Die Spiegelreisende 3 − Das Gedächtnis von Babel
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Beschreibung
Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Nach seinem plötzlichen Verschwinden musste sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren. Doch eines Tages macht sie sich heimlich auf den Weg zur Arche Babel, um mehr über Gott herauszufinden und sich auf die Suche nach Thorn zu begeben. In Babel angekommen, einer Arche mit strikten Vorschriften und argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen, muss Ophelia sich als »Lehrling« am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Als in dem Secretarium der Arche eine Zensorin tot aufgefunden wird, die kurz vor ihrem Tod die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt hat, erkennt Ophelia fassungslos, wie sehr sie selbst in diese tödliche Geschichte verstrickt ist.
Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen – und kommt auf ihrer Suche nach Thorn der »letzten Wahrheit« riskant nah.
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Spiegelreisende
.
Christelle Dabos hat mit ihrer vielfach ausgezeichneten Tetralogie über
Die Spiegelreisende
ein Universum erschaffen, das dem von Harry Potter in nichts nachsteht. Die Welt, wie wir sie kennen, ist in Tausende kleiner Archen zerfallen und eine unheilvolle Bedrohung überschattet ihre Bewohner – nur Ophelia kann sie aufhalten.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie Die Verlobten des Winters publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden. Im Herbst 2025 erschien der neue Roman von Christelle Dabos, Die Spur der Vertrauten, im Rotfuchs Verlag.
Merkmale
4 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Reread Nr. 3, diese Welt überzeugt mich einfach jedes Mal wieder. ✨️
Zur Vorbereitung zum finalen vierten Band habe ich auch das Gedächtnis von Babel noch einmal gehört. Die Reise, die Ophelia auf sich nimmt, um Thorn wiederzufinden, ist immer noch beeindruckend. Sie lässt alles hinter sich und begibt sich erneut auf eine für sie unbekannten Arche. Ophelia lernt spannende Charaktere kennen, findet neue Freunde und muss auch hier wieder Rätsel lösen, die die Autorin unfassbar gut aufgebaut hat. Die Welt ist sehr komplex und manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe. Bis zum Schluss ist unklar, wer Freund und Feind und die Kontrolle, die über die Bewohner der Arche ausgeübt wird mit all ihren Regeln und Vorgaben, ist nicht immer leicht zu ertragen. Ich habe auch beim 3. Reread wieder viel Spaß gehabt und kann die Geschichte jedem young adult fantasy Liebhaber nur empfehlen. 🥰

Eine Welt ohne Gewalt – und trotzdem stimmt etwas nicht
Der Schreibstil ist wieder unglaublich – poetisch, ruhig und gleichzeitig so eindringlich, dass man komplett in der Welt versinkt. Babel fühlt sich dabei ganz anders an als die bisherigen Schauplätze der Reihe. Es ist eine Gesellschaft, die stark über Regeln funktioniert: Es gibt eine strenge Kleiderordnung, und die Menschen sagen konsequent die Wahrheit. Auch Wörter, die mit Gewalt oder Krieg zu tun haben, sind tabu. Diese klare, fast „saubere“ Ordnung macht die Welt total besonders und hebt sie stark von den vorherigen ab. Und genau darin liegt auch der Reiz: In dieser durchstrukturierten Gesellschaft passieren plötzlich seltsame Morde, die so gar nicht ins Bild passen. Für mich lebt der Band vor allem von dieser ungewöhnlichen Welt und dem Stil. Die Handlung hatte zwischendurch kleine Längen, aber insgesamt fand ich es super spannend, Babel zu entdecken.
Bisher mein Lieblingsteil der Reihe 🥰
Dieser 3. Teil der Spiegelreisenden-Saga war wirklich berauschend! Die Arche Babel, die wir hier neu kennenlernen, hat mich vollkommen in ihren verrückten Bann gezogen. Ophelia taucht hier als Eulalia unter und versucht in eine sehr privilegierte und wichtige Gruppe aufgenommen zu werden, für die sie eine lange und harte Ausbildung absolvieren muss. Und das alles, um Thorns Spur aufzuspüren und ihm hoffentlich wieder begegnen zu können. Dieses Buch hat mich so fasziniert. Bisher mein liebster Teil der Reihe und einfach zu 100% spannend. Die Beschreibungen von Babel sind so eindrucksvoll, dass ich es alles wie im Film vor mir sehen konnte. Die Wendungen in der Geschichte waren packend, oft unerwartet, manchmal erschreckend und manchmal herzerweichend. Ophelia macht eine ganz spannende Entwicklung durch. Sie gelangt immer weiter zu ihrem eigenen Kern, lernt sich immer besser selbst kennen und verstehen. Ihre Zuneigung für Thorn wird greifbarer und sie schließt neue Freundschaften. Gleichzeitig muss sie durch eine sehr harte Zeit in Babel durchmachen und das auch noch ohne ihren Schal überstehen… Ich liebe diese Reihe einfach so, es ist mir wirklich eine große Freude, jetzt mit Band 4 zu beginnen. Und Band 3 bekommt 5 von 5 Sternen.

Tolle Fortsetzung
"Das Gedächtnis von Babel" hat mich besonders mit dem faszinierenden und interessanten Konzept der Arche Babel begeistert. Anfangs passiert noch nicht viel, aber die Geschichte nimmt dann doch noch an Fahrt auf. Ophelia tut mir wirklich leid, was sie alles durchmachen muss . Die Mysterien rund um die alte Welt, Gott und die Familiengeister finde ich unglaublich spannend. Jetzt bin ich umso gespannter auf Band 4!
📚 Inhalt Der dritte Band beginnt drei Jahre nach der Handlung im zweiten. Throne und Ophelia sind zwar verheiratet, doch leben sie getrennt und haben sich seit drei Jahren nicht gesehen. Ophelia nimmt nun ihr Schicksal selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach Thorne, der Wahrheit, der Geschichte der Familiengeister und nach Gott. Ihre Reise führt sie auf die Arche Babel. Babels Einwohnende sind argwöhnisch und gleichen durch ihr diszipliniertes Auftreten eher Robotern als Menschen. Schnell merkt Ophelia, dass hier Informationen wie Währung behandelt wird und Geheimnisse mehr wert sind als Diamanten. Sie wird Lehrling am Konservatorium der guten Familie, um an die Informationen heranzukommen, die sie benötigt. Doch bald merkt sie, in welche Gefahr sie sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben hat. 📖 Meinung Ich bedaure den abrupten Szenenwechsel vom Mondscheinpalast, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Gerne hätte ich mehr über ihn und seine Geheimnisse erfahren, doch Dabos entführt uns auf die nächste Arche, die auch einiges zu bieten hat. Durch den Wechsel der Arche lernen wir einen neuen Teil der Welt kennen, sowie den Eigenheiten der hiesigen Bewohnenden. Ophelia, die längst nicht mehr so schüchtern ist, wie wir sie kennen gelernt haben, muss sich erneut in eine neue Gesellschaft einfügen, doch dieses Mal ist sie ganz alleine. Sie muss sich selbst beweisen und durchschlagen und kann nicht auf Unterstützung von ihrer Familie hoffen. Ophelias Charakterentwicklung wird weiterhin sehr authentisch vorangetrieben, denn ihre Grundzüge und moralischen Ansichten sind noch dieselben. Sie bekommt lediglich neue Facetten dazu, was ich sehr schön finde. Auch ihre Beziehung zu Thorne vertieft sich, trotz der grossen Distanz die zwischen ihnen liegt. Erst in diesem Teil bekommt man den Eindruck, dass die beiden sich mit ihrer Situation arrangiert haben und sich ein gemeinsames Leben vorstellen können und auch dafür kämpfen. Glücklicherweise verzichtet Dabos auf kitschige Liebesgeschichten, dafür erhält die Ehe der beiden eine emotionale Tiefe, die mir viel besser gefällt. Im dritten Teil werden allerdings wenig Fragen beantwortet und viel mehr aufgeworfen. Dies trägt natürlich zu einem Teil zur Spannung bei. Aber ich muss zugeben, dass der dritte Teil für mich bisher der schwächste war. Ich habe den Eindruck, dass Teil eins und zwei sich in eine klare Richtung entwickelt haben und der dritte Teil wirkt für mich wie ein Querschläger. Es fühlt sich für mich fast wie eine neue Geschichte an, die mir besser als Spin-Off gefallen hätte. Irgendwie wird das Konzept der ersten beiden Teile fast vollständig über den Haufen geworfen und die ganze Geschichte entwickelt sich in eine komplett neue Richtung. Das finde ich wirklich ein wenig schade, aber trotzdem möchte ich die Geheimnisse der Archen erfahren und wissen, wie Ophelias Geschichte endet.
Nach dem großartigen zweiten Band empfand ich Das Gedächtnis von Babel als etwas schwächer. Wie schon im ersten Teil hatte auch dieser Band wieder seine Längen, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, nicht wirklich viel mehr über „Gott“ und die eigentliche Bedrohung erfahren zu haben. Dennoch hat mich die Entwicklung der Figuren sehr berührt. Ophelia wächst weiterhin über sich hinaus, und auch Thorn scheint langsam seine Mauern fallen zu lassen. Die beiden scheinen endlich – auf ihre ganz eigene, wunderbar eigenwillige Art – zueinander gefunden zu haben. Besonders ihre Bekenntnisse füreinander ließen mich mehrfach schmunzeln. Was mich nach wie vor begeistert, ist die Welt, die Christelle Dabos erschaffen hat. In diesem Band durfte ich eine neue Arche kennenlernen, die wieder mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Die Eigenheiten der Bewohner, ihre Gebote und Regeln – all das macht diese Welt unglaublich lebendig und faszinierend. Die Reihe bleibt für mich eine wunderschöne Lektüre zum Abschalten. Wer keine allzu große Portion Romantasy braucht, sondern sich einfach in eine zauberhafte, originelle Welt entführen lassen möchte, dem kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie alles in Band 4 zu Ende gehen wird.

Rezension zu das Gedächtnis von Babel (Band 3 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Von den bisherigen Bänden hat mir der dritte am wenigsten gefallen. Besonders die erste Hälfte hat mich sehr abgeschreckt: sie erinnerte stark an typische „College-Bücher“ mit Teenager-Drama, Mobbing und Machtspielchen – Themen, die ich persönlich nicht gerne lese. Trotzdem möchte ich betonen: es ist immer noch ein sehr gutes Buch. Das letzte Drittel hat mich nämlich wieder richtig begeistert. Hier war die Spannung zurück, wie ich sie aus den ersten beiden Büchern gewohnt war. Besonders gefreut hat mich, dass Thorn und Ophelia endlich zueinander gefunden haben – und das auf eine sehr natürliche, stimmige Weise, die perfekt in die Handlung passt. Eine kleine Enttäuschung war es für mich, dass viele alte Lieblingscharaktere nur in einzelnen Kapiteln erwähnt werden. Dafür sind aber neue Figuren hinzugekommen, die wieder sehr plausibel und nahbar geschrieben sind. Blasius und Ambrosius sind mir ans Herz gewachsen und selbst Mediana, die ich zuerst mit aller Inbrunst gehasst habe, hat mir später doch leid getan. Das zeigt, wie stark die Autorin auch in diesem Band wieder ihre Figuren zeichnet. Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass die Handlung überwiegend auf der Arche Babel spielt, welche wie Pol und Anima sehr liebevoll und detailverliebt gestaltet wurde. Die Kreativität von Christelle Dabos ist absolut bemerkenswert. Zum Schluss bleiben erneut einige Fragen offen, sodass die Spannung bleibt und man definitiv weiter lesen möchte.

