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Der Unendlichkeit so nah

4,3(33)
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Über das Buch

Wenn das Glück in den Sternen liegt

Die junge Geowissenschaftlerin Emma hat ein großes Ziel: Sie will Astronautin werden und setzt alles daran, das schwierige Auswahlverfahren der ESA zu bestehen. Doch ihre Familie und vor allem ihr Freund Michael haben kein Verständnis dafür. Nach einem Riesenstreit mit Michael flieht Emma nach Hawaii, um mit sich ins Reine kommen. Dort begegnet sie dem verschlossenen Wissenschaftler Elias, der am Bau eines gigantischen Teleskops auf dem Mauna Kea beteiligt ist. Elias kann Emmas Leidenschaft für das Weltall nur zu gut verstehen. Zum ersten Mal fühlt sich Emma verstanden. Inmitten der faszinierenden Natur Hawaiis kämpfen die beiden um eine neue Liebe und stoßen dabei auch auf ein tragisches Familiengeheimnis, das beider Leben für immer verändern wird ...

Editionen (1)

ISBN9783423264013
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum27.12.24
Seitenzahl448

Merkmale

3 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichSympathischHerzerwärmendGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

10 Rezensionen

4,3

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  • 5,0

    Ein Roman über Familien, Sehnsucht und Sterne 🌟 🌟

    Die Unendlichkeit so nah ist für mich ein echtes Jahreshighlight gewesen. Der Roman verknüpft auf spannende Weise persönliche Schicksale mit übergeordneten Themen wie Entdeckung, Sehnsucht und den Grenzen des menschlichen Lebens – sowohl auf der Erde als auch darüber hinaus. Die Geschichte erzählt von mehreren Figuren, deren Leben sich über Jahrzehnte erstrecken und deren Schicksale miteinander verwoben sind. Die Erzählperspektive springt geschickt zwischen verschiedenen Zeiten und Blickwinkeln, was die Handlung vielschichtig und emotional packend macht. Jede Figur bringt eine eigene Geschichte und Tiefe mit, sodass man immer wieder neue Facetten entdeckt. Besonders beeindruckend sind die lebendigen Beschreibungen der Umgebung, die den Leser direkt in die Szenen hineinziehen. Die Mischung aus persönlichen Geschichten, historischen Momenten und der thematischen Nähe zum Weltraum schafft eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl nachdenklich als auch berührend ist. Die Unendlichkeit so nah ist ein ruhiger, zugleich tief emotionaler Roman, der über Generationen hinweg erzählt und dabei zeigt, wie eng persönliche Schicksale miteinander verwoben sein können. Für mich ein fesselndes Buch, das noch lange nachwirkt. 🌌📖

    28. Dez. 2025

  • anett
    anett

    89 Follower

    5,0

    Die junge Geowissenschaftlerin Emma hat ein großes Ziel: Sie will Astronautin werden und setzt alles daran, das schwierige Auswahlverfahren der ESA zu bestehen. Als sie ihren Freund Michael in den USA besucht und ihm davon erzählt, ist er alles andere als angetan davon. Er ist sauer, dass Emma bereits an dem Auswahlverfahren teilnimmt, ohne das er etwas davon weiß. Und er will nicht, dass sie weiter macht. Er will nicht, dass sie Astronautin wird und stellt sie vor ein Entscheidung. Emma ist erschüttert, dass ihr Freund so reagiert und auch ihre Familie ist nicht positiv dazu eingestellt. Auch ihre Mutter zweifelt daran, dass das die richtige Entscheidung wäre. Kurzer Hand reist Emma für den Rest ihres Urlaubs nach Hawaii, zu Becky, einer Frau, die sie erst kurz vorher kennen gelernt hat, die aber sofort mit Emma auf einer Wellenlänge liegt. Auf Hawaii lernt sie auch Elias, der Enkel von Becky, kennen. Elias ist Wissenschaftler und am Bau eines gigantischen Teleskops beteiligt. Die beiden verstehen sich so gut und können die Leidenschaft des jeweiligen anderen gut nach vollziehen. Elias zeigt Emma nicht nur das Teleskop, sondern auch die Schönheiten der Insel. Emma verliebt sich umgehend – in Insel und Elias. Aber das ist noch nicht alles, denn Emma entdeckt bei Becky ein Foto, das sie auch bei ihren Eltern gefunden hatte. Wieso ist Becky im Besitz des gleichen Fotos? Darauf sind zwei Mädchen zu sehen und so geht Emma auf den Grund ihrer Vorfahren. Im zweiten Strang wird genau das erzählt, die Geschichte der Freundinnen Marie und Susanna, die 1904 beginnt. Sie leben in Temeswar, in Ungarn. Marie ist Jüdin und als ihre Mutter stirbt versinkt ihr Vater in Schwermut. Susanna ist die Tochter eines Industriellen, beide Familien sind befreundet. Bis die Familie von Marie in Not gerät und Susannas Mutter alles dafür tut, dass es beide entzweit. Doch die Freundinnen bleiben befreundet, bis sich Susanna in den Freund von Marie verliebt und sie zweifelhafte Entscheidungen trifft. Marie und ihr Vater hingegen machen sich auf den Weg in die USA um neu zu beginnen. Beide Geschichten sind faszinierend und beide Geschichten haben mich sehr in Bann gezogen. Theresa Kern (Rena Fischer) kann mich einfach immer wieder überzeugen. Viele historische Ereignisse, sowie gesellschaftliche Probleme werden hier angesprochen. Jede der Frauen hat ihre Probleme mit dem, was sie wollen und dem, was die Gesellschaft erwartet. Jede der Frauen muss ihren Weg finden, das ist nicht immer einfach und manches findet sich nur über Umwege. Die Geschichte ist ganz wundervoll erzählt, die Charaktere sind toll heraus gearbeitet und ich liebe einfach alles daran. Anfangs hatte ich Bedenken, was den Zeitstrang in der Vergangenheit anging, aber der war so spannend erzählt, dass ich diese ganz schnell ablegen konnte. Am Ende gibt es einen bösen Cliffhanger – und nun muss ich warten, bis der zweite Band der Dilogie erscheint („Die Freiheit so weit“ - Herbst 2025).

