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Romane

Betrug

3,4(54)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Die gefeierte Bestsellerautorin Zadie Smith überrascht mit einem literarischen historischen Roman, der sich um einen der bekanntesten Gerichtsfälle Englands dreht: Der Tichborne-Fall, der Arm gegen Reich aufwiegelte.

London 1873. Mrs. Eliza Touchet ist die schottische Haushälterin und angeheiratete Cousine des einstmals erfolgreichen Schriftstellers William Ainsworth. Eliza ist aufgeweckt und kritisch. Sie zweifelt daran, dass Ainsworth Talent hat. Und sie fürchtet, dass England ein Land der Fassaden ist, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Mit ihrer Schwägerin besucht sie die Gerichtsverhandlungen des Tichborne-Falls, in der ein ungehobelter Mann behauptet, der seit zehn Jahren verschollene Sohn der reichen Lady Tichborne zu sein. Andrew Bogle, ehemaliger Sklave aus Jamaika, ist einer der Hauptzeugen des Prozesses. Eliza und Bogle kommen ins Gespräch und der Wahrheit näher. Doch wessen Wahrheit zählt?

Basierend auf realen historischen Ereignissen ist »Betrug« ein schillernder Roman über Wahrheit und Fiktion, Jamaika und Großbritannien, Betrug und Authentizität und das Geheimnis des Andersseins.

Editionen (2)

ISBN9783462005448
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum02.11.23
Seitenzahl528

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

15 Rezensionen

3,4

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  • ricos
    ricos

    36 Follower

    4,0

    Zadie Smith hat mir immer gefallen. Dieser Roman ist anders, er kreist um den realen Tichborne-Prozess der 1870er Jahre, einen der spektakulärsten Gerichtsfälle des Viktorianischen Zeitalters. Ein Mann namens Arthur Orton behauptete, er sei Roger Charles Tichborne, ein verschwundener Erbe einer großen Familie, der angeblich bei einem Schiffbruch ums Leben gekommen war. Obwohl seine Identität als Betrüger ziemlich offensichtlich schient, faszinierte er das britische Publikum für eine lange Zeit. Das ist das zentrale Thema des Buches: Identität, Wahrheit und Vertrauen. Ist jemand, der eine falsche Identität annimmt, zwangsläufig ein Schurke? Auch die Erzählerin Eliza Touchet schlüpft hinter Masken, etwa in ihrer Beziehung zum Romancier Ainsworth, oder dessen erste Frau. Die Sprache ist herrlich, manchmal natürlich auch etwas ermüdend, da sie so gestelzt klingt. Oftmals hat mich der Text irgendwie an Mark Twain erinnert. Auf jeden Fall mit genau soviel Humor. Lesenwert.

    7. Juni 2026

  • readingconny
    readingconny

    38 Follower

    2,0

    Ich fand es langatmig und ziellos, überfrachtet.

    15. Apr. 2024

  • chriso
    chriso

    29 Follower

    2,0

    Leider musste ich das Buch, das eigentlich vielversprechend begonnen hat, auf Seite 150 abbrechen, weil es mich schrecklich gelangweilt hat. Hier ist mir deutlich zu wenig Handlung auf zu vielen Seiten.

    30. Okt. 2025

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Zadie Smith

Zadie Smith wurde 1975 im Norden Londons geboren. Ihr erster Roman »Zähne zeigen«, 2001 erschienen, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ein internationaler Bestseller. Der Roman »Von der Schönheit«, 2006 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, war auf der Shortlist des Man Booker Prize 2005 und gewann den Orange Prize. Zadie Smith erhielt u.a. 2016 den Welt-Literaturpreis und 2018 den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

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