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Biografien

Auf der Spur des Bösen

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Über das Buch

Ein kaltblütiger Serienmörder. Eine verstümmelte Frauenleiche in einem Plastiksack. Ein erschossener US-Amerikaner im Zug. Kriminalhauptkommissar Axel Petermann ist Deutschlands bekanntester Profiler. Er beschreibt seine schwierigsten Fälle. Dabei gewährt er Einblicke in die Methoden der Profiler und erklärt, was die Spuren am Tatort über die Psyche des Täters verraten. Wahre Geschichten, die unter die Haut gehen.

Editionen (3)

ISBN9783548373256
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum12.05.10
Seitenzahl304

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachSpannendVielschichtigInformativVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

6 Rezensionen

3,8

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    „Auf der Spur des Bösen“ von Axel Petermann war mein erstes Buch des ehemaligen Fallanalytikers. Petermann schildert reale Fälle aus seiner Arbeit und konzentriert sich dabei vor allem auf die Frage, wie Ermittler versuchen zu verstehen, was passiert ist und wer hinter einer Tat steckt. Die Fälle sind logisch aufgebaut und seine Analysen gut nachvollziehbar. Beim Lesen hatte ich nie das Gefühl, dass etwas künstlich dramatisiert oder unnötig ausgeschmückt wird. Besonders gefallen hat mir der Ton des Buches. Petermann berichtet überwiegend nüchtern und hält bewusst Distanz. Er formuliert häufig vorsichtig („aus seiner Sicht“, „seiner Ansicht nach“) und macht damit deutlich, dass es sich um kriminalistische Einschätzungen handelt. Diese Zurückhaltung empfand ich als sehr angenehm, weil er weder sich selbst in den Mittelpunkt stellt noch versucht, die Fälle emotional auszuschmücken. Der Fokus bleibt klar auf den Taten, den Opfern und der Ermittlungsarbeit. Gerade durch diese Sachlichkeit wirken manche Passagen allerdings sehr plastisch. Die Gewalt wird nicht dramatisiert, aber auch nicht beschönigt – und das kann stellenweise ziemlich brutal wirken. Ich würde daher eher davon abraten, das Buch während des Essens zu lesen. Auffällig war für mich außerdem, dass in den meisten geschilderten Fällen Frauen die Opfer und Männer die Täter waren. Das entspricht zwar leider der statistischen Realität vieler Gewaltverbrechen, macht die Lektüre aber nicht weniger beklemmend. Besonders erschreckend fand ich die Brutalität, mit der einige Täter versuchten, nicht nur das Leben der Frauen zu beenden, sondern teilweise auch ihre Identität auszulöschen. Nachdenklich zurückgelassen hat mich auch die juristische Einordnung einiger Fälle. Obwohl manche Taten geplant wirkten oder sehr rational durchgeführt wurden, endeten die Verurteilungen häufig „nur“ wegen Totschlags und nicht wegen Mordes. Diese Diskrepanz zwischen Tat und rechtlicher Bewertung empfand ich stellenweise als schwer nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch ein sachlich geschriebenes True-Crime-Werk, das einen interessanten Einblick in kriminalistische Analyse gibt. Wer eine nüchterne und respektvolle Darstellung realer Fälle sucht, wird hier eine sehr lesenswerte Lektüre finden.

    10. März 2026

  • indeiareads
    indeiareads

    28 Follower

    5,0

    ✨ Empfehlenswert für alle, die sich für True Crime und Täterpsychologie interessieren.

    „Auf der Spur des Bösen“ bietet einen eindrucksvollen Einblick in die dunklen Seiten der menschlichen Psyche. Das Buch ist spannend und gut verständlich geschrieben. Trotz der schweren Thematik bleibt es durchgehend fesselnd.

    11. Jan. 2026

  • 5,0

    Axel Petermann ist ein sehr seriöser, ruhiger Zeitgenosse mit viel Erfahrung in allerlei Kriminalistik

    Dieses Buch besteht aus 5 Fällen, die Axel Petermann von Tatort/ Tatbeginn verfolgt und sich intensiv mit der Entwicklung der Fälle beschäftigt, selbst ermittelt und Täterprofile erstellt. Durch seine clevere Art und Weise gelingt es ihm immer, den Täter zu entlarven und seine Motive besser zu verstehen, ein Ganzes zu geben. So können nicht nur angehende Profiler noch etwas von ihm lernen, sondern auch einfach nur Menschen, wie ich, die mal verstehen wollen wieso diese ganzen furchtbaren Sachen so passieren und wie aus einem unschuldigen Menschen später doch ein Mörder wird. Ich finde es sehr anschaulich, sachlich und gut verständlich beschrieben. 🥰

    21. Apr. 2026

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Axel Petermann

Axel Petermann ist seit fast 40 Jahren bei der Kriminalpolizei, davon über 35 Jahre als Mordermittler, Leiter einer Mordkommission und stellvertretender Leiter für Gewaltdelikte, Profiler und hat bereits in über 1.000 Fällen ermittelt: Tötungsdelikte, Unfälle, Suizide. Außerdem lehrt er Kriminalistik, berät die Bremer Redaktion Tatort. Vor rund zehn Jahren reichte es ihm nach einem Mord nicht mehr die Frage zu stellen: Wer hat das getan? Axel Petermann wollte zusätzlich auch das Warum verstehen. Warum haben die Täter auf eine bestimmt Art und Weise getötet? Welche bizarren Fantasien spielen sich in den Köpfen der Mörder ab? Um noch mehr über die Beweggründe einer Tat herausfinden zu können hat Petermann Täter, deren Fälle er bearbeitet und die er überführt hatte, viele Jahre nach ihrer Verurteilung aufgesucht und befragt. Er bekam Antworten auf Fragen, die bei der Bearbeitung in der Mordkommission nicht immer geklärt werden konnten. Die Psyche der Täter wurde somit transparenter. Seine Berufswahl hat er nie bereut ?denn einen selbstständigeren, einen verantwortungsvolleren und abwechselungsreicheren Beruf kann ich mir nicht vorstellen ? auch, und gerade weil er sich fast immer mit den Abgründen des menschlichen Verhaltens beschäftigt.?

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