    26. Apr. 2025

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Follower

    4,5

    ⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Ein richtig guter Schmöker

    Dieses Buch hat alles, was ein richtig guter Schmöker braucht – interessante (Familien-)Geschichten auf zwei Zeitebenen, ein Setting, das vom ehemaligen Kaiserreich Österreich-Ungarn bis nach Hawaii reicht und Protagonisten mit interessantem Background. Theresa Kern alias Rena Fischer („Das Lied der Wölfe“) entführt die Leser an spannende Orte und lässt ihre Figuren dort Familiengeheimnisse ergründen. Im Handlungsstrang der Gegenwart geht es um Emma, die Geowissenschaftlerin ist und sich für das Astronautenprogramm der ESA beworben hat. Ihr Lebensgefährte ist davon wenig begeistert, was letztlich zur Trennung führt. Kurzentschlossen nimmt Emma die Einladung einer Zufallsbekanntschaft, der ehemaligen Lehrerin Becky, an – und fliegt zu ihr nach Hawaii. Dort kommt sie der Unendlichkeit nah, denn auf Hawaii stehen die größten Teleskope der Erde – und Beckys Sohn Elias zeigt ihr nicht nur die Sterne, sondern vermittelt ihr auch wieder Selbstvertrauen. Im zweiten Handlungsstrang begleiten wir sowohl Elias‘ als auch Emmas Urahnen in Temeswar, dem heutigen Rumänien. Susanna und Marie sind beste Freundinnen, ihre Väter sind ebenfalls eng befreundet. Doch die gesellschaftlichen Entwicklungen sind schwierig und als die Mädchen ein Auge auf den gleichen Mann werfen, droht die heile Welt zu zerbrechen. Beide Geschichten waren für mich spannend und haben mich in vergangene Zeiten bzw. fremde Welten eintauchen lassen. Während ich mich als „geübte“ Historien-Leserin schnell in die Geschichte um Susanna und Marie fallen lassen konnte, war der Gegenwarts-Strang für mich von vielen neuen Eindrücken geprägt, zum einen durch das Setting Hawaii, aber vor allem auch durch die Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Luft- und Raumfahrt von den 1970er Jahren bis heute. Das ist etwas, das ich als Thema bisher in keinem Unterhaltungsroman gelesen habe und das hat das Buch für mich auch besonders gemacht. Insgesamt fand ich den Roman sehr gelungen, auch wenn Kommissar Zufall hier natürlich ganz schön zuschlägt (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten um die Handlung nicht zu spoilern). Noch kurz ein Wort zur Konzeption: man sollte wissen, dass dieses Buch kein Stand-alone ist, sondern als Zweiteiler konzipiert wurde. Teil zwei („Die Freiheit so weit“) wird im Herbst 2025 erscheinen und ich kann nur sagen: Wer gemeine Cliffhanger nicht mag, der sollte die Geschichte vielleicht lieber dann in einem Rutsch lesen. Ich habe nach der letzten Seite bestimmt ein sehr sehenswertes (und fassungsloses) Gesicht gemacht… und kann nun den zweiten Teil kaum abwarten. Der einzig kleine Kritikpunkt meinerseits betrifft nicht direkt das Buch /die Geschichte, sondern eher die Vermarktung. Leider ist der Klappentext so gestaltet, dass er kaum einen zweiten Handlungsstrang – und schon gar nicht im Ausmaß des halben Romans – ahnen lässt. Leser, die aufgrund des Covers und Klappentextes eine Wissenschafts-Romance a la Ali Hazelwood erwarten, könnten hier etwas enttäuscht werden. Leser, die Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen lieben, ahnen wiederum nicht, dass sie dies im Roman finden werden. Das hätte man aus meiner Sicht besser abfangen können. Fazit: Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich mochte die Figuren, das Setting, die beiden so unterschiedlichen Handlungsstränge. Es ist einfach gut gemachte Unterhaltung, die zudem noch ein wenig Wissen zu Themen vermittelt, mit denen man sich sonst nicht beschäftigt hätte. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten!

    ⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️)
Ein richtig guter Schmöker

    1. Jan. 2025

3 von 10 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 6815%
manja_
manja_17. Juni 2025

Diese Kakerlake

Seite 20346%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Theresa Kern

Theresa Kern ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die vor allem gefühlvolle und spannungsreiche Familiensagas schreibt. Besonders am Herzen liegen ihr geschichtliche Themen, die in Vergessenheit geraten sind. Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften lebte und arbeitete sie jahrelang im Ausland, bevor sie zurück nach Deutschland ging und sich ganz dem Schreiben widmete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Süddeutschland.

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