Blick ins Buch

Romane

Der Freund der Toten

3,6(87)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Von Anfang an beunruhigen sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht und seine freundliche Art die Dorfbewohner. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ausgesprochen anarchistische ehemalige Schauspielerin. Gebrechlich, furchtlos und unverblümt wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Bewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören ...

Editionen (2)

ISBN9783832164652
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum13.09.18
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

87 Bewertungen

19 Rezensionen

3,6

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  • mela_manga
    mela_manga

    109 Follower

    4,0

    Etwas hat gefehlt

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, anfangs fand ich es etwas anstrengend aber dann hab ich mich dran gewöhnt. Die Geschichte hat mich in der zweiten Hälfte sehr gefesselt und ich konnte das Buch kaum mehr weglegen, aber teilweise hat es sich auch etwas gezogen, ich mochte die Stimmung die dieses merkwürdige Dorf hatte. Es wurden aber nicht alle Fragen geklärt die ich hatte, ich hätte gerne noch etwas mehr gewusst, die Einblicke in die Vergangenheit waren auch sehr sparsam. Die Szene mit dem Hund hat mich echt fertig gemacht 🥲 Ich habe leider schnell den Überblick über die ganzen Charaktere verloren, bei einigen wusste ich gar nicht mehr wer das jetzt nochmal war 😅 Das Ende hat mir durchaus gefallen, aber es fühlt sich so an als würde etwas fehlen, ich kann es nicht ganz benennen. Das ganze Buch hat einen komischen vibe aber ich habe es gerne gelesen.

    27. Jan. 2026

  • sabi_reading
    sabi_reading

    11 Follower

    2,5

    Besonders

    Ich finde es unfassbar schwierig dieses Buch zu bewerten. Zu Beginn kam ich mit dem, fast schon poetischen, Schreibstil von Jess Kid irgendwie gar nicht klar. Aber man gewöhnt sich dran. Die Handlung ist anfangs irgendwie skurril und ich wusste gar nicht worum es jetzt eigentlich geht. Letztendlich ist es ein Krimi mit übernatürlichen Inhalten. Die erste Hälfte des Buches zieht sich etwas. Und ich war wirklich schon kurz davor es abzubrechen. Aber dann nimmt es Fahrt auf, wird spannend und teilweise auch etwas traurig.

    17. Apr. 2026

  • 3,5

    3,5 ⭐️Ich habe mir mit der Bewertung sehr viel Zeit gelassen. Ich habe das Buch soooo gerne gemocht beim Lesen, ich mochte die Charaktere und die Atmosphäre so gern. Im nachhinein ist die Erinnerung an die Story aber sehr schnell verflogen und ich muss zugeben, dass es wohl doch nur was Nettes für zwischendurch ist und kein Highlight .

    21. Mai 2025

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jess Kidd

JESS KIDD, 1973 in London geboren, hat Literatur an der St Mary’s University in Twickenham studiert. Bei DuMont erschienen 2017 ihr Debütroman ›Der Freund der Toten‹, der auf der Krimibestenliste stand, sowie die Romane ›Heilige und andere Tote‹ (2018), ›Die Ewigkeit in einem Glas‹ (2019) und ›Die Insel der Unschuldigen‹ (2023). Jess Kidd lebt in West London.

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