Blick ins Buch

Biografien

Die weiße Massai

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Über das Buch

In ihrem ersten Buch „Die weiße Massai“ erzählt Corinne Hofmann die Geschichte ihres vierjährigen Aufenthalts im Norden Kenias. Auf einer Urlaubsreise begegnet sie dem Samburu-Krieger Lketinga und verliebt sich in ihn. Sie entschließt sich bei ihm zu leben, verlässt ihren Lebensgefährten und zieht in den kenianischen Busch. Nach ihrer Heirat mit Lketinga wird ihre gemeinsame Tochter Napirai geboren und scheint das Glück der beiden zu krönen. Das Alltagsleben im Samburu-Land verläuft jedoch nicht ohne Probleme. Lebensbedrohende Krankheiten, Hungersnot und schließlich nicht mehr überbrückbare kulturelle Konflikte machen dem Paar schwer zu schaffen. Nach vier Jahren des Zusammenlebens, in denen die Autorin "Himmel und Hölle" erfährt, kehrt Corinne Hofmann nach Europa zurück.

Editionen (9)

ISBN9783927743366
VerlagA1 Verlag
Erscheinungsdatum30.11.06
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

167 Bewertungen

22 Rezensionen

3,8

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  • tahlly
    tahlly

    412 Follower

    4,5

    Ich habe sie oft nicht verstanden und fand das Buch trotzdem richtig gut ✨️

    Erfahrungsberichte zu bewerten finde ich immer schwierig. Da geht’s für mich nicht um „spannend“ oder „nicht spannend“, sondern einfach darum, die Geschichte eines Menschen zu lesen. Und das hier war wirklich richtig gut. Ich kannte den Film schon ziemlich gut (hab den früher echt oft geschaut 😅) und fand es super interessant zu merken, wie anders das Buch teilweise ist. Was sich aber komplett durchgezogen hat: Ich habe Corinne Hoffmann ganz oft nicht verstanden. Aber das meine ich gar nicht negativ. Ich finde, bei so einem Buch muss ich die Person auch gar nicht verstehen. Es reicht, die Geschichte zu lesen und anzuerkennen, was sie erlebt hat. Und das war teilweise echt krass. Man merkt total, wie sehr sie das Land liebt und gleichzeitig, wie hart dieses Leben einfach ist. Ich war auch viel schneller durch als gedacht, obwohl das Buch ja nicht gerade kurz ist. Respekt, echt. 🫶

    Ich habe sie oft nicht verstanden und fand das Buch trotzdem richtig gut ✨️

    22. Apr. 2026

  • redfox7797
    redfox7797

    26 Follower

    5,0

    Vom Wackelkandidaten zum Jahreshighlight: Wie „Die weiße Massai“ all meine Vorurteile widerlegte

    Während eines Urlaubs in Kenia im Jahr 1986 verliebt sich die Schweizerin Corinne Hofmann Hals über Kopf in den traditionellen Massai-Krieger Lketinga. Die Faszination ist so groß, dass sie spontan beschließt, ihr geregeltes Leben und ihr Modegeschäft in der Schweiz komplett aufzugeben. Sie zieht zu ihm in den afrikanischen Busch und tauscht ihren westlichen Komfort gegen das Leben in einer Lehmhütte ohne Strom und fließendes Wasser. Das Buch beschreibt ihren harten Alltag im entlegenen Dorf Barsaloi, geprägt von schweren Tropenkrankheiten, bürokratischen Hürden und einem extremen Kulturclash. Trotz ihrer großen Liebe wird die Beziehung durch die völlig unterschiedlichen Rollenbilder und Lketingas wachsende Eifersucht auf eine dramatische Zerreißprobe gestellt. Dieses Buch wurde mir im Rahmen meiner Lesechallenge empfohlen – ein Vorschlag, dem ich anfangs mit großer Skepsis begegnete. Da ich keinerlei Bezug zu Afrika habe, ließen mich der Kontinent und die dortige Lebensweise bisher völlig kalt. Zudem ließ der Klappentext bereits erahnen, dass mich diese außergewöhnliche Biografie und das dortige Verständnis von Geschlechterrollen emotional auf eine harte Probe stellen würden. Tatsächlich fiel es mir auf den ersten 70 Seiten unheimlich schwer, Corinnes Impuls nachzuvollziehen, für einen Fremden in einem so rückschrittlichen Umfeld ihre gesamte Existenz aufzugeben. Ich stand kurz davor, das Buch abzubrechen. Doch als dieser kritische Punkt überwunden war und Corinne nach ihrer Rückkehr nach Kenia ihre große Liebe wiederfand, öffnete sich mein Blick. Von diesem Moment an entfaltete der fesselnde und lebendige Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich bin vollkommen in die Erzählung eingetaucht und habe Corinnes Weg mit tiefem Interesse verfolgt: den entbehrungsreichen Alltag, die fremden Rituale, die gesundheitlichen Rückschläge und vor allem ihre unerschütterliche, starke Persönlichkeit. Das Buch hat mich derart in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und innerhalb von nur zwei Tagen verschlungen habe. Ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie ihre Erfahrungen so schonungslos und authentisch niedergeschrieben hat. Dass es zu dieser faszinierenden Lebensgeschichte noch Fortsetzungen gibt, ist für mich ein absoluter Glücksfall. „Die weiße Massai“ hat all meine Vorurteile widerlegt und sich von einem Wackelkandidaten zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher entwickelt. 5 von 5 Sternen – ein echtes Lesehighlight!

    4 Stunden vor

  • alenawunderkind
    alenawunderkind

    74 Follower

    4,0

    Hat mich das Buch unterhalten? Ja, sehr. Ist es gut geschrieben? Nein, gar nicht.

    Ich müsste dem Buch eig 2 Bewertungen geben. Da ich fasziniert von solchen Biografien bin, hatte ich große Freude beim Lesen. Ich finde es unheimlich spannend Erfahrungsberichte zu lesen, von Menschen die unfassbares erlebt haben. Gleichzeitig ist das Buch leider sehr schlecht geschrieben. Eigentlich bleibt alles sehr oberflächlich. Innerhalb von 10 Seiten hat sie sich Corinne Hoffmann in den Massai verliebt, ihre Freund verlassen und den Entschluss gefasst nach Kenia auszuwandern. Und so wird weiter durch die Geschichte gerast. Es gibt kaum wörtliche Rede. Nur wenige Situationen sind ausformuliert. Und ganz wichtig: auf ca 450 Seiten lesen wir nur und ausschließlich die Gedanken einer weißen, sehr privilegierten Frau. Es gibt keine Einordnung/ Stellungnahme von den Menschen, den Massai, über deren Lebensweisen geschrieben wird.

    Hat mich das Buch unterhalten? Ja, sehr.
Ist es gut geschrieben? Nein, gar nicht.

    20. Mai 2025

3 von 22 Rezensionen

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