Blick ins Buch

Krimis

Der letzte Zug nach Schottland

3,8(43)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Inspector Alan Grant von Scotland Yard reist mit dem Zug nach Schottland. Gemeinsam mit einem alten Schulkameraden will er in den Highlands eine Auszeit nehmen, die herrliche Landschaft genießen und sich von der, im Wortlaut seines Arztes, »Überarbeitung« erholen. Kurz vor der Ankunft beobachtet Grant, wie es dem Schaffner im Abteil nebenan nicht gelingen will, einen Mitreisenden zu wecken - der Mann ist tot! Fast freut sich Grant ein bisschen, einmal nicht zuständig zu sein. Doch beim ersten Frühstück im Hotel fällt ihm eine Zeitung in die Hände, die er im Zug eingesteckt haben muss und die offenbar dem Toten gehörte. Ein rätselhaftes Gedicht, zwischen die Meldungen gekritzelt, weckt Grants detektivisches Interesse. Ob sich anhand der Handschrift und der merkwürdigen Verse etwas über die Identität des Mannes herausfinden lässt? Was als munterer Zeitvertreib beginnt, wird allmählich zu einer umfassenden Ermittlung, bei der Grant nicht nur das Gedicht entschlüsselt, sondern schließlich auch die Wahrheit über den Mord aufdeckt.

Editionen (2)

ISBN9783311300328
VerlagOKTOPUS bei Kampa
Erscheinungsdatum27.07.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

11 Rezensionen

3,8

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  • 4,0

    Krimi mal anders

    Erst dachte ich das Buch sei ein totaler Reinfall, weil es was komplett anderes war als alle Krimis, die ich bisher gelesen habe. Man begleitet den Inspektor Alan Grant in den Urlaub, ihm geht es nicht gut und er muss sich erstmal erholen. Es geht viel um ihn und seine Genesung, doch eine Sache die im Zug in den Urlaub passiert lässt ihn nicht los und er macht sich viele Gedanken. Irgendwann taucht auf eine Anzeige in einer Zeitung ein junger Mann auf mit dem Grant sich dann an die Lösung des Rätsels macht und ab dann kann man das Buch förmlich nicht aus den Händen nehmen.

    28. Mai 2024

  • 5,0

    Unangestrengt und trotzdem spannend, bereitet große Freude!

    Mysteriöse Ermittlung 🚂 Im Nachtzug von London nach Schottland kämpft Inspector Alan Grant mit seiner Klaustrophobie. Der Inspector ist überarbeitet, auf dem Weg sich bei seinem alten Schulfreund auf dem Lande zu erholen. Noch beim Aussteigen begegnet ihm, was ihn sonst zur Arbeit verleitet: Ein Fahrgast wird tot aufgefunden. Doch Grant ist nicht zuständig und verlässt leichtfüßig den Ort des Geschehens. Wenig später beim Frühstück, entdeckt er eine fremde Zeitung unter den seinen, ein kryptisches Gedicht hineingekritzelt. Schockiert merkt der Inspector, dass er sie versehentlich dem verstorbenen Fahrgast abgenommen hat. Diensteifrig meldet er dem Scotland Yard sein Vergehen, doch es besteht wenig Interesse. Der Fall ist schnell geklärt, ein betrunkener Sturz auf den Waschbeckenrand hat dem Fahrgast sein Leben gekostet. Doch warum reiste dieser mit französischen Papieren, schrieb das Gedicht jedoch mit englischer Handschrift? Josephine Tey, Pseudonym für die schottische Autorin Elisabeth MacKintosh veröffentlichte den Roman bereits 1952. Dieser besticht durch seine völlige Leichtigkeit, Tey schreibt unangestrengt und ungehetzt, lässt der Figurenentwicklung ebenso viel Raum wie der Ermittlung. Und diese ist so ungewöhnlich, wird der Inspector doch gar nicht mit einer Aufklärung beauftragt, sondern vertieft sich aus eigenem Antrieb in das Lösen des Mysteriums. Ein genialer Krimi, ein richtiges Highlight. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar @kampaverlag

    Unangestrengt und trotzdem spannend, bereitet große Freude!

    7. Aug. 2023

  • lesenlesenlesen
    lesenlesenlesen

    294 Follower

    3,0

    Bildband schottischer Landschaft und Lebensweise kann im Kopf entstehen.

    Nach Seite 134 weggelegt. Literarisch und sprachlich ist es, aus meiner Sicht, super korrekt geschrieben. Es gibt einen Toten, der sehr unspektakulär gefunden wird und die Aufklärung der Todesursache eher nebenbei ab und an einfließt. Wer landschaftliche Beschreibungen und die Art zu Leben sucht, ist für mich hier richtig. Nur Krimi habe ich vermisst und daher kein Buch für mich.

    7. Nov. 2023

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Josephine Tey

Josephine Tey ist das Pseudonym der schottischen Autorin Elizabeth MacKintosh (1896–1952), die vor allem für ihre Kriminalromane bekannt geworden ist. Mit dem Schreiben begann sie, nachdem sie ihre Arbeit als Sportlehrerin aufgeben musste, um ihre Mutter zu pflegen, die an Krebs erkrankt war. Nach deren Tod kümmerte sich Tey um den Vater und blieb auch danach in ihrem Elternhaus wohnen. Tey lebte sehr zurückgezogen, mied Interviews und öffentliche Auftritte. Sie starb im Alter von 55 Jahren während einer Reise nach London. Ihr Roman Alibi für einen König wurde von der englischen Autorenvereinigung Crime Writers’ Association zum besten Kriminalroman aller Zeiten gewählt und 1969 mit dem Grand prix de littérature policière ausgezeichnet.

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