Blick ins Buch

Horror

Der Horla

4,0(39)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Seltsame Dinge geschehen um den Ich-Erzähler, der seine Gedanken und Gefühle seinem Tagebuch anvertraut. Woher kommen die schrecklichen Albträume und wer trinkt nachts seine Wasserflasche leer? Ist er ein Schlafwandler, wird er langsam wahnsinnig oder ist es der Horla?

Editionen (12)

ISBN4067248247365
VerlagErika
Erscheinungsdatum28.02.23

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

8 Rezensionen

4,0

Tippen zum Filtern

  • darkcorvus94
    darkcorvus94

    306 Follower

    4,0

    Wenn der Wahnsinn langsam die Oberhand erlangt...

    In Tagebuchform verfolgen wir den langsamen geistigen Verfall eines Mannes, in dessen Zeilen sich mehr und mehr der Wahnsinn hervorhebt, je weiter man voranschreitet. Es ist eine recht kurze Novelle, jedoch lesenswert, wenn man sich für klassische Werke der Gruselliteratur begeistern kann. Und auch die Aufmachung dieser Ausgabe ist wahrlich schön.

    31. März 2026

  • artigrey
    artigrey

    412 Follower

    4,0

    Kurz - Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (unbezahlte Werbung) Der Horla illustrierte Schmuckausgabe Autor: Guy de Maupassant Verlag: Reclam Inhalt: Er kommt in der Nacht, hockt sich auf die Brust des Schlafenden und manipuliert dessen Willen – der Horla. Das glaubt der namenlose Erzähler in Guy de Maupassants gruseliger Kurzgeschichte. Und sind die sich selbst umblätternden Seiten eines Buches und das fehlende Abbild im Spiegel nicht untrügliche Zeichen? Der Abstieg in den Wahnsinn beginnt … Im Tagebuchstil schildert Maupassant den geistigen Verfall eines Menschen. Seite für Seite überkommt einen das Gefühl, selbst von dieser unsichtbaren Präsenz heimgesucht zu werden. Ein Grauen, das sich auch in den faszinierenden Illustrationen von Anna und Elena Balbusso wiederfindet. Meinung: Der Horla ist eine Schauergeschichte von 1886 – das erklärt auch den eher gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Lange Schachtelsätze, teils sehr poetisch angehaucht, eher gestelzt als locker und oft auch recht philosophisch. Mochte ich die Geschichte ? Eindeutig ja – aber in dieser Ausgabe haben vorrangig die Illustrationen für eine beklemmende Stimmung gesorgt. Mit knapp 80 Seiten ein Werk, welches rasch gelesen ist aber noch ein wenig nachklingt. Für Fans von klassischen Schauergeschichten ist diese Schmuckausgabe durchaus zu empfehlen. Fazit: Geschichte 3 von 5 // Illustrationen: 5 von 5 Ein schickes Schätzchen fürs Bücherregal.

    16. Juni 2025

  • julsico
    julsico

    77 Follower

    3,0

    Klitzekleine Gänsehaut

    Maupassants „Der Horla“ gilt als Klassiker der schaurigen Literatur. Die Geschichte um den namenlosen Erzähler enthält auch tatsächlich viele Zutaten, die eine gute Schauerlektüre ausmachen: In einem alten Herrenhaus spielen sich unerklärliche Szenen ab; Dem namenlosen Ich-Erzähler ist jedoch auch nicht zu trauen, zumal seine Tagebucheinträge auf mentale Probleme hinweisen. Wenn Maupassant tatsächlich der Urheber dieses Grundrezeptes sein sollte, dann können wir ihm danken. Stilistisch ist die Kurzgeschichte jedoch sehr dünn, die Handlung zu eintönig und die einzige Figur psychologisch nicht mit genügend Tiefgang ausgestattet. Statt eines gruseligen Schauers stellte sich daher nicht mehr als eine klitzekleine Gänsehaut beim Lesen ein - wenn überhaupt. Auch wenn es am Ende nochmal einen Aufwind gibt, bin ich doch etwas enttäuscht und würde Ernst Sanders Nachwort widersprechen, dass Maupassant ein vollkommen unterschätzter Autor ist - zumindest, wenn man (wie ich) nur den „Horla“ als Referenz hat.

    18. Nov. 2024

3 von 8 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick