Die Privilegierten

Die Privilegierten

Hardcover
3.38

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Hätte nicht alles gut werden müssen? Der neue Roman von Thomas von Steinaecker über die verpassten Chancen einer Generation

In Norwegen beginnt der Winter. Der erste seit vielen Jahren. In einer abgelegenen Hütte muss sich Bastian eingestehen, dass er zu alt ist, um dort zu überleben. Anstatt zur weit entfernten Siedlung aufzubrechen, beginnt er sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Mit seiner Kindheit in den 90ern zwischen Star Wars, Magnum-Eis und Lichterketten gegen Rechts. Der Herausforderung als junger Vater, Familie, Karriere und eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Und mit den Jahren in der geschützten Wohnsiedlung in der Nähe Münchens, in denen die Welt immer bedrohlicher wurde. In seinem neuen Roman blickt Thomas von Steinaecker virtuos aus einer nahen Zukunft zurück auf unsere Gegenwart und zeigt, wie das Leben an uns vorbeirauscht, während wir um uns selbst kreisen. Hochaktuell erzählt »Die Privilegierten« von einer Generation, die alle Möglichkeiten hatte und dennoch scheitert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
624
Preis
26.80 €

Autorenbeschreibung

Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, wohnt in Augsburg. Er schreibt vielfach ausgezeichnete Romane, Graphic Novels sowie Hörspiele. Außerdem dreht er Dokumentarfilme, u. a. über Werner Herzog und Rainer Maria Rilke. Im August 2026 startet sein Podcast »Einfach kompliziert«. Zuletzt erschienen der Roman »Die Privilegierten« (2023) und das Sachbuch »Ende offen« (2021).

Beiträge

2
Alle
3.5

Der Roman hat einen interessanten Aufbau um besonders der erste Teil, in dem der Ich-Erzähler aus seiner Kindheit erzählt, hat mir gut gefallen. Später hatte die Geschichte teils Längen. Den Protagonisten fand ich als erwachsenen Mann anstrengend – sein Blick auf die Welt war mir zu einseitig und negativ und seinen Spitznamen “Emphastian” konnte ich nicht nachvollziehen, denn als überaus emphatisch habe ich Bastian nicht empfunden. Das Ende war überraschend, vielleicht auch etwas übertrieben, aber ich fand die letzten Seiten dennoch wieder sehr gut und war hier ähnlich gefangen, wie am Anfang der Geschichte.

3.5

Im Mittelpunkt steht eine sehr interessante Charakterentwicklung des Protagonisten aus den 1980ern bis in eine dystopische Zukunft. Aus der Ich-Perspektive Bastians erfahren wir die Geschichte einer ganz „normalen“ Familie, die mit den sich dramatisch verändernden Umständen der Welt (Stichwort Klima, Krankheiten, Technologie) ganz unterschiedlich umgehen. Und genau diese Unterschiede in den Generationen und die Art und Weise, was dies mit dieser Familie tut, hat mich im Buch gehalten. Denn obwohl die Vater-Sohn- und Mann-Frau-Beziehung mich sehr interessiert haben, hat das Buch ein paar Längen. Insgesamt empfehlenswert.

Beitrag erstellen