Blick ins Buch

Jugendbücher

Delirium

4,0(722)
Sprache
Deutsch
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Band 1 der packenden Dystopie-Serie von Bestseller-Autorin Lauren Oliver (»Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie«)

Editionen (4)

ISBN9783551313010
VerlagCarlsen
Erscheinungsdatum22.11.13
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

722 Bewertungen

84 Rezensionen

4,0

Tippen zum Filtern

  • thessia
    thessia

    75 Follower

    4,0

    Eine Welt, in der Liebe krank macht. Spannende Idee, ruhiger Mittelteil, dafür ein starkes, emotionales Ende mit fiesem Cliffhanger.

    Inhalt: In Delirium begleiten wir die siebzehnjährige Lena kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ein Datum, das in ihrer Welt alles verändert, denn dann soll sie gegen die Amor Deliria Nervosa geheilt werden. Liebe gilt in dieser Gesellschaft als gefährliche Krankheit, die Leid, Chaos und Tod verursacht und deshalb vollständig ausgelöscht werden muss. Schon früh im Leben werden Jugendliche getestet und erhalten eine Punktzahl, die ihren gesellschaftlichen Wert bestimmt. Diese entscheidet darüber, welchen Lebensstandard sie später haben und welcher Partner ihnen zugewiesen wird. Das System verspricht Sicherheit und Ordnung, lässt jedoch keinen Raum für Individualität oder echte Gefühle. Je näher der Tag ihrer Heilung rückt, desto mehr beginnt Lena, an allem zu zweifeln, was sie ihr Leben lang für richtig gehalten hat. Eigene Meinung: Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an begeistert. Eine Welt, in der Liebe als Krankheit angesehen wird, ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Besonders das Punktesystem fand ich beklemmend, da es zeigt, wie sehr Menschen nach Zahlen bewertet und in vorgegebene Lebensbahnen gedrängt werden können. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht. Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und sehr atmosphärisch. Lauren Oliver nimmt sich viel Zeit, um die Regeln dieser Welt und Lenas Gedanken greifbar zu machen. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings empfand ich den Mittelteil stellenweise als etwas langatmig. In diesen Passagen hatte ich das Gefühl, dass die Handlung kaum voranschreitet und meine Lesemotivation zeitweise nachgelassen hat. Lena war für mich eine glaubwürdige Protagonistin. Gerade weil sie anfangs nicht rebellisch ist, sondern das System akzeptiert und ihm vertraut, konnte ich ihre Ängste und inneren Konflikte gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung vollzieht sich leise und schrittweise, was sie sehr menschlich wirken lässt. Zum Ende hin nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, emotionale Momente treffen ins Herz und der Cliffhanger hat mich völlig überrascht. Das Finale hat vieles wettgemacht und mich mit einem starken Bedürfnis zurückgelassen, sofort weiterlesen zu wollen. Fazit: Delirium überzeugt mit einer außergewöhnlichen dystopischen Idee, einem eindrucksvollen World-Building und einer Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig erzählt wird. Auch wenn das Buch im Mittelteil Längen hat, macht das intensive und emotionale Ende diesen Eindruck größtenteils wieder wett. Das Buch hat mich darüber nachdenken lassen, wie selbstverständlich wir Gefühle wie Liebe betrachten und wie grausam eine Welt wäre, in der sie kontrolliert oder verboten sind. Empfehlen würde ich Delirium vor allem Leserinnen und Lesern, die Dystopien mit emotionalem Schwerpunkt mögen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben.

    29. März 2026

  • wolkian
    wolkian

    324 Follower

    1,0

    Idee nicht schlecht

    Nach 90 Seiten qual hab ich das buch abgebrochen. Leider konnte es mich nicht begeistern.

    Idee nicht schlecht

    19. März 2024

  • ineedvitaminbee
    ineedvitaminbee

    124 Follower

    4,0

    Stell dir vor du lebst in einer Welt, in der die Liebe eine Krankheit ist. Genau das tut Lena und sie ist kurz davor den heilenden Eingriff zu erhalten, als plötzlich alles anders kommt… Ein Buch, das meine Liebe zur Dystopie wieder geweckt hat. Es stand ewig auf der Wunschliste, dann ewig auf dem SUB, doch jetzt war die Zeit gekommen und es hat sich gelohnt. Es ist spannend und gefühlvoll, verleitet dazu die Dinge zu hinterfragen, die für uns so selbstverständlich sind. Wie wäre die Welt ohne die Liebe? Wer wäre ich, wenn ich nicht lieben könnte? Es lässt sich flüssig lesen, an manchen Stellen gefallen mir die Vergleiche und Metaphern teilweise nicht so gut. Beispielsweise wenn eine Augenfarbe mit der Sonne an einem warmen Herbstabend verglichen wird, die wie schmelzende Butter durch die Bäume fließt. Da weiß ich allerdings nicht, ob das mit dem Schreibstil oder der Übersetzung zu tun hat. Dieses Buch war für mich wie eine Zeitreise in meine Jugend und hat in mir den Wunsch geweckt meine liebsten dystopischen Reihen wie Divergent, Tribute von Panem und Legend nochmal lesen zu wollen und auch in Zukunft wieder zu mehr Büchern aus dem Genre greifen zu wollen.

    11. Jan. 2025

3 von 84 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 72%
buchfunke
buchfunke29. März 2026

Ich habe das Buch gebraucht mit 50 anderen Büchern gekauft, ohne zu wissen was mich erwartet. Heute habe ich es aus dem Regal genommen und angefangen zu lesen... Allen schon der erste Satz hat mich erstaunt und neugierig gemacht 😲 Ich bin gespannt wie es weiter geht 😊

Seite 12931%

1 Kommentar verdeckt

Seite 13131%

1 Kommentar verdeckt

2 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Autorin / Autor

Über Lauren Oliver

Schon als Kind hat Lauren Oliver leidenschaftlich gern Bücher gelesen und dann Fortsetzungen dazu geschrieben. Irgendwann wurden daraus ihre eigenen Geschichten. Sie hat Philosophie und Literatur studiert und kurz bei einem Verlag in New York gearbeitet. Lauren Oliver lebt in Brooklyn.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick