Blick ins Buch

Jugendbücher

Delirium

4,0(722)
Sprache
Englisch
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Über das Buch

The first book in Lauren Oliver’s New York Times bestselling trilogy about forbidden love, revolution, and the power to choose. In an alternate United States, love has been declared a dangerous disease, and the government forces everyone who reaches eighteen to have a procedure called the Cure. Living with her aunt, uncle, and cousins in Portland, Maine, Lena Haloway is very much looking forward to being cured and living a safe, predictable life. She watched love destroy her mother and isn't about to make the same mistake.But with ninety-five days left until her treatment, Lena meets enigmatic Alex, a boy from the Wilds who lives under the government's radar. What will happen if they do the unthinkable and fall in love?

Editionen (5)

ISBN9780061726835
VerlagHarper Collins Publ. USA
Erscheinungsdatum17.05.16
Seitenzahl441

Rezensionen & Bewertungen

722 Bewertungen

84 Rezensionen

4,0

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  • thessia
    thessia

    75 Follower

    4,0

    Eine Welt, in der Liebe krank macht. Spannende Idee, ruhiger Mittelteil, dafür ein starkes, emotionales Ende mit fiesem Cliffhanger.

    Inhalt: In Delirium begleiten wir die siebzehnjährige Lena kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ein Datum, das in ihrer Welt alles verändert, denn dann soll sie gegen die Amor Deliria Nervosa geheilt werden. Liebe gilt in dieser Gesellschaft als gefährliche Krankheit, die Leid, Chaos und Tod verursacht und deshalb vollständig ausgelöscht werden muss. Schon früh im Leben werden Jugendliche getestet und erhalten eine Punktzahl, die ihren gesellschaftlichen Wert bestimmt. Diese entscheidet darüber, welchen Lebensstandard sie später haben und welcher Partner ihnen zugewiesen wird. Das System verspricht Sicherheit und Ordnung, lässt jedoch keinen Raum für Individualität oder echte Gefühle. Je näher der Tag ihrer Heilung rückt, desto mehr beginnt Lena, an allem zu zweifeln, was sie ihr Leben lang für richtig gehalten hat. Eigene Meinung: Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an begeistert. Eine Welt, in der Liebe als Krankheit angesehen wird, ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Besonders das Punktesystem fand ich beklemmend, da es zeigt, wie sehr Menschen nach Zahlen bewertet und in vorgegebene Lebensbahnen gedrängt werden können. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht. Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und sehr atmosphärisch. Lauren Oliver nimmt sich viel Zeit, um die Regeln dieser Welt und Lenas Gedanken greifbar zu machen. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings empfand ich den Mittelteil stellenweise als etwas langatmig. In diesen Passagen hatte ich das Gefühl, dass die Handlung kaum voranschreitet und meine Lesemotivation zeitweise nachgelassen hat. Lena war für mich eine glaubwürdige Protagonistin. Gerade weil sie anfangs nicht rebellisch ist, sondern das System akzeptiert und ihm vertraut, konnte ich ihre Ängste und inneren Konflikte gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung vollzieht sich leise und schrittweise, was sie sehr menschlich wirken lässt. Zum Ende hin nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, emotionale Momente treffen ins Herz und der Cliffhanger hat mich völlig überrascht. Das Finale hat vieles wettgemacht und mich mit einem starken Bedürfnis zurückgelassen, sofort weiterlesen zu wollen. Fazit: Delirium überzeugt mit einer außergewöhnlichen dystopischen Idee, einem eindrucksvollen World-Building und einer Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig erzählt wird. Auch wenn das Buch im Mittelteil Längen hat, macht das intensive und emotionale Ende diesen Eindruck größtenteils wieder wett. Das Buch hat mich darüber nachdenken lassen, wie selbstverständlich wir Gefühle wie Liebe betrachten und wie grausam eine Welt wäre, in der sie kontrolliert oder verboten sind. Empfehlen würde ich Delirium vor allem Leserinnen und Lesern, die Dystopien mit emotionalem Schwerpunkt mögen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben.

    29. März 2026

  • wolkian
    wolkian

    324 Follower

    1,0

    Idee nicht schlecht

    Nach 90 Seiten qual hab ich das buch abgebrochen. Leider konnte es mich nicht begeistern.

    Idee nicht schlecht

    19. März 2024

  • ineedvitaminbee
    ineedvitaminbee

    124 Follower

    4,0

    Stell dir vor du lebst in einer Welt, in der die Liebe eine Krankheit ist. Genau das tut Lena und sie ist kurz davor den heilenden Eingriff zu erhalten, als plötzlich alles anders kommt… Ein Buch, das meine Liebe zur Dystopie wieder geweckt hat. Es stand ewig auf der Wunschliste, dann ewig auf dem SUB, doch jetzt war die Zeit gekommen und es hat sich gelohnt. Es ist spannend und gefühlvoll, verleitet dazu die Dinge zu hinterfragen, die für uns so selbstverständlich sind. Wie wäre die Welt ohne die Liebe? Wer wäre ich, wenn ich nicht lieben könnte? Es lässt sich flüssig lesen, an manchen Stellen gefallen mir die Vergleiche und Metaphern teilweise nicht so gut. Beispielsweise wenn eine Augenfarbe mit der Sonne an einem warmen Herbstabend verglichen wird, die wie schmelzende Butter durch die Bäume fließt. Da weiß ich allerdings nicht, ob das mit dem Schreibstil oder der Übersetzung zu tun hat. Dieses Buch war für mich wie eine Zeitreise in meine Jugend und hat in mir den Wunsch geweckt meine liebsten dystopischen Reihen wie Divergent, Tribute von Panem und Legend nochmal lesen zu wollen und auch in Zukunft wieder zu mehr Büchern aus dem Genre greifen zu wollen.

    11. Jan. 2025

3 von 84 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 72%
buchfunke
buchfunke29. März 2026

Ich habe das Buch gebraucht mit 50 anderen Büchern gekauft, ohne zu wissen was mich erwartet. Heute habe ich es aus dem Regal genommen und angefangen zu lesen... Allen schon der erste Satz hat mich erstaunt und neugierig gemacht 😲 Ich bin gespannt wie es weiter geht 😊

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