Briefwechsel
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Der Briefwechsel zwischen Frisch und Dürrenmatt besteht aus nur 39 Briefen, bei denen zum Teil nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt versendet wurden. Die allermeisten Briefe stammen von Frisch, Dürrenmatt hat häufig wohl lieber zum Telefon gegriffen. Die beiden Autoren schwanken in ihren Briefen zwischen Lobhudelei und (scheinbar) vorsichtiger, teils auch deutlicher Kritik, wobei ich den Eindruck hatte, dass Frisch der aufrichtigere Briefeschreiber war. Dürrenmatt, so kam es mir bei der Lektüre vor, hat deutlich weniger in die zeitweise von beiden als Freundschaft benannte Beziehung investiert als Frisch. Auch erscheint Frisch als der Empfindsamere der beiden, der sich auch nicht scheut, sich ausführlich und zerknirscht für eigenes Fehlverhalten von Herzen zu entschuldigen. Es geht fast immer um die Arbeiten der beiden, wobei die jeweils angesprochenen Werke selten benannt werden. Ohne den ausgezeichneten Anmerkungsapparat, aus dem, durchaus erwartungsgemäß, mehr zu erfahren ist als aus den Briefen, wüsste ein normal informierter Leser, eine Leserin oft nicht, von welcher Arbeit die Rede ist. Dank dieser Anmerkungen und des umfangreichen einführenden Essays des Herausgebers Peter Rüedi ist dann um den doch bescheidenen Briefwechsel ein lesenswertes Buch mit immerhin 240 Seiten entstanden.
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Der Briefwechsel zwischen Frisch und Dürrenmatt besteht aus nur 39 Briefen, bei denen zum Teil nicht einmal klar ist, ob sie überhaupt versendet wurden. Die allermeisten Briefe stammen von Frisch, Dürrenmatt hat häufig wohl lieber zum Telefon gegriffen. Die beiden Autoren schwanken in ihren Briefen zwischen Lobhudelei und (scheinbar) vorsichtiger, teils auch deutlicher Kritik, wobei ich den Eindruck hatte, dass Frisch der aufrichtigere Briefeschreiber war. Dürrenmatt, so kam es mir bei der Lektüre vor, hat deutlich weniger in die zeitweise von beiden als Freundschaft benannte Beziehung investiert als Frisch. Auch erscheint Frisch als der Empfindsamere der beiden, der sich auch nicht scheut, sich ausführlich und zerknirscht für eigenes Fehlverhalten von Herzen zu entschuldigen. Es geht fast immer um die Arbeiten der beiden, wobei die jeweils angesprochenen Werke selten benannt werden. Ohne den ausgezeichneten Anmerkungsapparat, aus dem, durchaus erwartungsgemäß, mehr zu erfahren ist als aus den Briefen, wüsste ein normal informierter Leser, eine Leserin oft nicht, von welcher Arbeit die Rede ist. Dank dieser Anmerkungen und des umfangreichen einführenden Essays des Herausgebers Peter Rüedi ist dann um den doch bescheidenen Briefwechsel ein lesenswertes Buch mit immerhin 240 Seiten entstanden.




