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Wie war das bei dir so während deiner Schulzeit? Hast du dich in den Klassen immer wohl gefühlt oder bist du eher in der Außenseiterrolle gewesen? Hast du dir vielleicht sogar ab und an gedacht: Ich komme mir vor wie der einzig normale Mensch hier? Nun, so oder so ähnlich fühlte sich wohl auch Milan Finsterwald, als er nach dem Erhalt einer recht merkwürdigen Schuleinladung zum ersten Mal Punkt Mitternacht in seiner neuen Schule stand. Umgeben von wandelnden Rüstungen, Werwölfen, Waldgeistern, Ghulen und Vampiren war er tatsächlich der einzige normale Mensch dort und zu Beginn alles andere als begeistert. Wie soll er hier bitteschön nicht auffallen? Er kann weder irgendwelche Tricks, noch hat er besondere Fähigkeiten – doch manchmal reicht es schon herkömmliches Brot zu essen, um seine Mitschüler zu beeindrucken. Und so findet Milan nicht nur relativ schnell neue Freunde, sondern deckt auch mit ihnen gemeinsam Intrigen auf, die den Schulbeginn bestimmt nicht langweilig werden lassen. Dr. Nocturn hatte ihn einen jungen Finstermann genannt. Aber er hatte keine Ahnung, was das überhaupt sein sollte. Er hieß doch nur so mit Nachnamen! Und was musste ein Finstermann können? Er würde jedenfalls auffliegen, wenn er es nicht konnte! (Seite 38) Als mir der blad erscheinende zweite Teil von Die Mitternachtsschule auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt vorgestellt wurde, war ich sofort hellauf begeistert von der Story. Bis dato hatte ich noch nichts über dieses Buch gehört und griff sofort zu Band 1, das hinter mir in einem Regal ausgestellt war. Allein das Cover sticht einen sofort ins Auge und beim Durchblättern habe ich mich dann endgültig in die wunderschönen Illustrationen verliebt. Ich musste und wollte es unbedingt lesen und ich kann euch jetzt verraten, dass ich langem nicht mehr so in ein Kinderbuch verliebt war. In diesem Buch steckt unglaublich viel Liebe zum Detail und auch die Erzählweise und die Geschichte selbst konnten nicht nur mich, sondern auch meine 10-jährige Tochter nachhaltig begeistern. Durch den altersgerecht einfach gehaltenen und humorvollen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten und viel zu schnell muss man leider wieder in die langweilige Realität zurückkehren. Meinetwegen hätte das Buch auch doppelt so lang sein können, aber der Folgeband steht ja bereits in den Startlöchern. Mit absolut liebenswerten Charakteren, einer gut durchdachten Story und den witzigen Namensgebungen hat es Hendrik Lambertus immer wieder geschafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – und geht es nicht genau darum? Ich lese Kinderbücher immer wieder gerne, um der Eintönigkeit des Alltags ein Stück weit zu entfliehen und Dinge wieder einfacher betrachten zu können. Denn ist es nicht verwunderlich wie selbst die Kleinsten mit Problemen fertig werden, aus denen wir Erwachsene oft eine Studie machen? Kinder gehen ohne Vorurteile in die Welt hinaus und erleben Dinge noch ganz anders als wir. Sie staunen über die Vielfältigkeit der Lebewesen anstatt sie zu verurteilen und genau so wie Milan sollte jeder Außenseiter in einer fremden Klasse integriert werden.
19. Okt. 2022
Wie war das bei dir so während deiner Schulzeit? Hast du dich in den Klassen immer wohl gefühlt oder bist du eher in der Außenseiterrolle gewesen? Hast du dir vielleicht sogar ab und an gedacht: Ich komme mir vor wie der einzig normale Mensch hier? Nun, so oder so ähnlich fühlte sich wohl auch Milan Finsterwald, als er nach dem Erhalt einer recht merkwürdigen Schuleinladung zum ersten Mal Punkt Mitternacht in seiner neuen Schule stand. Umgeben von wandelnden Rüstungen, Werwölfen, Waldgeistern, Ghulen und Vampiren war er tatsächlich der einzige normale Mensch dort und zu Beginn alles andere als begeistert. Wie soll er hier bitteschön nicht auffallen? Er kann weder irgendwelche Tricks, noch hat er besondere Fähigkeiten – doch manchmal reicht es schon herkömmliches Brot zu essen, um seine Mitschüler zu beeindrucken. Und so findet Milan nicht nur relativ schnell neue Freunde, sondern deckt auch mit ihnen gemeinsam Intrigen auf, die den Schulbeginn bestimmt nicht langweilig werden lassen. Dr. Nocturn hatte ihn einen jungen Finstermann genannt. Aber er hatte keine Ahnung, was das überhaupt sein sollte. Er hieß doch nur so mit Nachnamen! Und was musste ein Finstermann können? Er würde jedenfalls auffliegen, wenn er es nicht konnte! (Seite 38) Als mir der blad erscheinende zweite Teil von Die Mitternachtsschule auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt vorgestellt wurde, war ich sofort hellauf begeistert von der Story. Bis dato hatte ich noch nichts über dieses Buch gehört und griff sofort zu Band 1, das hinter mir in einem Regal ausgestellt war. Allein das Cover sticht einen sofort ins Auge und beim Durchblättern habe ich mich dann endgültig in die wunderschönen Illustrationen verliebt. Ich musste und wollte es unbedingt lesen und ich kann euch jetzt verraten, dass ich langem nicht mehr so in ein Kinderbuch verliebt war. In diesem Buch steckt unglaublich viel Liebe zum Detail und auch die Erzählweise und die Geschichte selbst konnten nicht nur mich, sondern auch meine 10-jährige Tochter nachhaltig begeistern. Durch den altersgerecht einfach gehaltenen und humorvollen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten und viel zu schnell muss man leider wieder in die langweilige Realität zurückkehren. Meinetwegen hätte das Buch auch doppelt so lang sein können, aber der Folgeband steht ja bereits in den Startlöchern. Mit absolut liebenswerten Charakteren, einer gut durchdachten Story und den witzigen Namensgebungen hat es Hendrik Lambertus immer wieder geschafft mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – und geht es nicht genau darum? Ich lese Kinderbücher immer wieder gerne, um der Eintönigkeit des Alltags ein Stück weit zu entfliehen und Dinge wieder einfacher betrachten zu können. Denn ist es nicht verwunderlich wie selbst die Kleinsten mit Problemen fertig werden, aus denen wir Erwachsene oft eine Studie machen? Kinder gehen ohne Vorurteile in die Welt hinaus und erleben Dinge noch ganz anders als wir. Sie staunen über die Vielfältigkeit der Lebewesen anstatt sie zu verurteilen und genau so wie Milan sollte jeder Außenseiter in einer fremden Klasse integriert werden.
19. Okt. 2022