Eine komplizierte Liebe in einer noch komplizierteren Welt
Band 3 von der Spiegelreisende Das Buch hat sich für mich mehr gezogen in vergleich zu den anderen. Dennoch ein super Buch, finde die ganze Welt so gut gemacht. Ich fand es sehr verwirrend mit ganzen katalogisieren, auslesen. Ebenso wie Frau Septima, kam teilweise gar nicht so mit 😅 Die Szenen mit Thorn sind irgendwie kalt aber doch so gefühlsvoll 💞 Habe beide irgendwie ins Herz geschlossen. Ich fand die Arche Babel bisher am verwirrendste von allen, mit den Automaten, die Verbote, die Kleiderordnung und die Rangordungen. Mal sehen wo ich als nächste mit Ophelia Hinreise 😅

Ein gelunger Zwischenteil mit neuen Geheimnissen und einer faszinierenden unbekannten Welt. Zur Geschichte: Ich hatte zunächst ein paar Bedenken, da die Geschichte erst ganze drei Jahre später wiedereinsetzt, aber man spürt den Zeitsprung so gut wie gar nicht und ist gleich wieder in der Geschichte drin. Hinsichtlich der Weltgestaltung und der Fantasyelemente ist es immer noch ein absolutes Meisterwerk - faszinierend, originell und mitreißend! Wir lernen in diesem Teil eine "neue Welt" kennen, in der sich der Großteil der Geschichte abspielt: die Arche Babel. Natürlich gibt es wieder einiges zu bestaunen, da die Autorin Babel wie gewohnt detailliert und sehr bildlich beschreibt. Für mich ist Babel die bisher skurilste Arche und auch Ophelia muss sich erst an die seltsamen und emotionslosen Bewohner/innen gewöhnen. Auf jeden Fall lernen wir viele neue Charaktere mit neuen besonderen Fähigkeiten und Gaben kennen und erfahren von neuen eigentümlichen Sitten und Lebensweisen. Ich finde es immer wahnsinnig faszinierend, in eine neue Welt einzutauchen. In diesem Teil lernen wir auch Viktoria, die Tochter von Berenilde und Faruk kennen. Einige Kapitel sind aus ihrer Sicht geschrieben, sodass wie als Leser/innen auch Einblicke in die Geschehnisse auf Pol erhalten und unserer vertrauten Welt nicht ganz den Rücken kehren müssen. Die kindliche Sichtweise ist der Autorin ausgesprochen gut gelungen und war wirklich eine neue, interessante Erfahrung. Es ist faszinierend, die Welt mal durch die Augen eines Kindes zu betrachten. Spannungstechnisch ist es meines Erachtens bisher der trägste Band der Reihe. Die Geschichte ist insgesamt einfach ruhiger und weniger actionreich und aufregend als in den vorangehenden Teilen. Ich persönlich fand das aber überhaupt nicht schlecht, der dritte Band ist zwar vielleicht nicht so mitreißend wie seine Vorgänger, hat dafür aber andere Qualitäten. Es gibt mehr Emotionen und Gefühl und die Geschichte hat mich mehr berührt. Außerdem steht Ophelia's Charakterentwicklung mehr im Zentrum, was ich sehr interessant fand. Die Spannung bleibt relativ konstant auf einem Level. Es ist keinesfalls langweilig, aber eben auch nicht richtig packend und fesselnd. Dennoch gibt es wieder neue Geheimnisse und Intrigen und auch einige unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Gerade gegen Ende des Buches haben mich die Entwicklungen sehr überrascht und waren meiner Meinung nach auch nicht vorhersehbar. Am Ende erreicht die Spannung auf jeden Fall ihren Höhepunkt und einige schockierende Umstände werden gelüftet, wodurch wir dem großen Geheimnis immer näher kommen. Wir erfahren immer mehr Details zu Gott, dem Riss und der Teilung der Welt in Archen. Wie immer kann man als Leser/in schön mit Ophelia miträtseln und eigene Vermutungen anstellen. Das Ende ist offen gestaltet und enthält wieder einen Cliffhanger, der die Neugierde schürt und die Vorfreude auf den finalen Band steigert. Wie in den ersten beiden Bänden sind alle Plot Twists und der Handlungsverlauf logisch und in sich schlüssig. Am Ende kann man alles verstehen und nachvollziehen. Es gibt keinerlei Unstimmigkeiten im Fantasy-Konstrukt. Ein Detail, das mir noch besonders gut gefallen hat, ist die Karte zu Beginn des Buches und auch die Aufschlüsselung der Familiengeister mit ihrer zugehörigen Arche und ihrer Funktion/ Bestimmung fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Zu den Charakteren: Die Geschichte wird wieder größtenteils aus Ophelia's Perspektive erzählt, zusätzlich gibt es nun aber auch ein paar Kapitel aus Viktoria's Sicht, was die Geschichte abwechslungsreich gestaltet. Es ermöglicht den Leser/innen, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, in Babel und in Pol. Beide Sichtweisen werden in der dritten Person erzählt. Ophelia entwickelt sich weiter und wächst an ihren neuen Herausforderungen. Sie ist erstmals ganz auf sich allein gestellt und das Leben in Babel ist für sie wirklich eine Zerreißprobe, aber sie meistert diese neue Situation überraschend gut. Die letzten Jahre ihres Lebens haben sie stärker und reifer werden lassen. Sie lernt viel über sich selbst und ihre Vergangenheit und wächst über sich hinaus. Natürlich ist sie dabei auch gewohnt tollpatschig. Je mehr ich hinter Thorn's harte und kalte Fassade blicken kann, desto mehr wächst er mir ans Herz. Einerseits ist es wunderschön zu beobachten, wie die beiden miteinander umgehen, aber andererseits ist es auch echt anstrengend. Manchmal würde ich die beiden am liebsten durchschütteln, damit sie endlich einfach mal miteinander reden. Kommunikation gibt es zwischen den beiden wirklich so gut wie gar nicht. Romantik ist in diesem Buch kaum vorhanden, aber irgendwie braucht die Geschichte von Thorn und Ophelia diese auch gar nicht, um die Gefühle der beiden füreinander echt erscheinen zu lassen. Die Liebesgeschichte der beiden wirkt auch ohne Kitsch und Klischees glaubwürdig. Ansonsten gibt es natürlich wieder einige neue skurile und eigenwillige Charaktere, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Manche sind herzallerliebst und manche absolut verabscheuenswert. Unsere geliebten altbekannten Charaktere treten in diesem Teil nur wenig auf, aber ich hoffe, dass sie im finalen Teil wieder mehr mitmischen werden. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist wie in den vorangehenden Bänden auch etwas gehoben, dabei aber angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin schreibt wortgewaltig und sehr bildlich und anschaulich. Wie immer bindet sie kleine bezaubernde und originelle Details in die Geschichte ein. Fazit: Insgesamt ist es ein gelungener Zwischenteil, der zwar nicht ganz so viel Spannung bereithält wie seine Vorgänger, dafür aber mehr Raum für Charakterentwicklungen und Gefühl lässt, was ich sehr schön fand. 4/ 5 Sterne ⭐️
Nachdem ich Band 1 erst etwas holprig fand, Band 2 dann aber zunehmend besser, hat Band 3 mich jetzt total gefesselt. Ich fand es wirklich richtig gut! Die ganze Handlung war spannend und das Ende lässt einen auf jeden Fall mit Vorfreude Band 4 entgegen sehen. Auch Thorn und Ophelia wachsen mir von Band zu Band mehr ans Herz und den Schreibstil fand ich jetzt gar nicht mehr holprig.

Mixed Feelings
Dieser Band geht in eine ganz andere Richtung als die ersten beiden. Das ist nicht unbedingt schlecht aufzufassen, aber ich weiß in diesem Fall nicht ganz was ich darüber denken soll. Ich finde die Geschichte aufjedenfall spannend, teilweise aber auch sehr wirr. Mir hat Ophelia in diesem Band aber definitiv sehr gut gefallen und sie ist eine tolle Protagonistin. Zusätzlich gab es in diesem Band noch viele neue und interessante Charaktere, die aber vermutlich keine große Rolle in der weiteren Story spielen werden.
Ein aufwühlender und mitreißender dritter Teil
Im dritten Teil gab es erneut einen Ortswechsel. Die neue Arche ist mit ihrer Atmosphäre von Anfang an sehr interessant aber auch sehr mysteriös. Manche Dinge und Leute dort sind noch gruseliger als alles in den vorherigen Teilen und die Verwirrung über Ophelias aktuelle Situation steigt bei mir immer mehr an. Der Zeitsprung in diesem Teil hat mich am Anfang gar nicht so sehr rausgerissen wie ich es erwartet hätte, da das normalerweise zwischen Buchteilen nicht mein Fall ist. Die Wut die man auf bestimmte Personen hat wird immer größer, aber man lernt auch neue Charaktere kennen die Liebenswert sind. Ich mochte Ophelias reise sehr gerne und es war spannend alles mit ihr gemeinsam kennenzulernen und neue Dinge herauszufinden. Zu Ende hin wurde es immer spannender und einige Fragen die sich im Laufe der Reihe ergeben haben konnten aufgedeckt werden, jedoch ergaben sich viele neue und es wurde immer komplizierter. Sehr kompliziert. Auch dieser Teil hat wieder spaß gemacht zu lesen, auch wenn ich ihn etwas schlechter in Erinnerung habe als den zweiten Teil. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
Der 3. Teil der Spiegelreisende führt uns nach einem Zeitsprung von fast 3 Jahren auf die Arche Babel. Ophelia hat seitdem nichts mehr von ihrem Ehemann Thorn gehört und lebt ein trostloses Leben auf ihrer Heimatarche Anima. Nur ihre Patentante- und Onkel unterstützen sie ihm geheimen. Zusammen mit ihren alten Freunden vom Pol kann sie diesem Dasein fliehen und begibt sich zum ersten Mal alleine auf die Suche nach Thorn, der Vergangenheit der Familiengeister und wer „Gott“ ist. Doch Letzteres ist ein nicht zu unterschätzender Feind … Babel ist so anders als Anima und der Pol. Das exotische Setting gibt einen neuen Weg frei. Gefallen hat mir, dass Ophelia endlich eigene Entscheidungen treffen muss und sich langsam zu einer starken Persönlichkeit mausert. Klare Leseempfehlung und ich bin jetzt schon mit einem lachenden und einen weinenden Auge auf das Finale gespannt.

“Die Wahrheit, die einzige Wahrheit war, dass sie feige gewesen war.”
Diese Reihe begeistert mich immer mehr. Auch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Wobei man sagen muss das es etwas schwächer als der zweite Band ist. Dennoch hat das Buch aber der zweiten Hälfte so sehr an Fahrt aufgenommen das ich wirklich nicht aufhören konnte weiter zu lesen. Ophelia entwickelt sich in diesem Buch so sehr weiter, ihr dabei zuzusehen hat mich besonders beeindruckt. Meine Güte ich liebe diese Reihe.
Spannende Welt, spannende Beziehung
Im dritten Band ist Ophelia das erste Mal wirklich auf sich selbst zurückgeworfen und sie widmet sich der Aufgabe so beherzt und störrisch, wie mit allen Aufgaben. Mir persönlich haben die zahlreichen (persönlichen) Verflechtungen mit anderen Charakteren ein wenig gefehlt, die in den anderen Bänden mehr im Mittelpunkt standen, Ophelia war ziemlich lange ziemlich isoliert. Auf der Hälfte des Buches nimmt das aber wieder mehr an Fahrt auf und zu dem Zeitpunkt habe ich das Buch fast noch schneller verschlungen als die anderen bisher. Der Plot bleibt immer noch gut, nicht vorhersehbar und trotzdem organisch. Ich kann es kaum erwarten, was es mit den Echos auf sich hat. Und wie es mit Thorn und Ophelia weitergeht, die ja ihr ganz eigenes Tempo anschlagen (and I love it!)
Dieses vermaledeite Buch hört einfach mitten im Satz auf 😮💨 wie oft kann das Wort vermaledeit bitte vorkommen 😂 aber genau dass hat mir sehr gut gefallen 😂😂 ich liebe dieses Buch, ich liebe diese Reihe & ich würde so gerne noch mehr über die Schule erfahren 😍 Tatsächlich hatte ich zu Mitte hin teilweise Sorge diesen Teil nicht zu mögen, da Ophelia eine wirklich ,wirklich lange & anstrengend vermaledeite Phase der Selbstfindung & Zweifel hatte & ich sie manchmal aus dem Buch rausziehen wollte um sie zu schütteln 🙈🙈 Was soll ich sagen, diese Reihe wird einer meiner Lebenshighlights 🫶🏻 habe wirklich Angst den letzten Band zu lesen, will nicht dass es endet 🙈

