Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Biedermann und die Brandstifter

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Über das Buch

Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.
Das »Lehrstück ohne Lehre« wurde am 29. März 1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung mit der Uraufführung des Nachspiels war am 28. September 1958 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Biedermann und die Brandstifter gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lekturekanon im Deutschunterricht.

Editionen (8)

ISBN9783518220757
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum24.03.91
Seitenzahl88

Rezensionen & Bewertungen

241 Bewertungen

22 Rezensionen

3,2

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  • lara.s5
    lara.s5

    1 Follower

    1,0

    Das Ende war ein gefühlt ein Fiebertraum

    19. Feb. 2026

  • withloveliane
    withloveliane

    76 Follower

    4,5

    "Wissend auch du, wie brennbar die Welt ist, (...)"

    "Viel sieht, wo nichts ist, der Ängstliche, Den nämlich schreckt schon der eigene Schatten, Kampfmutig findet ihn jedes Gerücht, So daß er strauchelt, So, schreckhaft, lebt er dahin, Bis es eintritt: In seiner Stube, (...) Blinder als blund ist der Ängstliche, Zitternd vor Hoffnung, es sei nicht das Böse, Freundlich empfängt er's, Wehrlos, ach, müde der Angst, Hoffend das beste... Bis es zu spät ist."

    30. Dez. 2024

  • inessaa
    inessaa

    62 Follower

    2,5

    Schul Buch

    Ich musste dieses Buch in der Schule lesen. Ich fand es ganz okay. Gibt schlimmere Bücher, die man in der Schule lesen muss.

    11. Dez. 2024

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Max Frisch

Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.

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