Der Freiheit zu eigen

Der Freiheit zu eigen

Taschenbuch

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Beschreibung

Zwischen politischem Engagement, Naturbeschreibungen und Liebeserklärungen bewegt sich die Lyrik von Clara Müller-Jahnke (1860-1905). Die Pfarrerstochter aus Hinterpommern besuchte in Berlin eine Handelsschule und lernte in einer Tapetenfabrik die Arbeitsbedingungen in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts kennen. Später arbeitete sie als Volksschullehrerin und Journalistin, lebte lange Jahre in Berlin-Hessenwinkel. Ihr Programm hieß Engagement. Als sozialistische Dichterin setzte sie sich für Arbeiterrechte und bessere Bedingungen für Frauen ein. Ihre Gedichte drücken nicht nur Kraft, Kampfesmut und Kampfeswillen aus, sie sind unendlich poetisch. In den Jahren 1899 und 1901 erschienen Gedichtbände von ihr. Der Ruf nach Freiheit klingt aus vielen ihrer Lieder. „Laß mich die Stimme deiner Freiheit sein!“ ruft es da und dort bei Clara Müller-Jahnke. Freiheit, Arbeit, Menschenrechte – das sind die Forderungen der Dichterin. Clara Zetkin lobte Clara Müller-Jahnke als „kraftvolle Persönlichkeit“: „Kühne Gedanken stürmen in kühnen Bildern vorüber; glühendes Suchen und Begehren malt sie in satter, leuchtender Farbenpracht; eine üppig rankende Phantasie zaubert Märchenwelten empor; feines Empfinden hat die Seele der Natur erspürt und bannt ihren innerlichsten Reiz in stimmungsvolle Worte“, schreibt sie.Nach ihrem frühen Tod im Jahre 1905 veröffentlichte ihr Ehemann Oskar Jahnke Gedichtbände seiner Frau. Die Ausgaben sind allerdings nicht vollständig. Nach einem Jahrhundert erscheinen nun die Gedichte Clara Müller-Jahnkes neu und gegenüber der ersten „Gesamtausgabe“ in einer deutlich erweiterten Fassung.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Lyrik & Dramen
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
391
Preis
35.80 €