Man kennt das ja: Man liest ein Buch, in diesem Fall eine Reihe, und ist einfach so unfassbar begeistert, dass man am liebsten sein ganzes Umfeld zwingen würde, die Bücher auch zu lesen. Am besten sofort. Am besten vorgestern. Mir geht es gerade mit der französischen Fantasy Reihe "Die Spiegelreisende" so. Wie gut, dass ich sie im Rahmen eines Buddyreads schmökere, so steht mir immer ein unmittelbarer Kontakt zum Fangirlen zur Verfügung
Immernoch großartig
Im dritten Teil bekommt man nochmal ganz neue Eindrücke von der Welt und einige Fragezeichen werden aus dem Weg geräumt. Ich liebe einfach dieses worldbuilding. Und Ophelia und Thorn. In meinem Kopf sieht er aber auch aus wie Alexander Ludwig. Jedenfalls, inhaltlich minimal schwächer als der 2. Teil, aber immernoch großartig und spannend, mit tollen neuen (und alten) Charakteren. Eine meiner absoluten Lieblingsreihen.
Ophelia’s Reise geht weiter
Im Vergleich zu den beiden Bänden davor, fand ich diesen hier nicht so stark, was vielleicht auch daran liegt, dass ich nicht so ein Academia Fan bin. Es immer wieder kleine Längen und trotz der Wendungen und Enthüllungen hatte ich am Ende nicht das Gefühl, dass so viel passiert wäre. Meine Theorie: 1 und 2 gehören zusammen und 3 und 4. Das heißt, wir hatten hier ein paar Erläuterungen und jede Menge vorshadowing für den letzten Band, damit der ein rasanter Knüller wird. Der Romance Anteil war sehr gering, dafür um so schönere zu lesen. Ich liebe einfach den Schreibstil, der nicht nur die Welt, sondern auch die Charaktere so lebendig macht. Immer noch eine riesige Empfehlung an alle!
Man kennt das ja: Man liest ein Buch, in diesem Fall eine Reihe, und ist einfach so unfassbar begeistert, dass man am liebsten sein ganzes Umfeld zwingen würde, die Bücher auch zu lesen. Am besten sofort. Am besten vorgestern. Mir geht es gerade mit der französischen Fantasy Reihe "Die Spiegelreisende" so. Wie gut, dass ich sie im Rahmen eines Buddyreads schmökere, so steht mir immer ein unmittelbarer Kontakt zum Fangirlen zur Verfügung
Neue Lieblinhsreihe
Ich liebe liebe liebe diese wundervolle Welt, die Christelle Dabos mit diesen Büchern erschaffen hat! Nachdem wir Buch ein und zwei vor allem auf den Archen Anima und dem Pol verbracht haben, könnten wir nun mit Buch drei in eine völlig neue Welt auf Babel entdecken! Zu Beginn musste ich mit den vielen neuen Infos zur Gesellschaft von Babel und den vielen unbekannten Begriffen zurecht kommen, aber dann hat es so viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Tausende Twists und ununterbrochene Spannung haben dieses Buch unterhaltsam und gleichzeitig so unvorhersehbar gemacht! Die vielen Charaktere sind alle schrullig und vielschichtig, unsere beiden Hauptcharaktere habe ich inzwischen wirklich sehr ins Herz geschlossen. Christelle Dabos wechselt teilweise auch die Perspektive der Erzählung, was dem Leser das Gefühl gibt mehr zu wissen als die Heldin des Romans! Ich freue mich total auf Teil 4, gleichzeitig bin ich traurig, dass diese Reihe dann vorbei sein wird.
Sprecherin: Finde ich super. Ich mag sie und sie gibt jeden Charakter eine gute eigene Stimme. Sie spricht auch die vorherigen Bände. Man sollte auf jeden Fall die zwei anderen Teile kennen. Man knüpft circa 2 Jahre nach dem Ende von Band 2 an. Ich mag auch die neue Perspektive die dazu gekommen ist. Seid gespannt. Thorne war tatsächlich derjenige für den ich ihn hier gehalten habe. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger.
Durchwachsen,aber dennoch super!
Was für ein Buch wieder. Diese Reihe fasziniert mich einfach. Der Schreibstil ist sonderbar,anders als das was man sonst so kennt,führt aber astrein durch das Buch und hält die Spannung konstant. Es gab Längen,die sich schon irgendwie zäh gezogen haben,blieb bei der Entwicklung der Geschichte aber gar nicht aus. Dieser Abschnitt war wichtig,um den Rest verstehen zu können und das Ende hatte es in sich. Ein wirklich fieser Cliffhanger,aber sovieles was man vorher durch die Hinweise gar nicht erkannt hatte. Hier herrschte genau die richtige Mischung aus Aufklärung und Verwirrung. Grandios!

Dieser gelungene Band 3 der Spiegelreisenden-Saga ist absolut empfehlenswert.
Wie auch die beiden ersten Bände, absolut sensationell. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und liebenswert. Ophelia mit ihrer Tollpatschigkeit und Throne mit seiner eher unterkühlten Art und Weise habe ich bereits in Band 1 ins Herz geschlossen. Dazu der sehr bildhafte Schreibstil von Christelle Dabos. Einfach eine fantastische Welt!

Vorsicht: Einmal angefangen, lässt sich das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen!
Dieses Buch war für mich der Inbegriff von “Jetzt lese ich aber wirklich nur noch e i n Kapitel und dann ist Schluss”, ehe ich mich plötzlich 100 Seiten später wiederfand - immer noch mit dem Buch in der Hand, immer noch lesend und völlig versunken in die Geschichte. Grund hierfür war, dass wir einen neuen Ort der Welt kennenlernen, die Christelle Dabos erschaffen hat. Obwohl es in den vorherigen Bänden schon anklingt, dass es sich um eine wahrlich große Welt handelt, ist es mir in diesem Band erst so richtig bewusst geworden. Auch die Komplexität der Welt ist mir hier nochmal vor Augen geführt worden, was hauptsächlich damit zusammenhängt, dass wir nun immer mehr Puzzleteile erhalten, die nach und nach ein klareres Bild der Vergangenheit, der Ursache des Risses und auch von Gott und dem Anderen offenbaren. Es ist wirklich wie ein Puzzle, das es zu lösen gilt und das Ophelia und Thorn beharrlich versuchen zusammenzusetzen. Allein dadurch, dass sie - und auch wir als Lesende - stets nur ein kleines Teil davon erhalten, steigt die Spannung enorm, denn natürlich möchte man herausfinden, wie alles genau zusammenhängt. Der detaillierte Schreibstil der Autorin tut dabei sein übriges, denn er schafft ein eher langsameres Erzähltempo, wodurch ich nur noch mehr darauf erpicht war schnell weiterzulesen. Ein weiterer Grund, warum ich das Buch nur schwer aus der Hand legen wollte, war außerdem noch die Vielseitigkeit der Figuren, die sich nicht nur auf charakterlicher Ebene zeigt, sondern auch in deren Fähigkeiten, die so unterschiedlich wie faszinierend sind. Besonders Faruks Tochter, die in diesem Band eine große Rolle einnimmt, hat mein Interesse geweckt, weshalb ich ganz erpicht darauf bin zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Ich bin sehr gespannt darauf zu erfahren, welches Ende die Reihe nimmt (bitte lass’ es ein gutes, würdiges Ende sein!), welche Enthüllungen uns noch erwarten und wie sich sowohl Ophelia selbst weiterentwickelt - obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits eine beachtliche Entwicklung gemacht hat, wenn man an Band 1 zurückdenkt - als auch ihre Beziehung zu ihrem Mann.

Enttäuscht...
nachdem mich die letzten beiden Bücher so gefesselt und mitgerissen haben, war ich sehr enttäuscht von der Geschichte in Babel. Es zieht sich unheimlich. Wirkliche Spannung kommt erst ab Seite 400 auf. Alles in allem ist die "Welt von Babel" einfach nichts sagend und viel zu streng. Ich hoffe sehr, dass mich der nächste Band wieder umhaut, damit ich diese wunderbare Geschichte nicht mit einem schlechten Gefühl abschließen muss.

Wie die Protagonistin werden auch die Bücher erwachsener
Fast drei Jahre ist es her, seit Ophelia den Pol und damit auch Thorn verlassen hat. Doch als ihre Freunde vom Pol Kontakt zu ihr aufnehmen, begibt sie sich auf die Arche Babel. Eine Arche bevölkert von robotergleichen Bewohnern und kontrolliert von strengen Regeln. Als sie auf ihrer Suche nach mehr Informationen über Gott plötzlich auf eine Leiche stößt, wird Ophelia bewusst, dass sie immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen vordringt. Nachdem die ersten beiden Bände hauptsächlich auf der Arche Pol gespielt haben, lernen wir im dritten Band mit Babel einen neuen Teil der Welt kennen. Diese setzt Schwerpunkte sowohl auf wissenschaftlichen Fortschritt als auch auf strikte (politische) Regeln. Dadurch hatte das Buch direkt einen ernsteren Grundton als die beiden vorherigen Bücher der Reihe. Er ist erwachsener, so wie Ophelia erwachsener geworden ist. Der Schreibstil bleibt dennoch flüssig und, der Zielgruppe angepasst, leicht verständlich. Bereits von der ersten Seite an gibt es eine gewisse Grundspannung, die sich durch das gesamte Buch zieht und mit dem Fortlauf der Handlung immer weiter steigert. Dazu haben auch einige kleinere und größere Plottwists beigetragen, welche ich jedoch bereits vorausgesehen oder zumindest erahnt hatte. Besonders für jüngere Leser haben diese aber wahrscheinlich einen größeren Überraschungseffekt. Zusammen mit Ophelia tauchen wir tiefer in die Geschichte ihrer Welt ein. Dadurch kommt der Fantasyanteil der Reihe mehr zum Tragen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Die Beziehung zwischen Thorn und Ophelia tritt dadurch etwas in den Hintergrund, entwickelt sich aber dennoch im Laufe der Handlung weiter, ohne zu dominant zu sein. Insgesamt war der dritte Band doch sehr anders als die beiden vorherigen, da er wesentlich ernster und die Handlung bedeutungsvoller war. Daher konnte mich dieses Buch bis jetzt am meisten überzeugen.

