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Nein. Das ist es nicht.
"Killerfrauen" ist eine True-Crime-Lektüre und verspricht Einblicke in die Psyche von Serienmörderinnen aus verschiedenen Ländern. Stephan Harbort - von Knaur im Untertitel auch als „Deutschlands bekanntester Serienmord-Experte“ betitelt, beleuchtet diverse Fälle, die von Frauen begangen wurden: Von einer mordenden Krankenschwester, einer Mutter, die ihre Kinder tötet, bishin zu einer Eisverkäufern, die ihre Ex-Männer unbedingt, und noch weiteren. Die Titelschrift des Klappentextes "Killerfrauen - Warum Frauen anders morden" suggeriert eine Analyse des angeblich unterschiedlichen Tötungsverhaltens von Frauen im Vergleich zu männlichen Mördern. Leider bleibt das Buch weit hinter dieser Erwartung zurück. Es präsentiert lediglich Geschichten von Verbrechen, ohne tiefergehende Erklärungen oder Modelle zur Untersuchung des weiblichen Tötungsverhaltens. Trotz des Versuchs, die Erzählungen mit etwas Statistik und Sozialanalyse anzureichern, bleibt das Buch extrem oberflächlich und flach. Harborts Schreibstil ist ebenfalls enttäuschend monoton und bietet keinen Mehrwert, um das Thema fesselnder zu gestalten. Es fehlt weiter an einer kritischen Auseinandersetzung mit den Fällen und einer eingehenden Betrachtung der psychologischen Aspekte. Anstatt den Leser mit kriminalpsychologischen Ansätzen zu konfrontieren, bleibt das Buch auf Ebene einer RTL2-Crime-Dokumentation nachts um halb 3 — ansprechend, wenn man nach einer oberflächlichen Unterhaltung kurz vor dem Einschlafen sucht. Es ist jedoch nicht zur ernsthaften Auseinandersetzung mit der Thematik geeignet. Ich hab es letztlich abgebrochen. ⭐️
27. Sept. 2023
Nein. Das ist es nicht.
"Killerfrauen" ist eine True-Crime-Lektüre und verspricht Einblicke in die Psyche von Serienmörderinnen aus verschiedenen Ländern. Stephan Harbort - von Knaur im Untertitel auch als „Deutschlands bekanntester Serienmord-Experte“ betitelt, beleuchtet diverse Fälle, die von Frauen begangen wurden: Von einer mordenden Krankenschwester, einer Mutter, die ihre Kinder tötet, bishin zu einer Eisverkäufern, die ihre Ex-Männer unbedingt, und noch weiteren. Die Titelschrift des Klappentextes "Killerfrauen - Warum Frauen anders morden" suggeriert eine Analyse des angeblich unterschiedlichen Tötungsverhaltens von Frauen im Vergleich zu männlichen Mördern. Leider bleibt das Buch weit hinter dieser Erwartung zurück. Es präsentiert lediglich Geschichten von Verbrechen, ohne tiefergehende Erklärungen oder Modelle zur Untersuchung des weiblichen Tötungsverhaltens. Trotz des Versuchs, die Erzählungen mit etwas Statistik und Sozialanalyse anzureichern, bleibt das Buch extrem oberflächlich und flach. Harborts Schreibstil ist ebenfalls enttäuschend monoton und bietet keinen Mehrwert, um das Thema fesselnder zu gestalten. Es fehlt weiter an einer kritischen Auseinandersetzung mit den Fällen und einer eingehenden Betrachtung der psychologischen Aspekte. Anstatt den Leser mit kriminalpsychologischen Ansätzen zu konfrontieren, bleibt das Buch auf Ebene einer RTL2-Crime-Dokumentation nachts um halb 3 — ansprechend, wenn man nach einer oberflächlichen Unterhaltung kurz vor dem Einschlafen sucht. Es ist jedoch nicht zur ernsthaften Auseinandersetzung mit der Thematik geeignet. Ich hab es letztlich abgebrochen. ⭐️
27. Sept. 2023






