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Das Schloss Dürande

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Über das Buch

In Josef von Eichendorffs 1837 erschienener Novelle 'Das Schloß Dürande' wird das Grundthema der Liebe zwischen Hippolyt, dem jungen Graf von Dürande und Gabriele, der Schwester des gräflichen Jägers Renald, in einen neuen, stärker gesellschaftlich geprägten Zusammenhang gestellt. Die Handlung spielt hauptsächlich auf einem einsamen, »in der schönen Provence» gelegenen Adelssitz nahe Marseille, teils aber auch im revolutionären Paris bzw. am Hof Ludwigs XVI. in Versailles, wohin es Renald und Gabriele verschlägt. Hier kündigt sich schon die Katastrophe an, die bald eintreten wird...

Text in neuer Rechtschreibung. – Mit Anmerkungen.

Editionen (4)

ISBN9783150185407
VerlagReclam, Philipp
Erscheinungsdatum29.02.08
Seitenzahl57

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

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  • withloveliane
    withloveliane

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    4,0

    Gott sei uns allen gnädig!

    Meine Schwester, die spielt an der Linde. – Stille Zeit, wie so weit, so weit! Da spielten so schöne Kinder Mit ihr in der Einsamkeit. (...) so fand ich beide tot im Felde, Arm in Arm – der Graf hat ehrlich sie geliebt bis in den Tod – sie beide sind schuldlos – rein – Gott sei uns allen gnädig!» Das sind die Trümmer des alten Schlosses Dürande, die weinumrankt in schönen Frühlingstagen von den waldigen Bergen schauen. – Du aber hüte dich, das wilde Tier zu wecken in der Brust, daß es nicht plötzlich ausbricht und dich selbst zerreißt.

    4. Sept. 2025

Autorin / Autor

Über Joseph von Eichendorff

Joseph von Eichendorff (10.3.1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien – 26.11.1857 Neiße, Schlesien) stammte aus einer katholischen Adelsfamilie. Nach einem Jurastudium in Halle, Heidelberg und Wien arbeitete er für den preußischen Staatsdienst. Eichendorff gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Spätromantik. Neben seiner Lyrik, für die insbesondere »Des Knaben Wunderhorn« steht, erlangte Eichendorffs Prosadichtung Ruhm, allen voran die Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts«, die 1826 erstmals veröffentlicht wurde.

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