Der dritte Teil ist ENDLICH Fantasy! Spannend erzählt, Plot gut durchdacht. Die letzten 40 Seiten bringen einiges zusammen, das vorher einzeln stand.
Der dritte Teil der Spiegelreisenden ist ENDLICH FANTASY! Ophelia reist nach Babel und begibt sich dort unter falschem Namen zur Guten Familie um sichdort in einer Art Internat ausbilden zu lassen. Sie lernt spannende Personen kennen und erlebt einige Abenteuer, aber auch Feindseligkeit. Die Gedanken und Handlungen von Ophelia sind nicht immer nachvollziehbar. Teils Verhält sie sich sehr naiv, dann wiederum sehr abgeklärt. Auch ihre Einstellung gegenüber Thorn verändert sich. Insgesamt freue ich mich sehr, dass dieser Teil mehr Fantasy geliefert hat und zum Ende einiges zusammen gebracht wurde. Gespannt auf Band 4
Wenn ich einer Autorin die Schuld daran geben müsste, warum ich meine Messlatte für Fantasy Romane mittlerweile extrem hoch gelegt habe, dann wäre es wohl Christelle Dabos. Seit Anfang des Jahres verzaubert sie mich nun schon mit ihrer Spiegelreisenden Tetralogie, ihrem Schreibstil, den Charakteren und ihrer nicht enden wollenden und beeindruckenden Fantasie. Nun ist endlich der dritte und vorletzte Teil um Ophelia und Thorn erschienen und ich kann euch jetzt schon sagen, dass mir der Abschied jedes Mal schwerer fällt. Fast drei Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Ophelia mit ihrer Familie vom Pol auf ihre Heimatarche Anima zurückgekehrt ist. Ihre damalige Begegnung mit Gott erwähnt sie mit keiner Silbe und auch von ihrem Ehemann Thorn hat sie seitdem nichts mehr gehört. Die Tage auf Anima verbringt sie meist antriebslos in ihrem Zimmer, nur ein einziges Mal hat sie ihr geliebtes Museum betreten um festzustellen, dass dort die meisten Exponate aufgrund einer neuen Zensur entfernt wurden. Ihre Familie ist zwar bemüht, sie nicht in ihrer Einsamkeit versinken zu lassen, aber egal was sie anstellen, Ophelia zeigt kein Interesse an irgendwelchen Vorschlägen – bis ihr Großonkel ihr eine alte Postkarte zuspielt, die sie mit ungelösten Fragen auf Babel aufmerksam macht. Von da an hat sie nur ein Ziel: Sie muss dieser Arche unbedingt einen Besuch abstatten. Nur leider sitzt sie fest, denn die Doyennen behalten Ophelia sehr gut im Auge und werden sie unter keinen Umständen unbeaufsichtigt reisen lassen. Und genau da taucht plötzlich Archibald auf und ermöglicht ihr die Flucht. Aber Babel und sein Archiv, so muss Ophelia auf sich allein gestellt feststellen, bergen eigene Regeln, Gesetzte und Gefahren. Ich war Berenildes Page, Faruks Spielzeug und Baron Melchior Beute. Ich werde mich bestimmt nicht von ein paar schlechten Schwerzen einschüchtern lassen. (Seite 125) Wo soll ich anfangen? Wo soll ich hin mit meinem aufgestauten Lob und meiner überschwänglichen Freude, Teil dieser Reihe zu sein? Ich muss zugeben, dass ich wirklich sehr viel über das Jahr verteilt lese. Bis dato sind 2019 schon weit über 100 Bücher zusammengekommen, wovon mir aber höchstens 20 länger im Gedächtnis geblieben sind. Es wird immer seltener, dass Autoren mich noch überraschen können, sei es nun inhaltlich, sprachlich oder durch irgendwelche noch nie dagewesenen Charaktere – aber in all diesen Punkten hat Christelle Dabos bei mir genau ins Schwarze getroffen. Jedes Mal, wenn ich die neue Fortsetzung von ihr in die Hand nehme, kann ich nur staunen, welches Talent ihrem Kopf und ihren Händen innewohnt. Sie weiß, wie man Charaktere interessant gestaltet, weiß, wie Welten im Kopf Wirklichkeit werden und für all das und noch viel mehr, kann man einfach nur den imaginären Hut von ihr ziehen. Durch den doch eher erstaunlich langen Zeitsprung zwischen Band 2 und Band 3, hat die Autorin ihren Charakteren die Möglichkeit gegeben zu reifen. Archibald hat nach seiner Trennung von Gespinst eine neue Familienkraft entwickelt, die Ophelia nun hilft, unbemerkt von ihrer Arche zu entkommen. Ophelia selbst wirkt selbstbewusster und sortierter, auch wenn ihr alte Wesenszüge bis kurz vor Schluss noch oft dazwischenfunken. Selbst Berenildes Tochter Viktoria hat Fähigkeiten entwickelt, die immer wieder kurz eingeblendet werden, nur Thorn scheint irgendwie der Alte geblieben zu sein, auch wenn man natürlich merkt, dass es auch unter seiner Oberfläche heftig knackt und knistert. Sie alle Wiederzutreffen hat mich einfach nur wohlig aufseufzen lassen. Längst sind diese Personen keine platten schwarz-weiß Protagonisten mehr, sondern so etwas wie alte Freunde geworden. Und auch wenn diesmal leider ein paar von ihnen zu kurz gekommen sind, hoffe ich, dass der abschließende Band mindestens 700 Seiten haben wird, um alle in eine letzte Umarmung zu ziehen, um sich gebührend von diesen verabschieden zu können – wobei ich dieses Farewell schon jetzt ungemein fürchte.
Sprachlos trifft es nicht ganz… Dieses Buch hat mich zutiefst verwirrt und berührt. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich es in Worte fassen soll. Zu Anfang war ich mächtig enttäuscht, dass fast 3 Jahre vergangen sind, bis sich was tut und vor allem Ophelia was tut. Ihre Mutter konnte ich ja noch nie leiden, umso cooler finde ich ihren Onkel und ihre Tante, denn sie sind es, die Ophelia am Leben erhalten, sozusagen. Babel hat mich da schon mehr überrascht, allerdings auch nicht wirklich positiv. Wie man im Klappentext schon erahnt, wird es zum Drahtseilakt für uns und Ophelia. Schmerzhaft, sowohl physisch als auch psychisch. Ob wir Thorn dort wiederfinden und es ein Happy End gibt? Ich bin jedenfalls mächtig sauer, dass es diesmal MITTEN im Satz aufhört. Immer dann, wenn es besonders spannend und emotional wird. Die Details, die sich in diesem Buch verstecken, sind wieder der Burner und ich konnte mich tatsächlich nicht mehr losreißen. Die Geschichte hat mich tatsächlich mehr berührt als die ersten beiden Teile, und das soll was heißen. Diesmal wird es wirklich gefährlich und das hat mich tatsächlich wirklich begeistert! So bildgewaltig und detailliert waren zwar auch die ersten beiden Teile, jedoch fügt sich in diesem Buch so viel zusammen, dass man langsam versteht und daher noch mehr auf den letzten Band hibbelt. Mein Fazit: Nicht nur genauso lesenswert wie die ersten Teile, sondern um einiges gewaltiger und detaillierter, was der Geschichte keinen Abbruch tut, denn sie sind wichtig. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und bin mehr als begeistert vom 3. Teil der Geschichte…
Für mich bisher der beste Band der Reihe. Nachdem Band 2 mir fast ein bisschen zu sehr murder mystery war, hat dieses Buch wirklich wieder alles, was ich mir von der Reihe erhofft habe. Eine interessante „Welt“, ein bisschen Magie, Rätsel die aufgelöst werden, neue Fragen, die hinzukommen. Die Liebesgeschichte nimmt einen interessanten Verlauf. Es gibt ein bisschen Akademie Feeling – andere interessante Figuren. Die Hauptfigur bleibt sich ihrer treu. Sie ist stark, obwohl sie einige eklatante Schwächen hat, sie verändert sich und bleibt dabei authentisch. Sie ist emotional, lässt sich aber nicht brechen. Kämpft für das was ihr wichtig ist, und für die, die sie liebt. Stilistisch ist das Buch ebenfalls ein Unikat. Es wirkt immer noch ein bisschen träumerisch, ein bisschen märchenhaft distanziert, bleibt den Figuren aber nah. Es ist – naja – es ist wie ein Märchen für Erwachsene. Ich mag es wirklich wirklich sehr. Und obwohl es ein dritter Band ist (von Vieren) wirkt es an keiner Stelle wie ein Füll-Buch – sondern es hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Ich bin einerseits gespannt wie die Autorin all die Fäden im letzten Band zusammenbringen und auflösen wird. Und andererseits kann ich gar nicht glauben, dass es dann zu Ende sein soll.

Ich liebe diese ganze Buchreihe so doll. Und ich liebe es, dass Ophelia keine "normale Heldin" ist. Sie ist nicht mutig und hat vor nichts Angst. Sie ist tollpatschig, eher schüchtern und zurückhaltend, was ich sehr an ihr mochte, weil sie mich an mich selbst erinnert hat. Trotzdem kämpft sich Ophelia irgendwie durch und vor allem in diesem Buch sieht man ihre Charakterentwicklung. Nur ein bisschen schade finde ich, dass zwischen Teil 2 und Teil 3 3 Jahre vergangen sind.
INHALT: Auch der dritte Band der Spiegelreisenden-Saga hält allerlei Abenteuer für Ophelia bereit. Ich musste mich oft fragen, in was für einen Schlamassel sie nun wieder hinein geraten ist. Nach dem Ende des zweiten Bandes hätte ich nicht erwartet, dass die Geschichte in diese Richtung weitergeht. Ophelia hat Thorn schon drei Jahre nicht gesehen und fristet ein langweiliges Dasein auf ihrer Heimatarche. Nach den Vorfällen am Pol ist sie einfach nicht mehr Dieselbe und scheint nicht mehr so recht nach Anima zu passen. Deshalb muss sie erneut zu einer anderen Arche reisen, um Thorn zu finden und mehr über Gott herauszufinden. Allerdings ist die Arche Babel alles andere als einfach zu bewältigen - sie wird ein Lehrling an der Universität für die sogenannten Virtuosen und muss nicht nur ihre Fähigkeiten als Leserin dabei unter Beweis stellen. Es passieren immer mehr mysteriöse Vorfälle, die für Ophelia kein Zufall sein können. Bei ihren Ermittlungen trifft sie nicht nur auf neue Freunde, hartnäckige Widersache wie den Ohne-Furcht-und-beinah-ohne-Tadel, sondern schlussendlich auch auf alte Bekannte. Am Anfang fehlt der Handlung zunächst die Spannung, welche nach dem ersten Viertel dann aber wieder an Fahrt aufnimmt. Am Ende möchte man einfach nur wissen, ob für Ophelia endlich alles gut wird. Doch das dürft ihr selbst lesen. "Zu eurer Information, junge Dame, Frieden ist lediglich eine Vision. Es gab und wird stets Konflikte geben, welche Gestalt sie auch immer annehmen." - "Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos, S. 177 - SCHREIBSTIL: Der Schreibstil der Spiegelreisenden-Saga ist so wunderschön, dass es mir völlig egal ist, wenn die Handlung mal etwas dahinplätschert. Ich finde einfach, dass das Niveau des Schreibens sehr hoch ist. Der Stil hat eine hohe Vielfältigkeit und ist so bildhaft, dass man tief in die Geschichte eintauchen kann. Viel bleibt hier nicht zu sagen, ich habe in den vorhergehenden Rezensionen denke ich schon genug von Dabos Schreibe geschwärmt. Für mich grenzt es sich einfach von dem Einheitsbrei des Genres ab. FAZIT: Für mich sind diese Bücher einfach Meisterwerke. Sie sind in meinem Lieblingsregalfach gelandet. Der dritte Band hat mich wieder vollends überzeugt. Ich kann nicht glauben, dass der nächste Band schon der Abschluss der Reihe sein soll. :( Der dritte Band wartete wie immer mit sprachlicher Finesse und einer spannenden und manchmal verwirrenden Handlung auf. Ich vergleiche die Bücher immer gern mit den bekannten japanischen Filmen des Studios Ghibli. Der dritte Band bringt neben Spannung und ausgefeilter Sprache wieder meine lieb gewonnenen skurrilen Charaktere mit. Nach dem etwas schwächeren zweiten Band für mich wieder ein Volltreffer. Klare Leseempfehlung!
Babel: Wo ist Thorn und was ist mit Gott?
Ophelias heimliche Reise nach Babel auf der Suche nach Thorn ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Als "Schülerin" der Guten Familie muss sie ihr Fähigkeiten als Leserin beweisen, sich gegen Mitschüler durchsetzen und Leid erdulden. Gleichzeitig deckt sie Geheimnisse rund um Gott auf und gibt trotzdem nie auf. Insgesamt eine gute Fortsetzung. Es bringt die Handlung nicht sehr stark voran aber gibt einen interessanten Einblick in einen Teil dieser Welt.
Fast drei Jahre trennt Ophelia und Thorn voneinander. Ophelia die unter Aufsicht der Doyennen steht und mit der Ungewissheit über ihren Ehemann leben muss. Bis zu dem Tag an dem sie heimlich eine Postkarte erreicht und eine erste Spur von Thorn in sich trägt. Also macht sie sich heimlich auf zur Arche Babel. Mit Bewohnern die sich streng an ihre selbst auferlegten Regeln halten. Sie trifft auf neue Probleme und neue Feinde. Und viel mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten. Dieses Mal muss ich gestehen verteile Ich weniger Sterne. Nach wie vor habe ich mit Spannung Ophelias Abenteuer verfolgt. Und auch hier hat es liebevoll geformte Charaktere gegeben. Doch die Handlung war komplex, vielleicht sogar etwas zu überladen. Ein Ereignis folgte auf das nächste, wirkte unfertig und doch ging die Handlung unerbittlich weiter. Und auch wenn die Nebenhandlung Archi, Berenilde, Roseline und all die anderen ein wenig mit eingeschlossen hat, habe ich die vertraute Umgebung doch etwas vermisst. Ich hoffe dass sie ib Teil 4 wieder aufeinander treffen und etwas vom gewohnten Charme zurückkehrt. Denn das fehlte mir doch etwas Immernoch gespannt wie das große Abenteuer enden wird, widme ich mich jetzt dem 4. Teil.😊
Viel zu langatmig, beinahe überflüssig
Ehrlich gesagt hat mir dieser Band fast die Lust an der gesamten Reihe verdorben . Ich empfand ihn als extrem langatmig ubd langweilig, es ist gefühlt nichts passiert und es gab, außer auf den ersten und letzten Seiten, kaum eine Entwicklung der Charaktere. Ich hoffe, der letzte Teil wird wieder deutlich besser und kann das Ruder herum reißen
Merkmale
4 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Nach seinem plötzlichen Verschwinden musste sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren. Doch eines Tages macht sie sich heimlich auf den Weg zur Arche Babel, um mehr über Gott herauszufinden und sich auf die Suche nach Thorn zu begeben. In Babel angekommen, einer Arche mit strikten Vorschriften und argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen, muss Ophelia sich als »Lehrling« am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Als in dem Secretarium der Arche eine Zensorin tot aufgefunden wird, die kurz vor ihrem Tod die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt hat, erkennt Ophelia fassungslos, wie sehr sie selbst in diese tödliche Geschichte verstrickt ist.
Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen – und kommt auf ihrer Suche nach Thorn der »letzten Wahrheit« riskant nah.
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Spiegelreisende
.
Christelle Dabos hat mit ihrer vielfach ausgezeichneten Tetralogie über
Die Spiegelreisende
ein Universum erschaffen, das dem von Harry Potter in nichts nachsteht. Die Welt, wie wir sie kennen, ist in Tausende kleiner Archen zerfallen und eine unheilvolle Bedrohung überschattet ihre Bewohner – nur Ophelia kann sie aufhalten.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie Die Verlobten des Winters publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden. Im Herbst 2025 erschien der neue Roman von Christelle Dabos, Die Spur der Vertrauten, im Rotfuchs Verlag.
Beiträge
Reread Nr. 3, diese Welt überzeugt mich einfach jedes Mal wieder. ✨️
Zur Vorbereitung zum finalen vierten Band habe ich auch das Gedächtnis von Babel noch einmal gehört. Die Reise, die Ophelia auf sich nimmt, um Thorn wiederzufinden, ist immer noch beeindruckend. Sie lässt alles hinter sich und begibt sich erneut auf eine für sie unbekannten Arche. Ophelia lernt spannende Charaktere kennen, findet neue Freunde und muss auch hier wieder Rätsel lösen, die die Autorin unfassbar gut aufgebaut hat. Die Welt ist sehr komplex und manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich alles verstanden habe. Bis zum Schluss ist unklar, wer Freund und Feind und die Kontrolle, die über die Bewohner der Arche ausgeübt wird mit all ihren Regeln und Vorgaben, ist nicht immer leicht zu ertragen. Ich habe auch beim 3. Reread wieder viel Spaß gehabt und kann die Geschichte jedem young adult fantasy Liebhaber nur empfehlen. 🥰

