielt sie für Band 1 »Die Verlobten des Winters« den Preis des Jugendbuchwettbewerbs von Gallimard Jeunesse, später den »Prix de l'Imaginaire«, einen Preis für phantastische Literatur. Mittlerweile sind in Frankreich zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos hat soeben den Abschluss der Tetralogie fertiggestellt.
Beiträge
I had my eyes on this series for a couple of years now and I'm happy to find that the wait paid off! I definitely wouldn't have enjoy it as much if I read it earlier. It focuses so much more on the different politics and the world building is so mystical I love the main characters, especially Ophelia and how easily she accepts herself/who she is and stands up for what she believes in. She's such an realistic and smart character that can admit that she was fooled without dramatic reactions. There truly weren't any moments were I felt that I couldn't continue to read because of second embarrassment. I'm so intriguing to find out what's going to happen next!
Leider langweilig.
Barocke Sprache, altertümliche Verhaltensweisen und schwebende Schlösser treffen auf Fantasy. Ich lese dieses Genre nicht primär, aber für meinen Geschmack wurde zu wenig Schwerpunkt auf den Fantasy-Aspekt gelegt. "Fantasy" waren beispielsweise ein „lebender“ Schal, Brillengläser, die sich je nach Stimmung der Trägerin verdunkeln, triste Räume, die in Blumenfelder illusioniert werden können, oder Menschen, die in ihrem Clan mit nur einem Blick andere physisch verletzen können, ohne sie zu berühren. Irgendwie ließ sich das „Barocke“ nicht so recht mit dieser Art von „Fantasy“ vereinen. Alles in allem war es sehr langweilig. Ab Seite 350 nahm die Handlung etwas Fahrt auf, doch das konnte die 70 % des Buches, durch die ich mich bis dahin wacker geschlagen hatte, nicht mehr aufwiegen. Den Vergleich mit Harry Potter kann ich überhaupt gar nicht nachvollziehen. Dieses Buch ist nicht mal ansatzweise so gut wie HP. Die Sprache („gnä’ Frau“, „jawoll, der Herr“ u. v. m.) empfand ich als gewöhnungsbedürftig. Daher muss ich leider sagen: Es tut mir leid, gnä’ Dame, gnä’ Herr – dieses Buch bereitete mir keine Wonne. Ich bin zutiefst getrübt, keine Leseempfehlung aussprechen zu können.
Absolute Empfehlung für fantasy Liebhaber !
Rezension zu die Verlobten des Winters (Band 1 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Schon zu Beginn hatte ich ein paar kleine Schwierigkeiten mit dem Buch: Ophelias Tollpatschigkeit wirkte auf mich sehr klischeehaft, und die lebendigen Gegenstände erschienen mir anfangs eher albern und kindisch. Beides hat sich jedoch im Verlauf deutlich relativiert. Ophelias Eigenheiten machen ihre Figur letztlich glaubwürdig, und die lebendigen Gegenstände, die ich zunächst fast störend fand, entfalteten mit der Zeit einen ganz eigenen Charme und fügten sich als magisches Detail wunderbar in die Welt ein. Was das Buch für mich besonders auszeichnet, ist, dass es mich trotz seiner zeitweise anspruchsvollen Sprache und des langsamen Erzähltempos durchweg gefesselt hat. Ich hatte schon lange keinen Roman mehr, den ich so ungern aus der Hand gelegt habe. Gleichzeitig hat mich die Lektüre aber auch immer wieder ermüdet – nicht, weil es langweilig gewesen wäre, sondern weil die adelige Ausdrucksweise, die vielen Intrigen und die Trugbilder Konzentration verlangen. Dieses Tempo macht die Handlung jedoch glaubwürdiger und dichter, sodass man als Leser am Ende zwar das Gefühl hat, noch nicht sehr weit gekommen zu sein, sich aber genau dadurch umso stärker auf die Fortsetzung freut. Etwas schade fand ich, dass man über Ophelias Verlobten Thorn noch nicht viel erfahren hat. Gerade die Beziehung zwischen den beiden wirkt vielversprechend, und ich bin sehr gespannt, wie sich ihre Dynamik in den weiteren Bänden entwickeln wird. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Nebencharaktere. Figuren wie Reineke und Gwenael verleihen der Geschichte Wärme, Witz und Menschlichkeit und machen die Welt lebendiger. Solche Charaktere sind für mich essenziell, um die düstere Atmosphäre aus Intrigen und Machtkämpfen aufzulockern und dem Ganzen ein emotionales Gegengewicht zu geben. Insgesamt hat mich Die Verlobten des Winters sehr überzeugt. Die Fantasy-Elemente sind originell und fantasievoll umgesetzt, die adelige Welt und die Machtspiele spannend beschrieben, und die Autorin versteht es, ihre Leser gleichermaßen herauszufordern wie zu fesseln. Für mich ist es ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und dessen Stärken die kleinen Anfangsschwächen klar überwiegen.

Fantasy führt dich in eine Reise zu ganz anderen Welten und gewinnt bei mir stets an Attraktivität, je anders sie ist und mir beschrieben wird. Hier habe ich wieder einmal eine Reihe gefunden, die vieles von dem liefert, was für mich lesenswerte Fantasy ausmacht. Ich bin eigentlich keine Fan von intriegenbasierter Fantasy, eine gute Mischung macht es aus. Hier finde ich aber genau dies, fast ausschliesslich geht es um Ränkespiele „bei Hofe“, eine Welt wie man sie sich in einem französischen Schloss vergangener Zeiten vorstellen kann, Adel und Bedienstete inklusive. Die Sprache passt zu dem Setting, wirkt edel, kultiviert aber zugleich auch sehr gekünstelt und oft übertrieben. Alles das, was ich eigentlich nicht mag. Warum also hat es mich doch gepackt? Es ist wohl die aussergewöhnlich gut erzählte, spannende Geschichte um Ophelia, eine Spiegelreisende und zugleich „Leserin“, die in der Lage ist, die Geschichte aus Gegenständen herauszulesen. Ophelia ist uns schon zu Beginn sympathisch und bietet einen willkommenen Kontrast zu den übrigen, zumeist sehr fremden und oft unsympathischen übrigen Figuren. So verkörpert sie eine Aussenseiterin und zugleich aber durch ihren wichtigen Stand eine sehr faszinierende und oft bediente Rolle. An welche andere, sehr bekannte Fantasy-Reihe erinnert mich das wohl? ;-) Diese Tetralogie kann man wohl zur Romantasy und YA zuordnen, hauptsächlich wohl für junge Frauen mit Interesse für Adel- und Hofgeschichten. Eine Zielgruppe, die ich so gar nicht verkörpere und der ich mich für diesmal doch nicht entziehen kann. Faszinierend
Eine mega Welt❄️🩵🌨️🥶
Ich fand's soooo schön. Das Worldbuilding ist ultra gut.🤩 Man fühlt sich sofort wohl dort, die eisige Kälte ❄️und die riesigen Tiere haben es mir sofort angetan. Ich fand Ophelias Schal so süß. 🥰Am Anfang ist sie ein kleines Mauerblümchen, aber dann am Ende sagt sie auch mal ihre Meinung! Das war krass. 😱Das Thorn sie so ausgenutzt hat ist mies, der hat bei mir verkackt! Allgemein seine Persönlichkeit ist seltsam, immer mies gelaunt. 😒Berlinde diese dumme Kuh. Ganz ehrlich, Ophelia auszunutzen, nur um in Faruks Gunst zu steigen.🤢 Ich fand Tante Roseline mega geil, wie sie teilweise flucht🤣 Ich brauche dringend den 2. Teil 😭
Reread, immer noch gut. 😍
Da ich irgendwann mal bei Band 4 abgestorben bin, wollte ich die Reihe noch mal in Angriff nehmen und habe sie als Hörbuch gehört. Ich finde das Worldbuilding einfach so mega interessant und die Idee der abgebrochenen Weltenstücke total cool. Auch, was für Kräfte existieren, wie bestimmte Dinge funktionieren und was alles möglich ist, hat mir wieder total gut gefallen. 😍 Band 1 habe ich jetzt zum 3. Mal gelesen und mir sind noch mal andere Informationen aufgefallen, die ich beim ersten Mal nicht mitbekommen habe. Ich liebe es, wenn bestimmte Sachen erst später Sinn machen. Ophelia wirkt durch ihre Art, gerade beim Sprechen, wie ein stilles Mäuschen. Je mehr man sie kennen lernt desto mehr wird einem bewusst, dass sie eigentlich genau weiß, was sie will. Thorn treibt mich mit seiner undurchsichtigen Art in den Wahnsinn und die ganzen 'Drachen' sowieso. Diese ungerechte Behandlung von Ophelia ist manchmal schwer zu ertragen. 😩 Eine Welt, in der man eigentlich niemandem vertrauen kann, aber dringend nach Verbündeten sucht, lässt einen verzweifeln. Aber seien wir ehrlich, wer liebt es nicht beim Lesen? 😂 Kann die Reihe sehr empfehlen, auch wenn ich das Ende immer noch nicht kenne. 🤭😇

Gehaltvolle Fantasywelt voller Wunder!
