Jugendbücher

Die Bücherdiebin

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Über das Buch

Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Editionen (13)

ISBN9783570306277
Verlagcbt
Erscheinungsdatum01.09.09
Seitenzahl592

Merkmale

2 Bewertungen

NachdenklichLangsamSympathischGlaubwürdigEntwickelndVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

2,7k Bewertungen

394 Rezensionen

4,5

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  • manjoksbooks
    manjoksbooks

    593 Follower

    4,5

    Ein wichtiges, authentisches, emotionales Buch! Eine berührende und bedrückende Geschichte voller Schmerz, Hoffnung, kleiner Freuden, großer Tragödien und über die Macht der Worte in der Zeit des 2. Weltkrieges. Inhalt: Molching bei München: Hans und Rosa Hubermann nehmen im Januar 1939 die 9-jährige Liesel Meminger bei sich auf...ihr Bruder Werner überlebte die Anreise nicht. Auf dem Friedhof stiehlt Liesel im Affekt ihr 1. Buch ("Handbuch für Totengräber") und über die Zeit kommen weitere dazu. Ihr Pflegevater lernt ihr das Lesen und in der schweren Zeit schenken die Bücher dem heranwachsenden Mädchen Hoffnung, Trost und Zuflucht. Als dann auch noch der Jude Max Versteck bei den Hubermanns im Keller findet, wird die ohnehin gefährliche Lage noch brisanter... Ich habe das Buch auf Empfehlung meiner Tochter (@jisungskookie) gelesen, nachdem sie es vor Jahren als Buchvorstellung in der Schule gewählt hatte. Ihre Notizen und Markierungen im Buch haben mir dabei geholfen alles besser zu verstehen, denn gerade den Anfang fand ich verwirrend. Es wird aus der Sicht des Todes geschrieben, was besonders und originell war; dennoch konnte ich mich bis zum Ende nicht vollständig an diese Erzählperspektive gewöhnen. Den Mittelteil empfand ich manchmal etwas langatmig, widerrum war alles wichtig für den Verlauf der Geschehnisse. Kann auch daran liegen, dass ich viele Lesepausen hatte, die mich kurzzeitig raus gerissen haben. Das Ende konnte mich dann wieder richtig fesseln, die Dramatik stieg an und die Tränen liefen... Ein ständiges Wechselbad der Gefühle! Es gab sehr viele Charaktere im Verlauf des Buches, aber alle wurden genügend vorgestellt und integriert. Liesel als Hauptprotagonistin war bewundernswert, sie musste so viel durchmachen und verlor nie ihren Lebensmut und ihre Lebendigkeit. Besonders ergreifend fand ich ihre Verbindung zu ihrem Papa Hans und zum jüdischen Max. Wir begleiten ein paar Jahre des Erwachsenwerdens eines stillen, bescheidenen, höflichen und wissbegierigen Mädchens, das ihren Weg geht und dabei die Herzen der Menschen in ihrer Umgebung erobert. Und auch der Tod (als Erzähler), der geduldig seine Arbeit macht und äußerst "menschlich" erscheint, findet Gefallen an Liesel und begleitet/beobachtet sie still. Markus Zusak hat ein einprägsames Buch über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte geschaffen (vorrangig 1939-1943), das geprägt ist von Verzicht, Führerverehrung, Judenhass, Krieg und Tod...aber auch von Freundschaft, Familie, Nächstenliebe, Hoffnung und Zusammenhalt. Das Thema: Bücher/Lesen wird immer wieder aufgegriffen und zeigt, welche Macht Worte haben und wie wichtig Bücher in guten wie auch schlechten Zeiten sind. Der Schreibstil war originell und eigenwillig, auf die Erzählperspektive des Todes musste ich mich erst einlassen, das fiel mir nicht immer leicht. Das Buch gliedert sich in mehrere Teile und ist permanent unterbrochen/angereichert von Überschriften, Erklärungen, Vorblicken, Zeichnungen, Anekdoten, Auflistungen etc. - sowas habe ich bislang zum 1. Mal gelesen. Nun bin ich gespannt auf die Verfilmung! Fazit: Ein tiefgründiges, tragisches, bildliches und ungeschöntes Buch, das mir viele Emotionen abverlangte, ein Stück weit die Augen öffnete und zum Nachdenken anregte. Wäre gut und wichtig als Schullektüre! Von mir gibt's eine Leseempfehlung! 4,5/5⭐️ (da ich mit dem Schreibstil bzw der Erzählperspektive nicht richtig warm geworden bin)

    6. März 2026

  • 5,0

    Die ganze Schrecklichkeit und die ganze Schönheit der Menschen in einer Geschichte.

    Diese Geschichte hat mich zerstört und gleichzeitig auch geheilt. Es ist unfassbar ergreifend, erschreckend und irgendwie brutal in seiner ruhigen Art. Der Tod als Erzähler ist großartig und nimmt vorweg ohne einem tatsächlich etwas zu nehmen. Ich bin emotional an meiner Grenze und habe jede Seite geliebt.

    1 Tage vor

  • kaffeetante1980
    kaffeetante1980

    12 Follower

    5,0

    Mega

    Der Tod ist ja immer ne Hausnummer für sich. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Ok, die meisten haben Angst vor ihm. Aber hier, hier erzählt er einfach mal eine Lebensgeschichte. Er nimmt uns mit durch Liesels Leben, hat ab und zu Bemerkungen zu diesem oder jenen. Das Buch war echt fesselnd.

    1 Tage vor

3 von 394 Rezensionen

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