Eine Welt ohne Gewalt – und trotzdem stimmt etwas nicht
Der Schreibstil ist wieder unglaublich – poetisch, ruhig und gleichzeitig so eindringlich, dass man komplett in der Welt versinkt. Babel fühlt sich dabei ganz anders an als die bisherigen Schauplätze der Reihe. Es ist eine Gesellschaft, die stark über Regeln funktioniert: Es gibt eine strenge Kleiderordnung, und die Menschen sagen konsequent die Wahrheit. Auch Wörter, die mit Gewalt oder Krieg zu tun haben, sind tabu. Diese klare, fast „saubere“ Ordnung macht die Welt total besonders und hebt sie stark von den vorherigen ab. Und genau darin liegt auch der Reiz: In dieser durchstrukturierten Gesellschaft passieren plötzlich seltsame Morde, die so gar nicht ins Bild passen. Für mich lebt der Band vor allem von dieser ungewöhnlichen Welt und dem Stil. Die Handlung hatte zwischendurch kleine Längen, aber insgesamt fand ich es super spannend, Babel zu entdecken.
Bisher mein Lieblingsteil der Reihe 🥰
Dieser 3. Teil der Spiegelreisenden-Saga war wirklich berauschend! Die Arche Babel, die wir hier neu kennenlernen, hat mich vollkommen in ihren verrückten Bann gezogen. Ophelia taucht hier als Eulalia unter und versucht in eine sehr privilegierte und wichtige Gruppe aufgenommen zu werden, für die sie eine lange und harte Ausbildung absolvieren muss. Und das alles, um Thorns Spur aufzuspüren und ihm hoffentlich wieder begegnen zu können. Dieses Buch hat mich so fasziniert. Bisher mein liebster Teil der Reihe und einfach zu 100% spannend. Die Beschreibungen von Babel sind so eindrucksvoll, dass ich es alles wie im Film vor mir sehen konnte. Die Wendungen in der Geschichte waren packend, oft unerwartet, manchmal erschreckend und manchmal herzerweichend. Ophelia macht eine ganz spannende Entwicklung durch. Sie gelangt immer weiter zu ihrem eigenen Kern, lernt sich immer besser selbst kennen und verstehen. Ihre Zuneigung für Thorn wird greifbarer und sie schließt neue Freundschaften. Gleichzeitig muss sie durch eine sehr harte Zeit in Babel durchmachen und das auch noch ohne ihren Schal überstehen… Ich liebe diese Reihe einfach so, es ist mir wirklich eine große Freude, jetzt mit Band 4 zu beginnen. Und Band 3 bekommt 5 von 5 Sternen.

Tolle Fortsetzung
"Das Gedächtnis von Babel" hat mich besonders mit dem faszinierenden und interessanten Konzept der Arche Babel begeistert. Anfangs passiert noch nicht viel, aber die Geschichte nimmt dann doch noch an Fahrt auf. Ophelia tut mir wirklich leid, was sie alles durchmachen muss . Die Mysterien rund um die alte Welt, Gott und die Familiengeister finde ich unglaublich spannend. Jetzt bin ich umso gespannter auf Band 4!
📚 Inhalt Der dritte Band beginnt drei Jahre nach der Handlung im zweiten. Throne und Ophelia sind zwar verheiratet, doch leben sie getrennt und haben sich seit drei Jahren nicht gesehen. Ophelia nimmt nun ihr Schicksal selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach Thorne, der Wahrheit, der Geschichte der Familiengeister und nach Gott. Ihre Reise führt sie auf die Arche Babel. Babels Einwohnende sind argwöhnisch und gleichen durch ihr diszipliniertes Auftreten eher Robotern als Menschen. Schnell merkt Ophelia, dass hier Informationen wie Währung behandelt wird und Geheimnisse mehr wert sind als Diamanten. Sie wird Lehrling am Konservatorium der guten Familie, um an die Informationen heranzukommen, die sie benötigt. Doch bald merkt sie, in welche Gefahr sie sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben hat. 📖 Meinung Ich bedaure den abrupten Szenenwechsel vom Mondscheinpalast, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Gerne hätte ich mehr über ihn und seine Geheimnisse erfahren, doch Dabos entführt uns auf die nächste Arche, die auch einiges zu bieten hat. Durch den Wechsel der Arche lernen wir einen neuen Teil der Welt kennen, sowie den Eigenheiten der hiesigen Bewohnenden. Ophelia, die längst nicht mehr so schüchtern ist, wie wir sie kennen gelernt haben, muss sich erneut in eine neue Gesellschaft einfügen, doch dieses Mal ist sie ganz alleine. Sie muss sich selbst beweisen und durchschlagen und kann nicht auf Unterstützung von ihrer Familie hoffen. Ophelias Charakterentwicklung wird weiterhin sehr authentisch vorangetrieben, denn ihre Grundzüge und moralischen Ansichten sind noch dieselben. Sie bekommt lediglich neue Facetten dazu, was ich sehr schön finde. Auch ihre Beziehung zu Thorne vertieft sich, trotz der grossen Distanz die zwischen ihnen liegt. Erst in diesem Teil bekommt man den Eindruck, dass die beiden sich mit ihrer Situation arrangiert haben und sich ein gemeinsames Leben vorstellen können und auch dafür kämpfen. Glücklicherweise verzichtet Dabos auf kitschige Liebesgeschichten, dafür erhält die Ehe der beiden eine emotionale Tiefe, die mir viel besser gefällt. Im dritten Teil werden allerdings wenig Fragen beantwortet und viel mehr aufgeworfen. Dies trägt natürlich zu einem Teil zur Spannung bei. Aber ich muss zugeben, dass der dritte Teil für mich bisher der schwächste war. Ich habe den Eindruck, dass Teil eins und zwei sich in eine klare Richtung entwickelt haben und der dritte Teil wirkt für mich wie ein Querschläger. Es fühlt sich für mich fast wie eine neue Geschichte an, die mir besser als Spin-Off gefallen hätte. Irgendwie wird das Konzept der ersten beiden Teile fast vollständig über den Haufen geworfen und die ganze Geschichte entwickelt sich in eine komplett neue Richtung. Das finde ich wirklich ein wenig schade, aber trotzdem möchte ich die Geheimnisse der Archen erfahren und wissen, wie Ophelias Geschichte endet.
Nach dem großartigen zweiten Band empfand ich Das Gedächtnis von Babel als etwas schwächer. Wie schon im ersten Teil hatte auch dieser Band wieder seine Längen, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, nicht wirklich viel mehr über „Gott“ und die eigentliche Bedrohung erfahren zu haben. Dennoch hat mich die Entwicklung der Figuren sehr berührt. Ophelia wächst weiterhin über sich hinaus, und auch Thorn scheint langsam seine Mauern fallen zu lassen. Die beiden scheinen endlich – auf ihre ganz eigene, wunderbar eigenwillige Art – zueinander gefunden zu haben. Besonders ihre Bekenntnisse füreinander ließen mich mehrfach schmunzeln. Was mich nach wie vor begeistert, ist die Welt, die Christelle Dabos erschaffen hat. In diesem Band durfte ich eine neue Arche kennenlernen, die wieder mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Die Eigenheiten der Bewohner, ihre Gebote und Regeln – all das macht diese Welt unglaublich lebendig und faszinierend. Die Reihe bleibt für mich eine wunderschöne Lektüre zum Abschalten. Wer keine allzu große Portion Romantasy braucht, sondern sich einfach in eine zauberhafte, originelle Welt entführen lassen möchte, dem kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie alles in Band 4 zu Ende gehen wird.

Rezension zu das Gedächtnis von Babel (Band 3 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Von den bisherigen Bänden hat mir der dritte am wenigsten gefallen. Besonders die erste Hälfte hat mich sehr abgeschreckt: sie erinnerte stark an typische „College-Bücher“ mit Teenager-Drama, Mobbing und Machtspielchen – Themen, die ich persönlich nicht gerne lese. Trotzdem möchte ich betonen: es ist immer noch ein sehr gutes Buch. Das letzte Drittel hat mich nämlich wieder richtig begeistert. Hier war die Spannung zurück, wie ich sie aus den ersten beiden Büchern gewohnt war. Besonders gefreut hat mich, dass Thorn und Ophelia endlich zueinander gefunden haben – und das auf eine sehr natürliche, stimmige Weise, die perfekt in die Handlung passt. Eine kleine Enttäuschung war es für mich, dass viele alte Lieblingscharaktere nur in einzelnen Kapiteln erwähnt werden. Dafür sind aber neue Figuren hinzugekommen, die wieder sehr plausibel und nahbar geschrieben sind. Blasius und Ambrosius sind mir ans Herz gewachsen und selbst Mediana, die ich zuerst mit aller Inbrunst gehasst habe, hat mir später doch leid getan. Das zeigt, wie stark die Autorin auch in diesem Band wieder ihre Figuren zeichnet. Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass die Handlung überwiegend auf der Arche Babel spielt, welche wie Pol und Anima sehr liebevoll und detailverliebt gestaltet wurde. Die Kreativität von Christelle Dabos ist absolut bemerkenswert. Zum Schluss bleiben erneut einige Fragen offen, sodass die Spannung bleibt und man definitiv weiter lesen möchte.