Die Welt ist angelehnt an die viktorianische Zeit, hat einen Hauch Steampunk und ist voller magischer Phänomene, Fähigkeiten und Gegenstände, unheimlich fantasievoll und so detailreich, dass es der Welt von Harry Potter mMn in nichts nachsteht! Diese Reihe ist eine meiner absoluten Favoriten! Hab sie schon mehrfach durch! Jugend-Fantasy ist eigentlich gar nicht mehr meins, aber das hier liebe ich! Es ist düsterer als Harry Potter, weniger leicht, aber absolut faszinierend und voller Wunder! Die Erde gibt es nicht mehr, sie ist vor vielen vielen Jahren in mehrere Archen zerbrochen. Und auf jeder Arche haben die Menschen andere besondere Fähigkeiten. Auf Anima erwecken die Menschen Gegenstände zum Leben, sodass ein Haus schlecht gelaunt ist, ein Schal schläft und eine verschlossene Tür sich öffnet, wenn sie einen gut leiden kann. Wenn die Leute aufgeregt sind, galoppiert schon mal ein Stuhl durchs Zimmer. Ophelia ist aber auch abgesehen davon eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände „lesen“, das bedeutet, die Gefühle und Gedanken aller Menschen sehen und fühlen, die die Gegenstände jemals angefasst haben. Und sie kann durch Spiegel reisen, also im einen eintauchen und aus einem anderen wieder herauskommen.

Dranbleiben lohnt sich
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich in das Buch reingefunden habe. Das Worldbuilding ist recht komplex und es hat meiner Meinung nach auch eher schleppend angefangen. Nach und nach konnte mich das Buch dann aber von sich überzeugen und ich wollte gar nicht mehr mit Lesen aufhören. Die Charaktere sind spannend und die Geschichte hebt sich deutlich von typischen Romantasy-Titeln ab. Die Liebesgeschichte ist wirklich seeehr slow, aber dadurch wird erst richtig Tension aufgebaut.
Diese Geschichte ist so ganz anders als die typischen die man kennt. Der Schreibstil war für mich in Ordnung, nur die Übersetzung (vermute ich) lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig. Ophelia erleidet so einiges, richtige schöne Charaktere findet man aber in zwei kleinen Nebenfiguren - Gwenael und Reineke. Ich hoffe sehr in den weiteren Bände mehr über sie zu erfahren. Am Anfang wird man in diese Welt geworfen und es kommen viele Fragen auf. Man leidet mit Ophelia mit und fragt sich warum sie sich nicht wehrt. Je weiter man kommt desto mehr wird aufgeklärt wer wo seine Finger im Spiel hat und es wird spannend. Auch gut fand ich das Ophelia am Ende wirklich für sich einsteht und den Menschen die Meinung sagt. Vieles an der Geschichte erahnt man, trotzdem ist es interessant zu sehen wer hier zu gut und böse gehört. Ich freue mich schon zu erfahren wie es weiter geht.
Fantastisches Worldbuilding und sehr spannende Fähigkeiten, auch wenn ich etwas gebraucht habe durchzublicken. Sehr ruhiges Erzähltempo, das aber zur Geschichte passt und Zeit gibt, sich an die Eigenarten der Welt heranzutasten. Teilweise echt herrlich skurrile Charaktere und besonders der Schal hat es mir angetan. Freue mich auf den nächsten Band und sehe großes, persönliches Entwicklungspotenzial in der Prota.
Ophelia muss ihre Heimatarche verlassen, da eine Ehe für sie arrangiert wurde. Ihr Verlobter stammt vom Pol und sie muss feststellen, dass es dort ganz anders zugeht, als in ihrer Heimat. Es ist kalt, sowohl was die Witterung betrifft, als auch die ihr entgegen gebrachten Emotionen. Gefahren lauern überall. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist faszinierend detailreich beschrieben. Das hat mir gut gefallen. Ophelia ist eine sehr sympathische Heldin. Leider hat sich die Geschichte sehr gezogen. Es ist wenig passiert und es fiel mir schwer dran zu bleiben. Schade. Potential war da.
Diese Reihe wurde mir vor einer langen Weile sehr empfohlen, dieser erste Band musste dennoch sehr lange auf meinem SUB ausharren. Nach Beenden bin ich mir um ehrlich zu sein absolut nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll... Die Welt, welche hier erschaffen wurde war etwas schwierig vollkommen zu begreifen, aber gleichzeitig unglaublich interessant. Die Magie, zwar nicht neu, aber dennoch lesenswert. Die Charaktere, nunja, alle ziemlich eigenwillig und sehr unnahbar. Es gab keine Helden, keine Lieblingsprotagonisten niemandem, bei dem man sich sicher sein konnte, auf welcher Seite man stand. Die Handlung plätscherte bis zur Hälfte so vor sich hin, aber dann wurde es etwas spannender. Wie gesagt, ich kann es absolut noch nicht einschätzen, wie ich diese Reihe finde. Ich denke, ich wrrde Band 2 noch lesen und dann hoffentlich ein klareres Bild zu bekommen.
