Blick ins Buch

Historische Romane

Die gespaltene Stadt

3,9(32)
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Über das Buch

In seinem fesselnden historischen Roman »Die gespaltene Stadt« verarbeitet Michael Wallner emotional und packend das Ereignis, das Berlin zum Symbol des kalten Krieges macht und das Leben so vieler Menschen für immer dramatisch verändert: den Bau der Berliner Mauer.

Nur schemenhaft erkennt man in der Nacht des 13. August 1961 die Panzer und Soldaten, die am Brandenburger Tor Stellung beziehen. Im Morgengrauen reißen Betriebskampfbrigaden die Straßen auf und ziehen Stacheldraht. In Ost und West sehen die Berliner ohnmächtig zu. Unter ihnen der ostdeutsche Ingenieur Harry, der fürchtet, seine Verlobte im Westen nie wiederzusehen. Oder der 12-jährige Peter, dem das Ganze so lange wie ein gigantisches Abenteuer vorkommt, bis die Mauer ihn von seiner Mutter trennt. Anja, seine Tante, arbeitet als Sekretärin von Willy Brandt. Sie will Peter und anderen Verzweifelten helfen, doch das geteilte Berlin ist zum Spielball der Weltpolitik geworden

Die fesselnde Reihe »Schicksalsmomente der Geschichte« zeigt in ebenso emotionalen wie spannenden Romanen, wie die große Geschichte das Leben einfacher Menschen prägt und dramatisch verändert.

Für diese Reihe lässt Michael Wallner in seinem Roman »Die gespaltene Stadt« seine Leser:innen die ganze Palette großer Gefühle erleben, die der Mauerbau in den handelnden Figuren weckt: Die Trauer um Angehörige, die so nah und jenseits der Mauer doch unendlich weit entfernt sind. Die Hilflosigkeit selbst der Mächtigen. Und der Mut derjenigen, die alles riskieren, um in Freiheit zu leben.

ISBN9783492063982
VerlagPiper
Erscheinungsdatum27.07.23
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

10 Rezensionen

3,9

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  • manjoksbooks
    manjoksbooks

    573 Follower

    3,5

    Ein fiktiver Roman, der inspiriert wurde von deutscher Geschichte: dem Bau der Berliner Mauer 1961, die damals eine ganze Stadt spaltete und zahlreiche Leben für immer veränderte. Gut für zwischendurch, geht aber nicht wirklich in die Tiefe. Inhalt: Berlin, März 1961: die junge Lübeckerin Anja Kapling kann es kaum glauben, als Willy Brandt sie als seine neue Stenotypistin auswählt. Die Stimmung in Berlin ist angespannt, noch ist die Grenze in den Ostteil der Stadt durchlässig. Wir lernen das Leben verschiedener Bürger im Ost- bzw Westteil Berlins kennen: da wäre Anjas Schwester Renate, die mit ihrem Sohn Peter Pelze von West nach Ost schmuggelt; oder Günther, der im gleichen Haus unter Anja wohnt und im KaDeWe abeitet; und wir begleiten den Bauingenieur Harry Lohse mit seiner Verlobten Elke, die in verschiedenen Bezirken wohnen und zusammen ziehen wollen...usw. Dann in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 ändert sich das Leben all dieser Menschen schlagartig, als die Stadt von einen auf den anderen Tag gespalten wird... Aus der Buchreihe "Schicksalsmomente der Geschichte" geht es hier um den Bau der Berliner Mauer 1961. Man konnte bildlich, sprachlich, politisch und menschlich in die Vergangenheit zurück reisen und ein Stück unserer deutschen Geschichte erleben. Ich selbst bin in der DDR geboren und aufgewachsen und interessiere mich zunehmend für deutsche Geschichte. Auch wenn es ein fiktives Buch ist, lässt sich gut erahnen wie die Lage zu dieser Zeit gewesen sein musste. Ich konnte noch ein paar wissenswerte Fakten rund um Berlin mitnehmen. Dennoch habe ich mir generell mehr geschichtliche Fakten gewünscht. Im Buch gab es vorrangig "nur" unterschiedliche Einzelschicksale, zwischen denen hin und her gesprungen wurde. Das war oft verwirrend. Außerdem blieben dadurch viele Charaktere blass und oberflächlich. Einzig allein Anja fand ich nahbar, sie bildete als Hauptprotagonistin das Bindeglied zwischen allen Beteiligten. Inhaltlich fand ich es recht unspektakulär, trotz des Kernthemas, mir fehlten die großen Emotionen, die ich mir erhofft habe. Das Ende kam dann auch noch recht abrupt und unspektakulär. Der Schreibstil war angenehm, bildlich und flüssig, manchmal etwas fad/langweilig. Das Buch ist in 5 Abschnitte geteilt mit kurzen Kapiteln, die sich schnell lesen ließen. Es gibt einen chronologisch Aufbau für die Zeit vom 27.03.1961 bis zum 17.06.1963. Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch, ohne große Tiefe. Ein entspanntes, kaum dramatisches Zeitdokument, das dennoch lesenswert ist, wenn man es gern unbeschwert mag. 3,5/5⭐️

    22. Aug. 2025

  • corphi
    corphi

    158 Follower

    4,0

    Wieder ein Buch aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte" gelesen. Hat mir gut gefallen und war sehr interessant

    Wieder ein Buch aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte" gelesen. Hat mir gut gefallen und war sehr interessant

    27. Aug. 2025

  • beaboh
    beaboh

    37 Follower

    4,0

    Interessant für zwischendurch

    Interessant für zwischendurch

    22. Apr. 2024

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Michael Wallner

Michael Wallner spielte nach seiner Ausbildung am Wiener Max Reinhardt-Seminar am Burgtheater und am Berliner Schillertheater. 1982 erhielt er den Schauspielerpreis beim Norddeutschen Theatertreffen. Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Theater- und Opernregisseur und inszenierte unter anderem in Düsseldorf, Frankfurt, Bochum, Wien, Hamburg und Lübeck. Wallner erhielt die Kainz-Medaille der Stadt Wien für die Regie von „Krieg“. Seit 2000 lebt er als freier Autor in Berlin. Sein Bestseller „April in Paris“ wurde in über 20 Sprachen übersetzt.

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