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Das Unbehagen in der Kultur

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Über das Buch

In einer zunehmend von Polarisierung, sozialer Ungleichheit und dem vorgeblichen Recht des Stärkeren geprägten gesellschaftlichen Debatte verkommt Kultur zu einem politischen Kampfbegriff, dem die neue Buchreihe »Unbehagen in der Kultur« kritisch begegnen will. Den Auftakt der Edition bildet Sigmund Freuds gleichnamiger Klassiker aus dem Jahr 1930, der neben einer luziden Auseinandersetzung mit der Genese des modernen Kulturbegriffs auch eine erschreckend zeitlose Warnung für unsere Gegenwart bereithält: »Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.« Die Neuedition wird ergänzt durch ein ausführliches Nachwort der vielfach ausgezeichneten Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin, die auch in ihrem literarischen Werk Gegenwartsdiagnostik mit psychoanalytischem Tiefensinn verbindet.

Editionen (22)

ISBN9783707608854
VerlagCzernin
Erscheinungsdatum10.03.26
Seitenzahl120

Autorin / Autor

Über Sigmund Freud

Geboren 1856 im mährischen Freiberg, verstorben 1939 in London, zählt zu den bis heute einflussreichsten Denker:innen der europäischen Geistesgeschichte. Bereits um 1900 revolutionierte der spätere Begründer der Psychoanalyse nicht nur das Verständnis psychischer Erkrankungen und ihre klinische Behandlung. Sein Werk bietet zudem prägende Einsichten zur psychischen Natur des Menschen und zur komplexen Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft und ihrer Bedeutung für die moderne Kultur.

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