Schwerer Einstieg und dennoch Suchtpotenial
"Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos hat mich mit seiner faszinierenden Welt und den tiefgründigen Charakteren wirklich beeindruckt. Ophelia, die durch Spiegel reisen kann, und der geheimnisvolle Thorn bilden ein interessantes Duo, das die Geschichte spannend macht. Besonders der detaillierte Weltenbau hat mich gefesselt und neugierig auf die Fortsetzungen gemacht. Trotzdem gebe ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen, da es wirklich lange dauert, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Diese langsame Entwicklung hat meinen Lesefluss etwas gebremst. Insgesamt aber ein toller Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht!
Verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit
Die zurückhaltende Ophelia ist nicht nur eine Leserin, sondern besitzt auch die Fähigkeit zwischen Spiegeln hin und her zu reisen. Ihr ruhiges Leben zusammen mit ihrer Familie auf der Arche Anima nimmt eine tiefgreifende Wendung als ihr eröffnet wird, dass sie den Adligen Thorn heiraten soll. Einen Mann, von dem sie noch nie zuvor gehört hat und von dem sie auch nicht weiß, warum er sie ausgewählt hat. Für Ophelia beginnt nun die Reise auf die eisige und weit entfernte Reise zur eisigen Arche des Pols. Eine gefährliche Reise voller Intrigen. Die Spiegelreisende war nach Langem wieder ein Fantasybuch, das mich wirklich fesseln konnte. Es ist eine klassische Jugendfantasy, die eine ganze eigene Welt erschafft, welche logisch, fantasievoll und gut durchdacht ist, ohne zu komplex zu sein. Dadurch konnte ich mich beim Lesen ganz in die Geschichte fallen lassen ohne mich intensiv in die Welt eindenken musste. Auch der Schreibstil ist sehr gut an die Zielgruppe angepasst. Er hat ein gewisses Maß an Anspruch und ist auch für Erwachsene nicht zu kindlich. Dennoch fehlt es nicht an Humor, detailierten Schilderungen und bildlichem Worldbuilding. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Olivia geschildert. Sie ist ein nahbarer und sympathischer Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. In meinem Kopf war sie nur immer relativ jung (12-14 Jahre) und Thorn wesentlich älter (30 Jahre). Dadurch hat sich die Beziehung zwischen den beiden etwas komisch angefühlt. Insgesamt gibt es für mich keine größeren Kritikpunkte an diesem Buch, aber der letzte besondere Funken für die vollen fünf Sterne hat irgendwie gefehlt. Es ist aber auf jedenfall eine absolute Empfehlung für Fans von Jugendfantasybüchern wie Harry Potter und verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit.

So eine tolle neue Welt voller Spiegelreisen, rivalisierenden Familien, Intrigen und anhänglichen Schals
Die Geschichte rund um Ophelia ist etwas ganz besonderes. Mit diesem ersten Band betreten wir eine neue Welt, in der die unsere Welt nicht mehr existiert und in Bruchstücke zerfallen ist. Die „Archen“ beherbergen verschiedene Familien-Klans, die alle unterschiedliche Stärken haben - und diese mehr oder weniger skrupellos aneinander auslassen. Ophelia ist eine Leserin und kann die Gefühle aller Menschen, die einen Gegenstand berührt haben, lesen wenn sie denselben Gegenstand berührt. Außerdem kann sie durch Spiegel reisen. Sie führt erfolgreich ein Museum und lebt ein eher zurückgezogenes Leben, bis sie einer Verlobung mit Thorn, einem Mann vom anderen Ende der Welt, dem Pol, zustimmen muss. Von da an ändert sich für Ophelia alles. Sie muss ans andere Ende der Welt ziehen und sieht sich plötzlich sowohl mit einem Mann, den sie nicht liebt und nicht durchschauen kann, konfrontiert, als auch mit dessen Tante, die für ihre Sicherheit sorgen soll, gleichzeitig aber ihre größte Feindin zu sein scheint. Ophelia lernt eine für sie völlig neue winterlich kalte und emotional unterkühlte Welt kennen, in die wir uns als Leser:innen auch erstmal neu einfinden müssen. Das ist mir ganz gut gelungen, ich hatte allerdings schon an einigen Stellen Schwierigkeiten, mir die Gegebenheiten dieser Fantasy-Welt merken zu können und hab mich mit einigen Namen und Zusammenhängen der Familien schwer getan. Ich bin aber sehr angetan von der Welt, finde Ophelia klasse und bin super gespannt auf die weitere Entwicklung und die Verstrickungen, die sich noch auftun werden. Ich liebs, dass ich diese Reihe entdeckt habe denn davon hab ich bisher noch fast gar nichts gehört, was mich sehr wundert! Tolles spannendes und detailreiches Setting, ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Mega, der Schreibstil ist der Hammer und obwohl es so viele Seiten hat und am Anfang wirklich Recht langsam anfing, hat es mich direkt mitgenommen. Ich fand es trotzdem spannend und super zu zu lesen. Und wie schon gesagt der Schreibstil ist so schön, es wirkt einfach durch und durch wie eine andere Welt. Liebs.
Eine Welt, die begeistert – Figuren, die mich verlieren
Ich bin wirklich sehr hin- und hergerissen, was dieses Buch angeht, und keine Rezension fiel mir bisher so schwer, denn ich möchte das Buch wirklich mögen! Das Worldbuilding der Autorin besitzt so viel Potenzial und ist unglaublich spannend: eine Welt in schwebenden Teilen, Familiengeister, Gegenstände wie Brillen und Schals, die Eigenschaften besitzen, und interessante Fähigkeiten wie das „Lesen“ von Gegenständen. Buch eins gibt uns Einblick in eine unglaubliche Welt, und ich möchte unbedingt herausfinden, wo das Ganze noch hinführt. Auf der anderen Seite finde ich bisher keinen Charakter wirklich sympathisch oder kann mit ihm mitfühlen. Dabei müsste ich das eigentlich, immerhin wird Ophelia gegen ihren Willen verlobt und an einen gänzlich unbekannten Ort verfrachtet. Aber Ophelia ist eine tollpatschige, wortkarge Protagonistin, die alles (gefühlt) sang- und klanglos über sich ergehen lässt. Das fehlende Handeln und ihre Gedanken passen für mich einfach nicht zusammen. Der zuvor erwähnte Verlobte? Ein gefühlskalter Klotz ohne jegliche spannende Eigenschaften – außer seiner Familienfähigkeit. Ophelias Familie? Unerträglich, bis auf den kleinen, netten Bruder und den eigenbrötlerischen Onkel, über die wir nach dem Umzug von Ophelia aber nichts mehr lesen. Ich werde auf jeden Fall noch mit Buch zwei beginnen und hoffen, dass sich Ophelias Charakter noch weiterentwickelt, damit ich tiefer in diese spannende Welt eintauchen kann.
Die Geschichte ist eher ruhig und wertet dennoch eine einzigartigen Plot und verschiedene Familienclans und Intrigen auf. Ganz einfühlen konnte ich mich nicht, doch ich bin gespannt wie es weitergeht. Wäre sicher auch in der Originalsprache französisch cool, da auf französisch gibt es zu wenige Bücher die mir gefallen könnten…
J'ai trop adoré ce livre!! Une protagoniste asexuelle et aromantique (ou au moins sur le spectre de l'un et l'autre) avec des pouvoirs magiques fascinants (remonter dans le passé des objets et passer à travers les miroirs) qui se retrouve dans des fiançailles politiques qui la mènent à l'autre bout du monde, où elle se retrouve face aux intrigues et manipulations d'une culture et société étrangère qui a peu en commun avec celle dans laquelle elle a grandi. J'ai vraiment adoré de la suivre dans ce monde magique pendant qu'elle essaye de découvrir à qui elle peut faire confiance, qui essaye de la manipuler et pourquoi, et surtout la raison derrière ses fiançailles et son rôle dans la nouvelle société. Je me vais directement lancer dans la suite.
Die Idee hinter dem Buch gefällt mir ,aber dir Umsetzunge hat meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Der Schreibstiel ist gut ,aber meiner Meinung nach hat es sich sehr gezogen und im Nachhinein bleibt keine Struktur im Kopf. Auch kann ich verstehen ,dass man die Charaktere nicht immer so perfekt machen möchte ,dass es unnatürlich wirkt ,aber wieso muss man das Aussehen von jedem Charakter so dermaßen schlecht reden ???Ich hatte den Eindruck das die Autorin wirklich durchgehend darauf herum geritten ist. Außerdem konnte ich absolut keine Verbindung mit irgendeinem Protagonisten fühlen. Es war irgendwie alles sehr oberflächlich und Thorn und Ophelia passen einfach nicht zusammen. Zwischen ihnen war kein bisschen von Harmonie. Außerdem kann ich nicht verstehen wie dieses Buch mit Harry Potter verglichen wird und es hat mich das ganze Buch über aufgeregt wie Ophelia einfach nur passiv da war und die Handlung nicht aus ihren eigenen Entscheidungen bestand.