Eine komplizierte Liebe in einer noch komplizierteren Welt
Band 3 von der Spiegelreisende Das Buch hat sich für mich mehr gezogen in vergleich zu den anderen. Dennoch ein super Buch, finde die ganze Welt so gut gemacht. Ich fand es sehr verwirrend mit ganzen katalogisieren, auslesen. Ebenso wie Frau Septima, kam teilweise gar nicht so mit 😅 Die Szenen mit Thorn sind irgendwie kalt aber doch so gefühlsvoll 💞 Habe beide irgendwie ins Herz geschlossen. Ich fand die Arche Babel bisher am verwirrendste von allen, mit den Automaten, die Verbote, die Kleiderordnung und die Rangordungen. Mal sehen wo ich als nächste mit Ophelia Hinreise 😅

Ein gelunger Zwischenteil mit neuen Geheimnissen und einer faszinierenden unbekannten Welt. Zur Geschichte: Ich hatte zunächst ein paar Bedenken, da die Geschichte erst ganze drei Jahre später wiedereinsetzt, aber man spürt den Zeitsprung so gut wie gar nicht und ist gleich wieder in der Geschichte drin. Hinsichtlich der Weltgestaltung und der Fantasyelemente ist es immer noch ein absolutes Meisterwerk - faszinierend, originell und mitreißend! Wir lernen in diesem Teil eine "neue Welt" kennen, in der sich der Großteil der Geschichte abspielt: die Arche Babel. Natürlich gibt es wieder einiges zu bestaunen, da die Autorin Babel wie gewohnt detailliert und sehr bildlich beschreibt. Für mich ist Babel die bisher skurilste Arche und auch Ophelia muss sich erst an die seltsamen und emotionslosen Bewohner/innen gewöhnen. Auf jeden Fall lernen wir viele neue Charaktere mit neuen besonderen Fähigkeiten und Gaben kennen und erfahren von neuen eigentümlichen Sitten und Lebensweisen. Ich finde es immer wahnsinnig faszinierend, in eine neue Welt einzutauchen. In diesem Teil lernen wir auch Viktoria, die Tochter von Berenilde und Faruk kennen. Einige Kapitel sind aus ihrer Sicht geschrieben, sodass wie als Leser/innen auch Einblicke in die Geschehnisse auf Pol erhalten und unserer vertrauten Welt nicht ganz den Rücken kehren müssen. Die kindliche Sichtweise ist der Autorin ausgesprochen gut gelungen und war wirklich eine neue, interessante Erfahrung. Es ist faszinierend, die Welt mal durch die Augen eines Kindes zu betrachten. Spannungstechnisch ist es meines Erachtens bisher der trägste Band der Reihe. Die Geschichte ist insgesamt einfach ruhiger und weniger actionreich und aufregend als in den vorangehenden Teilen. Ich persönlich fand das aber überhaupt nicht schlecht, der dritte Band ist zwar vielleicht nicht so mitreißend wie seine Vorgänger, hat dafür aber andere Qualitäten. Es gibt mehr Emotionen und Gefühl und die Geschichte hat mich mehr berührt. Außerdem steht Ophelia's Charakterentwicklung mehr im Zentrum, was ich sehr interessant fand. Die Spannung bleibt relativ konstant auf einem Level. Es ist keinesfalls langweilig, aber eben auch nicht richtig packend und fesselnd. Dennoch gibt es wieder neue Geheimnisse und Intrigen und auch einige unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Gerade gegen Ende des Buches haben mich die Entwicklungen sehr überrascht und waren meiner Meinung nach auch nicht vorhersehbar. Am Ende erreicht die Spannung auf jeden Fall ihren Höhepunkt und einige schockierende Umstände werden gelüftet, wodurch wir dem großen Geheimnis immer näher kommen. Wir erfahren immer mehr Details zu Gott, dem Riss und der Teilung der Welt in Archen. Wie immer kann man als Leser/in schön mit Ophelia miträtseln und eigene Vermutungen anstellen. Das Ende ist offen gestaltet und enthält wieder einen Cliffhanger, der die Neugierde schürt und die Vorfreude auf den finalen Band steigert. Wie in den ersten beiden Bänden sind alle Plot Twists und der Handlungsverlauf logisch und in sich schlüssig. Am Ende kann man alles verstehen und nachvollziehen. Es gibt keinerlei Unstimmigkeiten im Fantasy-Konstrukt. Ein Detail, das mir noch besonders gut gefallen hat, ist die Karte zu Beginn des Buches und auch die Aufschlüsselung der Familiengeister mit ihrer zugehörigen Arche und ihrer Funktion/ Bestimmung fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Zu den Charakteren: Die Geschichte wird wieder größtenteils aus Ophelia's Perspektive erzählt, zusätzlich gibt es nun aber auch ein paar Kapitel aus Viktoria's Sicht, was die Geschichte abwechslungsreich gestaltet. Es ermöglicht den Leser/innen, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, in Babel und in Pol. Beide Sichtweisen werden in der dritten Person erzählt. Ophelia entwickelt sich weiter und wächst an ihren neuen Herausforderungen. Sie ist erstmals ganz auf sich allein gestellt und das Leben in Babel ist für sie wirklich eine Zerreißprobe, aber sie meistert diese neue Situation überraschend gut. Die letzten Jahre ihres Lebens haben sie stärker und reifer werden lassen. Sie lernt viel über sich selbst und ihre Vergangenheit und wächst über sich hinaus. Natürlich ist sie dabei auch gewohnt tollpatschig. Je mehr ich hinter Thorn's harte und kalte Fassade blicken kann, desto mehr wächst er mir ans Herz. Einerseits ist es wunderschön zu beobachten, wie die beiden miteinander umgehen, aber andererseits ist es auch echt anstrengend. Manchmal würde ich die beiden am liebsten durchschütteln, damit sie endlich einfach mal miteinander reden. Kommunikation gibt es zwischen den beiden wirklich so gut wie gar nicht. Romantik ist in diesem Buch kaum vorhanden, aber irgendwie braucht die Geschichte von Thorn und Ophelia diese auch gar nicht, um die Gefühle der beiden füreinander echt erscheinen zu lassen. Die Liebesgeschichte der beiden wirkt auch ohne Kitsch und Klischees glaubwürdig. Ansonsten gibt es natürlich wieder einige neue skurile und eigenwillige Charaktere, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Manche sind herzallerliebst und manche absolut verabscheuenswert. Unsere geliebten altbekannten Charaktere treten in diesem Teil nur wenig auf, aber ich hoffe, dass sie im finalen Teil wieder mehr mitmischen werden. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist wie in den vorangehenden Bänden auch etwas gehoben, dabei aber angenehm und flüssig zu lesen. Die Autorin schreibt wortgewaltig und sehr bildlich und anschaulich. Wie immer bindet sie kleine bezaubernde und originelle Details in die Geschichte ein. Fazit: Insgesamt ist es ein gelungener Zwischenteil, der zwar nicht ganz so viel Spannung bereithält wie seine Vorgänger, dafür aber mehr Raum für Charakterentwicklungen und Gefühl lässt, was ich sehr schön fand. 4/ 5 Sterne ⭐️
Nachdem ich Band 1 erst etwas holprig fand, Band 2 dann aber zunehmend besser, hat Band 3 mich jetzt total gefesselt. Ich fand es wirklich richtig gut! Die ganze Handlung war spannend und das Ende lässt einen auf jeden Fall mit Vorfreude Band 4 entgegen sehen. Auch Thorn und Ophelia wachsen mir von Band zu Band mehr ans Herz und den Schreibstil fand ich jetzt gar nicht mehr holprig.

Mixed Feelings
Dieser Band geht in eine ganz andere Richtung als die ersten beiden. Das ist nicht unbedingt schlecht aufzufassen, aber ich weiß in diesem Fall nicht ganz was ich darüber denken soll. Ich finde die Geschichte aufjedenfall spannend, teilweise aber auch sehr wirr. Mir hat Ophelia in diesem Band aber definitiv sehr gut gefallen und sie ist eine tolle Protagonistin. Zusätzlich gab es in diesem Band noch viele neue und interessante Charaktere, die aber vermutlich keine große Rolle in der weiteren Story spielen werden.
Ein aufwühlender und mitreißender dritter Teil
Im dritten Teil gab es erneut einen Ortswechsel. Die neue Arche ist mit ihrer Atmosphäre von Anfang an sehr interessant aber auch sehr mysteriös. Manche Dinge und Leute dort sind noch gruseliger als alles in den vorherigen Teilen und die Verwirrung über Ophelias aktuelle Situation steigt bei mir immer mehr an. Der Zeitsprung in diesem Teil hat mich am Anfang gar nicht so sehr rausgerissen wie ich es erwartet hätte, da das normalerweise zwischen Buchteilen nicht mein Fall ist. Die Wut die man auf bestimmte Personen hat wird immer größer, aber man lernt auch neue Charaktere kennen die Liebenswert sind. Ich mochte Ophelias reise sehr gerne und es war spannend alles mit ihr gemeinsam kennenzulernen und neue Dinge herauszufinden. Zu Ende hin wurde es immer spannender und einige Fragen die sich im Laufe der Reihe ergeben haben konnten aufgedeckt werden, jedoch ergaben sich viele neue und es wurde immer komplizierter. Sehr kompliziert. Auch dieser Teil hat wieder spaß gemacht zu lesen, auch wenn ich ihn etwas schlechter in Erinnerung habe als den zweiten Teil. Wenn du ein Fazit und eine Empfehlung zu der gesamten Reihe (ohne Spoiler) von mir haben möchtest, schau dir einfach den letzen Abschnitt in der Rezension zum letzten Buch (das rote) an.
Der 3. Teil der Spiegelreisende führt uns nach einem Zeitsprung von fast 3 Jahren auf die Arche Babel. Ophelia hat seitdem nichts mehr von ihrem Ehemann Thorn gehört und lebt ein trostloses Leben auf ihrer Heimatarche Anima. Nur ihre Patentante- und Onkel unterstützen sie ihm geheimen. Zusammen mit ihren alten Freunden vom Pol kann sie diesem Dasein fliehen und begibt sich zum ersten Mal alleine auf die Suche nach Thorn, der Vergangenheit der Familiengeister und wer „Gott“ ist. Doch Letzteres ist ein nicht zu unterschätzender Feind … Babel ist so anders als Anima und der Pol. Das exotische Setting gibt einen neuen Weg frei. Gefallen hat mir, dass Ophelia endlich eigene Entscheidungen treffen muss und sich langsam zu einer starken Persönlichkeit mausert. Klare Leseempfehlung und ich bin jetzt schon mit einem lachenden und einen weinenden Auge auf das Finale gespannt.

“Die Wahrheit, die einzige Wahrheit war, dass sie feige gewesen war.”
Diese Reihe begeistert mich immer mehr. Auch dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Wobei man sagen muss das es etwas schwächer als der zweite Band ist. Dennoch hat das Buch aber der zweiten Hälfte so sehr an Fahrt aufgenommen das ich wirklich nicht aufhören konnte weiter zu lesen. Ophelia entwickelt sich in diesem Buch so sehr weiter, ihr dabei zuzusehen hat mich besonders beeindruckt. Meine Güte ich liebe diese Reihe.
Spannende Welt, spannende Beziehung
Im dritten Band ist Ophelia das erste Mal wirklich auf sich selbst zurückgeworfen und sie widmet sich der Aufgabe so beherzt und störrisch, wie mit allen Aufgaben. Mir persönlich haben die zahlreichen (persönlichen) Verflechtungen mit anderen Charakteren ein wenig gefehlt, die in den anderen Bänden mehr im Mittelpunkt standen, Ophelia war ziemlich lange ziemlich isoliert. Auf der Hälfte des Buches nimmt das aber wieder mehr an Fahrt auf und zu dem Zeitpunkt habe ich das Buch fast noch schneller verschlungen als die anderen bisher. Der Plot bleibt immer noch gut, nicht vorhersehbar und trotzdem organisch. Ich kann es kaum erwarten, was es mit den Echos auf sich hat. Und wie es mit Thorn und Ophelia weitergeht, die ja ihr ganz eigenes Tempo anschlagen (and I love it!)
Dieses vermaledeite Buch hört einfach mitten im Satz auf 😮💨 wie oft kann das Wort vermaledeit bitte vorkommen 😂 aber genau dass hat mir sehr gut gefallen 😂😂 ich liebe dieses Buch, ich liebe diese Reihe & ich würde so gerne noch mehr über die Schule erfahren 😍 Tatsächlich hatte ich zu Mitte hin teilweise Sorge diesen Teil nicht zu mögen, da Ophelia eine wirklich ,wirklich lange & anstrengend vermaledeite Phase der Selbstfindung & Zweifel hatte & ich sie manchmal aus dem Buch rausziehen wollte um sie zu schütteln 🙈🙈 Was soll ich sagen, diese Reihe wird einer meiner Lebenshighlights 🫶🏻 habe wirklich Angst den letzten Band zu lesen, will nicht dass es endet 🙈

