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Das Glashotel von Emily St. John Mandel erzählt die Geschichte von Vincent ,einer jungen Frau, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter irgendwie durchs Leben treibt. Sie arbeitet in einem abgelegenen Hotel an der kanadischen Küste, begegnet dort einem Mann, der ihr Leben komplett verändert, und wird Teil eines Netzwerks aus Schein, Sehnsucht und Erinnerungen. Alles wirkt erst lose verbunden, aber nach und nach zeigt sich,nichts ist zufällig. Es ist schwer zu sagen, welchem Genre man das Buch zuordnen soll. Es ist nicht so „abgefahren“ wie Station Eleven oder "Das Meer der endlosen Ruhe", aber trotzdem auf seine ganz eigene Art besonders. Der Stil ist wieder sehr ruhig, melancholisch, zeitversetzt, und zum Schluss fügt sich alles zu einem stillen, aber intensiven Bild zusammen. Der letzte Abschnitt war für mich echt traurig, aber wunderschön geschrieben. Ein richtig schöner Abschluss ohne lauten Showdown. Eher wie ein Echo, das hängen bleibt.
19. Mai 2025
Das Glashotel von Emily St. John Mandel erzählt die Geschichte von Vincent ,einer jungen Frau, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter irgendwie durchs Leben treibt. Sie arbeitet in einem abgelegenen Hotel an der kanadischen Küste, begegnet dort einem Mann, der ihr Leben komplett verändert, und wird Teil eines Netzwerks aus Schein, Sehnsucht und Erinnerungen. Alles wirkt erst lose verbunden, aber nach und nach zeigt sich,nichts ist zufällig. Es ist schwer zu sagen, welchem Genre man das Buch zuordnen soll. Es ist nicht so „abgefahren“ wie Station Eleven oder "Das Meer der endlosen Ruhe", aber trotzdem auf seine ganz eigene Art besonders. Der Stil ist wieder sehr ruhig, melancholisch, zeitversetzt, und zum Schluss fügt sich alles zu einem stillen, aber intensiven Bild zusammen. Der letzte Abschnitt war für mich echt traurig, aber wunderschön geschrieben. Ein richtig schöner Abschluss ohne lauten Showdown. Eher wie ein Echo, das hängen bleibt.
19. Mai 2025