Interessante Protagonistin in spannender Welt
Nachdem wir in unserer Leserunde den Klappentext zu diesem Buch gelesen haben, waren wir total gespannt, da er alleine schon durch die wunderbare Idee der Autorin eine außergewöhnliche Geschichte verspricht. Die Hauptprotagonistin Ophelia wird im Klappentext als eine „ganz besondere junge Frau“ vorgestellt und diese Vorstellung passt sehr gut zu ihr, auch wenn sich dahinter vielleicht noch viel mehr verbirgt als man sich zu Anfang denkt. Die Autorin bringt einen mit dem ersten Teil sehr gut in die Reihe rein. Ich war auf jede neue Seite sehr gespannt und habe mit Ophelia mitgefiebert, sie war mir nämlich von Anfang an mit ihrer verwirrten und trotzdem klaren Art direkt sympathisch. Die beschriebene Welt ist meiner Meinung nach auch super ausgearbeitet und man freut sich jedes mal wenn man mehr über die ungewöhnlichen Lebensweisen der Bewohner der Arche erfährt auf der Ophelia sich befindet. Ich mochte die Art und Weise der Autorin uns mit den Charakteren und der Welt bekannt zu machen auch wenn man sich auf den Schreibstil einlassen und sich an ihn gewöhnen muss. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
Wem kann man trauen und wem nicht ?
Oha was ein Buch! Ich habe es auf Zufall entdeckt, und der Sog vom Buch und einfach unglaublich. Die Vorstellung wie diese Welt sein muss, mit lauter falschen und scheinheiligen Menschen, mit andauernd wechselnde Räumen und zwischendurch ein Mädchen was versucht sich zurecht zu finden. Für mich ein richtig gutes Buch, bei dem man aufpassen muss beim lesen und nicht zu verpassen. Freue mich sehr aufs 2. Band 🤩

✨️ Highlight
📚 Inhalt Die Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Sie ist in viele Teile zersplittert, die in der Atmosphäre schweben. Die Bewohnenden dieser schwebenden Inseln haben alle unterschiedliche, übernatürliche Fähigkeiten entwickelt. So kann beispielsweise die schüchterne Ophelia durch Spiegel reisen oder durch das Berühren von Gegenständen deren Geschichte erfahren. Ophelias kleine Welt wird ordentlich aus der Bahn geworfen, als sie erfährt, dass sie heiraten soll. Und dafür wurde ihr ein besonderer Ehemann ausgesucht: Thorn, unehelicher Nachfahre einer Drachenfamilie, lebhaft auf dem kalten Pol. Er wirkt genauso wenig begeistert über die arrangierte Ehe wie Ophelia, doch die beiden nehmen das ihnen bestimmte Schicksal an und fügen sich. Denn Thorn benötigt Ophelias Fähigkeiten, Gegenstände zu lesen, um ein altes Familiengeheimnis zu lüften. Auf dem Pol angekommen, erwarten Ophelia keine Vorzüge die verlobte von Thron zu sein, ganz im Gegenteil, denn niemand soll wissen, dass sie da ist und so bekommt sie die Rolle der Magd übertragen. Als Magd bekommt man so einiges mit in dem grossen Schloss, dass fortan ihr Zuhause sein soll. Eine Intrige folgt auf die nächste und Ophelia wird schnell in die politischen Stricke verwickelt. 📖 Meinung Eine ganz besondere Fantasywelt wurde durch die Autorin erschaffen. Wir lernen eine Welt mit besonderem Magiesystem kennen, einer komplexen politischen Situation, gespickt mit Intrigen und Verrat. In all den wirren lebt Ophelia, eine sympathische, zurückhaltende Protagonistin, die gerne unsichtbar geblieben wäre. Sie wirkt wie das typische graue Mäuschen, das man einfach gern haben muss. Ehrlich gesagt wirkt Ophelia im ersten Band eher etwas passiv und sie reagiert meistens anstatt das sie agiert. Aber ich finde, dass es zu ihrer Charakterbeschreibung passt und ein stimmiges Bild abgibt. Gemeinsam mit Ophelia lernen wir die komplexe Welt kennen, denn bevor sie zum Pol kam, kannte sie sich nicht aus mit den politischen Ränken, die dort geschmiedet werden. Daher werden wir langsam heran geführt und haben Zeit, alles zu verstehen. Die Autorin überzeugt mit einem detaillierten Schreibstil, der einlädt, in die Welt abzutauchen. Für einige mag der Einstieg in die Reihe langsam und langweilig sein, aber durch die wunderbare Erzählweise möchte man einfach mehr über die Welt erfahren. Ich persönlich mochte das Tempo sehr, ich hatte Zeit mich an alles zu gewöhnen und konnte die einzelnen Fäden zu einem roten Faden zusammenspinnen. Was ich aber als Kritik anbringen möchte, ist die Beziehung zwischen Thorne und Ophelia. Ich spürte im ersten Teil keinerlei Anziehungskraft, besonders nicht von Thorne. Er könnte genau so gut ein Stück Holz sein, denn er wirkt so kalt und distanziert, dass von ihm kaum etwas kommt. Er wirkt fast nicht greifbar und es ist nicht klar, in welche Richtung sich dieser Handlungsstrang entwickeln soll. Aber das trug für mich zur Spannung bei! Für mich ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf die weiteren Teile macht.