Man kennt das ja: Man liest ein Buch, in diesem Fall eine Reihe, und ist einfach so unfassbar begeistert, dass man am liebsten sein ganzes Umfeld zwingen würde, die Bücher auch zu lesen. Am besten sofort. Am besten vorgestern. Mir geht es gerade mit der französischen Fantasy Reihe "Die Spiegelreisende" so. Wie gut, dass ich sie im Rahmen eines Buddyreads schmökere, so steht mir immer ein unmittelbarer Kontakt zum Fangirlen zur Verfügung
Immernoch großartig
Im dritten Teil bekommt man nochmal ganz neue Eindrücke von der Welt und einige Fragezeichen werden aus dem Weg geräumt. Ich liebe einfach dieses worldbuilding. Und Ophelia und Thorn. In meinem Kopf sieht er aber auch aus wie Alexander Ludwig. Jedenfalls, inhaltlich minimal schwächer als der 2. Teil, aber immernoch großartig und spannend, mit tollen neuen (und alten) Charakteren. Eine meiner absoluten Lieblingsreihen.
Ophelia’s Reise geht weiter
Im Vergleich zu den beiden Bänden davor, fand ich diesen hier nicht so stark, was vielleicht auch daran liegt, dass ich nicht so ein Academia Fan bin. Es immer wieder kleine Längen und trotz der Wendungen und Enthüllungen hatte ich am Ende nicht das Gefühl, dass so viel passiert wäre. Meine Theorie: 1 und 2 gehören zusammen und 3 und 4. Das heißt, wir hatten hier ein paar Erläuterungen und jede Menge vorshadowing für den letzten Band, damit der ein rasanter Knüller wird. Der Romance Anteil war sehr gering, dafür um so schönere zu lesen. Ich liebe einfach den Schreibstil, der nicht nur die Welt, sondern auch die Charaktere so lebendig macht. Immer noch eine riesige Empfehlung an alle!
Man kennt das ja: Man liest ein Buch, in diesem Fall eine Reihe, und ist einfach so unfassbar begeistert, dass man am liebsten sein ganzes Umfeld zwingen würde, die Bücher auch zu lesen. Am besten sofort. Am besten vorgestern. Mir geht es gerade mit der französischen Fantasy Reihe "Die Spiegelreisende" so. Wie gut, dass ich sie im Rahmen eines Buddyreads schmökere, so steht mir immer ein unmittelbarer Kontakt zum Fangirlen zur Verfügung
Neue Lieblinhsreihe
Ich liebe liebe liebe diese wundervolle Welt, die Christelle Dabos mit diesen Büchern erschaffen hat! Nachdem wir Buch ein und zwei vor allem auf den Archen Anima und dem Pol verbracht haben, könnten wir nun mit Buch drei in eine völlig neue Welt auf Babel entdecken! Zu Beginn musste ich mit den vielen neuen Infos zur Gesellschaft von Babel und den vielen unbekannten Begriffen zurecht kommen, aber dann hat es so viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Tausende Twists und ununterbrochene Spannung haben dieses Buch unterhaltsam und gleichzeitig so unvorhersehbar gemacht! Die vielen Charaktere sind alle schrullig und vielschichtig, unsere beiden Hauptcharaktere habe ich inzwischen wirklich sehr ins Herz geschlossen. Christelle Dabos wechselt teilweise auch die Perspektive der Erzählung, was dem Leser das Gefühl gibt mehr zu wissen als die Heldin des Romans! Ich freue mich total auf Teil 4, gleichzeitig bin ich traurig, dass diese Reihe dann vorbei sein wird.
Sprecherin: Finde ich super. Ich mag sie und sie gibt jeden Charakter eine gute eigene Stimme. Sie spricht auch die vorherigen Bände. Man sollte auf jeden Fall die zwei anderen Teile kennen. Man knüpft circa 2 Jahre nach dem Ende von Band 2 an. Ich mag auch die neue Perspektive die dazu gekommen ist. Seid gespannt. Thorne war tatsächlich derjenige für den ich ihn hier gehalten habe. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger.
Durchwachsen,aber dennoch super!
Was für ein Buch wieder. Diese Reihe fasziniert mich einfach. Der Schreibstil ist sonderbar,anders als das was man sonst so kennt,führt aber astrein durch das Buch und hält die Spannung konstant. Es gab Längen,die sich schon irgendwie zäh gezogen haben,blieb bei der Entwicklung der Geschichte aber gar nicht aus. Dieser Abschnitt war wichtig,um den Rest verstehen zu können und das Ende hatte es in sich. Ein wirklich fieser Cliffhanger,aber sovieles was man vorher durch die Hinweise gar nicht erkannt hatte. Hier herrschte genau die richtige Mischung aus Aufklärung und Verwirrung. Grandios!

Dieser gelungene Band 3 der Spiegelreisenden-Saga ist absolut empfehlenswert.
Wie auch die beiden ersten Bände, absolut sensationell. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und liebenswert. Ophelia mit ihrer Tollpatschigkeit und Throne mit seiner eher unterkühlten Art und Weise habe ich bereits in Band 1 ins Herz geschlossen. Dazu der sehr bildhafte Schreibstil von Christelle Dabos. Einfach eine fantastische Welt!

Vorsicht: Einmal angefangen, lässt sich das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen!
Dieses Buch war für mich der Inbegriff von “Jetzt lese ich aber wirklich nur noch e i n Kapitel und dann ist Schluss”, ehe ich mich plötzlich 100 Seiten später wiederfand - immer noch mit dem Buch in der Hand, immer noch lesend und völlig versunken in die Geschichte. Grund hierfür war, dass wir einen neuen Ort der Welt kennenlernen, die Christelle Dabos erschaffen hat. Obwohl es in den vorherigen Bänden schon anklingt, dass es sich um eine wahrlich große Welt handelt, ist es mir in diesem Band erst so richtig bewusst geworden. Auch die Komplexität der Welt ist mir hier nochmal vor Augen geführt worden, was hauptsächlich damit zusammenhängt, dass wir nun immer mehr Puzzleteile erhalten, die nach und nach ein klareres Bild der Vergangenheit, der Ursache des Risses und auch von Gott und dem Anderen offenbaren. Es ist wirklich wie ein Puzzle, das es zu lösen gilt und das Ophelia und Thorn beharrlich versuchen zusammenzusetzen. Allein dadurch, dass sie - und auch wir als Lesende - stets nur ein kleines Teil davon erhalten, steigt die Spannung enorm, denn natürlich möchte man herausfinden, wie alles genau zusammenhängt. Der detaillierte Schreibstil der Autorin tut dabei sein übriges, denn er schafft ein eher langsameres Erzähltempo, wodurch ich nur noch mehr darauf erpicht war schnell weiterzulesen. Ein weiterer Grund, warum ich das Buch nur schwer aus der Hand legen wollte, war außerdem noch die Vielseitigkeit der Figuren, die sich nicht nur auf charakterlicher Ebene zeigt, sondern auch in deren Fähigkeiten, die so unterschiedlich wie faszinierend sind. Besonders Faruks Tochter, die in diesem Band eine große Rolle einnimmt, hat mein Interesse geweckt, weshalb ich ganz erpicht darauf bin zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Ich bin sehr gespannt darauf zu erfahren, welches Ende die Reihe nimmt (bitte lass’ es ein gutes, würdiges Ende sein!), welche Enthüllungen uns noch erwarten und wie sich sowohl Ophelia selbst weiterentwickelt - obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits eine beachtliche Entwicklung gemacht hat, wenn man an Band 1 zurückdenkt - als auch ihre Beziehung zu ihrem Mann.

Enttäuscht...
nachdem mich die letzten beiden Bücher so gefesselt und mitgerissen haben, war ich sehr enttäuscht von der Geschichte in Babel. Es zieht sich unheimlich. Wirkliche Spannung kommt erst ab Seite 400 auf. Alles in allem ist die "Welt von Babel" einfach nichts sagend und viel zu streng. Ich hoffe sehr, dass mich der nächste Band wieder umhaut, damit ich diese wunderbare Geschichte nicht mit einem schlechten Gefühl abschließen muss.

Wie die Protagonistin werden auch die Bücher erwachsener
Fast drei Jahre ist es her, seit Ophelia den Pol und damit auch Thorn verlassen hat. Doch als ihre Freunde vom Pol Kontakt zu ihr aufnehmen, begibt sie sich auf die Arche Babel. Eine Arche bevölkert von robotergleichen Bewohnern und kontrolliert von strengen Regeln. Als sie auf ihrer Suche nach mehr Informationen über Gott plötzlich auf eine Leiche stößt, wird Ophelia bewusst, dass sie immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen vordringt. Nachdem die ersten beiden Bände hauptsächlich auf der Arche Pol gespielt haben, lernen wir im dritten Band mit Babel einen neuen Teil der Welt kennen. Diese setzt Schwerpunkte sowohl auf wissenschaftlichen Fortschritt als auch auf strikte (politische) Regeln. Dadurch hatte das Buch direkt einen ernsteren Grundton als die beiden vorherigen Bücher der Reihe. Er ist erwachsener, so wie Ophelia erwachsener geworden ist. Der Schreibstil bleibt dennoch flüssig und, der Zielgruppe angepasst, leicht verständlich. Bereits von der ersten Seite an gibt es eine gewisse Grundspannung, die sich durch das gesamte Buch zieht und mit dem Fortlauf der Handlung immer weiter steigert. Dazu haben auch einige kleinere und größere Plottwists beigetragen, welche ich jedoch bereits vorausgesehen oder zumindest erahnt hatte. Besonders für jüngere Leser haben diese aber wahrscheinlich einen größeren Überraschungseffekt. Zusammen mit Ophelia tauchen wir tiefer in die Geschichte ihrer Welt ein. Dadurch kommt der Fantasyanteil der Reihe mehr zum Tragen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Die Beziehung zwischen Thorn und Ophelia tritt dadurch etwas in den Hintergrund, entwickelt sich aber dennoch im Laufe der Handlung weiter, ohne zu dominant zu sein. Insgesamt war der dritte Band doch sehr anders als die beiden vorherigen, da er wesentlich ernster und die Handlung bedeutungsvoller war. Daher konnte mich dieses Buch bis jetzt am meisten überzeugen.

