Blick ins Buch

Liebesromane

Das Labyrinth der Wörter

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Über das Buch

Nachmittage mit Margueritte

Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

Editionen (10)

ISBN9783423212847
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.04.11
Seitenzahl224

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelAnschaulichEntwickelndHerzerwärmendSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

141 Bewertungen

21 Rezensionen

4,0

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  • mel87
    mel87

    61 Follower

    5,0

    Nur schön

    26. Feb. 2025

  • buch.gewimmel
    buch.gewimmel

    37 Follower

    3,5

    Dieses Buch hat mich nicht umgehauen – aber ganz leise umarmt.

    ______________________________________________ Inhalt: 📚 Mit Mitte vierzig führt Germain ein einfaches Leben, bis er im Park die lebenskluge Margueritte kennenlernt. Zwischen dem ungleichen Duo entsteht eine besondere Freundschaft, und durch ihre Liebe zu Büchern eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt. Eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Bildung und die Kraft von Worten. 📚🤍 Meinung: 💭 Das Labyrinth der Wörter ist eines dieser Bücher, bei denen nicht besonders viel passiert – und genau das ist irgendwie der Charme. 📚🤍 Es ist ruhig, entschleunigt und fühlt sich ein bisschen so an, als würde man sich mit einer Tasse Tee zu seinem Opa setzen und ihm einfach beim Erzählen zuhören. ☕️ Der größte Pluspunkt war für mich ganz klar Germain. Ich mochte ihn unglaublich gerne. Er wirkt authentisch, herzlich und vor allem herrlich unperfekt. Seine Entwicklung fand ich sehr glaubwürdig und besonders schön war, dass nicht nur er sich verändert, sondern auch sein Umfeld ihn nach und nach mit anderen Augen sieht. Das hat sich einfach richtig angefühlt. 🌱 Auch der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte. Ruhig, unaufgeregt und mit vielen schönen Gedanken über Bücher, Sprache und Bildung. 📖✨ Leider blieb Margueritte für mich etwas zu sehr die literarische Version einer persönlichen Lebensberaterin. 😅 Obwohl sie eine so wichtige Rolle spielt, hatte ich am Ende das Gefühl, viel mehr über Germain als über sie zu wissen. Ich hätte ihre Geschichte unglaublich gerne noch etwas näher kennengelernt. Etwas zwiegespalten war ich außerdem bei einigen sexistischen Aussagen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob sie einfach den Charakter und sein Umfeld zeichnen sollten oder ob das Buch hier bewusst neutral bleiben wollte. Dadurch haben mich manche Stellen eher ratlos als nachdenklich zurückgelassen. 🤷‍♀️ Und dann wäre da noch das Erzähltempo. Ich wusste natürlich, dass ich hier keinen Fantasy-Endkampf auf einem Drachen bekomme. 🐉😂 Trotzdem zog sich die Geschichte zwischendurch ein wenig. Nicht dramatisch – aber an manchen Stellen hätte sie ruhig einen kleinen Espresso vertragen. Fazit: 🥀 Ein warmherziger Wohlfühlroman, bei dem weniger die Handlung als vielmehr die Figuren und die kleinen, leisen Momente im Mittelpunkt stehen. Highlights & Kritik: ✔ Germain: Der absolute Star des Buches. ✔ Atmosphäre: Cozy pur. ✔ Schreibstil: Ruhig, unaufgeregt und voller schöner Gedanken über Bücher, Sprache und Bildung. ➖ Margueritte: Obwohl sie eine der wichtigsten Figuren ist, bleibt sie überraschend blass. ➖ Sexistische Aussagen: Ob sie bewusst den Charakter zeichnen oder unkommentiert stehen bleiben sollten, blieb für mich unklar. 🤷‍♀️ ➖ Erzähltempo: Wer Action sucht, ist hier definitiv falsch.

    Dieses Buch hat mich nicht umgehauen – aber ganz leise umarmt.

    29. Juni 2026

  • kath26
    kath26

    80 Follower

    2,5

    Leider nicht das beste Buch der Autorin. Ausführliche Rezi folgt

    "Das Labyrinth der Wörter" ist, glaube ich, das dritte und letzte Buch für mich von Marie Sabine Roger. Das was mich in "Der Poet der kleinen Dinge" noch so begeistern konnte, die kleinen Dinge und die einfachen Menschen, die ihren Weg gehen und absolut liebenswert waren, wirken hier nur noch aufgesetzt. So gut und schnell sich die Bücher der Autorin auch lesen lassen, hier hat sie mich verlassen. Das Buch kam lange Zeit nicht wirklich in die Gänge und Herzenmenschen waren weit und breit nicht zu sehen. Germain hat mich lange Zeit einfach nur genervt und Marguerites Rolle bleibt viel zu lange viel zu klein. Vielleicht erwarte ich zu viel von den Büchern der Autorin, aber nachdem "Der Poet der kleinen Dinge" so ein positive Überraschung für mich war, war dieses Buch hier leider einfach nur eine Enttäuschung. Schade! Eigentlich nur 2 Sterne, den halben Stern gibt es dafür, dass es sich gut und schnell hat lesen lassen. Wenigstens das.

    8. Mai 2024

3 von 21 Rezensionen

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