Nicht für jeden etwas
Beim zweiten Lesen hat mir das Buch definitiv mehr zugesagt, da ich den Einstieg einfacher fand. Am Anfang gibt es sehr viele offene Fragen, die ich Laufe des Buches auch noch nicht alle geklärt werden. Generell ist das Buch eher ereignislos, dafür aber sehr atmosphärisch. Erst gegen Ende wird etwas Spannung aufgebaut. Trotzdem ist die Welt sehr beeindruckend, wenn auch verworren. Die Charaktere scheinen mir sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Meiner Meinung nach muss man so eine Art von langsamer Geschichte wirklich mögen, um dieses Buch zu genießen.
Bin irgendwie sehr unentschlossen...
Wir lernen zu Beginn Ophelia kennen , die mit einen Fremden Mann verlobt wird und ihn auf seine Insel folgt. Denn es existieren keine Länder mehr, sondern vielmehr schwebende Inseln und unter ihnen das Meer. Die Insel des eisigen Pols ist eine unheimlich düstere Welt, in der ein trugbild das nächste Jagd und nichts so ist, wie es scheint. Aber als Ophelia und ihre Tante dort ankommen, stagniert die Handlung für mich ungefähr für 200 (?) Seiten? Man wird wie ophelia die ganze Zeit im Dunkeln gelassen und wird zum Warten verdammt. Das hat mich unheimlich genervt, aber trotzdem habe ich weitergelesen. Irgendwie wollte ich das gefühl der genervtheit abschütteln, indem ich diese Phase überwinde... am Ende kam zwar endlich wieder mehr Fahrt auf, aber irgendwie bin ich immer noch genervt?🫣 selbst der Cliffhanger am Ende hilft mir nicht über das gefühl hinweg. Irgendwie habe ich sogar eine trotzreaktion, indem ich gar nicht wissen will wie es weitergeht?! Keine Ahnung, ich glaube da muss ich die Tage nochmal drüber nachdenken... Die Figuren empfand ich auch einerseits als spannend, andererseits empfand ich sie doch ein bisschen als langweilig, weil sie mir etwas oberflächlich vorkamen. Vor allem der Verlobte. Ich hatte irgendwie eine enemies to lovers- Erwartung, was sich als völlig falsch (bis zu diesem Zeitpunkt?) Erwiesen hat. Er ist komplett gleichgültig ihr gegenüber und er bleibt für mich als Leserin einfach nur kacke. Und das, was als kleine Hintergrundinfos über ihn kamen, habe ich mit einem Gähnen quittiert und Fand es als 'dahingepfuscht', also als ob jemandem eingefallen ist, dass man versuchen muss seinen Charakter irgendwie zu erklären und ihn dadurch sympathischer aussehen zu lassen. Ophelia hingegen mochte ich, aber eher wie eine entfernte Bekannte. Also ich hab schon etwas mit ihr mitgefühlt, aber die Emotionen hochkochen lassen hat sie bei mir jetzt nicht... an sich eine nette person, am Ende auch eine nette Entwicklung Richtung Selbstbewusstsein und vor allem Stärke, aber es war alles doch irgendwie nur NETT. Nicht mehr und nicht weniger. Insgesamt hört sich das doch recht negativ an, aber der schreibstil war dann doch gut und ich Habs dann doch schnell weggeatmet... keine ahnung, alles irgendwie sehr widersprüchlich aber ich weiss nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss? Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen. Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört. Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin. Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

Außergewöhnlich!
Zum Inhalt: Ophelia lebt auf der friedlichen Arche Anima. Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer Brille und einem langen Schal. Dabei hat die junge Frau ganz besondere Talente: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Eines Tages wird ihr Unheilvolles verkündet: Sie soll auf den eisigen Pol ziehen und den Adligen Thorn heiraten. Wer ist dieser Mann, und warum wurde ausgerechnet sie auserkoren? Ophelia macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause, nichtsahnend, welche tödlichen Intrigen sie auf der Reise erwarten … Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Fantasiewelt und eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde – Christelle Dabos hat mit ihrer Serie ein Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte. Mein persönliches Fazit: Man braucht etwas Zeit, um in diese Geschichte reinzukommen. Aber sobald man mal reingekommen ist, verfolgt man mit großer Spannung Ophelias Erlebnisse und wie sich Thorn und Ophelia sich begegnen usw. Es ist auf jeden Fall eine sehr schöne Geschichte, weswegen ich auch Band 2 lese. 😊
Ein toller Auftakt in einer schillernden Welt
Ich habe dieses Buch begonnen, weil einige Rezensionen Vergleiche zu Harry Potter zogen - insbesondere in seinem Humor hat es hierzu auch viele Ähnlichkeiten. Von Beginn an hat mich die Welt, die die Autorin geschaffen hat, sofort mitgerissen. Es ist eine so andere Geschichte, als man sie normalerweise von Fantasy Romanen kennt. Alle Charaktere sind vielschichtig, die Magie in der Welt ist aufregend und neu. Mit jeder Seite entdeckt man diese Welt zusammen mit der Protagonistin. Das world building ist absolut gelungen, ich konnte mir das Setting wirklich bildlich vorstellen. Auch die Handlung war immer spannend, man ist hin- und hergerissen, es kommt zu Intrigen, Drama und Chaos... Man darf niemandem vertrauen und muss unbedingt wissen wie es weitergeht! Ich werde diese Buchreihe auf jeden Fall fortsetzen!