Der dritte Teil ist ENDLICH Fantasy! Spannend erzählt, Plot gut durchdacht. Die letzten 40 Seiten bringen einiges zusammen, das vorher einzeln stand.
Der dritte Teil der Spiegelreisenden ist ENDLICH FANTASY! Ophelia reist nach Babel und begibt sich dort unter falschem Namen zur Guten Familie um sichdort in einer Art Internat ausbilden zu lassen. Sie lernt spannende Personen kennen und erlebt einige Abenteuer, aber auch Feindseligkeit. Die Gedanken und Handlungen von Ophelia sind nicht immer nachvollziehbar. Teils Verhält sie sich sehr naiv, dann wiederum sehr abgeklärt. Auch ihre Einstellung gegenüber Thorn verändert sich. Insgesamt freue ich mich sehr, dass dieser Teil mehr Fantasy geliefert hat und zum Ende einiges zusammen gebracht wurde. Gespannt auf Band 4
Wenn ich einer Autorin die Schuld daran geben müsste, warum ich meine Messlatte für Fantasy Romane mittlerweile extrem hoch gelegt habe, dann wäre es wohl Christelle Dabos. Seit Anfang des Jahres verzaubert sie mich nun schon mit ihrer Spiegelreisenden Tetralogie, ihrem Schreibstil, den Charakteren und ihrer nicht enden wollenden und beeindruckenden Fantasie. Nun ist endlich der dritte und vorletzte Teil um Ophelia und Thorn erschienen und ich kann euch jetzt schon sagen, dass mir der Abschied jedes Mal schwerer fällt. Fast drei Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Ophelia mit ihrer Familie vom Pol auf ihre Heimatarche Anima zurückgekehrt ist. Ihre damalige Begegnung mit Gott erwähnt sie mit keiner Silbe und auch von ihrem Ehemann Thorn hat sie seitdem nichts mehr gehört. Die Tage auf Anima verbringt sie meist antriebslos in ihrem Zimmer, nur ein einziges Mal hat sie ihr geliebtes Museum betreten um festzustellen, dass dort die meisten Exponate aufgrund einer neuen Zensur entfernt wurden. Ihre Familie ist zwar bemüht, sie nicht in ihrer Einsamkeit versinken zu lassen, aber egal was sie anstellen, Ophelia zeigt kein Interesse an irgendwelchen Vorschlägen – bis ihr Großonkel ihr eine alte Postkarte zuspielt, die sie mit ungelösten Fragen auf Babel aufmerksam macht. Von da an hat sie nur ein Ziel: Sie muss dieser Arche unbedingt einen Besuch abstatten. Nur leider sitzt sie fest, denn die Doyennen behalten Ophelia sehr gut im Auge und werden sie unter keinen Umständen unbeaufsichtigt reisen lassen. Und genau da taucht plötzlich Archibald auf und ermöglicht ihr die Flucht. Aber Babel und sein Archiv, so muss Ophelia auf sich allein gestellt feststellen, bergen eigene Regeln, Gesetzte und Gefahren. Ich war Berenildes Page, Faruks Spielzeug und Baron Melchior Beute. Ich werde mich bestimmt nicht von ein paar schlechten Schwerzen einschüchtern lassen. (Seite 125) Wo soll ich anfangen? Wo soll ich hin mit meinem aufgestauten Lob und meiner überschwänglichen Freude, Teil dieser Reihe zu sein? Ich muss zugeben, dass ich wirklich sehr viel über das Jahr verteilt lese. Bis dato sind 2019 schon weit über 100 Bücher zusammengekommen, wovon mir aber höchstens 20 länger im Gedächtnis geblieben sind. Es wird immer seltener, dass Autoren mich noch überraschen können, sei es nun inhaltlich, sprachlich oder durch irgendwelche noch nie dagewesenen Charaktere – aber in all diesen Punkten hat Christelle Dabos bei mir genau ins Schwarze getroffen. Jedes Mal, wenn ich die neue Fortsetzung von ihr in die Hand nehme, kann ich nur staunen, welches Talent ihrem Kopf und ihren Händen innewohnt. Sie weiß, wie man Charaktere interessant gestaltet, weiß, wie Welten im Kopf Wirklichkeit werden und für all das und noch viel mehr, kann man einfach nur den imaginären Hut von ihr ziehen. Durch den doch eher erstaunlich langen Zeitsprung zwischen Band 2 und Band 3, hat die Autorin ihren Charakteren die Möglichkeit gegeben zu reifen. Archibald hat nach seiner Trennung von Gespinst eine neue Familienkraft entwickelt, die Ophelia nun hilft, unbemerkt von ihrer Arche zu entkommen. Ophelia selbst wirkt selbstbewusster und sortierter, auch wenn ihr alte Wesenszüge bis kurz vor Schluss noch oft dazwischenfunken. Selbst Berenildes Tochter Viktoria hat Fähigkeiten entwickelt, die immer wieder kurz eingeblendet werden, nur Thorn scheint irgendwie der Alte geblieben zu sein, auch wenn man natürlich merkt, dass es auch unter seiner Oberfläche heftig knackt und knistert. Sie alle Wiederzutreffen hat mich einfach nur wohlig aufseufzen lassen. Längst sind diese Personen keine platten schwarz-weiß Protagonisten mehr, sondern so etwas wie alte Freunde geworden. Und auch wenn diesmal leider ein paar von ihnen zu kurz gekommen sind, hoffe ich, dass der abschließende Band mindestens 700 Seiten haben wird, um alle in eine letzte Umarmung zu ziehen, um sich gebührend von diesen verabschieden zu können – wobei ich dieses Farewell schon jetzt ungemein fürchte.
Sprachlos trifft es nicht ganz… Dieses Buch hat mich zutiefst verwirrt und berührt. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich es in Worte fassen soll. Zu Anfang war ich mächtig enttäuscht, dass fast 3 Jahre vergangen sind, bis sich was tut und vor allem Ophelia was tut. Ihre Mutter konnte ich ja noch nie leiden, umso cooler finde ich ihren Onkel und ihre Tante, denn sie sind es, die Ophelia am Leben erhalten, sozusagen. Babel hat mich da schon mehr überrascht, allerdings auch nicht wirklich positiv. Wie man im Klappentext schon erahnt, wird es zum Drahtseilakt für uns und Ophelia. Schmerzhaft, sowohl physisch als auch psychisch. Ob wir Thorn dort wiederfinden und es ein Happy End gibt? Ich bin jedenfalls mächtig sauer, dass es diesmal MITTEN im Satz aufhört. Immer dann, wenn es besonders spannend und emotional wird. Die Details, die sich in diesem Buch verstecken, sind wieder der Burner und ich konnte mich tatsächlich nicht mehr losreißen. Die Geschichte hat mich tatsächlich mehr berührt als die ersten beiden Teile, und das soll was heißen. Diesmal wird es wirklich gefährlich und das hat mich tatsächlich wirklich begeistert! So bildgewaltig und detailliert waren zwar auch die ersten beiden Teile, jedoch fügt sich in diesem Buch so viel zusammen, dass man langsam versteht und daher noch mehr auf den letzten Band hibbelt. Mein Fazit: Nicht nur genauso lesenswert wie die ersten Teile, sondern um einiges gewaltiger und detaillierter, was der Geschichte keinen Abbruch tut, denn sie sind wichtig. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und bin mehr als begeistert vom 3. Teil der Geschichte…
Für mich bisher der beste Band der Reihe. Nachdem Band 2 mir fast ein bisschen zu sehr murder mystery war, hat dieses Buch wirklich wieder alles, was ich mir von der Reihe erhofft habe. Eine interessante „Welt“, ein bisschen Magie, Rätsel die aufgelöst werden, neue Fragen, die hinzukommen. Die Liebesgeschichte nimmt einen interessanten Verlauf. Es gibt ein bisschen Akademie Feeling – andere interessante Figuren. Die Hauptfigur bleibt sich ihrer treu. Sie ist stark, obwohl sie einige eklatante Schwächen hat, sie verändert sich und bleibt dabei authentisch. Sie ist emotional, lässt sich aber nicht brechen. Kämpft für das was ihr wichtig ist, und für die, die sie liebt. Stilistisch ist das Buch ebenfalls ein Unikat. Es wirkt immer noch ein bisschen träumerisch, ein bisschen märchenhaft distanziert, bleibt den Figuren aber nah. Es ist – naja – es ist wie ein Märchen für Erwachsene. Ich mag es wirklich wirklich sehr. Und obwohl es ein dritter Band ist (von Vieren) wirkt es an keiner Stelle wie ein Füll-Buch – sondern es hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Ich bin einerseits gespannt wie die Autorin all die Fäden im letzten Band zusammenbringen und auflösen wird. Und andererseits kann ich gar nicht glauben, dass es dann zu Ende sein soll.

Ich liebe diese ganze Buchreihe so doll. Und ich liebe es, dass Ophelia keine "normale Heldin" ist. Sie ist nicht mutig und hat vor nichts Angst. Sie ist tollpatschig, eher schüchtern und zurückhaltend, was ich sehr an ihr mochte, weil sie mich an mich selbst erinnert hat. Trotzdem kämpft sich Ophelia irgendwie durch und vor allem in diesem Buch sieht man ihre Charakterentwicklung. Nur ein bisschen schade finde ich, dass zwischen Teil 2 und Teil 3 3 Jahre vergangen sind.
INHALT: Auch der dritte Band der Spiegelreisenden-Saga hält allerlei Abenteuer für Ophelia bereit. Ich musste mich oft fragen, in was für einen Schlamassel sie nun wieder hinein geraten ist. Nach dem Ende des zweiten Bandes hätte ich nicht erwartet, dass die Geschichte in diese Richtung weitergeht. Ophelia hat Thorn schon drei Jahre nicht gesehen und fristet ein langweiliges Dasein auf ihrer Heimatarche. Nach den Vorfällen am Pol ist sie einfach nicht mehr Dieselbe und scheint nicht mehr so recht nach Anima zu passen. Deshalb muss sie erneut zu einer anderen Arche reisen, um Thorn zu finden und mehr über Gott herauszufinden. Allerdings ist die Arche Babel alles andere als einfach zu bewältigen - sie wird ein Lehrling an der Universität für die sogenannten Virtuosen und muss nicht nur ihre Fähigkeiten als Leserin dabei unter Beweis stellen. Es passieren immer mehr mysteriöse Vorfälle, die für Ophelia kein Zufall sein können. Bei ihren Ermittlungen trifft sie nicht nur auf neue Freunde, hartnäckige Widersache wie den Ohne-Furcht-und-beinah-ohne-Tadel, sondern schlussendlich auch auf alte Bekannte. Am Anfang fehlt der Handlung zunächst die Spannung, welche nach dem ersten Viertel dann aber wieder an Fahrt aufnimmt. Am Ende möchte man einfach nur wissen, ob für Ophelia endlich alles gut wird. Doch das dürft ihr selbst lesen. "Zu eurer Information, junge Dame, Frieden ist lediglich eine Vision. Es gab und wird stets Konflikte geben, welche Gestalt sie auch immer annehmen." - "Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos, S. 177 - SCHREIBSTIL: Der Schreibstil der Spiegelreisenden-Saga ist so wunderschön, dass es mir völlig egal ist, wenn die Handlung mal etwas dahinplätschert. Ich finde einfach, dass das Niveau des Schreibens sehr hoch ist. Der Stil hat eine hohe Vielfältigkeit und ist so bildhaft, dass man tief in die Geschichte eintauchen kann. Viel bleibt hier nicht zu sagen, ich habe in den vorhergehenden Rezensionen denke ich schon genug von Dabos Schreibe geschwärmt. Für mich grenzt es sich einfach von dem Einheitsbrei des Genres ab. FAZIT: Für mich sind diese Bücher einfach Meisterwerke. Sie sind in meinem Lieblingsregalfach gelandet. Der dritte Band hat mich wieder vollends überzeugt. Ich kann nicht glauben, dass der nächste Band schon der Abschluss der Reihe sein soll. :( Der dritte Band wartete wie immer mit sprachlicher Finesse und einer spannenden und manchmal verwirrenden Handlung auf. Ich vergleiche die Bücher immer gern mit den bekannten japanischen Filmen des Studios Ghibli. Der dritte Band bringt neben Spannung und ausgefeilter Sprache wieder meine lieb gewonnenen skurrilen Charaktere mit. Nach dem etwas schwächeren zweiten Band für mich wieder ein Volltreffer. Klare Leseempfehlung!
Babel: Wo ist Thorn und was ist mit Gott?
Ophelias heimliche Reise nach Babel auf der Suche nach Thorn ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Als "Schülerin" der Guten Familie muss sie ihr Fähigkeiten als Leserin beweisen, sich gegen Mitschüler durchsetzen und Leid erdulden. Gleichzeitig deckt sie Geheimnisse rund um Gott auf und gibt trotzdem nie auf. Insgesamt eine gute Fortsetzung. Es bringt die Handlung nicht sehr stark voran aber gibt einen interessanten Einblick in einen Teil dieser Welt.
Fast drei Jahre trennt Ophelia und Thorn voneinander. Ophelia die unter Aufsicht der Doyennen steht und mit der Ungewissheit über ihren Ehemann leben muss. Bis zu dem Tag an dem sie heimlich eine Postkarte erreicht und eine erste Spur von Thorn in sich trägt. Also macht sie sich heimlich auf zur Arche Babel. Mit Bewohnern die sich streng an ihre selbst auferlegten Regeln halten. Sie trifft auf neue Probleme und neue Feinde. Und viel mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten. Dieses Mal muss ich gestehen verteile Ich weniger Sterne. Nach wie vor habe ich mit Spannung Ophelias Abenteuer verfolgt. Und auch hier hat es liebevoll geformte Charaktere gegeben. Doch die Handlung war komplex, vielleicht sogar etwas zu überladen. Ein Ereignis folgte auf das nächste, wirkte unfertig und doch ging die Handlung unerbittlich weiter. Und auch wenn die Nebenhandlung Archi, Berenilde, Roseline und all die anderen ein wenig mit eingeschlossen hat, habe ich die vertraute Umgebung doch etwas vermisst. Ich hoffe dass sie ib Teil 4 wieder aufeinander treffen und etwas vom gewohnten Charme zurückkehrt. Denn das fehlte mir doch etwas Immernoch gespannt wie das große Abenteuer enden wird, widme ich mich jetzt dem 4. Teil.😊
Viel zu langatmig, beinahe überflüssig
Ehrlich gesagt hat mir dieser Band fast die Lust an der gesamten Reihe verdorben . Ich empfand ihn als extrem langatmig ubd langweilig, es ist gefühlt nichts passiert und es gab, außer auf den ersten und letzten Seiten, kaum eine Entwicklung der Charaktere. Ich hoffe, der letzte Teil wird wieder deutlich besser und kann das Ruder herum reißen





















