Was für ein Auftakt!
Schon lange hat mir ein Fantasy-Buch nicht mehr so gut gefallen wie das hier und ich freue mich wahnsinnig, bald den nächsten Teil anzufangen - denn was ist das bitte für ein Ende?! Ich bin so gespannt, was da noch so auf uns zukommt. Großes Danke an die beste Buddyread-Partnerin, dass du mich endlich dazu gebracht hast, diese Reihe zu beginnen. Es ist so atmosphärisch und spannend gewesen. I need more! 💛

„Durch Spiegel zu gehen heißt indessen, sich selbst gegenüberzutreten. Es braucht Mumm, weißt du, dir selbst in die Äuglein zu gucken, dich so zu sehen, wie du bist, in dein eigenes Spiegelbild einzutauchen“ – aus „Die Spiegelreisende“ Es gibt diese Bücher, die stehen eine Ewigkeit auf der Wunschliste und eine zweite Ewigkeit im Regal, ehe sie gelesen werden. Falls sie denn überhaupt gelesen werden, versteht sich. Für mich war „Die Spiegelreisende“ eins dieser Bücher – und ich bin so froh, dass ich mir letzten Monat schlussendlich ein Herz gefasst habe, denn sonst wäre mir gehörig etwas entgangen. Ophelia als Protagonistin ist anders, die Magie ist anders, die Archen als Setting sind anders. Kurzum: Alles ist anders. Es ist eine skurrile, märchenhafte und ulkige Welt, die zwischen den Seiten dieses Buchs auf seine Leser*innen wartet. Viele kleine Wunder, festgehalten durch einen gleichermaßen ungewöhnlichen wie fesselnden Schreibstil. Hier begegnet man sowohl schrulligen und liebenswürdigen Charakteren als auch undurchsichtigen Bösewichten – manchmal verschwimmen dabei sogar die Grenzen. Für mich hat Christelle Dabos ein modernes Märchen geschaffen, für das Amelie Thoma in der Übersetzung genau den richtigen Ton gefunden hat. Ich freue mich unheimlich auf die weiteren Teile der Reihe und kann euch zumindest Band 1 schon mal wärmstens ans Herz legen, wenn ihr denn nach etwas abseits der gewohnten Pfade sucht. Nicht nach einer actiongeladenen und heißen Romantasy-Geschichte, sondern nach einem verworrenen Auftakt, einem Irrgarten gewachsen aus einem ungewöhnlichem Schreibstil und ebenso ungewöhnlichen Charakteren.
Eigenwillig,besonders,anders 😅
Dieses Buch war ein „Bookstagram made me buy it“. Natürlich habe ich gleich die ganze Reihe gekauft,ohne zu wissen ob es mir gefallen wird.😂 Zuerst würde ich sagen: zum Glück war das ein Buddyread,sonst wäre ich nicht bis zum Ende gekommen. Es ist sehr zäh und erst ab der Hälfte kam so richtig Spannung und Schwung auf. Plötzlich wollte ich miträtseln. Ein ums andere Mal die Arme Ophelia aus ihrer misslichen Lage befreien und dann ist es auch schon um mich geschehen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig,aber machbar. Also alles in allem ein wirklich besonderes,eigenartig anderes Buch. 🙈

Aussergewöhnliches Worldbuilding mit vielschichtigen Charakteren✨
Ich habe das Buch zufällig in meiner örtlichen Bibliothek entdeckt und anhand des Klappentextes sehr interessiert. Die Welt ist in verschiedene Archen unterteilt. In ersten Teil lernen wir 2 kennen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sei es die Fähigkeiten, die Gesellschaftsordnung oder das Klima. Mit der Protagonistin Ophelia lernen wir gemeinsam die Welt kennen. Und sie muss echt viel einstecken. Das Buch ist echt nichts für schwache Nerven. An einigen Stellen war ich echt schockiert von dieser gewaltvollen, hässigen und trügerischen Welt, in der sich Ophelia durchkämpfen muss. Man weiss nie so genau, wen man trauen kann. Ich hoffe, dass sich Ophelia und vor allem Thorn charakterlich weiterentwickeln. Sie haben es echt nötig.






















































